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Freundin mit Kind. Kinder machen mich aber wütend/aggresiv.

D*espertate0x1


das sind ja krasse Zustände ":/

Für mich alles ziemlich suspekt...

y8oun0gtim<er8x8


Ja es waren beides mal nur die "Kennenlernsitzungen". Aber ich bekam ja beides Mal die Aussage nach dem Motto: "Ach, da gibt sich schon und wenn nicht, dann gehören sie eben zu denen, die mit Kindern nicht können. Dafür müssen sie doch nicht zum Psychologen" (so mehr oder weniger)

Ja sind aktuell Zustände. Ist aber so. Am Wochenende ist sie mit dem kleinen in ihrer Wohnung und ich bin nur gelgentlich mal zu Besuch. Aber auch das war lange Zeit nicht, da ich jede freie Sekunde damit verbracht habe meinen Vater zu pflegen. Der hat eine Krankheit, die es nur zweimal auf der Welt gibt.

Für die Pflege haben wir jetzt jemanden eingestellt. Vorher habe ich das, komplett alleine gemacht. Als es schlimmer wurde kam tagsüber der Pflegedienst dreimal und nachts war ich dann da. Meine Freundin und ich hatten dan im Haus meine Vaters ein Zimmer. Mittlerweile benötigt er aber 24/7 Betreuung, was ich natürlich nicht leisten kann.

m*in=imixa


Ich weiß nur, dass ich andere Kinder schon nicht mochte, als ich selbst noch Kind war.

mit 5 Cousins und Cousinen

Wie hast du es denn mit deiner Verwandtschaft ausgehalten, wenn du Kinder nicht mochtest?

Wenns dann allerdings nötig war sich zu benehmen konnte ich auf Knopfdruck umschalten.

Ich halte es für unnormal, wenn ein kleines Kind auf Knopfdruck umschalten kann. Da stimmt irgendwas definitiv nicht.

Vieles wurde mir auch nach diesen konservativen Regeln vorgelebt.

Und was Kinder vorgelebt bekommen, das übernehmen sie eben auch meist.

Der liebenswürdige Chaot.

Und der Kleine deiner Freundin ist nur ein dummer Chaot?

Ich bin sehr geradelinig und muss mein Leben effektiv gestalten. Da kann ich mit "Dummheit" einfach nix anfangen.

Für mich hat das weniger mit Effizienz als mit womöglich anerzogener Überheblichkeit und niedriger Frustationstoleranz zu tun.

Woher weißt du, dass das Kind dumm ist?

Ich hätte mich aber auch als Kind für solche Kinder schon fremd geschämt.

Soweit ich weiß, greift Fremdscham nur, wenn man sich mit der vermeintlich sich peinlich benehmenden Person identifiziert.

Wie war das mit deinen Cousins und Cousinen? Keine Fremdscham, weil die sich gleichermaßen einwandfrei erwachsen benommen haben?

Du hattest zwar Matsch hinter den Ohren, und das störte niemanden, allerdings ist das kein Indikator dafür, dass du eine - nach meinem Verständnis - gesunde Kindheit erlebt hast. Im Gegenteil, dir wurde das Kind-Sein gehörig ausgetrieben.

Ich glaube, dir kommt deine strikte Erziehung in die Quere. Kinder halten dir den Spiegel vor, was du alles NICHT durftest. Und ich finde es ebenfalls befremdlich, dass dich die Psychologen nicht für therapiewürdig halten. Ich würde es auf jeden Fall bei anderen Therapeuten weiter versuchen. :-)

ysoungtvimer8x8


mit 5 Cousins und Cousinen -> Die waren ja so wie ich. nicht wie die anderen

Der liebenswürdige Chaot -> bezieht sich darauf, dass ich nicht den Musterweg der Anderen gegangen bin. Also Uni -> Dr Dr Prof. und trotzdem alle zu mir kommen wenn sie nicht weiterwissen. Ich bin auch der Einzige in der Familie, der sich es leisten kann außerhalb der konservativen Normen zu sein. Bei anderen wird da direkt die Nase gerümpft.

Woher weißt du, dass das Kind dumm ist? -> Dummheit habe ich in "" gesetzt, weil es ja eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist. Aber sie Wissen halt wenig, weil sie ja noch keine Zeit hatten viel zu lernen. Und ich beschäftige mich mit allem was mich interessiert bis in allerkleinste Detail. Ich bin in fast jedem Interesse/Hobby was ich habe absoluter Profi. Ich schlafe auch drei Tage nicht wenn ich was unbedingt wissen will. Ich lese, forsche und teste dann bis ich vor Müdigkeit zusammenbreche. Außerhalb dieses hohen Levels finde ich Gespräche auch sinnlos und dümmlich. Ich würd mich auch mit niemanden über etwas unterhalten, wo ich keine Ahnung von habe.

