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Es geht in die Klinik. Würde gern davor noch explodieren

U[rl)aubewrinx15 hat die Diskussion gestartet


Der Fadentitel ist ein bisschen unglücklich gewählt.

Aber da es mir so schwer fällt über meine Probleme (offen) zu sprechen, muss ich es ein bisschen in Witzwatte packen.

Nach sehr langen Hin und Her habe ich mir nun endlich eingestanden, dass mein Leben nach den ganzen Op's und Krankenjahren nicht die Wendung genommen hat wie ich es mir gern gewünscht hätte.

Und dass ich nun doch mehr als unten bin und dringend Hilfe brauche.

Aktuell gehe ich wegen einer schweren depressiven Phase stationär in eine Klinik über mehrere Wochen.

Es ist mein erstes Mal und dementsprechend bin ich nervös. Es geht mir tageweise richtig schlecht und ich merke, dass jetzt gerade wieder ein rießengroßer schwarzer Nebel aufzieht und mich verschlingen will.

Es ist gerade wieder eine so tiefe Panik in mir, dass ich frage, ich dieses Leben noch aushalten soll. Vor allem weil ich eine unglaubliche alte Wut in mir trage, die ich nicht dort auslassen kann wo sie her kommt.

Diese alte Wut kommt aus meiner Kindheit, mein Vater ist (in meinen Augen) schwer gestört und hat dies sehr an mir ausgelassen. Ich vermute, dass mein Vater ein (bösariger) Narzisst ist und wenn nicht sogar psychophatisch veranlagt.

Die ganzen Manipulationen hörten erst kürzlich auf und ich werde langsam wach, was er alles an mir kaputt gemacht hat, was ich jahrelang als normal ansah. Auch merke ich, dass ich kein stabiles Ich habe und ich denke, dass mein Zusammenbruch großteils auch damit zu tun hat, was er mir angetan hat und weiter antut.

Ich habe zwar den Kontakt abgebrochen aber seine Spielchen gehen weiter (da rechtlich verstrickt) und das ganze macht mich einfach nur noch fertig. So sehr, dass ich merke, dass in mir eine Bombe tickt.

Diese Bombe würd ich ihm gern schicken im Form eines Briefes. Ich hab ihm schonmal die Meinung gegeigt und den Kontakt abgebrochen, aber wir "vertrugen" uns wieder.

Ich bin mir jetzt sicher, dass ich diesen Menschen in meinem Leben nicht mehr haben will. Ich will mich von ihm lösen, vor allem mein Herz. Es tut weh, weil ich eben auch weiß, dass ich ihm nie gut genug war. Dass er versucht das alles noch an meinen Kindern auszulassen. Ich ekel mich vor ihm und fürchte mich auch. Ich träume nachts davon, dass er wieder "nach Hause" kommt. Dass ich ihn sehen muss. Und er mich wieder psychisch fertig macht, manipuliert, beleidigt und mein Inneres in Stücke reißt.

Ich würd ihm das gern sagen, da ich in der Klinik auch gern diesen Teil aufarbeiten möchte.

Ist es denn klug, dass ich untherapiert einen solchen Schritt wage? Sollte ich eher versuchen ein inneres Gleichgewicht aufzubauen und dann an eine Nachricht heran gehen?

Im Moment will ich ihn einfach nur verletzen, sofern das mit seinem Ego möglich ist. Eine Antwort verbitte ich mir sogar. Zum Teil will ich einfach nur, dass es ihm einmal so geht wie es mir jahrzehnte ergangen ist.

Ich will ihm sagen, dass er mich kaputt gemacht hat und dass ich zum größten Teil wegen ihm an diesem Punkt bin an dem ich stehe. Dass ich mich als Kind nicht wehren konnte und jetzt da ich es als Erwachsene tue, das Gefühl habe ein schlechter Mensch zu sein und kein Glück verdient habe. Da ich emotional nicht so großzügig sein kann und und verzeihen kann.

Ich erwarte eigentlich keine Antwort hier. Ich bin einfach nur froh, dass man seinen Frust nieder schreiben kann und wenn man Glück hat, findet sich ein Leidensgenosse.

Ich muss nur einfach Balast los werden, die Tage ziehen sich wie Kaugummi und das tägliche Leben kostet enorm viel Kaft.

Aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es ein Happy End geben kann. Ich tue das nicht nur für mich sondern auch für meine Familie, für die ich momentan eine Belastung bin.

Danke einfach mal für das virtuelle Blatt Papier.

Antworten
m*e"neaxs


Ich weis nicht, ob dir das hilft, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht hatte auch dein Vater ein psychisch gestörtes Elternteil? Also war oder ist er in der selben Situation, wie Du. Es ist nur ein Vermutung, weil ich selbst in meiner, sehr großen, Familie erlebe, wie psychische Störungen über mehrere Generationen "vererbt" werden.

mein opa war auch ein extremer Narzißt, er hat sein Frau, also meine Oma, wie eine Sklavin behandelt. Meine Oma hatte 12 Kinder und hat die Kinder eigentlich sich selbst überlassen. Alle meine tanten und Onklen sagen, das meine Oma keine Liebe und Zuneigung gebeben konnte, oder wollte, ihre ganze Welt drehte sich immer nur um meinen Opa. Er hat sich oft geschlagen und sie hat sich natürlich nie gewehrt. Also es ist so, das alle meine Tanten und Onkeln, auch meine Mutter, eine Störung haben, die meinsten sind Depressiv, Angst und Panikkrank, und auch meine COusins und Cousinen haben schwer mit Depressionen und Angstkrankehiten zu tun Und auch ich leide an Depressionen und selbsthass, die Wurzel liegt wohl am Narzißmus meines Opas. Aber vor ein paar Monaten habe ich erfahren, das auch mein Opa eine Schwere Kindheit hatte, sein Vater war Alkolkrank und schwer Gewalttätig und wer weiß, wie deren Eltern waren..

Es ist ein nie enden wollende Vererbung von psychischen Störungen,.. irgendwie sind alle Täter und Opfer zugleich...

das macht die ganze Sache so schwer

kFleineer)_drache+nstxern


So sehr ich dich verstehen kann, aber wenn

mein Vater ist (in meinen Augen) schwer gestört und hat dies sehr an mir ausgelassen. Ich vermute, dass mein Vater ein (bösariger) Narzisst ist und wenn nicht sogar psychophatisch veranlagt.

das auch nur im Ansatz stimmt, wird der Schuß wohl eher nah hinten losgehen! Dein Vater wird dann wohl eher darüber lachen und dich wissen lassen, dass du einfach nur ein "gestörtes Weichei" bist und das wäre ja wohl das absolute Gegeteil von dem, was du erreichen möchtest.

Also solltest du es lassen, finde ich.

URrlauWberinx15


Es ist ein nie enden wollende Vererbung von psychischen Störungen,.. irgendwie sind alle Täter und Opfer zugleich...

das macht die ganze Sache so schwer

Ich weiß nicht ob du das allgemein meinst oder auf deine Familie bezogen. Denn als Täter sehe ich mich jetzt (noch) nicht.

Bisher hab ich es eigentlich geschafft meine Familie noch nraus zu halten und meine Kinder liebevoll zu erziehen. Ihr Wohl steht für mich auch an erster Stelle. Natürlich frei von Fehlern bin ich nicht, die letzten Jahre waren nicht einfach. Aber ich hab immer versucht meinen Kindern ein normales Leben zu bieten und bin mir meiner "Störung" auch bewusst. Sprich, ich sehe den Unterschied schon, wann ich unter Panik funktioniere oder der Mensch bin, der ich eigentlich bin und auch mag. Bzw. mochte. Denn mir ist meine Stärke abhanden gekommen. Und seit der letzten OP bin ich leider auch sehr traumatisiert.

das auch nur im Ansatz stimmt, wird der Schuß wohl eher nah hinten losgehen! Dein Vater wird dann wohl eher darüber lachen und dich wissen lassen, dass du einfach nur ein "gestörtes Weichei" bist und das wäre ja wohl das absolute Gegeteil von dem, was du erreichen möchtest.

Also solltest du es lassen, finde ich.

Wahrscheinlich hast du Recht. Er würde zwar nicht lachen, sondern sich als Opfer dastellen. Und mich in der ganzen Familie schlecht machen. Ich wäre dann wieder das undankbare ungeratene Kind, das seiner nicht zu schätzen weiß.

