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nicht glücklich, nur warum

r*otpk hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich bin 28 und mal sehen wie ich jetzt anfange...

In meinem Beruf stehe ich fest, ich verdiene genug Geld und die Arbeit kotzt mich nicht an. Die Arbeitszeit ist super, Betriebsklima ist super. Manchmal denke ich es könnte fordernder sein und ich würde mich gerne mehr einbringen und mehr erreichen. Allerdings hatte ich das in der Stelle davor und der Stress war nichts für mich.

Ich hab mich von der Schule weg konsequent weiter gebildet und war daher immer etwas beschäftigt.

Nach diesen Weiterbildungen hab ich mir eine Wohnung gekauft und renoviere diese gerade komplett.

Die letzten Jahre war ich immer mit etwas beschäftigt was neben der Arbeit so lief, also entweder Weiterbildungen oder jetzt die Renovierung.

In meiner Freizeit trainiere ich gerne im Studio, geh joggen, klettern, radeln, segeln oder surfen oder treffe mich mit Freunden zu diesem oder jenem.

Ich habe immer eine Beschäftigung aber in mir keimt der Gedanke auf das ich nach der Renovierung meiner Wohnung keine Aufgabe mehr hab...

Ich weiß nicht wie ich mein Problem beschreiben soll da ich mir nicht sicher bin was nun das Problem ist...

Mir fehlt es im Grunde an nichts aber irgendwas fehlt doch oder passt nicht.

Irgendwie habe ich nun das Gefühl, das ich bald nicht weiß was ich mit mir anfangen soll. Ich bin mit dem was ich so erreichen wollte fast durch und nun?

Ein Kumpel meint z. B. ich soll mir eine Freundin suchen und Kinder in die Welt setzen. Da hab ich aber z. B. einfach keine Bock drauf. Ich hab nicht mal so wirklich Lust dazu mir eine Freundin zu suchen (weniger Spielraum für mich selbst).

Irgendwo ist mir einfach langweilig...

vielleicht kann ja einer von euch etwas dazu sagen. Ich würde gerne raus finden was mir fehlt ???

Antworten
Echemaliger7 NutzOer (~#58850x6)


Ich habe immer eine Beschäftigung aber in mir keimt der Gedanke auf das ich nach der Renovierung meiner Wohnung keine Aufgabe mehr hab...

Eben - du hast dir bisher immer so viele Beschäftigungen gesucht, dass du nicht in die Verlegenheit gekommen bist, mal unbeschäftigt zu sein am Tag. ;-) ... Und jetzt droht dir ein Zustand ohne ausreichend Beschäftigung, was dich auf dich selbst zurückwirft.

Siehe auch:

Irgendwie habe ich nun das Gefühl, das ich bald nicht weiß was ich mit mir anfangen soll. Ich bin mit dem was ich so erreichen wollte fast durch und nun?

Warum musst du denn immer so viel beschäftigt sein? Und warum hälst du es mit dir selbst so schlecht aus, wenn du mit dir alleine bist ohne Ablenkung?

Die Sachen, die du erreichen wolltest, entsprechen die deinen unbewussten Bedürfnissen?

(Ok, die Frage ist fies, weil du sie nicht beantworten kannst. ;-D )

Menschen neigen dazu Ziele zu übernehmen und zu verfolgen, die nicht kongruent zu ihren Bedürfnissen sind. Deshalb stellt sich trotz allem Erfolg bei den übernommenen Zielen nur vorübergehend Zufriedenheit ein, aber dieser Erfolg kann die Leere gleichwohl nicht verdrängen innerlich. Vielleicht lebst du an deinen eigentlichen Bedürfnissen zu weit vorbei?

Irgendwas scheint bei dir jedenfalls nicht in der Balance zu sein innerlich, wenn du mit dir selbst so wenig anfangen kannst. Fühlst du dich nicht wertvoll, wenn du mal gar nichts machst?

L8eCwiaun


rotk

Vielleicht solltest du dich mal mit dir selbst beschaeftigen, z.B. in Form von Meditation, Selbsterfahrung oder sowas. Es gibt da viele Angebote.

Es gibt auch viel zu lesen in der Richtung, allerdings kommt es letztlich darauf an, Erfahrungen zu machen; lesen allein bringt einen nicht weiter.

Um einfach mal was hier hinzuwerfen, du koenntest "Das Wunder der Achtsamkeit" von Thich Nhat Hanh lesen (das ist kurz und billig, fuer den Anfang. ;-) )

r[otk


Warum musst du denn immer so viel beschäftigt sein? Und warum hälst du es mit dir selbst so schlecht aus, wenn du mit dir alleine bist ohne Ablenkung?

