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Zwangsneurose oder doch etwas anderes? Leide sehr darunter!

P0lüsc}hbiest


Höre nicht auf mond + sterne,

suche dir Hilfe.

PWlüsZchbxiest


mond+sterne,

sie will Hilfe vom Arzt, nicht von Anderen.

Mit Anderen muss man ja nicht drüber reden.

mMond+Nsterxne


Also suche ich mir gar keine Hilfe deiner Meinung nach? Ich lebe jetzt zwar schon lange mit dieser Störung, leide aber auch schon lange darunter und möchte jetzt endlich etwas dagegen unternehmen.

Ich finde Deine Symptome so harmlos, dass Du damit nicht zum Arzt zu gehen brauchst. Wenn Du es doch tust (was natürlich nicht falsch ist), kann ich mir gut vorstellen, dass Du eine Psychotherapie gegen Deine Tics genehmigt bekommst.

Damit wäre es dann Deine Entscheidung, ob Du diesen Weg gehen möchtest. Ich würde Dir davon, wie gesagt, abraten. Aber das ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung, die jeder nach seinem eigenen Ermessen fällen kann.

Da Du Dir Gedanken machst, ob es eine Psychose sein könnte, wäre es eine Überlegung wert, ob Du deshalb zum Psychiater gehst, um Dir bestätigen zu lassen, dass es keine Psychose ist.

Letztlich ist es Deine Sache, was Du machst. Ich wünsche Dir ein gutes Händchen bei der Entscheidungsfindung. :)*

srchneyckke1985


@ mond+sterne

Sorry, deine Ansichten hier gehen gar nicht. :|N :(v

Meiner Meinung nach steckst du noch mittendrin in deinen Störungen, und das ist nicht alleine Schuld der Psychotherapie / medizinischen Behandlung, sondern deines eigenen Starrsinns und der Tendenz, vor Problemen wegzulaufen (siehe deine Threads).

@ TE

Als ersten Schritt könntest du z.B. das hier geschriebene ausdrucken und einem Arzt zeigen. :-)

Gerade zu Beginn der therapeutischen Maßnahmen war ich sooooo unsicher, aufgeregt, verwirrt und neben der Spur, dass mir schriftliche Aufzeichnungen ganz viel geholfen haben.

Bei mir ist die Primärdiagnose eine andere, nämlich eine Persönlichkeitsstörung (Borderline), die typischerweise mit vielen Komorbiditäten (Begleiterkrankungen im psychischen Spektrum) einhergeht. Außer Schizophrenie denke ich, dass ich so ziemlich alles durch habe (Zwänge, Zwangsgedanken, Depressionen, psychotische Anwandlungen, Essstörung) usw.

Meine ersten Symptome, dass etwas schief läuft, hatte ich im Kindesalter (zw. 5-10): zuerst Verlustängste (dass meine Eltern sterben), dann ging es in die Zwangsstörung (Angst vor Bakterien, Viren, damit einhergehend Blockaden / Zwangshandlungen), ab ca. 8 starke Depressionen bis hin zu Suizidgedanken. Immer mit Phasen, wo es kurz besser ging, bis dann das nächste Tief kam. Mit 19/20 dann Krebsdiagnose bei der Liebe meines Lebens und keine Unterstützung. Ab da ging es dann steil bergab.

Bis ich mich mit 24 /25 gefragt habe, ob dies mein Leben sein soll? Was wäre, wenn ich mir psychologische Hilfe suche und dann die Zwänge / Blockaden und die Depression weg wäre? Wenn ich mir selber eine Chance auf ärztliche Hilfe geben würde?

In Therapie wurde vieles lange Zeit nicht besser. Aber Medikamente haben mir ein bisschen geholfen und das Wissen, dass eeeeeeeeeeeeendlich etwas passiert. Egal was, es konnte nur besser werden. Das ist es auch geworden, sehr langsam, aber stetig. Und es gab neben Rückschlägen auch große Sprünge in die richtige Richtung.

Was ich damit sagen will: Gib dir selber eine Chance. :)* Schlimmer, als sich alleine langfristig mit solchen Problemen zu quälen, kann es kaum noch werden. :)_ und Zwangsgedanken sowie Angst sind richtig, richtig kacke. :°_ :°_ :°_

mEond+stcerxne


@ schnecke1985

Sorry, deine Ansichten hier gehen gar nicht. :|N :(v

Ich sehe es so: Dies ist ein Forum, wo jeder seine Meinung und seine persönlichen Erfahrungen posten kann. Wenn Du eine andere Meinung und andere persönliche Erfahrungen hast, finde ich das ok.

