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Sozialphobie?

a%noTthePrbadarqtisxt hat die Diskussion gestartet


Hey,

manchmal habe ich das Gefühl unter einer Sozialphobie zu leiden. Mittlerweile ist es so, dass ich das Haus nichtmalmehr verlasse, weil ich nicht auf Menschen treffen möchte. Immer wenn ich an jemanden vorbei laufe oder mich jemand anschaut bekomme ich gleich Panik, dass er schlecht über mich denkt. Ich denke mir dann die schlimmsten Sachen aus die jemand über mich denken könnte und dann fange ich automatisch an auf mir selber rumzuhacken. Ich versuche mir immer einzureden dass es mir egal sein kann was andere über mich denken und manchmal schaffe ich es auch das selber zu glauben, doch wenig später geht es mir wieder so wie vorher.

Es ist jedoch nicht nur die Angst, dass Leute schlecht über mich denken könnten. Ich fühle mich sobald ich das Haus verlasse dauerhaft unter Druck gesetzt, es macht mich einfach nervös wenn ich jemanden sehe, selbst wenn dieser viele hundert Meter entfernt ist.

Das schlimmste ist wenn sie mich ansprechen, wenn mich jemand etwas fragt oder mich jemand grüßt. Mein Herz fängt an schneller zu schlagen und in meinem Kopf ist das reinste Chaos. Meistens bin ich nichtmal in der Lage zu antworten, daher nicke ich nur oder schüttel den Kopf, auf Grüße reagiere ich mit einem gekünstelten Lächeln oder Zunicken. Mittlerweile habe ich immer Kopfhörer eingestöpselt obwohl keine Musik darauf läuft, nur damit mich die Leute nicht versuchen anzusprechen.

Auch Telefon oder Haustürklingel setzen mich unter Druck. Bis vor ein paar Jahren hatte ich nie Probleme ans Telefon zu gehen oder die Sprechanlage abzuhören, doch mittlerweile gehe ich an beides nicht heran und lasse es einfach klingeln.

Das alles klingt schon ziemlich nach Sozialphobie laut dem was ich im Internet gelesen habe, doch jetzt kommt das ABER:

Wenn ich mit jemandem zusammen bin den ich kenne fühle ich mich draußen sogut wie garnicht unwohl, ich schaffe es auch mehr oder weniger mit Leuten zu reden und mir keinen Kopf über andere zu machen. Meine oben genannten Probleme gelten auch nicht in der Schule, doch dies kann auch sein da ich an diese Umgebung gewöhnt bin.

Ich habe schonmal mit meiner besten Freundin darüber geredet, sie meint dass es soetwas sein könnte, aber dass ich mich auch einfach zu sehr in Dinge hineinsteigere. Meine Eltern wissen dass ich unsozial bin, dass ich nicht raus will, weil ich keine menschen sehen möchte, doch ich denke nicht dass sie das sonderlich ernst nehmen und als spät-pupertäres Verhalten sehen. (Wobei ich aus dem Altern schon raus bin)

Vielleicht hat meine Freundin recht und ich steigere mich zu sehr hinein. Doch was wenn nicht? Was kann ich dann tun. (Muss ich mich da unbedingt therapeutische Hilfe suchen? Ich hoffe doch sehr dass es nicht so ist.)

Ich würde mich auf eine Antwort freuen.

LG

Antworten
PglüschObiesxt


Hallo,

das klingt schon nach Sozialphobie.

Es macht den Eindruck, als wenn du Angst vor dem Bewerten durch andere Leute hast.

Deine Mitschüler kennen dich, da weißt du was sie über dich denken.

Bei fremden Personen nicht. Ich würde dir zu einer Therapie raten, denn wenn du die Schule beendet hast, dann erwartet dich ein neues Umfeld.

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