Das darf jetzt aber nicht auf ein Tag oder eine Woche so gesehen werden. Ich habe genug Tage an denen ich nichts mache und mich einfach normal langweile. Es geht mir eher um langfristiges, sagen wir mal für den Zeitraum von nem Jahr oder länger/so ähnlich.

Die Sachen, die du erreichen wolltest, entsprechen die deinen unbewussten Bedürfnissen?

(Ok, die Frage ist fies, weil du sie nicht beantworten kannst. ;-D )

Ja und Nein und kein Ahnung :)

Also es ist so das es mir schon wichtig war eine gute Basis zu haben. Die habe ich mir aber allmählich gelegt.

Das heißt mir war schon wichtig einen Beruf zu haben bei dem ich ein Gewisses Einkommen habe und Entscheidungen treffe anstatt diese nur umzusetzen. Es war/ist mir auch wichtig ein Wohneigentum zu haben welches mich von anderen unabhängig macht. Es lag mir auch was daran einen gewissen Bildungsstand zu haben.

Nicht weil ich das brauche sondern weil ich es einfach schön finde und wertschätze ein gewisses allgemein Niveau zu haben.

Es ist aber dann auch nicht so das ich ohne diese Dinge erreicht zu haben das Leben nicht lebenswert ansehe.

Menschen neigen dazu Ziele zu übernehmen und zu verfolgen, die nicht kongruent zu ihren Bedürfnissen sind. Deshalb stellt sich trotz allem Erfolg bei den übernommenen Zielen nur vorübergehend Zufriedenheit ein, aber dieser Erfolg kann die Leere gleichwohl nicht verdrängen innerlich. Vielleicht lebst du an deinen eigentlichen Bedürfnissen zu weit vorbei?

Ja ich denke das ich irgendwo auf jeden Fall ein oder mehrere Bedürfnise von mir vernachlässige. Nur was ist es?

Irgendwie brauche ich einfach eine Aufgabe, so vor mich hin leben wie es manch anderer macht das ist nichts für mich.

Ich habe z. B. überlegt nur so zum Spaß ein Fernstudium an zu fangen. Mir geht es dabei nicht um den Abschluss oder dergleichen sondern einfach darum etwas zu tun, etwas zu lernen, etwas neues zu erfahren.

Nur sagt mir mein Gefühl dass das eher wieder ein ausweichen ist. Also eine Art umschiffen von dem was ich eigentlich tun sollte. Wenn man so will vielleicht auch eine Ablenkung.

Ich habe mir auch mal überlegt aus zu wandern. Fast egal in welches Land, Hauptsache eine Herausforderung. Das würde mich sicher über Jahre beschäftigen aber auch hier sagt mir mein Bauchgefühl das es im Grunde nicht richtig ist bzw. das eigentlich Problem nicht behebt. Es wäre wie mit dem Fernstudium ein umgehen der eigentlichen Sache. Das heißt sobald z. B. die Idee Auswandern umgesetzt wäre würde ich wieder am gleiche Punkt stehen wie jetzt.

Irgendwas scheint bei dir jedenfalls nicht in der Balance zu sein innerlich, wenn du mit dir selbst so wenig anfangen kannst. Fühlst du dich nicht wertvoll, wenn du mal gar nichts machst?

Ich fühle mich schon wertvoll, auch wenn ich nichts mache. Ich glaube nicht dass dort das Problem begraben liegt.

Es ist einfach so eine Art Ziellosigkeit, was soll ich nun machen als nächstes machen? Das was ich bisher gemacht habe finde ich richtig aber es hat mich dann doch nicht erfüllt.

eKleganter $Frauenxname


Hallo rotk

ich würde auch sagen probier mal aus nichts zu tun.. mal nur chillen - wie es heute so schön heißt und dann schau was mit dir/ in dir passiert.

was da vielleicht hochkommt an gefühlen/wünschen....

ich denke du musst "einfach" dir selbst auf den grund gehen, spüren was dich ausmacht, was du dir bedeutest.. ja ich weis das klingt alles toll. :/

geb dir einfach mal zeit zu spüren was dir fehlt, bzw was dir gefällt, was und ob es dich überhaupt glücklich macht diese wohnung gekauft zu haben.

ich denke auch und kenne das auch von mir selbst, als mensch will man immer MEHR und MEHR, wir sind einfach nie zufrieden.

banales bsp.

ich hab nen balkon, ne tolle gegend um mich rum..

aber mein balkon ist nachmittags schattig, ich mag aber sonne... vor n paar jahren, habe ich in einer WG gewohnt und wir hatten keinen Blk. noch nicht mal oft richtig sonne (Großstadt).

ich war als ich hier herzog glücklich das es sogar einen balkon gab...

