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Freundin mit Kind. Kinder machen mich aber wütend/aggresiv.

yXoungti-mer88 hat die Diskussion gestartet


Hi erstmal an alle,

Ich bin jetzt nach 5 oder 6 Jahren Austoben seit etwa einem Jahr wieder in einer festen Beziehung. Ich glaube, dass ich wirklich die richtige gefunden hab, da ich andere Frauen um mich herum noch nie länger als ein paar Stunden ertragen konnte aber mit ihr ist passt das alles. Allein weil sie mich einfach nicht stört/nervt

und mir meine Freiheiten lässt (lass ich ihr auch) ist sie für mich schon was Besonderes.

So weit so gut. Mein Problem ist, dass ich überhaupt nicht mit Kindern umgehen kann und sie einen Sohn von 6 Jahren hat. Am Rande aber doch nich ganz unwichtig ich bin 28 und sie 25. Wir haben uns unter Umständen kennen gelernt, wo der Kleine jetzt ein Jahr überhaupt keine Rolle gespielt hat (Wenn ich nicht auf Arbeit war, war er bei der Tagesmutti). Durch berufliche Veränderungen geht das aber nicht mehr so.

Meine Abneigung oder schon fast Hass gegen Kinder ist so schlimm, dass mir das schwer fällt zu beschreiben. Villeicht kann man es am Besten mit dem Gefühl vergleichen, dass man hat wenn man weiß eine Schlägerei steht umnittelbar bevor. Alles geht auf Alarm, Adrenalinschub ohne Ende. Ich hab dann echt das Gefühl, wenn mir jemand ein Messer in den Rücken rammen würde, könnte ich noch 300 Meter weiterlaufen bevor ich was merk. Um das auszulösen reicht es schon wenn ein Kind (bei Jungs schlimmer als bei Mädchen), nur im gleichen Raum ist wie ich. Woher das kommt, kann ich mir nicht erklären. Ich weiß nur, dass ich andere Kinder schon nicht mochte, als ich selbst noch Kind war. Meine Kindheit fand ich aber sehr schön. Meine Jugend war eher sehr schwer.

Die Beziehung steht also unmittelbar vor dem Aus. Ich habe auch mit meiner Freundin darüber gesprochen. Ich habe ihr als meine letzte Idee den Vorschlag gemacht, dass ich

zum Psychologen gehe. Ich bin jetzt bei einem Psychologen und einer Psychologin vorstellig geworden und hab beides Mal zur Antwort bekommen, dass sei mehr oder weniger normal und ginge entwedervon selbst weg mit der Zeit oder man sei eben einfach nicht mit Kindern kompatibel.

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe mich lang genug ausgetobt und will meine Beziehung irgenwie retten aber ich kann gegen die Gefühle nix machen.

Antworten
L.ouisViOan,a


Wenn Du Kinder derartig verabscheust, kannst Du die Beziehung mit Deiner Freundin vergessen. Eine gute Mutter wird sie nicht gegen ihr Kind entscheiden.

Als Kind andere Kinder nicht leiden zu können ist eine Sache, als Erwachsener Kinder zu verabscheuen, eine andere. Vielleicht kommt jetzt noch erschwerend dazu, dass es nicht Dein Sohn ist sondern der eines anderen, bei Männern kommt da häufig Rivalität hervor, die sie dann an den Kindern der neuen Partnerin auslassen. Aber Du schreibst auch, dass Du mit anderen Frauen schnell das Gefühl hattest, sie nur kurz ertragen zu können. Das alles zusammengenommen sieht so aus, als ob Du wirklich ein ziemliches Problem hast, und dafür reichen ein oder zwei Besuche bei Psychologen nicht aus.

Dir wird nichts anderes übrigbleiben als Dir eine Partnerin zu suchen, die keine Kinder hat und auch keine möchte.

yCoungt:imxer88


Also, dass das der Junge von jemand anders ist, da hab ich noch keine Sekunde einen Gedanken dran verschwendet, das ist mir egal. Ich selbst hätte soweiso nie Kinder gewollt. Habe schon mit 20, wegen dieser Abneigung gegen Kinder drüber nachgedacht eine Vasektomie durchführen zu lassen.

L#ouinsianxa


Was sagt denn Deine Freundin dazu? Weiß sie Bescheid?

y~o+un'gtime0r88


Ja. Ich habe ja oben schon geschrieben, dass ich mit ihr offen darüber geredet habe. Sie hat zwar kein Verständnis dafür, was ich absolut nachvollziehen kann, würde mir aber auch die Zeit für evtl. Therapie oder was auch immer geben.

Ich glaube ihre Liebe zu mir ist noch um ein Vielfaches größer als anders herum. Sie hat richtig Panik und Angst, dass das Ganze schief geht, was denke ich auch daran liegt, dass sie bisher nur Männer kannte, die sie wirklich sehr schlecht behandelt haben.

h8ikl`ei[nes


Du hast in den Therapeuten gesagt, dass du "kurz vor einer Schlägerei stehst", und die haben gesagt, das sei normal? Warst du so richtig offen?

y7oun{gtimexr88


Ja ich bin immer völlig offen und schäm mich auch für nix. Ich würde das jedem so erzählen. Aber ich bin ja nicht kurz davor auf das Kind loszugehen. Um Gottes Willen. Nur mein empfinden, meine körperliche Reaktion ist nahezu identisch wie kurz vor einer Schlägerei. So habe ich das auch da erklärt.

