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Freundin mit Kind. Kinder machen mich aber wütend/aggresiv.

ykoun9gtime!rx88


Erstmal vielen, vielen Dank, dass so viele sich ernsthaft mit meinen Sorgen beschäftigen und so ausführlich antworten.

"Was erwartest Du nun hier in einem Laienforum, wo Dich keiner kennt?"

-> Ich denke einfach meine Gedanken zu teilen. Was erwartet sich jemand, der mit der Vermutung Krebs zu haben um Medizinforum schreibt. Ich hoffe nicht zuviel.

"wenn er unter der Vergangenheit leiden sollte"

-> Tu ich nicht zumindest nicht wissentlich.

"Als du als Jugendlicher in die Geschlossene musstest, hat dich da die Polizei hingebracht? Die haben es kaum geschafft dich mit 4 Mann darein zu bringen?

Ich weiß, daß man da ungeahnte Kräfte entwickelt, denn man verteidigt da praktisch sein Leben. Aber bei der Polizei lernt man doch spezielle Griffe,

die andere Menschen ruhig stellen? Vielleicht täusche ich mich da auch, bist du sicher, daß es so war?"

-> Meine Eltern hatten mich damals mit einem Trick ins Auto gelockt und dort eingeschlossen und mich dann so zur Psychatrie gefahren. Die Männer dort waren Angestellte, der Einrichtung keine Polizisten

"Problematisch wird es erst, wenn Dritte darunter leiden müssen. Das wäre z.B. der Fall, wenn der TE aufgrund des Hasses auf Kinder ihnen auch Leid zufügen wöllte"

-> Würde ich niemals tun.

"Hast du den Therapeuten bei denen du jetzt gewesen bist, dass du generell ein großes Problem mit Bindungen und zwischenmenschlichen Kontakten hast?"

-> Nein. Das erkenne ich auch nicht oder zumindest möchte ich daran gar nichts ändern. Ich will nur irgendwie mit Kindern klarkommen. Ich brauche eigentlich keine sozialen Bindungen. Wenn ich, meine Freundin mal ausgeschlossen, die Wahl hätte mit einer x-beliebigen meiner bisherigen Bekanntschaften zusammenzuleben oder für immer alleine zu sein. Würde ich Zweiteres definitiv vorziehen. Ich bin ja alleine nicht unglücklich. Ich brauch auch jetzt meine zwei Tage die Woche alleine um glücklich zu sein.

"Hast du den Therapeuten auch erzählt, dass du als pubertierender Junge so eine Wut in dir hattest, dass du deine Mutter beinahe ermordet und 4 ausgewachsenen Kerlen

die Klamotten vom Leib gerissen hast, als sie dich deswegen in eine Klinik gebracht haben?"

-> Nein, habe ich in dem Moment nicht als wichtig erachtet

"Zu dem Problem mit deiner Freundin... Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich verstehe nicht so ganz, was sich da jetzt zeitlich ändert, dass du das Kind dann öfter

sehen würdest? Arbeitet sie demnächst anders? Ich hab's bestimmt nur irgendwo übersehen, sorry."

-> Ja sie wird zu einem normalen 9to5 Job wechseln

"Wieviel liegt dir an der Beziehung zu ihr?"

-> Sehr viel

"Liebst du sie denn auch annähernd so, wie sie dich?"

-> Ich liebe sie so viel, wie ich lieben kann. Es reicht auf jeden Fall dazu, dass es mir Wert ist mich zu ändern. Sie ist für micih ja der einzige Grund mich zu ändern. Vor ihr hätte ich nie einen Anlass gesehen mich zu ändern. Trotzdem glaube ich, dass sie viel abhängiger von mir ist

und mich mehr liebt als anderherum. Mein ganz große Liebe habe ich hinter mir. Das ist lange her und ich denke das hat man nur einmal.

FdizzlEypu/zSzlxy


Und was genau ist dein Problem? Was erwartest Du hier im Forum?

Ausser ständig neue Angaben über furchtbare Geschehnisse, die dir aber nichts auszumachen scheinen, weiss ich immer noch nicht was genau Du willst?

Bitte äussere dich doch mal konkreter zu deiner Problematik.

y/ounpgt+im5er88


"Ausser ständig neue Angaben über furchtbare Geschehnisse, die dir aber nichts auszumachen scheinen, weiss ich immer noch nicht was genau Du willst?"