Deswegen würd ich ja klar sagen, dass er mir keine Antwort zukommen lassen darf ]:D Ja, seine Eltern sind nicht besser, der Ekel betrifft auch sie. Ich hab mich von ihnen auch großteils zurück gezogen und ich würde es auch vorziehen keinen Kontakt mehr zu haben. Hauptsächlich mein Großvater ist der treibene Kern während meine Oma eine Gefühlskälte an den Tag legt, die man selten gesehen hat. Ja, im Prinzip ist mein Vater auch Opfer. Meiner Meinung nach hätte er kein "Täter" werden müssen. Er hat oft genug vor Augen gehalten bekommen was er tut und was er ist. Er war sich immer zu schade Hilfe anzunehmen und zu erkennen. Er hat einfach weiter gemacht und das kreide ich ihm an.

Ich war ein Kind, was hätte ich tun können? Jetzt bin ich alt genug und er noch jung genug, dass er noch Gegner ist.

JLolanOda}345


Deswegen würd ich ja klar sagen, dass er mir keine Antwort zukommen lassen darf

Das verstehe ich nicht ganz. Du kannst ihm nicht verbieten zu antworten. Was machst du wenn er dir einfach dennoch eine Antwort schreibt? Glaubst du du hättest die Kraft sie ungelesen wegzuwerfen?

Ich bin mir jetzt sicher, dass ich diesen Menschen in meinem Leben nicht mehr haben will. Ich will mich von ihm lösen, vor allem mein Herz.

Daran würde ich mich halten und keinen Kontakt in irgendeiner Form aufnehmen.

d"ie /Torte


ein thema am rande:

das man so wird wie seine eltern halte ich für ein stark übertriebendes gerücht/ausrede

meine erzeuger waren auch der absolute horror. aber dadurch habe ich wenigstens gelernt was man nicht macht! in jeder hinsicht ein abschreckendes beispiel ..

U1rlfaub0erin1x5


Das verstehe ich nicht ganz. Du kannst ihm nicht verbieten zu antworten. Was machst du wenn er dir einfach dennoch eine Antwort schreibt? Glaubst du du hättest die Kraft sie ungelesen wegzuwerfen?

Schwer zu sagen.

Er schrieb mir kürzlich einen Brief, sehr böse. Wieder nur voll mit Vorwürfen und Beleidigungen. Gleichzeitig spinnt er wieder bei anderen Schleimfäden, will einlullen.

Er sucht sich Verbündete.

Ich hab nicht geantwortet.

@ Torte,

ich geb dir Recht. Man weiß was man nicht macht. Aber ob man nicht schädigt weil man geschädigt ist, das weiß man nicht.

Sy. Uwallixsii


hm, also ich fürchte ein richtig oder falsch gibt's bei sowas nicht.

Ist es denn klug, dass ich untherapiert einen solchen Schritt wage? Sollte ich eher versuchen ein inneres Gleichgewicht aufzubauen und dann an eine Nachricht heran gehen?

Das wär wohl zumindest vernüftig, vllt würde das Bedürfniss ihm irgendwas mitzuteilen mit der Verarbeitung sogar verschwinden. Aber wenn's dir ein dringendes Bedürfnis ist ist Vernunft vllt auch nicht das beste. Hör dann lieber auf deine Gefühle (meine Meinung).

Wenn du es tust, tue es um deinetwillen, nicht damit er irgendwas begreift oder sowas.

Was den Rache-/Verletzenwollen-gedanken betrifft, den will ich dir nicht ausreden aber reflektiere vllt ein bißchen darüber. Er ist verständlich und meiner Meinung nach auch legitim, allerdings potentiell destruktiv, es gibt bessere Motivationen für so ne Sache. Ich will damit nicht sagen "tu's nicht aus Rache" - gib wenn's geht vllt anderen produktiveren Motivationen höhere Priorität und erhoffe dir vom Racheanteil nichts nachhaltiges.

Alles Gute für Überlegung ob du ihm jetzt was schreibst und so oder so für nachher und den Klinikaufenthalt :)*

mUinixmia


@ Urlauberin

Darf ich vorab mal fragen, wie alt du bist?

U.rlaYuber%i!n15


Alles Gute für Überlegung ob du ihm jetzt was schreibst und so oder so für nachher und den Klinikaufenthalt :)*

Dankeschön.

War schwer diesen Schritt zu gehen.