Warum das "gar nicht" gehen sollte, wüsste ich nicht. Wenn Du darüber mit mir diskutieren möchtest, können wir das von mir aus gerne an anderer Stelle tun.

@:)

E3hemmaligedr YNutzer (B#57x8069)


Ich finde Deine Symptome so harmlos, dass Du damit nicht zum Arzt zu gehen brauchst.

Diese Aussage finde ich doch etwas unüberlegt und auch eher kontraproduktiv.

Ich kann nicht erkennen, was an diesen Symptomen harmlos sein soll - ganz im Gegenteil. Für mich ist das ganz klar eine psychische Störung, die definitiv behandelt werden sollte.

Alleine der große Leidensdruck der TE reicht für eine Psychotherapie aus.

h2apippy_sonxg


Ich habe mir auch schon überlegt ob ich meine Probleme nicht schriftlich aufschreibe und einem Arzt zeige, gerade auch weil ich nicht gerne über mich rede und ich mich einfach nicht gut ausdrücken kann, aber irgendwie wäre mir das peinlich und ich habe Angst vor der Reaktion des Arztes..

@ schnecke1985

Sind deine Zwänge denn jetzt weg oder kommen die doch immer wieder? Ich habe mal gelesen dass wenn man Zwänge über einen längeren Zeitraum hat, dass die kaum therapiert werden können.

Wie lange dauert es denn bis man eine Diagnose bekommt? Wussten es deine Ärzte schon nach den ersten Gesprächen oder dauert das länger? Bist du denn beim ersten Mal zu einem Psychiater oder Psychologen gegangen? Mein Hausarzt hat mir gesagt wegen der Depression soll ich zu einem psychotherapeutischen Psychologen gehen weil ich ja nicht psychisch krank bin, ich bräuchte keinen Psychiater. Allerdings habe ich ihm nichts von den Zwängen erzählt. Ich möchte lieber zu einem Psychiater gehen weil der Medikamente verschreiben kann, ich denke lange Gespräche über mein Problem bringen mir nichts.

m3s92


Mond+sterne, ich find deine Haltung hier sehr fahrlässig.

Bei so hohem Leidensdruck ist eine Psychotherapie auf jeden Fall sinnvoll. Eine Therapie kann nur hilfreich sein, wenn man sich darauf einlassen kann. Das sehe ich bei happysong ganz deutlich.

Bei dir ,liebe mond+sterne, sehe ich es nicht.


mond+sterne hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es sich lediglich um seine persönliche Meinung handelt. Die darf er haben und die darf er auch äußern. Statt ihn zu diskreditieren, wäre mir lieber, ihr würdet sachlich und freundlich Gegenargumente bringen. Falls ihr hier besten Gewissens eure Meinungen als gültige zu Papier bringen wollt. Ansonsten kann man aber - und das ist sicherlich auch das Anliegen dieses Fadens - auch einfach darüber reden und sich verschiedene Meinungen anhören. In diesem Sinne: Bitte zurück zum Thema.

TXragischer\ClownUfisch


Könnte es sich bei deinen Tics auch um das Tourette Syndrom handeln?

Plüschbiest

Nein, sie schreibt ja eindeutig, dass sie die Bewegungen im Gesicht mit Absicht macht, zwar aus einem Zwang heraus, aber mit Absicht und bewußt. Und bei Tourette, da kommt das von allein, unwillkürlich.

PqlüschObiesxt


.Muss mal ein Missverständnis aus dem Weg räumen.

Ich schrieb, sie möchte keine Hilfe von Anderen, sondern vom Arzt.

Mit Anderen war natürlich nicht das Forum gemeint.

Sondern die Familie, Freunde etc. nicht Med1.

Klar will sie vom Forum Hilfe sonst gäbe es ja diesen Thread nicht.

T4ragisScherChlowgnqfiscxh


Du könntest auch versuchen, Dir selbst zu helfen. In Therapien wird es oft so gemacht, dass man dann diese Zwangshandlung nicht ausführt und es einfach sein lässt und dann die Panik aushalten muß, dass angeblich was Schlimmes passieren wird. Und es heißt dann immer, und sie werden sehen, es passiert nichts.

Da deine "Strafe", was dann passiert, allerdings nicht konkret ist, ist die Panik dann auch auf unbestimmt. Wenn du also nicht 5 mal ein Teil anfasst, damit es gut wird, passiert was. Aber wann? Und was? Leider ist das nicht konkret, sonst könnte man es besser an den Hörnern packen. Trotzdem wird es wohl in die Richtung gehen, die Zwangshandlung aufzugeben und mit der Konsequenz der Panik zurechtzukommen. Du wirst sehen, es passiert echt nichts. Natürlich kann es selbsterfüllte Prophezeihungen geben. Wenn dir dann 3 Stunden später dein Handy kaputt geht, sagst du...siehst, wußte ich es doch.