Wie soll mich da ein Gespräch mit einem Kind befriedigen?

Ich glaube, dir kommt deine strikte Erziehung in die Quere. Kinder halten dir den Spiegel vor, was du alles NICHT durftest -> Weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich von meinem ersten bei zu meinem zwölften Lebensjahr keine nennenwerten Negativen Erinnerungen habe. Ich habe mich mit meiner Mutter nie verstanden und war froh als meine Eltern geschieden waren, bin aber sowieso bei meiner Oma aufgewachsen.

In meiner Jugend war ich dann noch von 12 bis 14 bei meinen Eltern (als ich 14 war haben sie sich getrennt). In diesen zwei Jahren ist die Lage so hochgekocht, dass ich und meine Mutter uns gegenseitig mit Waffen bedroht haben und ich hätte sie in einer Situation abgestochen wenn mein Vater nicht gerade heimgekommen wäre. Ich war den wegen Zwangstörungen und Aggresionen in der Geschlossenen. Es waren vom Auto bis zum Eingan der Klinik etwas 100 Meter. Für diese 100 Meter haben 4 ausgewachsene Männer fast 2,5 Stunden gebraucht mich dort hinzubringen. Zum Schluss waren wir fast alle nackt. Weil ich alles zerfetzt habe, was ich greifen konnte. ich hätte ohne mit der Wimper zu zucken alle gekillt, wenn die Kraft gereicht hätte.

Ich war dort in einer Uniklink und niemand kam bei mir weiter. Es kamm dann ein sehr berühmter Jugendpsychologe (bis heute noch oft im Fernsehen) extra wegen mir dort hin. Und hat mich nach einigen Wochen Therapie als untherapierbar, hochintelligent und hochmanipulativ eingestuft.

Meine Eltern hatten sich dann zwischenzeitlich getrennt und mein Vater hat mich aus der Einrichtung rausgeholt. Ich habe ab da bei ihm gelebt und habe eigentlich jahrelang gemacht was ich wollte. Frauen, Alkohol, Drogen. Party Party Party. Mit 17 hat ich dann ein Nervenzusammenbruch und habe wochenlang nur im Bett gelegen. Danach habe ich mich da so langsam rausgezogen.

Meine Jugend war also echt krass aber ob das was damit zu tun hat. Keine Ahnung. Ich komm ja mit sonst allem klar. Nur nicht mit Kindern.

Ail^iceR__


Ich war immer dabei in den teuersten Hotels. Habe mit Königen gegessen

Was für Könige waren das denn? Und trotz dieses unermesslichen Reichtums ist eine 24-Stunden-Pflege nicht leistbar?

Außerhalb dieses hohen Levels finde ich Gespräche auch sinnlos und dümmlich.

Mit Verlaub, aber dein Schreibstil lässt auf den ersten Blick nicht unbedingt auf Hochintelligenz schließen....

LEilj9a4evexr


Also ich Zweifel ja daran, dass die Menschen unter liebenswürdiger Chaot verstehen, dass jemand bereit ist seine Mutter umzubringen. Aber gut.

Ich meine wenn man mit Kindern nichts anfangen kann okay, (wenn ein dreijähriges Kind vor mir steht und mich anschaut weiß ich auch immer nicht was ich mit ihm jetzt anfangen soll)

Aber ich glaube deine Probleme liegen wo ganz anders als nur keine Kinder zu mögen.

y'oungt\imer88


Was für Könige waren das denn? -> Ich weiß nicht welchen Belang das hat aber es war Juan Carlos

Und trotz dieses unermesslichen Reichtums ist eine 24-Stunden-Pflege nicht leistbar? -> Wir sind ja nicht unglaublich reich. Aber in der Familie sind Politiker und Firmeninhaber. Diesen Firmen ging es in den 90er Jahren wirklich richtig gut. Die Zeiten sind aber lange vorbei. Wobei leistbar auch hier nicht finanziell sondern zeitlich für mich als Person gemeint war.

Außerhalb dieses hohen Levels finde ich Gespräche auch sinnlos und dümmlich. -> habe nicht behauptet hochintelligent zu sein. Es wurde von jemand diagnostiziert, der es wissen sollte. So schlecht wie ich zum Beispiel in Programmieren bin.....

Das Einzige was ich weiß ist, dass ich über alles was mich interessiert, alles wissen muss, was es darüber zu wissen gibt sonst kann ich nicht mehr schlafen.