-> Hätte mich interessiert ob villeicht jemand ähnlich gedacht wie ich und sich geändert hat um einschätzen zu können ob es überhaupt einen Versuch wert ist.

Ich will meine Freundin nicht unnötig hinhalten und ihr dann noch weher tun, wie wenn ich direkt Schluss machen würde.

_NParkvatix_


Und was genau ist dein Problem? Was erwartest Du hier im Forum?

Schreibt er doch:

Ich will nur irgendwie mit Kindern klarkommen.

Aber mal erhlich: Wie soll das funktionieten? Entweder man mag Kinder oder eben nicht. Es ist nichts krankhaftes und auch nichts wofür man einen Psychotherapeuten braucht.

W#atoerlxi2


Hmm bei deiner Kindheit kann ich mir schon vorstellen, dass du eigentlich keine Ahnung hast, was ein "normales" Kind ist. Finde es daher auch nachvollziehbar, das normaler Kinderverhalten dich total aus der Bahn wirft. Schließlich hast du ein solches während deiner Kindheit ja nicht haben dürfen und kennst es daher wohl kaum. Wie ist es denn bei Kindern, die ähnlich sind wie du als Kind? Also total diszipliniert, kultiviert und superschlau. Findest du die genauso unerträglich, wie normale Kinder, oder geht das besser?

_bPar/vatxi_


Hätte mich interessiert ob villeicht jemand ähnlich gedacht wie ich und sich geändert hat um einschätzen zu können ob es überhaupt einen Versuch wert ist.

Es tummeln sich im Forum schon ein paar User, die keine Kinder mögen und auch selbst keine wollen. Und klar, gibts auch die, die mal keine Kinder mochten und jetzt doch. Kann sich alles ändern - muss aber nicht. Wie du mal in Zukunft über Kinder denken wirst, kann dir keiner sagen.

Ich will meine Freundin nicht unnötig hinhalten und ihr dann noch weher tun, wie wenn ich direkt Schluss machen würde.

Ich kann dir nur soviel sagen, dass sich dein Ist-Zustand so schnell womöglich nicht ändern wird. Klar, kannst du darauf hoffen, dass es in ein paar Wochen, Monaten oder gar Jahren mal Kinder lieben wirst. Aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering, vor allem bei deiner extremen Abneigung.

yFoungTtimferx88


"Wie ist es denn bei Kindern, die ähnlich sind wie du als Kind? Also total diszipliniert, kultiviert und superschlau. Findest du die genauso unerträglich, wie normale Kinder, oder geht das besser?"

-> Die stören mich zumindest nicht aber wollte jetzt auch nix mit ihnen zu tun haben. Komischerweise find ich sie zu unrebellisch. ???

Meine Gefühle beziehen sich aber auch fast nur auf Jungs. Mädchen stören mich viel weniger.

FPizzTlypuzazxly


Na das ist doch mal eine Aussage. Ob Du mit deiner Freundin Schluss machen willst, kannst nur Du entscheiden. Ich hatte dir ja schon mal geschrieben, dass es schon im Interesse des Sohnes deiner Freundin besser wäre. Was sind jetzt deine Skrupel? Weil sie dann leiden könnte? Wenn Du die Trennung hinaus zögerst, obwohl Du das schon längst für dich beschlossen hast, wäre das Betrug gegenüber einem Menschen, der dich gerne hat.


Worauf Du achten solltest, eine Trennung so ehrlich wie möglich zu vollziehen. Es ist nicht erforderlich ihr Dinge zu sagen, für die sie und ihr Sohn nichts können. Bleibe wenigstens fair und sage, dass es dein Problem ist und Du dich entschieden hast. Wenn Du das mit "Gefühl" soweit es dir möglich ist schaffst, könnte eine Trennung auch auf freundschaftlicher Ebene stattfinden.

f,alco7 pelegrXinoides


Er hat sich ja noch gar nicht entschlossen, mit ihr Schluss zu machen. Er sagt doch nur, wenn er Kinder nie mögen würde können, möchte er lieber jetzt Schluss machen und sie nicht unnötig lange warten lassen. Er weiß es nicht, ob er doch in der Lage sein wird, Kinder zu mögen und möchte deshalb die Therapie machen und hofft, daß ein Therapeut ihm helfen kann. Es sucht sich hier Hilfe. Er liebt die Frau.

