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Burnout

n|is^8x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

wie meine Hausärztin mir bestätigte leide ich an einer Erschöpfungsdepression oder auch Burnout. Alle wichtigen Schritte sind nun eingeleitet und frage mich nun, wie es möglich ist aus dem Kreislauf der Ausgebranntheit zu entkommen. Ich denke es ist nicht genügend damit getan sich jetzt einfach Zeit zunehmen und nichts zu machen.

Gibt es hier Leute mit entsprechneder Erfahrung was auf mich zu kommt? Was hat euch geholfen dem Burnout zu entfliehen?

Gruß :-)

Antworten
L&aR0uKcola


Naja, analysieren wieso es dazu gekommen ist, und dann die Dinge, die das bewirkt haben, ändern.

Allgemein Streß reduzieren.

Und Geduld und abwarten. Mehr kann man da wohl nicht machen.

Pilüsjchbxiest


Wie sieht es mit einer Kur über die Rentenversicherung aus?

Die nimmt erst mal den Druck raus.

Und dann kann man weitersehen, Stundenreduzierung, Jobwechsel, anderer Arbeitgeber.

Entspannungsübungen, Meditation.

BNirkeBnzwReixg


Was hat euch geholfen dem Burnout zu entfliehen?

erstmal in der tat runterkommen und nix tun. ich hab gepuzzlet, gestrickt, mir den alltagsdruck genommen irgendwie.

dann tagesklinik. 15 wochen. tiefenpsychologie. ursachenforschung, entdecken von verhaltensmustern und zusammenhängen und abhängigkeiten.

und dann die dinge, die zu ändern sind, ändern.

die kraft dazu kommt, wenn man merkt, wie viel einem geschadet hat.

und du musst lernen, wahrscheinlich vor allem anderen: nimm dich ernst. nimm deine grenzen ernst, deine krankheit, deine erschöpfung. ruh dich nicht drauf aus, aber nimm es ernst, erst dann können das auch andere ernst nehmen.

bagatelliesere deine schwäche nicht. sie wird, wenn du therapiert bist, deine stärke werden

O8pti1mis8mus


nis88

Ich brauchte damals erst mal Zeit, diese Diagnose zu bewältigen und vor allem zu akzeptieren. Ich war es gewohnt, dass ich immer einen Weg finde, alles unter einen Hut zu kriegen, zu erledigen, den Überblick zu haben, etc. pp.

Da ich nicht mehr richtig schlafen konnte, bekam ich eine sanfte Schlafunterstützung. Und ich habe wieder gelernt, früher zu Bett zu gehen, bzw. länger zu schlafen (stundenmässig). Das hat mir schon einiges gebracht. Etwas später bekam und nahm ich niedrigdosiert ein Antidepressivum für ca. ein Jahr.

In der Therapie habe ich gelernt, dass ich nicht in unmittelbarer Verwandtschaft mit Herkules stehe ;-) Und ich habe gelernt, mich anders zu organisieren, auch mal was abzugeben, zu delegieren oder auch das eine oder andere ganz sein zu lassen.

Ich bin auch heute noch wachsam, achte auf Warnsignale (die gibt es durchaus) und plane bewusste Pausen und das berühmte "dolce-far-niente".

Ich bin immer noch der Meinung, dass es immer einen Weg gibt - egal für was - aber die Wege und meine Gangarten haben sich doch sehr verändert.

Ich wünsche Dir viel Kraft und baldige Besserung. :)*

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