L8ouiEsiaxna


Aber ich glaube deine Probleme liegen wo ganz anders als nur keine Kinder zu mögen.

Das denke ich auch, wie Du Deine Jugend beschreibst, bist Du psychisch ziemlich beschädigt, und gefühlstechnisch stimmt bei Dir offensichtlich auch einiges nicht. Dass Du da Kinder verabscheust, ist sicherlich nur ein Symptom, vor allem nur ein Symptom von vielen, die anderen Dinge fallen Dir möglicherweise gar nicht auf, weil Du sie für normal hältst.

Was erwartest Du nun hier in einem Laienforum, wo Dich keiner kennt? Mehr, als dass Du Dich mal um eine ordentliche Therapie kümmern solltest, kann man Dir hier doch sowieso nicht raten.

m9inimxia


Deiner Beziehung zuliebe und vor allem dir selbst zuliebe...

Ich würde es auf jeden Fall bei anderen Therapeuten weiter versuchen. :-)

Dzaniel#Craig


Das denke ich auch, wie Du Deine Jugend beschreibst, bist Du psychisch ziemlich beschädigt,

Das habe ich auch gedacht, als ich den Faden hier gelesen habe. So wie du deine Kindheit beschreibst, war es in meinen Augen keine echte unbeschwerte Kindheit. Du weißt nicht, wie Kinder sich benehmen, weil du dich nie wie eines benommen hast (benehmen durftest).

Ich denke da gehört viel Aufarbeitung mit dazu und ich würde mich nicht abspeisen lassen mit einem "Sie können halt nicht gut mit Kindern". Zwischen dem Psychologen und dem Patienten muss die Chemie eben auch stimmen.

fHalco peleg9ri%noides


Hallo Youngtimer88,

sehe ich genauso, daß deine Jugend absolut nicht unbeschwert war. Eine gute Therapie könnte dir wirklich helfen. Leider hattest du Pech mit den Psychologen gehabt. Entweder hast du dein Problem nicht richtig geschildert, sodass sie dich deshalb falsch verstanden haben oder sie waren nicht so gut.

Versuche es noch einmal.

Als du als Jugendlicher in die Geschlossene musstest, hat dich da die Polizei hingebracht? Die haben es kaum geschafft dich mit 4 Mann darein zu bringen? Ich weiß, daß man da ungeahnte Kräfte entwickelt, denn man verteidigt da praktisch sein Leben. Aber bei der Polizei lernt man doch spezielle Griffe, die andere Menschen ruhig stellen? Vielleicht täusche ich mich da auch, bist du sicher, daß es so war?

Ich zweifel dein Problem überhaupt nicht an, nur kommt mir daß mit der Polizei komisch vor. Vielleicht hast du das auch falsch in Erinnerung? ???

Seine Freundin liebt ihr Kind und wird sich immer für es entscheiden. Ich finde deine Idee, mit der Therapie sehr, sehr gut und denke wirklich, daß du es noch einmal versuchen solltest und dort auch deine Vergangenheit erzählen solltest. Es kann nämlich wirklich so sein, wie meine Vorschreiben sagen, daß der Ursprung des Problems in deiner Kindheit oder Jugend liegt. Vielleicht erinnert dich der Kleine im Unbewussten einfach daran.

Liebe Grüße

fxal=co pele*gri)nolidexs


Sollte deine Freundin und meine Vorschreiber heißen.

_YPa_rv_atxi_


Ich frag mich, was ein Psychotherapeut bei dem TE bringen soll :-/ Gut, wenn er unter der Vergangenheit leiden sollte, könnte er ja diese aufarbeiten, aber würde das etwas an seinen Gefühlen gegenüber Kindern ändern? Das funktioniert nicht so einfach. Gegen Neigungen und auch Abneigungen kann man nicht viel machen. Problematisch wird es erst, wenn Dritte darunter leiden müssen. Das wäre z.B. der Fall, wenn der TE aufgrund des Hasses auf Kinder ihnen auch Leid zufügen wöllte. Da könnte ein Therapeut insofern helfen, dass dieser dem TE beibringen könnte, seine Impulse soweit zu kontrollieren, dass der TE Kinder z.B. nicht schlägt. Ansonsten ist aber die beste Möglichkeit, sich einfach von Kindern fern zu halten und gar nicht erst eine Beziehung mit einem Partner mit Kindern einzugehen.

P?rwadaJTeuSfexl


Das Einzige was ich weiß ist, dass ich über alles was mich interessiert, alles wissen muss, was es darüber zu wissen gibt sonst kann ich nicht mehr schlafen.

