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Panikattacken und Angstzustände

wbtdee8x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo Med1-Forum!

Ich habe seit 2,5 Monaten die o. g. Probleme. Seit dieser Zeit bin ich in einer Beziehung (meine 1. Beziehung im Leben, da ich extrem schüchtern war.

Die Probleme resultieren aus den nachfolgenden Gedanken:

Gedanke 1

Ich bin Muslim, sie Atheistin, wie bringe ich es meinen Eltern bei? Nach 4 Wochen extremer Angstzustände, Panikattacken und Appetitlosigkeit, haben mich meine Eltern darauf angesprochen, dass mit mir etwas nicht in Ordnung sei, also habe ich ich es Ihnen erzählt und sie waren verständnisvoll. Nach all den Horrorszenarien, habe ich mich natürlich über diese Reaktion gefreut (mehr folgt weiter unten).

Gedanke 2

Sie ist eine Arbeitskollegin und hatte in der Vergangenheit ein Verhältnis mit einem Arbeitskollegen (vor meiner Zeit). Wie werden die Arbeitskollegen reagieren? Auch hier habe ich mir Szenarien ausgemalt und als es rauskam, war noch alles in Ordnung. Mittlerweile kriege ich hin und wieder mit, dass hinter unserem Rücken gelästert wird (besonders in Bezug auf das Verhältnis in ihrer Vergangenheit. Ich bin soweit, dass ich zur Zeit ungern zur Arbeit gehe.

Zu meiner Arbeit

Ich bin gelernter Bürokaufmann, mit einer abgeschlossenen Weiterbildung zum geprüften Wirtschaftsfachwirt. Seit ungefähr 27 Monaten bin ich Leiharbeiter in einem Automobilkonzern, in der Produktion (Fließband). Ich bin extrem unterfordert und habe dadurch auch viel Zeit zum Nachdenken. Ferner sind die Gesprächsthemen nicht von hohem Niveau. Bei bestimmten Themen (selbst wenn nicht direkt mit mir geredet wird) werde ich sehr angespannt. Wenn es zum Beispiel um Frauen geht, habe ich Panik, dass schlecht über meine Freundin und mich geredet werden könnte (eigentlich nur meine Einbildung). Ich sehe diesen Arbeitskollegen auch täglich, wenn auch nur kurz. Ich werde nicht vergessen, was geschehen ist, aber ich möchte lernen, damit umzugehen.

Ich habe darüber nachgedacht, wieder in meinen alten Beruf zu wechseln, aber ich weiß nicht, ob das eher eine Fluchtreaktion auf die Situation wäre. Das wäre hinterher sehr ärgerlich, wenn doch mal Übernahmen erfolgen sollten. Ich verdiene gut und habe durch die Freischicht viel Freizeit.

Zu meiner Person

- 33 Jahre alt, männlich

- sportlich, Ernährung mittelmäßig

Allgemeine Gedanken/Probleme

- Ich interpretiere zu viel in fast alle Aussagen

- Konzentrationsprobleme (schon immer)

- allgemein nachdenklich, oft pessimistisch

- Erektile Dysfunktion durch die belastete Psyche

- lasse mich zu sehr vom Umfeld beeinflussen

Ich mag meine Freundin und will keinen Fehler machen, um den Gedanken zu entkommen. Wenn ich bei ihr bin, verschwinden die Gedanken fast und ich fühle mich geborgen. Das zeigt mir, dass ich mit ihr keinen Fehler gemacht habe.

Habt ihr mir Tipps und Tricks, wie ich diese Gedanken loswerden kann und einen Dreck auf die Meinung anderer (besonders in Bezug auf Ihre Vergangenheit) geben kann? Besonders in meinem Fall sollte ich die Meinung der Arbeitskollegen ignorieren können, da der Großteil Bigamisten sind und erstmal vor der eigenen Haustür kehren sollten.

Ich werde demnächst auch einen Termin bei meinem Hausarzt vereinbaren. Der soll mich dann an einen behandelnden Arzt überweisen.

Wenn ich mit Freunden darüber rede, oder wie jetzt den Gedanken freien Lauf lasse, geht es mir besser.

Ich danke euch vielmals für eure Hilfe.

MfG

Antworten
w9tzdee582


Ergänzung. Kann es sein, dass ich einfach mit der Situation überfordert bin? Lebenslang Single gewesen und jetzt diese positive Veränderung.

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