ich denke du weist was ich damit sagen will.

aber ich kenne es auch schwer los zulassen und sich oft von sich selbst ablenken zu lassen. ich hab auch erst mit 30 so wirklich zu mir gefunden und ab und an "verliere" ich mal den zugang zu mir weil ichs nicht lassen kann viel zu arbeiten oder immer einfach was zu tun.

das kann man aber lernen, loslassen, im jetzt zu sein. :)z

ich hoffe ich könnte dir wenigstens ein bischen helfen oder nen denkanstoß geben :)

ist mein erster beitrag hier :) hihi

r-otk


Hallo eleganter Frauenname, elegant ist der Name Elisabeth :)

Also ich denke es ist ein seelisches Problem als ein materielles.

Ich bin eigentlich auch der Meinung das ich schon viel darüber nachgedacht habe. Das alles was ich die letzten Jahre so gemacht hab hat mich ja nicht von morgens bis Abends, Tag ein Tag aus eingespannt.

Ich meine einfach etwas in meiner Entwicklung fest zu stecken (vielleicht). Nur allein komm ich da scheinbar nicht weiter oder finde einfach keinen Weg. Ich weiß auch nicht.

e5legan'ter Fra/uenname


Hallo Rotk :)

ich kenne das ich war auch schon an Punkten des Lebens wo man denkt, ich stecke fest.. ich komm nicht weiter, was ich auch tue es geht nicht voran.

Aber dann auf einmal macht es ZACK und du schaffst es über den "Berg" rüber zu kommen.

Manchmal geht es nur Stück für Stück... und man merkt nicht das man vorwärts kommt und doch bewegt sich was.

Ich meine sonst hättest du ja hier nicht heute geschrieben..

Du kannst dich selbst (dein Unterbewusstsein) ja fragen: "was fehlt mir ?" oder "warum hab ich da grade keine Geduld mit mir und dem Leben, was ist los?"

immer und immer wieder fragen, klingt viell. komisch aber ich wette eines Tages oder Nachts spuckt es dir aus was du wissen magst.

Ist wie wenn man sich frägt: "wo liegt den der Schlüssel" den man verlegt hat und irgendwann siehst du ihn vorm innneren Auge oder spürst du wo er ist :) kennst du das?

(ich frage mich ja rotk von Rotkäppchen ? sry offtopic )

wo ich das grade so nochmals von dir nachlese, denke ich du hast einfach ne kleine Krise.

Sei nicht ungeduldig mit dir, lass dir und der Entwicklung einfach Zeit.

Du bist 28 aber hey du hast dein Leben noch vor dir und du hast so wies es klingt doch ein aufregendes Leben.

Vielleicht geht es auch darum Dankbarkeit zu erlernen?

Schreib dir doch mal auf was dir im Leben wichtig ist und auf nen zweiten Zettel was dir in deinem Leben gefällt, für was du dankbar sein kannst. Ich hab so das Gefühl du findest einiges. Und falls nicht fang bei ner klitze Kleinigkeit an wie "ich bin dankbar für den leckeren Eiskaffee den ich heute mit meiner besten Freundin im Cafe hatte" - das ist z.B was wofür ich heute sehr dankbar bin und wenn ich jetzt anfangen würde... oh das nimmt kein Ende... Dankbar sein macht nämlich Spaß und bringt Erfüllung :)^

und sry ich bin wahrschl. wieder viel zu spät dran mit dem abschicken und es passt gar neme dazu :D

K1lemio


rotk

Ich meine einfach etwas in meiner Entwicklung fest zu stecken (vielleicht). Nur allein komm ich da scheinbar nicht weiter oder finde einfach keinen Weg. Ich weiß auch nicht.

Da hat doch Lewian eine Möglichkeit genannt.

CVomraxn


Du bist in einem typischen Alter, wo man richtig Gas gibt und langsam etabliert wird. Und in diesem Alter schleicht sich oft die Erkenntnis ein, dass die Steigerungen, die man in den letzten 10 Jahren seit der Volljährigkeit erfahren durfte, nicht bis ans Lebensende so weitergehen. Beruflich und privat wächst es langsamer, es gibt einen Status Quo, und um das Entwicklungstempo beizubehalten müsste man noch viel mehr riskieren und sich noch mehr reinknien.

Was du spürst ist eine Art Kater wie nach einem mehrtätigen Festival. Es ist rum, die Lichter sind aus, die Menschen sind weg. Übrig bleiben alltägliche Pflichten, Stille, Nüchternheit. Solche Momente gibt es im übertragenden Sinne auch im Leben. Manche sind mit Mitte 30 Burnout-gefährdet, da sie mit aller Macht dieses Tempo beibehalten wollen. Andere wie du fühlen sich plötzlich leer.

