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Mordgedanken

P?sych'opath gBobbxy hat die Diskussion gestartet


Hallo Diskussionspartner

ich habe seit ungefähr einem Jahr das Bedürfnis meine Mutter zu töten. Das klingt heftig und übergreifend auf meinen Alltag stimmt aber nicht ich bin ein Pflegekind und lebe nicht bei meinen leiblichen Eltern. Trotzdem kenne ich sie gut und stand jahrelang im distanzierenen aber bleibenen Kontakt. Zumindestens als nicht wissendes kleines Kind. Aber als ich immer mehr meine Lage verstand, wuchs das Problem angewidert zu sein von ihr. Als dann später kein Kontakt ihrerseits zu mir vorhanden war, wuchs der Hass, erstrecht als sie mir vor 2 jahren mitteilte das ihre Kinder hasse insbesondere mich weil ich schon so viel Verstand und im meinem Alter schon mehr erreicht hatte als sie und ich werde dieses Jahr erst 16. Häufig wenn ich alleine bin schmiede ich ein Plan in meinem Kopf sie umzubringen und wie ich es am besten tue. Das ist aber nur bei ihr und bei keinem anderem Menschen. Jedoch möchte ich wissen ob das normal ist wenn man verletzt wird. Wenn sie tot ist könnte ich mein Leben besser führen weil ich weiß das ich mit jedem quitt bin. Zum Ausgleich habe ich mir die nötigen Adrealin Kicks dann mit Diebstahl im eigenem Haushalt und Falschgeld geholt und ich bin Raucher um meinen Zorn in Griff zukriegen. Habe aber keine Agressions Probleme und trinke kein Alkohol oder nehme andere Drogen. Außerdem gehe ich aufs Gymnasium und muss mich durchschlagen. Ich behaupte das ich ein intelligenter Junge bin. Das Problem ist das ich Konzentrationsprobleme habe. Ich denke die kommen daher das es mich unruhig macht weil draußen eine Person rumläuft die mein Leben ohne Famile gewährt hat und ohne Beachtung. Naja das sollte reichen ich hoffe es melden sich welche zu meinem Problem. Danke ]:D

Antworten
wPiOnterson4nex 01


geh zum Phsychologen und besprech dein Wut Problem und versuche zu begreifen, dass deine Mutter keine Macht über deine Gedanken haben sollte...gehe deinen Weg ohne sie und ohne an sie zu denken

HPellaxna


Wenn sie tot ist könntest du dein Leben besser führen ??? ? meinst du im Knast? Ich denke du bist ein intelligenter Junge und wirst dir durch diese Sache nicht dein ganzes Leben versauen, du hast es schließlich noch vor dir

s<chnemckZe198x5


[...]

Das Gefühl, dass es einem besser geht, wenn die betreffende Person tot ist, ist häufig bei Traumata. Andererseits: Dann bist du im Knast, gesellschaftlich noch tiefer als deine Erzeuger und die Bilder im Kopf gehen auch nicht weg.

Was ist also wichtiger: Die Vergangenheit bzw. Rache oder DEIN Leben? Du bist auf dem Gym, du kannst studieren und bildungsmäßig die Arschlöcher aus deiner Vergangenheit hinter dir lassen. Was glaubst du, bringt langfristig mehr Befriedigung? Als kranker Killer in den Akten der Polizei zu verschwinden oder deinem Leben eine Richtung zu geben?

Es geht um DICH, nicht um andere!!!

E5he@maligser[ Nutzer ('#5D28611x)


Oh sowas kenne ich.

Wie oft habe ich mir als Teenager eine Pumpgun, 1000 Schuss Munition und 1 Tag Zeit gewünscht.

Ich schwöre, ich hätte das halbe Dorf ausgerottet, weil ich alles und jeden gehasst habe! Ich war Mobbingopfer. Und das von Dutzenden Leuten. Buschfunk im Dorf halt...

Aber wieso du was ich mir immer gedacht habe?

Wegen dieser Wichser gehe ich nicht in den Knast. DAS sind die NIEMALS wert!

s/chn5eckex1985


@ Benutzerin

Genau! :)^ :)=

Meine Pumpgun-Phantasien begannen übrigens mit ca. 7 Jahren. Kopfschuss gegen diesen Mobber, Kopfschuss gegen jenen Mobber...

Die Mobber erinnern sich häufig nicht mal an die Zerstörung deiner Seele. Die checken nicht einmal im Pumpgun-Moment, was Sache ist, und warum.

Warum also das eigene Leben zerstören für irrelevante Personen? Damit die deinen Namen in der Zeitung lesen und noch einmal die Nase über dich rümpfen können? Verschwendete Lebenszeit...

P$lüsc5h+b^ies^t


Absätze in deinem Text wären wirklich gut gewesen.

HKypexrion


Ein Beitrag wurde gelöscht

D andte


Hier kann nur eine Therapie helfen.

