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Wie kann ich Sex nach Vergewaltigung wieder genießen?

K9lSeixo


Tinkerbell3110

Weil es mir peinlich ist und ich mich dafür schäme

Weil es mich traurig und wütend macht und die Erinnerungen einfach so schlimm sind,dass ich es nur vergessen will.

Spricht etwas dagegen, darüber mit ihm zu reden?

CJinnfamxon4


Ja,damals konnte ich Nein sagen.

Und in meinen Augen war genau das der Fehler. Also deshalb denke ich,fällt es mir jetzt so schwer bzw ist es unmöglich für mich Nein zu sagen.

Das verstehe ich noch nicht. Du hast doch dann Alles getan, um deinen Unwillen zu zeigen. Darüber wurde von außen hinweg gegangen. Du hattest da doch keinen Einfluss drauf und erst recht keine Schuld. Warum war es denn für dich falsch, "Nein." zu sagen?

Also eigentlich war der Plan,die Therapie wegen der Vergewaltigung zu machen.

Aber erst einmal musste das mit der Angst "behoben" werden.

Ich würde auch eigentlich gerne mit ihm über die Vergewaltigung reden und das ganze versuchen zu verarbeiten.

Allerdings weiß ich nicht wie ich ihm das mitteilen soll und vor allem weiß ich nicht wie das funktionieren soll,weil ich es nicht schaffe darüber zu reden.

Ist dein Therapeut denn auf Trauma-Patienten spezialisiert? Ich denke, dass es einigen Trauma-Patienten so geht, dass sie nicht oder nur schwer über "ihr Thema" sprechen können. Normalerweise sollte man sich in einer Therapie da ran tasten. Welche Angebote macht dir dein Therapeut denn da?

TVinke{rbejll311x0


Eigentlich nicht.

Ich habe ja auch den Willen und möchte es unbedingt.

Aber immer wenn ich es will,bleibt meine stimme weg und ich würde lieber wegrennen.

Wenn ich dann auf dem weg nach Hause bin,dann bin ich enttäuscht von mir weil ich es wieder nicht geschafft und eine Chance vertan habe.

Tpin"k-erbel;l3110


Hätte ich Damals eben nicht Nein gesagt,dann wäre das alles vielleicht nicht passiert.

Vielleicht hätte ich es so verhindern können.

Ich weiß nicht was er mir für Angebote macht.

Er fragt mich jedes mal wie es mir geht und überlässt es mir worüber wir sprechen.

Aber dann kommt wieder das Problem,das ich will aber nicht kann.

C0i+nnaHmon4


Hätte ich Damals eben nicht Nein gesagt,dann wäre das alles vielleicht nicht passiert.

Vielleicht hätte ich es so verhindern können.

Das glaube ich nicht. Die Situation kennst nur du, aber falls du dir die Schuld gibst, kannst du sie vermutlich nicht realistisch einschätzen. Deshalb wäre es gut, da jemanden mal drauf schauen zu lassen, der das realistisch mit dir bewerten kann - ein Psychotherapeut.

Ich weiß nicht was er mir für Angebote macht.

Also hat er noch gar nicht angesprochen, wie ihr bestimmte Therapieziele erreichen könnt? Habt ihr denn schon welche vereinbart?

Er fragt mich jedes mal wie es mir geht und überlässt es mir worüber wir sprechen.

Aber dann kommt wieder das Problem,das ich will aber nicht kann.

Kannst du das kommunizieren? Dass du - du musst ja nicht mal sagen, worum es genau geht - etwas mit ihm besprechen möchtest, dir aber der Mut fehlt? Und dann könntet ihr zusammen schauen, wie ihr den Weg so ebnet, dass du dich traust. Was man aber auch bedenken sollte: Ist dir dein Therapeut sympathisch, fühlst du dich wohl bei ihm und vertraust ihm? Herrscht eine offene Atmosphäre? Falls die Chemie zwischen euch nicht stimmt - das kommt vor - wäre auch ein Wechsel möglich. Vielleicht würde das die Hemmungen auch verringern.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Vorhaben :)* !

KOleixo


Tinkerbell3110

Er fragt mich jedes mal wie es mir geht und überlässt es mir worüber wir sprechen.

Ja, natürlich. Du musst schon etwas ändern wollen. Er kann Dich ja nicht zwingen, dass Du über etwas redest. Vielleicht bist Du ja doch noch nicht so weit.

TOinkemr6bell3x110


Das ich keine Schuld habe,das hat er mir schon erklärt und ich weiß mittlerweile das er recht hat.

Vielleicht habe ich es auch einfach nicht mitbekommen,aber über Ziele haben wir nicht gesprochen.

Nur,dass wir das mit der Angst hinbekommen,aber das Ziel ist erreicht.

Das könnte ich versuchen,aber wie soll das gehen?

Er wird ja dann fragen worum es geht und was das Problem ist.

Das es um Sex mit meinem Freund geht würde ich wohl noch hinbekommen,aber dann hört es auf.

Ja,ich fühle mich bei ihm gut aufgehoben und vertraue ihm. Aber dennoch ist es mir peinlich über die Probleme beim Sex zu sprechen. Das würde aber auch bei anderen Menschen so sein.

