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Definition "Freund"

b9lu9bbJsa9x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich stehe vor einem Problem, dass ich langsam nicht mehr weiß, was richtig und was nicht.

Die Situation sieht folgendermaßen aus:

vor ca. 2 Jahren hat mich mein Partner verlassen, mit dem ich 3 Jahre in einer Beziehung war. Ich habe mich immer blind auf ihn verlassen können und am Ende kam extrem viel ans Licht, was meinen Glauben an die Menschheit erschüttern ließ. Ich hatte damals eine beste Freundin, die nach dem ganzen Mist mir mit Ablenkung dienen wollte und so lange auf mich einredete, bis ich zustimmte. Sie und ich gingen ein paar Tage später zusammen aus und sie sagte mir noch, dass das "unser" Abend wird. Nicht einmal 10 Minuten später war sie weg und kam erst nach gut 2 Stunden betrunken mit einem Kerl zurück. Sie sagte zu mir "fahr heim, ich will heute mit dem Kerl vögeln". Abgesehen dass ich dafür gut 60€ hinblättern musste, benahm sie sich einfach nur unmöglich. Alkohol hin oder her - aber das ist einfach keine Art (finde ich zumindest). Da beschloss ich kurzerhand einfach keinem mehr zu vertrauen bzw. mir damit seeeehr lange Zeit zu lassen.

So ... das war die Vorgeschichte. Das war ein paar Tage vor Weihnachten. Im nächsten Jahr schwor ich mir, einfach in meiner Ausbildung mehr Gas zu geben. Ich habe dabei 3 Mitstudenten besser kennen gelernt, die mir mit der Zeit immer symphatischer wurden. Leider bauten sich aber gleichzeitig Probleme in meinem Privatleben auf (persönliche Verluste, Misserfolge, usw.), die momentan stark an mir nagen. Dazu kommt der enorme Prüfungsdruck, dem ich im Moment einfach nicht gewachsen bin.

Daraufhin kam mir eine Idee: da ich ja die 3 Kommilitonen so sehr mag, taste ich mich mal an sie heran und prüfe mal, wie weit das auch auf sie zutrifft.

Kurz darauf hatte ich einen Ausraster in der Uni, da ein Professor, der mich dauernd benachteiligt, uns eine Prüfung abgenommen hatte, für deren Vorbereitung ich 4 Wochen Übung + 100€ Equipment investiert hatte (und auch alles konnte), einfach nur sabotiert hatte (kaputtes Steckbrett, kaputte Kabel und Bauteile ... und keinerlei Hilfe von ihm)

Da wussten sie, dass etwas nicht passte. Sie sprachen das Thema an. Ich wollte nicht rausrücken mit meinen Problemen, doch sie sagten mir, dass wir Freunde seien und wir über alles reden können und sie da wären für mich.

Ich gab mir einen Rück und verließ mich darauf. Ich ließ meiner Seele freien Lauf. Allerdings kam daraufhin keinerlei Rückmeldung mehr. Ich gab ihnen Zeit, aber nichts. Auch so, als wir uns in der Uni trafen, kam nichts - alles war so, als wäre nichts passiert. Daraufhin habe ich gefragt, warum keine Rückmeldung kommt. Sie meinten nur, sie täten ihr bestes um mich zu motivieren. Da fragte ich "und was?" und es kamen null vernünftige Antworten. Eher ein egozentrisches, sich selbst Verteidigen, dass die eigene Reaktion richtig war. Ich ließ so gut ich konnte Gnade walten und meinte, dass es wichtig sei unter Freunden einander zuzuhören, mit einander zu reden und den anderen aufzubauen, wenn der den Glauben an sich verliert. Die Reaktion darauf "sollen wir hellsehen können?" - das ging noch so weiter ...

Long story short - meine Frage ist, ob ich zu viel Verlange?

Ich habe ihnen gesagt, dass mein Leben momentan nicht so rund läuft und hätte mir erwartet, dass sie mich aufbauen. Sie kennen mich immerhin jetzt auch schon fast 2 Jahre und ich - offenbar im Gegensatz zu ihnen - weiß so einiges über sie. Ich kenne ihre Charakterzüge, weiß etwas über sie und ihr Leben, ihre Freunde, Partner, Haustiere und deren Namen ... alles so Dinge, die man sich erzählt und die man sich irgendwie und irgendwann merkt.

