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Ohne Johanniskraut depressiv,mit Johanniskraut starke Übelkeit

o]nodifsexp


Ich verstehe das nicht ganz: in der Psychiatrie kriegt man ein Medikament und nicht einmal gesagt, was es ist oder wie es heißt. Weigert man sich es zu nehmen, kriegt man es als Spritze. Weigert man sich dann immer noch, wird man fixiert und ein Richter nickt dazu. Nach der Entlassung kriegt man dann tatsächlich das Medikament verschrieben und siehe da, der Beipackzettel ist leer! Da steht nur:"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker". Mir hat man gesagt, ein AD darf nur während und begleitend zu einer Psychotherapie verschrieben werden, also z.B. nicht vom Hausarzt für den Hausgebrauch. Ich vertrage AD auch extremst schlecht und reagiere negativ darauf. Aber wie schon geschrieben, ist auch Johanniskraut nicht ohne und nur mit Vorsicht zu genießen. Die stärksten Gifte sind pflanzlich, wie Fingerhut, Knollenblätterpilz, Stechapfel, Tollkirsche usw!

Ich empfehle Dir deshalb eines von den 2 Medis aus der aktuellen Fernsehwerbung, die wirken, sind aber gut verträglich.

S:ilbermNon3daugxe


Mir hat man gesagt, ein AD darf nur während und begleitend zu einer Psychotherapie verschrieben werden, also z.B. nicht vom Hausarzt für den Hausgebrauch

Okay, muss ich meiner Hausärztin mal sagen...

Prrada(Teufxel


Ist das wirklich so mit dem AD? Ich hatte durch Umzüge schon verschiedene Hausärzte und alle hätten es mir so aufgeschrieben, hätte ich eins gewollt...

HAinatxa


Theoretisch sollten AD hauptsächlich durch Fachärzte verschrieben werden.

Oft schreiben aber die Hausärzte aus verschiedenen Gründen AD auf. Manche (Amitriptylin, Doxepin, Mirtazapin), weil es niedrig dosiert bei Schlafproblemen gut hilft, dann ist die Indikation aber auch eine andere. Dann schreiben sie auch oft Folgerezepte, wenn der Patient nicht so oft zum Facharzt muss, oder als Übergang, wenn der Facharzt im Urlaub ist.

Ich habe es selten erlebt, dass die Hausärzte "einfach so" AD aufschreiben, ohne zumindest eine Abklärung durch den Facharzt veranlasst zu haben.

Aber auch bitte unterscheiden, nicht jeder Hausarzt ist gleich Hausarzt. Es gibt die "Fachärzte für Allgemeinmedizin", dann "Internisten" die hausärztlich tätig sind, und Hausärzte mit Weiterbildung in Richtung Psychiatrie oder Psychotherapie.

Mein Psychiater ("Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie") erklärte mir, dass eine "reine" AD-Behandlung nur bei leichten Depressionen oder Beschwerden "reicht". Bei mittelschweren Depressionen oder mehreren Krankheitsbildern (Depression + Angststörung z.B.), macht ein AD nur Sinn in Verbindung mit Psychotherapie. Oft gibt man zur Überbrückung ein AD, damit der Patient therapiefähig wird.

Z*wacik44


Mir hat man gesagt, ein AD darf nur während und begleitend zu einer Psychotherapie verschrieben werden, also z.B. nicht vom Hausarzt für den Hausgebrauch.

Absoluter Blödsinn!

Pplüs)chbiebsxt


Viele Hausärzte verschreiben AD. Am gängigsten ist da Citalopram.

Aber sie verschreiben es meiner Erfahrung nach nur dann, wenn schon eine Diagnose feststeht.

Nach der Entlassung kriegt man dann tatsächlich das Medikament verschrieben und siehe da, der Beipackzettel ist leer! Da steht nur:"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker".

Das kann ich mir nicht vorstellen. Heute kann doch jeder googlen.

Warum sollte man Psychopharmaka ohne Beipackzettel rausgeben? ":/

P\lüsc{hbKiesxt


Und warum schreibst du, die aus der Fernsehwerbung wirken sind aber gut verträglich?

Die sind für DICH vielleicht gut verträglich.

Muss aber nicht heißen dass das bei jedem so ist.

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