C,o0mr;an


Jedoch möchte ich wissen ob das normal ist wenn man verletzt wird.

Seelische Verletzungen können sehr schmerzhaft sein. Ich muss dir gestehen, dass vermutlich jeder mal im Leben so wütend war, dass man sich ausmalt, wie toll es doch wäre, dem Gegenüber einfach mal eins überzuziehen.

Der Unterschied ist aber, dass man mit genügend Reflexion feststellt, dass solche Fantasien lediglich ein Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit ist. Auch bei dir. Dir ist im Lebenslauf etwas widerfahren, für das du nichts kannst. Du malst dir aus, dass du mit Rache ein Gleichgewicht herstellen könntest. Kannst du aber nicht. Dich macht die Machtlosigkeit wütend, weil du keinen Einfluss auf den Zustand hast. Aber eine solche Tat würde an deinem Zustand nichts ändern. Du wächst immer noch ohne leibliche Familie auf.

In deinem Alter können solche Fantasien ausgeprägter sein und der Hass größer, weil du in einer hilfloseren Lage bist. Du bist in deinem Alter in einem Abhängigkeitsverhältnis, dir fehlt noch etwas Lebenserfahrung und Ausgeglichenheit. Du kannst da die nächsten Jahre noch nicht ausbrechen und wirst täglich mit der Situation konfrontiert.

Daher rate ich dir auch, rechtzeitig mit einem Psychologen darüber zu sprechen. Du hast diesen Beitrag ins Forum geschrieben - daraus schließe ich mal, dass du diese Fantasien nicht in die Tat umsetzen willst, sondern deiner Wut Ausdruck verleihst. Um mit der Jugend abschließen zu können und den Frieden damit zu machen können wir entsprechende Therapeuten gut helfen, denn du bist noch in einem Alter, wo sich viel verändern kann. Daher würde ich nicht so lange warten. Vielleicht gibt es Vertrauenslehrer, über die du Kontakt zu entsprechenden geschulten Ansprechpartnern herstellen kannst? Oder vielleicht vertraust du deiner Pflegefamilie ausreichend?

als sie mir vor 2 jahren mitteilte das ihre Kinder hasse insbesondere mich weil ich schon so viel Verstand und im meinem Alter schon mehr erreicht hatte als sie

Sieh es mal so: jemand, der so fühlt, wie deine Mutter, ist ohnehin gestraft. Sie muss mit sich selbst klarkommen. Mach das nicht zu deinem Problem.

SVo6rowman


Jedoch möchte ich wissen ob das normal ist wenn man verletzt wird.

Also in der Intensität und Häufigkeit, wie du das schilderst, halte ich das nicht für normal. Und dein Suchen der Öffentlichkeit hier sehe ich als Hilferuf. Und rate dir, dir Hilfe zu suchen.

Comran nannte schon eine Erstkontakt-Möglichkeit: Vertrauenslehrer in der Schule.

Weitere Möglichkeiten: du wendest dich an einen Arzt. Wenn du einen regelmäßigen Hausarzt hast, dann an den, sonst an jeden Allgemeinen Arzt. Der kann dir den Zugang zu einem (Jugend)-Psychologen/in deutlich erleichtern. Und ich denke, auch auf dem Jugendamt würdest du einen Ansprechpartner finden.

Oder könnte deine Pflegemutter/Pflegevater eine Vertrauensperson für dich sein? Auch das Gespräch um deine inneren Aggressionen, den Diebstahl und das Falschgeld? Aber vielleicht ist das keine Option, denn du schreibst wie du das Leben in deiner Pflegefamilie siehst:

Leben ohne Famile und ohne Beachtung

Ist dem denn wirklich so?

Siehst du denn andere Lösungen für den Umgang mit deinen leiblichen Eltern, speziell deiner Mutter, Bobby? Um den Kontakt zu deinen leiblichen Eltern/Mutter abzubrechen oder quitt zu sein, musst du diese nicht töten! Da sehe ich wirklich etwas "falsch verdrahtet" an in deinem Kopf.

Spielst du Gewalt-Videospiele? Und warum hast du dir den Namen "Psychopath" gegeben?

Wer glaubst du, kann dir wieder ein Umfeld geben, in dem du dich wohlfühlst? Eine andere Pflegefamilie? Das betreute Wohnen in einer betreuten Jugendgruppe? Wie müsste das Umfeld sein, in dem du dich besser entwickeln kannst und wo sich deine Gewaltphantasien wieder reduzieren? Was kannst du da selbst tun?