Dein Beitrag bringt mir viel. Aber wenn ich ehrlich bin, kann ich darauf nicht antworten. Ich frag mich wie diese Antwort die meintwegen sein soll, aussehen muss. Mir wurde von Kind auf immer ein schlechtes Gewissen eingeredet.

Wahrscheinlich würde es mir danach nicht besser gehen. Nicht langfristig. Aber die Wut ist schon sehr groß.

Darf ich vorab mal fragen, wie alt du bist?

Noch keine 30, wieso?

SU. wDall>ixsii


Ich frag mich wie diese Antwort die meintwegen sein soll, aussehen muss.

gibt da kein müssen, aber ja, es ist schwer bei sowas rauszufinden was einen alles wirklich bewegt und was einem gut tun könnte ausgesprochen zu werden... aber das überlegen darüber tut auch schon gut :-)

Wahrscheinlich würde es mir danach nicht besser gehen.

ich schätze das hätte mehr mit den Glaubenssätzen zu tun - und auch das ist vorher ne gute Überlegung! (im Falle eines Briefes kann man dann emotional vllt bißchen dagegen wirken)

m*in"imxia


@ Urlauberin

Es ist mein erstes Mal und dementsprechend bin ich nervös.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich die Klinikzeit als sehr aufschluss- und hilfreich empfunden habe. Ich habe dort von anderen Patienten viel Unterstützung erfahren dürfen, deshalb: Keine Panik, alle dort sitzen in einem Boot. :)*

Vor allem weil ich eine unglaubliche alte Wut in mir trage, die ich nicht dort auslassen kann wo sie her kommt.

Ja, das ist bitter. Einfach nicht an den Verursacher heran zu kommen, so wie in deinem Fall oder andere, bei denen die Täter bereits verstorben, unbekannt verzogen oder dement sind.

Ich gehe davon aus, dass deiner Wut eine tiefe Trauer zugrunde liegt. Trauer darüber, dass du nie einen Vater hattest und haben wirst, wie du ihn gebraucht und dir gewünscht hättest. Die Wut, so verzehrend sie auch sein kann, ist dennoch erst mal "leichter" zu ertragen als die Trauer. Ich kenne das leider auch nur zu gut.

Die ganzen Manipulationen hörten erst kürzlich auf und ich werde langsam wach, was er alles an mir kaputt gemacht hat, was ich jahrelang als normal ansah.

Meiner Erfahrung nach ist der gewalttätige Umgang eher zu durchschauen und zu durchbrechen als diese subtilen Machenschaften.

Ist es denn klug, dass ich untherapiert einen solchen Schritt wage?

Hier halte ich es wie @ S. Wallisii: Ich weiß nicht, ob geschicktes Taktieren wirklich das Mittel der Wahl ist.

Zum Teil will ich einfach nur, dass es ihm einmal so geht wie es mir jahrzehnte ergangen ist.

So wie du deine Großeltern hier kurz beschreibst und dein Gefühle ihnen gegenüber, würde es mich nicht wundern, wenn dein Vater das tatsächlich schon hat erleben müssen.

Denn mir ist meine Stärke abhanden gekommen.

Ich glaube, sie ist eher verschüttet. :)*

Ich frag mich wie diese Antwort die meintwegen sein soll, aussehen muss.

Das musst du jetzt noch nicht entscheiden. Mache einen Deal mit dir: Kaufe dir ein Schreibheft, nenne es z. B. das "Wutbuch" und schreibe alles hinein, was du ihm sagen willst. Auch wenn du dich zig Mal wiederholst. Nur, schicke es nicht ab. Du spürst ja auch hier im Forum, dass das Schreiben etwas erleichtert. Zudem hilft es dir beim Sortieren. Und dann lass‘ die Klinikzeit kommen. Entscheide dann, ob du es dem Therapeuten zeigen möchtest. Falls ja, besprecht es, lass‘ "es" arbeiten. Die richtige Vorgehensweise wird sich so oder so zeigen.

Niemand müsste je Täter werden. Und dennoch passiert es bei so vielen Menschen wieder und wieder. Und obwohl sich der Täter seines erzieherischen Unvermögens bewusst sein mag, so heißt das leider nicht, dass er dieses Muster zu durchbrechen vermag. Gerade bei den älteren Generationen spielen verschärft solche Aspekte wie Scham, gesellschaftliche Ächtung, mangelnde Therapie-Akzeptanz ("Irrenarzt") in der Gesellschaft seinerzeit generell, Wertvorstellungen und "nun reiß‘ dich mal zusammen" eine große Rolle.