Schreiben ist nicht so das Problem,aber sprechen.? Unmöglich.

sDchilIc|her


Hallo liebe Tinkerbell @:) ,

ich kann mich allen Vorrednern nur anschließen: Du bist nicht daran Schuld, was passiert ist und Du agierst nicht unreif!!

Im Gegenteil: großen Respekt, dass Du hier schreibst!

Wenn Dir schreiben leichter fällt als sprechen, wäre Folgendes für Dich denkbar?

Du schreibst Deinem Therapeuten per Mail, dass die Vergewaltigung Dich so belastet und Du darüber sprechen willst aber nicht kannst. So wie Du es hier gemacht hast.

Und Deinem Freund könntest Du evtl. auch schriftlich mitteilen, was Dir gefällt und was nicht.

Die Idee mit einem Traumatherapeuten finde ich auch überlegenswert. Und evtl. auch jemand, der nicht nur eine psychologische Ausbildung hat, sondern auch im Bereich Körperarbeit ausgebildet ist.

m4cfunZdae


Die Idee mit einem Traumatherapeuten finde ich auch überlegenswert. Und evtl. auch jemand, der nicht nur eine psychologische Ausbildung hat, sondern auch im Bereich Körperarbeit ausgebildet ist.

Das finde ich auch ne überlegenswerte Idee. Vielleicht wäre es bei diesem Thema auch einfacher und angenehmer für dich, dich einer Frau mitzuteilen?!

Tzi1nkrerbellI3110


Ich denke die sache meinem Therapeuten zu schreiben wäre nicht das Problem.

Allerdings wird er dann darüber mit mir reden wollen (was ich ja eigentlich auch möchte) aber genau das kann ich ja nicht.

Ich weiß nicht wie ich das Problem mit ihm lösen soll wenn ich nicht drüber reden kann.

Wie genau soll ich denn jetzt mit meinem Freund vorgehen?

Sollen wir erst einmal auf Sex verzichten oder so oft es geht und wir Lust haben probieren?

Ich denke mir,wenn wir auf Abstand gehen,dann löst sich das Problem nicht. Es fühlt sich dann eher an als ob wir es nur vor uns her schieben.

K:leixo


Tinkerbell3110

Wer ist dieses "ich", das etwas ändern will? Ich habe den Eindruck, dass Dein 14jähriges ich sehr präsent ist. Dafür kann ich wenig von der 24jährigen erkennen. Kannst Du meinen Eindruck bestätigen?

Ich weiß nicht wie ich das Problem mit ihm lösen soll wenn ich nicht drüber reden kann.

Was spricht dagegen, mit ihm genau diese Frage zu besprechen? Du suchst doch auch eine Lösung, dann wirst Du mit ihm auch einen Weg finden.

T5ink7erbOell311x0


Wie meinst du das, wer dieses "Ich" ist?

Ich bin mittlerweile verunsichert ob ich wirklich bereit bin etwas zu ändern bzw. darüber mit meinem Therapeuten zu sprechen.

Aber woran erkenne ich, ob ich dazu bereit bin?

Ich meine der Willen ist ja da und das ich, bei nicht genutzter Chance, enttäuscht und sauer auf mich bin, verstärkt in mir eigentlich das Gefühl, dass ich dazu bereit bin.

Bei Euch klingt das so einfach, dieses "du musst es ihm sagen und mit ihm sprechen". Es klingt so einfach.

Sb. w3allxisii


es meint sicher keiner so dass es einfach wäre

s,chi@lcher


Liebe Tinkerbell,

ich glaube niemand von uns wollte sagen, dass es einfach ist darüber zu sprechen. Das ist uns allen klar, das es das nicht ist.

Wir können auch gar nicht wissen, wie du Dich fühlst. Wir können nur versuchen uns in Dich hineinzuversetzen.

Ich meinte meinen Vorschlag so, dass, wenn Du dem Therapeuten schreibst, dass Du darüber reden willst, aber nicht kannst, dann weiß er das wenigstens. und er kann dann vielleicht irgendwie das Thema anstoßen.

Was Kleio meint,

Ich habe den Eindruck, dass Dein 14jähriges ich sehr präsent ist

ist glaub ich folgendes: (wenn ich falsch liege, bitte korrigieren) Wir haben alle verschiedene Anteile in uns: Die haben alle unterschiedliche Alterstufen und sind unterschiedlich stark präsent. Eher unbewusst. Und bei Dir ist vermutlich beim Sex hauptsächlich die 14jährige präsent. Der 14jährigen Tinkerbell ist die Vergewaltigung passiert. Und sie verknüpft diese Situation mit dem Erlebten und übernimmt komplett das Steuer, so dass Du (die Erwachsene) handlungsunfähig ist. Obwohl die Erwachsene vom Kopf her weiß, dass es eine andere Situation ist.

TzinRkerbAellx3110


@ Schilcher:

Wie kann ich denn (also die 24-Jährige) der 14-Jährigen das Steuer "wegnehmen", sodass ich die Kontrolle habe?

Das was du schreibst klingt logisch und so ähnlich hat mein Therapeut das auch schon in anderen Situationen erklärt.

Wie schaffe ich es, dass der Kopf der 24-Jährigen "stärker" wird und die 14-Jährige nicht mehr so präsent ist?

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