Du musst lernen, dass du dir auch mal selbst genug bist. :)z

Du darfst nicht die Erfolge der letzten Jahre als selbstverständlichen Glückslevel ansehen, denn kein Wachstum ist grenzenlos. :)z

Du solltest versuchen, das Hier und Jetzt auch mal zu schätzen und achtsamer zu werden, anstatt ständig auf der Suche nach dem nächsten Projekt zu sein. :)z

r~otxk


Hallo, vorne weg die Antwort von Lewian ging wohl etwas unter und ich habe es jetzt gerade erst gelesen.

Ich weiß nicht... Meditation ist glaube einfach nicht das richtige für mich. Was du unter Selbsterfahrung versteht ist mir nicht so klar?

@ Comran. Dein Beitrag fand ich gar nicht so schlecht und recht wertig. Nur ist es ja so das ich mich doch schon mit mir selbst beschäftige. Ich hab nur irgendwie ein Problem damit so ganz ohne Projekt vor mich hin zu leben. Nicht falsch verstehen, es wird mir nicht langweilig ich mache ja genug in der Freizeit, nur kommt mir das alles erst mal irgendwo "sinnlos" vor.

L+ewiaxn


rotk

Du kannst mal "Selbsterfahrung <dein Ort>" googeln. Z.B. wenn ich "Selbsterfahrung Hamburg" google, finde ich als erstes das hier:

[[http://www.selbsterfahrung-hamburg.de/]]

Da kann man dann auch z.B. auf "Gruppenarbeit" klicken.

Ich kenne den Kerl nicht, aber vom Hintergrund sieht er ganz OK aus, ich habe auch mal Gestalt-Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht, das war eine sehr gute Erfahrung fuer mich. Ich will jetzt nicht fuer den Werbung machen, wie gesagt, ich kenne ihn nicht, aber "sowas in der Art halt".

Geht alles auch in die Richtung von Comran:

Du solltest versuchen, das Hier und Jetzt auch mal zu schätzen und achtsamer zu werden, anstatt ständig auf der Suche nach dem nächsten Projekt zu sein.

Cyom ran


Ich hab nur irgendwie ein Problem damit so ganz ohne Projekt vor mich hin zu leben.

Was ist denn mit den großen Zielen, denen du dich widmen könntest? Nicht, was du in 1-3 Jahren erreichen willst (wie Fortbildungen oder Wohnungseinrichtungen), sondern was du in 30 Jahren erreichen willst? Hast du da eine Definition von, irgendein Idealbild?

Vielleicht solltest du in deinem Alter diese überschaubaren Dinge einfach mal in die Alltagsrubrik stecken und dir wirklich Gedanken über deinen Lebensweg machen. Der besteht ja nicht darin, welches Auto man sich als nächstes kaufen möchte oder ob man einen Kurs belegt. Du bist 28 und solltest zunehmend in der Lage sein, zu verstehen, dass du vermutlich den Höhepunkt deiner Leistungsfähigkeit erreicht hast. Akzeptieren, dass Dinge langfristiger werden, die man angeht. Dazu gehört aber auch, dass man seinen Standort im Leben begreift und sich nicht nur beschäftigt im Sinne von "sinnvollen Aufgaben", sondern verstehen lernt, was einem im Leben wirklich wichtig ist und später mit 50, 60, 70 wichtig sein soll. Das baust du nicht mal eben auf, wenn du es brauchst. So etwas braucht Zeit. Dein Leben wird in 20 Jahren nicht mehr in dem Maß auf Aktivitäten ausgelegt sein wie heute. Dann wünschst du dir vermutlich mehr Lebensqualität, vielleicht ein Eigenheim, jemanden der neben dir aufwacht. Vielleicht hast du dann auch eine Midlife-Crisis und wärst froh über Kinder, die nach dir fortbestehen.

Das sind alles hypothetische Dinge, nicht jeder Mensch ist gleich. Aber was ich damit sagen will ist, dass du dein Leben mehr reflektieren solltest und nicht nur auf Aufgaben wartest, die dich anpacken lassen, sondern deinen Standort begreifst und ständig versuchst zu verstehen, wo deine Reise hingeht. Lebenskonzepte brauchen manchmal 10-20 Jahre, um sie zu verwirklichen. Wenn du dich mehr darauf konzentrierst, dann werden dir die heutigen Beschäftigungen eher nebensächlich vorkommen.

Stell dir die Fragen: wie wirst du mit 50, 60 oder 70 leben? Und rechne rückwärts um zu verstehen, was du dafür leisten musst. Dann wird dir nicht mehr langweilig, das garantiere ich dir ;-)

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