Das klingt ja schon nach Zwangsstörung.. Aber ich glaube von Zwängen hattest du auch weiter oben schon etwas geschrieben, richtig?

Ansonsten denke ich auch, eine weitere Therapie wäre absolut sinnvoll. Du hattest evtl. vielleicht noch eine halbwegs unbeschwerte Kindheit, aber spätestens ab der Pubertät ist da leider etwas ganz gehörig aus der Bahn geraten. Und da gibt es sicher viel, was du noch aufarbeiten könntest.

Wenn du schreibst, dass deine Cousinen und Cousins waren wie du es bist ... Wie waren sie denn? Wo war der Unterschied zu den anderen Kindern, die du im Kindergarten und später in der Schule getroffen hast? Nicht so gebildet? Unbeschwert? Kindlich?

Hast du den Therapeuten bei denen du jetzt gewesen bist, dass du generell ein großes Problem mit Bindungen und zwischenmenschlichen Kontakten hast? Das du bisher keine Frau an deiner Seite getragen hast, klingt ja schon nach einem gestörten Sozialverhalten. Und natürlich nicht nur das klingt danach, auch alles Weitere was du hier so schreibst klingt, als könntest du dich auf Menschen mit einem anderen Niveau wie du es hast (ganz egal, ob höher, niedriger, oder einfach nur anders) einfach nicht einlassen / umschalten / dich darauf einstellen.

Hast du den Therapeuten auch erzählt, dass du als pubertierender Junge so eine Wut in dir hattest, dass du deine Mutter beinahe ermordet und 4 ausgewachsenen Kerlen die Klamotten vom Leib gerissen hast, als sie dich deswegen in eine Klinik gebracht haben? Ich kann mir kaum vorstellen, dass dann noch ein Therapeut sagt, dass das normal ist....

Schade, dass du jeweils nur einmal bei den Therapeuten warst. Zu Beginn einer Therapie gibt es die sog. probatorischen Sitzungen und davon fünf an der Zahl. Während dieser Phase haben Patient und Therapeut Zeit sich "zu beschnuppern" und zu schauen, ob die Chemie stimmt und ob der Therapeut dir helfen kann. Erst nach diesen 5 Terminen beantragt der Therapeut die Therapie bei der Krankenkasse und die Anzahl der Stunden, die er für's Erste für notwendig hält. Meist sind das für den Anfang gleich mal 40 Stunden und man kann glaube ich zweimal um 20 - oder sogar 25 Stunden verlängern. Asche auf mein Haupt 1000%ig weiß ich es nicht, aber ungfähr so müsste es hinkommen.

Zu dem Problem mit deiner Freundin... Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich verstehe nicht so ganz, was sich da jetzt zeitlich ändert, dass du das Kind dann öfter sehen würdest? Arbeitet sie demnächst anders? Ich hab's bestimmt nur irgendwo übersehen, sorry.

Ohne Therapie wirst du da denke ich nicht weiterkommen.

Wieviel liegt dir an der Beziehung zu ihr? Liebst du sie denn auch annähernd so, wie sie dich? Du schreibst ja, dass sie die Beziehung offenbar noch mehr will, als du... Willst du sie überhaupt noch? Bist du bereit, dafür zu kämpfen und etwas dafür zu tun? Wenn du diese Fragen nicht eindeutig mit einem Ja beantworten kannst, dann frage dich, was DU willst. Unabhängig davon, dass ich dir so oder so dringend zu einer Therapie raten würde.

Alles Liebe @:)

iDrixsp


Lieber Youngtimer 88,

sofern deine Freundin zu einer Paar Therapie bereit ist, mache das mit ihr zusammen.

Es ist ein Thema , welches euch beide angeht, weil ihr beide mit dem Kind leben werdet.

Sicher gibt es Gründe, die solche Gefühlen wie du sie hast, hervorbringen. Auch wenn du es z.Zt. nicht weißt, vielleicht sind diese Gründe verschüttet.

Das ist ein ganz normaler Vorgang deines Körpers, um deine Seele zu schützen.

Ohne Behandlung/ Therapie wirst du mit dieser Frau und dem Kind nicht leben können.

Eine Idee ist Pro Familia, die bieten solche Paartherapien an.

Sag mir aus welcher Stadt du kommst, dann kann ich dir gerne ein paar Adressen heraussuchen, die dir weiterhelfen können.

Ich finde es übrigens toll, dass du so offen mit deinem " Problem " umgehst und dir Hilfe holen willst, und ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei.

Es wird sicher ein harter Weg, aber es wird sich lohnen, das verspreche ich dir.

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