Ich bin vom Grund auf kein aggresiver Mensch. Wenn jemand auf mich los geht oder meiner Familie was Böses will dann klappen bei mir alle Schalter um und ich kann für nichts mehr garantieren aber gegen ein Kind würde mir das niemals passieren. Wenn ich die Angst hätte, dass ich meine Gefühle in Taten umsetzen könnte, würde ich mich auf der Stelle erschießen um mich als Gefahr zu beseitigen.

PMlüschGbiest


Was würde denn passieren, wenn du diese Gefühl im Beisein des Jungen einfach mal aushältst?

Ich dachte jetzt an eine Art Konfrontationstherapie.

Irgendwas in dir scheint dir ja unterschwellig Angst und eine Fluchtreaktion auszulösen.

Hattest du mal in frühester Kindheit ein traumatisches Erlebnis diesbezüglich?

KKont$erpuxnze


wie verhält sich das Kind denn dir gegenüber oder wie löst du den Konflikt? Mit 6 wird er ja noch oft mit euch zusammen sein.

T)his %Twili4ght Gavrden


Wie läuft denn normalerweise euer Kontak ab? Immerhin seid ihr 1 Jahr zusammen, und es gab es bisher kaum Kontakt, weil du nur Nachtschichten arbeitest und tagsüber mit ihr zusammen bist während der Sohn in Betreuung ist? Aber auch eine Betreuung endet um 13Uhr (wenn deine Freundin nicht arbeitet, wovon ch jetzt ausgehe wegen den Zeiten)...?

yoouCngtim,er88


Nein könnte ich mich an keine traumtischen Erlebnisse erinnern.

Er verhält sich sehr aufgedreht, nervös. Meiner Meinung nach motorisch auch unterentwickelt.

Ist halt auch ganz anders wie ich in meiner Kindheit. Ich war immer dabei in den teuersten Hotels. Habe mit Königen gegessen und konnte bevor ich in die Schule kam Lesen und Schreiben. Knigge war mir kein Fremdwort und Vieles wurde mir auch nach diesen konservativen Regeln vorgelebt.

Ich habe das allerdings auch als Kind nie als unangenehm empfunden, da ich zu Hause im großen Garten mit 5 Cousins und Cousinen und 2 Hunden auch mehr oder weniger machen konnte was ich wollte. Auch wenn der Matsch bis hinter den Ohren hing hat sich niemand beschwert.

Wenns dann allerdings nötig war sich zu benehmen konnte ich auf Knopfdruck umschalten.

Aus heutiger Sicht finde ich das auch übertrieben. Ich bin auch so das schwarze Schaf der Familie. Der liebenswürdige Chaot. Der einzige ohne Abi und Studium. In der Jugend auch mal als Punk unterweges.

Heute schraube ich in der Freizeit an Youngtimern. Einen Anzug besitze ich nichtmal.

Trotz, dass ich mich da selbst also sehr geändert habe, kann ich mit den heutigen Chaoskindern nichts anfangen. Ich hätte mich aber auch als Kind für solche Kinder schon fremd geschämt.

Ich finde auch, dass das dumm wirkt.

Ich bin sehr geradelinig und muss mein Leben effektiv gestalten. Da kann ich mit "Dummheit" einfach nix anfangen.

y+ouQn,gti m!er8y8


Ne meine Freundin beginnt meist schon morgens um 4 Uhr zu Arbeiten und ist dann bis 14 Uhr fertig. Sie nimmt dann denn Kleinen von der Tagesmutti ab und bringt ihn Abends um 20:00 Uhr wieder zur Tagesmutti. Anschließend kommt sie dann zu mir. Da bin ich dan gerade so eine halbe Stunde zu Hause. ich arbeite meist von 7:30 bis 19:00 Uhr.

DKespeKratxe01


:)D

F:izzlWypfuzzly


Im Interesse des Kindes solltest Du die Verbindung lösen. Grund: Kinder fühlen mehr als Erwachsene meinen, sie können es nur nicht ausdrücken (viele Erwachsene können das allerdings auch nicht). Und zu meinen, dass man sein Aggressionspotential, Trauer, Wut, Neid, Hass unter Kontrolle hat, ist nur bedingt richtig. Unterschwellig brodelt es immer, und viele spüren das. Kinder erst recht, jedenfalls mMn.


Ich finde es gut, dass Du dein Problem mit Kindern gleich geschildert hast und ich wünsche dir das Du dieses Thema mit guter psychologischer Hilfe in den Griff bekommst. Dazu gehören aber viele, viele Sitzungen. Und Aussagen der Psy das sei mehr oder weniger normal und gehe von selbst oder mit der Zeit weg, für mich nicht nachvollziehbar. Dafür ist deine Abneigung oder Hass - wie Du ja geschrieben hast - einfach zu groß.

Wieviel Stunden Therapie hast Du denn schon gehabt? Jeweils 1 Stunde bei zwei Psycologen?

TZhis T~wilighnt Gardexn


Der Kleine ist 18std bei der Tagesmutter? Okay, der kommt dann dahin zum schlafen und bleibt dann bis um 14Uhr. Ich frage nur, auch wenn es OT ist, weil ich So was noch nie gelesen habe...

Und eure Wochenenden?

Sie scheint auch extrem wenig Schlaf zu bekommen, wenn sie erst nach 20h bei dir ist... sie müsste dann ja eigentlich schlafen gehen, wenn sie schon wieder um 4Uhr auf der Arbeit sein muss... das sind ja krasse Zustände ":/

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