Aber dann mußt du dir einreden, dass sowas Zufälle sind. Es gibt kein vernünftiges wirklich gutes Argument, die Zwänge weiter auszuführen. @:) :)*

L?og 6Ladxy


Liebe TE,

für mich klingen Deine Gedanken auch mehr nach einer Zwangsstörung als nach Schizophrenie.

Ich würde Deine Symptome und Tics auf jeden Fall in der Therapie erwähnen, die Du zu machen gedenkst, damit Dir allumfassend geholfen werden kann. Gegebenenfalls kann dies auch mit medikamentöser Unterstützung geschehen, d.h., Du wärst neben einem Psychologen auch an einen Psychiater angeschlossen.

Das hört sich wieder verrückt an, aber immer wenn ich mir vornehme mit jemandem über meine Zwänge zu erzählen, kriege ich diese Angst dass ich bald deswegen von diesem bösen Etwas bestraft werde, obwohl ich eigentlich weiß, dass es sowas nicht gibt.

Diese Gedanken gehören mit zu demselben Gedankengeflecht wie das, das die Zwänge überhaupt hervorruft.

"Ich darf nicht auf die Ritzen im Bürgersteig treten, sonst passiert IRGENDWAS Schlimmes."

"Ich darf niemandem erzählen, dass ich nicht auf die Ritzen im Bürgersteig treten darf, sonst passiert IRGENDWAS Schlimmes."

@ mond+sterne:

:|N

Wenn *ich* jetzt meine Meinung äußere, flieg ich hier raus. Das ist mir die Sache nicht wert.

TFragi^scherCplownfxisch


Auch wenn ich mich jetzt in die Nesseln setze, aber ich finde mond+sterne immer wieder cool. Er hat meist ganz andere Ansichten, die ich aber immer wieder gerne lesen, um diese auch in Betracht zu ziehen.

Verstehe nicht, warum mond+sterne hier allgemein so einen schlechten Ruf hat. Höflich ist er immer, was man von vielen hier nicht behaupten kann.

h>aXppy_s,onxg


Vielen Dank erstmal für die Antworten :-)

Heute ist es wieder ganz schlimm, die Zwänge sind stark, ich spüre so einen starken Druck in mir und fühle mich extrem beobachtet und verfolgt, als ich gerade von der Arbeit gekommen bin musste ich erstmal meine ganze Wohnung kontrollieren, nach meiner ganz bestimmten Reihenfolge, das hat fast 45 Minuten gedauert :-(

Ist es bei Zwängen normal sich so beobachtet/verfolgt zu fühlen?

Log Lady

Ich würde Deine Symptome und Tics auf jeden Fall in der Therapie erwähnen, die Du zu machen gedenkst, damit Dir allumfassend geholfen werden kann. Gegebenenfalls kann dies auch mit medikamentöser Unterstützung geschehen, d.h., Du wärst neben einem Psychologen auch an einen Psychiater angeschlossen.

Denkst du ich sollte zuerst zu einem Psychiater gehen und schauen was der sagt? Ich denke ich möchte das erst von einem Arzt abklären lassen, kennen sich Psychologen auch mit Zwängen aus? Ich dachte immer, das Psychologen nur Gesprächstherapie machen und ich denke das hilft mir nicht viel...

Tragischer Clownfisch

Von dieser Therapie habe ich auch schon gelesen und versuche es so gut es geht. Bei Zwangshandlungen klappt das auch ganz gut, da kann ich mich einfach besser wehren, ich weiß nicht warum das so ist, vor allem in der Öffentlichkeit klappt das (hat aber auch mit Scham zu tun von anderen beobachtet zu werden), nur zu Hause klappt es nicht immer ganz so gut wenn ich alleine bin.

Bei Zwangsgedanken die mich ja vor allem so stark quälen kann ich mich aber nicht auf diese Art wehren, die schießen einfach in meinen Kopf und ich kann nichts dagegen machen, da ist das Böse, diese Bedrohung so übermächtig, das werde ich einfach nicht los und ich kann nicht aufhören daran zu denken, egal wie krass und abscheulich sie sind. Dieser Zwang an diese Gedanken zu denken ist so übermächtig stark und ich stehe dabei so unter Druck.

Die einzige Art den Druck etwas zu lindern bei diesen Gedanken ist leider eine Zwangshandlung, ein gewisses Ritual dass ich dann immer machen muss, danach fühle ich mich erleichtert, das ist einfach ein Teufelskreis...

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