Meine Frage nach deinem Alter war insofern etwas unglücklich, als dass es interessanter wäre zu wissen, welche Jahrgänge dein Vater und deine Großeltern sind. Es gibt mittlerweile Dokumentationen über die Gefühlskälte und deren Ursachen von Kriegs- und Nachkriegskindern.

Bitte verstehe mich nicht falsch, dass ich hier die Täter irgendwie entschuldigen will. Sondern diese Ansichten und das Verstehen, wie die Dinge zusammen hängen können, haben mir damals sehr geholfen, auf eine Art meinen Frieden mit mir und dem, was mir widerfahren ist, machen zu können.

Planst du unabhängig von der Klinik eine ambulante Therapie zu beginnen? Falls ja, und falls du noch Zeit bis zur Abreise hast, dann versuche schon jetzt, Therapeuten in deiner Umgebung wegen eines Ersttermins zu kontaktieren.

mkinilmi$a


...kleiner Nachtrag: Es ist auch schlimm, wenn man den Eltern verständlich machen will, was durch sie alles schief gelaufen ist, und bekommt dann nur Unverständnis, Abwehr und Abwertung. "Na, denkst du, bei uns war das anders?" Ich glaube, jedes - halbwegs emotional funktionierende - Kind fühlt sich dann doppelt gedemütigt. Es ist sehr schwer damit umzugehen, und nicht wenige Eltern-Kind-Beziehungen zerbrechen dann genau daran.

E[hemali/ger NutzeHr (#4y548>871)


Im Moment will ich ihn einfach nur verletzen, sofern das mit seinem Ego möglich ist. Eine Antwort verbitte ich mir sogar. Zum Teil will ich einfach nur, dass es ihm einmal so geht wie es mir jahrzehnte ergangen ist.

Hm, das spricht nicht für Dich als [emotional stabilen, anderen wohlgesonnenen] Menschen, wenn ich das mal so schreiben darf.

Dass Du den Kontakt abbrechen willst, verstehe ich, sehr gut sogar. Aber hast Du es wirklich nötig, Dich auf sein Niveau herabzulassen? ":/

Lies gern mal in meinen [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/721285/ Thread]] zum Thema Kontaktabbruch zu den Eltern rein. Anders als der Fadentitel vermuten lässt, geht es da nicht vordergründig um meine Krankheit, sondern um das manipulative, verletzende Verhalten meiner Mutter seit meinem Grundschulalter. Ich habe von vielen hier gute Tips bekommen, vielleicht hilft Dir das auch weiter.

Alles Gute :)*

s_chnecPke19w85


Hallo liebe Urlauberin!

Ich antworte jetzt mal aus meiner ganz persönlichen Perspektive: Ich würde diesen Schritt auf den Zeitpunkt verschieben, an dem du dein inneres Selbst wieder ins Gleichgewicht gebracht hast. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr man manche Sachen rausschreien möchte. Mein Weg bestand darin, das Ganze erst dann anzugehen, als ich stabil genug dafür war, jegliche Antwort wegzustecken. Momentan bist definitiv du in der verwundbareren Situation als dein Vater. Im Prinzip würde dich jede Antwort von den Füßen blasen, da bin ich mir sicher.

Ich finde deine bisherige Reflexion sehr weit und reif :)^ aber ich glaube, dass du zu deinem eigenen Schutze erst dann in Angriffsstellung gehen solltest, wenn du genügend Kräfte / Truppen auf deiner Seite gesammelt hast, um irgendwie jede mögliche Reaktion wegzustecken. Ein Brief zum jetzigen Zeitpunkt würde zwar temporär eine Menge an Gefühlen ablassen, allerdings ist es so, als würdest du auf einen Feind im Nebel schießen, d.h. da kann alles zurückkommen: von einem armseligen Pfeil bis zur Atombombe.

Rüste dich erst emotional auf, dass du das gesamte Spektrum an Waffen für dich emotional auffangen kannst. Ich persönlich bin damit sehr gut gefahren. :)*

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