Ich persönlich finde die Therapie nicht schlecht. Gerade, was eine Userin vorschägt, bei Profamilia, eine Paartherapie. Es kann durchaus an deiner eigenen Kindheit und Jugend liegen. Du hattest es nicht einfach.

C>oteSpaunvage


Ich bin in fast jedem Interesse/Hobby was ich habe absoluter Profi. Ich schlafe auch drei Tage nicht wenn ich was unbedingt wissen will. Ich lese, forsche und teste dann bis ich vor Müdigkeit zusammenbreche. Außerhalb dieses hohen Levels finde ich Gespräche auch sinnlos und dümmlich. Ich würd mich auch mit niemanden über etwas unterhalten, wo ich keine Ahnung von habe.

Wie soll mich da ein Gespräch mit einem Kind befriedigen?

Vielleicht ist das mehr eine Randfrage, aber das ist es, was mich interessieren würde:

Wie ist das denn mit deiner Freundin? Unterhältst du dich mit ihr auf diesem hohen Niveau? Befriedigt dich ein Gespräch mit ihr?

Was ist an deiner Freundin so besonders für dich, dass nur sie das hat und niemand sonst?

s!chnecPke198x5


Mir sind auch einige Sätze ins Auge gesprungen:

Ich würd mich auch mit niemanden über etwas unterhalten, wo ich keine Ahnung von habe.

Das interpretiere ich so, dass du dich in deinem Leben eingeigelt hast. Im Sinne von, dass um dich eine Mauer ist, die du nicht überwinden kannst / willst, weil nichts Unbekanntes rein kommen soll.

Das spricht für mich für eine große Reserviertheit und irgendwie auch Gehemmtheit, was wiederum zur schon angesprochenen sozialen Störung passen würde.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass du dir dadurch auch viele Chancen entgehen lässt. Denn Sozialleben bedeutet doch, sich mit den verschiedensten Menschen auseinanderzusetzen, sich von anderen inspirieren zu lassen und auch, an diesen verschiedenen Inputs zu reifen. Das heißt auch, dass es dir an Bereitschaft mangelt, jede soziale Interaktion als zweispurige Straße zu nutzen, die sowohl Informationen an dich gibt, als auch, dass du Informationen weitergibst. Umgelegt auf das Kinderthema heißt das auch, dass du dich dieser Lernmöglichkeit verschließt, denn man kann auch von Kindern einiges lernen. Dafür müsstest du aber irgendwie durch deine Mauer durchkommen. Und Kinder sind hardcore im Hämmern an dieser persönlichen Mauer. Logisch, dass dich Kinder total aus der Bahn werfen.

Ich brauche eigentlich keine sozialen Bindungen.

s.o.

Ich bestreite übrigens diese Aussage, denn Menschen sind soziale Wesen. Die einen mehr, die anderen weniger, aber letztlich gibt es bei jedem Menschen Momente im Leben, wo man jemand anderen braucht.

Vielleicht irritiert dich das ja auch an dem Jungen, weil Kinder nunmal jemanden brauchen?

Meine Gefühle beziehen sich aber auch fast nur auf Jungs. Mädchen stören mich viel weniger.

Das spricht in meinen Augen stark dafür, dass deine Abneigung doch etwas mit deiner eigenen Vergangenheit zu tun hat, sonst würdest du Mädchen genauso ablehnen.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich konnte Kinder lange gar nicht leiden. Nervig, plärrig, schmieren mit Essen rum, verwöhnte Rotzgören.

In meinem Fall hatte diese Ablehnung mit meiner eigenen Kindheit sowie einem stark verschobenen Selbstbild zu tun: Ich war auch so ein auf Perfektion getrimmtes Kind mit einer mehr als spleenigen Familie. Und ich habe meine schmerzhaften Erfahrungen auf andere Kinder projiziert, war sozusagen latent neidisch. Und hatte den Eindruck, dass ich ja sooooo ein superbraves, vernünftiges Kind war. Mit der Aufarbeitung meiner Kindheit - therapeutisch - hat sich auch der Bezug zu Kindern gewandelt. Und ich habe mal aus einer anderen Perspektive mein "perfektes" Verhalten anschauen können: Nämlcih, dass ich ganz schön oft auch nervig, dumm oder bösartig war. Also keineswegs so perfekt, wie ich immer den Eindruck hatte.