P4sychopkath Boxbby


Nein ich spiele keine Gewaltspiele . Ich wäre aber auch nicht so dumm mich erwischen zu lassen um dann in den Knast zu landen. Es gibt da genug Wege...aber die sind hier unwichtig und bringen Unruhe ins Forum. Die Theorie wie mache ich es ist ja das was mich beschäftigt. aber Danke für das Lesen meines Beitrags und so manche Dinge haben mich zum nachdenken gebracht.

opnodisNep


Wo wir früher wohnten hat ein Nachbarjunge seine Mutter erschlagen. Er endete dann mit Selbstmord im Gefängnis! Auch ich bitte Dich sehr, einen Psychologen aufzusuchen. Versuche bitte, Dich auf Deine Zukunft zu konzentrieren und die Vergangenheit zu vergessen.

SQoro7man


Ich wäre aber auch nicht so dumm mich erwischen zu lassen um dann in den Knast zu landen. Es gibt da genug Wege...aber die sind hier unwichtig und bringen Unruhe ins Forum. Die Theorie wie mache ich es ist ja das was mich beschäftigt.

Das sehe ich als Allmacht-Phantasien. Macht-Phantasien, die dir in deiner derzeit an sich schwachen Lage wieder Einfluss und Kontrolle suggerieren sollen. Und die einen Gegenpol zu dem Gefühl von Abhängigkeit, Vernachlässigung und Missachtung bilden sollen. Und ich glaube, du verstehst das.

Aber es wäre fatal, dich darin zu weiden und immer weiter an ihnen zu ergötzen, und diese Gefühle immer stärker werden zu lassen, denn dieser Weg führt zusammen mit deinem Heranwachsen sicher in die Katastrophe.

Ein Jugend-Psychologe/in kann dir helfen, damit umzugehen, wenn du dich dort mitteilst und über das sprichst, was in dir vorgeht. Ich bin mir sicher, dass je früher du diese Unterstützung für eine Weile annehmen kannst, umso eher kann auch wieder eine emotionale Stabilisierung einsetzen. Du hast noch sehr gute Chancen, dass du eben in deinem Empfinden und Verhalten eben gerade kein Psychopath Bobby wirst, sondern Bob, ein gebildetes und geachtetes Mitglied der Gesellschaft, das mit Kritik umgehen kann, das Liebe geben und empfangen kann. Und das Wege findet, seine Emotionen und Impulse zu kontrollieren und Verletzungen zu verarbeiten. Und Menschen zu verzeihen. Vielleicht nicht deinen leiblichen Eltern in den nächsten 10 oder 20 Jahren, aber Verzeihen können ist auch im Kontakt mit anderen Menschen ein wichtiges Verhalten.

Ich glaube übrigens, dass die Abwesenheit von Gewaltspielen, Drogen und Alkohol für dich sehr günstige Voraussetzungen sind, diese Punkte solltest du auf jeden Fall so beibehalten - und auch das Rauchen wieder reduzieren. Denn gesund ist das auch nicht, es ist nur dein derzeitiges Ventil. Jetzt mag der Absprung vom Rauchen noch leichter sein, später wird er eher schwieriger werden. Denn das Rauchen bringt einen Teil deiner Folgeprobleme: ich kann mir den Diebstahl und Falschgeld für die Finanzierung als Folge des Rauchens vorstellen, denn irgendwie wollen die Kippen ja beschafft werden.

Deine Konzentrationsprobleme, und der Wechsel aus Mord-Allmachtphantasien und dem Gefühl der elterlichen und pflege-elterlichen Vernachlässigung, dafür gibt es gute psychologische Hilfe. Ich sehe es als psychische Probleme, die behandelbar sind. Vielleicht auch mit ergänzenden Medikamenten. Und vielleicht mit einem Wechsel des Umfeldes. Mit deinem schrittweisen Erwachsenwerden bekommst du da automatisch mit jedem Lebensjahr immer mehr eigene Entscheidungsbefugnis und echte - aber legale! - selbstbestimmte Handlungsalternativen. Mord, wie perfide geplant auch immer, ist kein Teil dieser selbstbestimmten Handlungsalternativen.

Tpragi-schetrCllownfixsch


Häufig wenn ich alleine bin schmiede ich ein Plan in meinem Kopf sie umzubringen und wie ich es am besten tue. Das ist aber nur bei ihr und bei keinem anderem Menschen. Jedoch möchte ich wissen ob das normal ist wenn man verletzt wird.

Klar, solange es nur Phantasie bleibt. Ich habe erst heute morgen noch getötet! ]:D

Natürlich nur in der Phantasie, und da müssen bei mir die Leute oft einen extrem qualvollen Tod sterben.

Wut auf die Eltern habe ich auch extrem, aber da entstehen keine Mordgedanken. Mordgedanken bekomme ich nur bei Fremden, die mir auf Dauer auf den Geist gehen und denen man nicht ausweichen kann.

Aber wie gesagt, alles nur Phantasie. Hat mir der Realität nichts zu tun.

Ich hoffe, es bleibt bei Dir auch nur Phantasie.

Du sagst, Du meinst, Du seiest intelligent. Dann sei es auch.

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