Just my 2 Cents...

P[rada!Teufxel


Ich finde auch, dass deine Abneigung speziell gegen Jungs schon so klingt, als wäre da doch noch etwas aus deiner Vergangenheit im Argen. Und die winzigen Ausschnitte aus deiner Vergangenheit, die du uns hier preis gibst, die sprechen für mich schon Bände wenn ich ehrlich bin.

Ich selbst will auch keine Kinder und bekomme bei fremden Kindern manchmal auch echt leichte Agressionen. Mit Kleinkindern kann ich gar nichts anfangen wenn sie sabbern, alles vollschmieren... finde ich schlicht eklig. Naja, solange es nicht die aus der eigenen Familie sind, da fand ich das komischer Weise immer süss ;-) Kinder finden mich seltsamer Weise immer total toll und je älter sie werden, desto mehr kann ich mit den kleinen Wesen dann auch anfangen. Ich hab das auch lang und breit mit meiner Therapeutin durchgekaut, weil sie sich ein wenig daran störte, dass ich so vehement keinen Kinderwunsch habe. Und das als Frau mitte dreissig, die normal zur Torschlusspanik neigen ;-) Aber sie kam dann auch zu dem Schluss, dass es durchaus normal ist, dass manche Menschen diesen Wunsch eben nicht haben. Nur bei meiner Vergangenheit musste sie da etwas genauer hingucken ;-)

Was ich damit sagen will.. Ja klar, es ist durchaus nicht unnormal, dass man (vor allem fremde) Kinder nicht mag, oder schlicht nichts mit ihnen anfangen kann. Aber es ist natürlich nicht normal, wenn sich das auf ein bestimmtes Geschlecht bezieht, oder Kinder so arg stören, dass die Beziehung dadurch gefährdet ist. Finde ich als Laie jedenfalls...

Vielleicht solltest du beim nächsten Therapieversuch dem Therapeuten doch mal den ein, oder anderen "Schwank aus deiner Jugend" erzählen... Und vielleicht nutzt du beim nächsten Mal die 5 probatorischen Sitzungen aus, bevor du dich für, oder gegen den Therapeuten entscheidest.

Ich denke schon, dass man mit Aufarbeitung diverser Glaubenssätze aus deiner Kindheit auch dein Verhältnis zu Kindern ein wenig in's rechte Licht rücken kann.

Da du deine Freundin liebst und das für sie tun möchtest, würde ich es an deiner Stelle wirklich noch einmal versuchen. Ich wünsch dir dafür viel Erfolg und alles Gute @:)

TZhi`s Twi;lighty G+arden


Und ich beschäftige mich mit allem was mich interessiert bis in allerkleinste Detail. Ich bin in fast jedem Interesse/Hobby was ich habe absoluter Profi. Ich schlafe auch drei Tage nicht wenn ich was unbedingt wissen will. Ich lese, forsche und teste dann bis ich vor Müdigkeit zusammenbreche. Außerhalb dieses hohen Levels finde ich Gespräche auch sinnlos und dümmlich.

Nach diesem Posting und einigen anderen Aussagen von deiner Seite, vermute ich eine Art Autismus bei dir. Dann wäre es auch nicht weiter verwunderlich, dass du mit Kindern nichts anfangen kannst und du auch das Gefühl hast, deine Freundin liebt dich mehr als du sie... vlt gehst du mal zu einem Autismus-Institut und lässt dich testen... dann verstehst du dich besser und kannst es auch deiner Umwelt besser vermitteln.

yfoun@gthimer8x8


Danke nochmal an alle für die Hilfe. Aber sie hat Schluss gemacht. Ihr war das dann doch alles zu viel und zu langwirig :°( .

P4rada4Teu5fel


Oh nein, das tut mir leid für dich!!! Wie geht es dir jetzt? Blöde Frage, sicher bescheiden bis besch....!

Ich wünsch dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit das zu verarbeiten und zu verdauen.

Und vielleicht nutzt du es als Chance irgendwann, wenn du es verarbeitet hast. Als Chance, trotzdem an dir zu arbeiten, damit dir soetwas in der Form nicht noch einmal passiert. Kinder hin, Kinder her, da ist ja grundsätzlich noch ein bissel was aufzuarbeiten bei dir würde ich schätzen. Toitoitoi und alles Liebe für dich! @:)

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