Ich werde nur einfach das Gefühl nicht los, dass ich verarscht wurde. Dass sie mich gar nicht richtig kennen und mir auch deshalb nicht helfen konnten. Aber ich bin stark verunsichert, ob ich zu viel verlange, wenn ich sage, dass ein Freund, dem ich sage "hey ich habe momentan mein Leben nicht so im Griff" nur zu mir sagt "erzähl mir was los ist - wir finden einen Weg" und dann für mich da ist (ob direkt bei mir oder per Telefon). Der mich eben auch aufbaut wenn ich sage "ich kann alles nur kaputt machen und bin zu nichts nutze" und mich kontert mit "lass den Blödsinn und rede nicht so einen Müll, denn du bist toll, wie du bist, weil [Gründe einfügen]".

Meine Frage: Verlange ich zu viel? Wie definiert ihr Freunde bzw. Freundschaft?

LG

Antworten
cZarexnde


Meiner Meinung nach ja und nein,

natürlich kannst du von intimen Menschen verlangen, dass sie dich aufbauen, auf dich zugehen und dir zuhören. Verheerend kann das Ganze werden, wenn man zu sehr klammert und seine Freunde als sein Eigentum oder Pacht ansieht; ähnlich wie in einer Beziehung, in der einer von beiden "erdrückt" wird.

Du sagtest du kannst sie gut einschätzen und zuordnen, wie verhalten sie sich denn untereinander ? Vielleicht gibt es soetwas wie Problembesprechung ja auch nicht so intensiv zwischen den anderen?

Wenn nein, kann soetwas schon extrem ermüden... auch ich habe einen Kommilitonen, der mich nach einigen Monaten Bekanntschaft einfach viel zu sehr in Anspruch nahm.

Wenn ja, dann ist es dein gutes, freundschaftliches Recht lobende und aufbauende Worte zu verlangen!

Da du sagtest du kennst die Anderen gut bin ich sicher, dass du den gesunden Mittelweg finden wirst :)

Lzew=iaxn


blubbsa92

Ich glaube, Leute haben da sehr unterschiedliche Vorstellungen. Vielleicht hat sie das, was du ihnen erzaehlt hast, ueberfordert? Vielleicht haetten sie was erwartet, wo sie wissen, wie sie dir helfen koennen, aber sie hatten dann das Gefuehl, als du was erzaehlt hast, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen?

Ich schreibe das jetzt so, wie es bei dir auch klingt, naemlich ich fasse die drei zusammen. Vielleicht sind das aber auch ganz unterschiedliche Leute, die dich unterschiedlich sehen, und das bekommst du vielleicht nur heraus, wenn du mit ihnen einzeln redest. Fuer mich persoenlich gibt es "unter vier Augen"-Themen, die ich normalerweise nicht in Gruppen erwaehnen wuerde, weil jeder dann beim reagieren sich auch bewusst ist, dass die anderen dabei sind, und es dadurch unpersoenlicher wird.

Daraufhin habe ich gefragt, warum keine Rückmeldung kommt. Sie meinten nur, sie täten ihr bestes um mich zu motivieren. Da fragte ich "und was?" und es kamen null vernünftige Antworten. Eher ein egozentrisches, sich selbst Verteidigen, dass die eigene Reaktion richtig war. Ich ließ so gut ich konnte Gnade walten und meinte, dass es wichtig sei unter Freunden einander zuzuhören, mit einander zu reden und den anderen aufzubauen, wenn der den Glauben an sich verliert. Die Reaktion darauf "sollen wir hellsehen können?" - das ging noch so weiter ...

Es ist schwer zu beurteilen, wenn man nicht dabei war... aber kann es sein, dass du sehr "fordernd" heruebergekommen bist? Dass es nicht genug war, dass dir zugehoert wird, sondern dass du was Bestimmtes von ihnen erwartest und sauer bist, wenn das nicht kommt? Und das kommt dann evtl. bei denen so an, je nachdem, in welchem Ton du was sagst, und es macht schlechte Laune...

Ich denke, wenn man Leute kennenlernt, muss man ihnen Freiheit geben, auf Sachen zu reagieren wie sie wollen, und dann halt sehen, was passiert, und ob das "passt". Es ist fuer viele belastend, wenn sie spueren, dass ein konkreter Anspruch an sie gestellt wird.

bRlubbisa92


Danke für die Antworten!

Ich habe noch einmal darüber nachgedacht. Es ist klar, dass man unter keinen Umständen klammern darf - das tue ich auch nicht, da ich das selbst nicht leiden kann bei anderen. Und ja, Leute definieren Freundschaft unterschiedlich und reagieren daher nicht gleich. Ich habe mir zwar auch eine bestimmte Reaktion erwartet, allerdings ging diese Erwartung lediglich dahin, dass überhaupt eine Reaktion kommt - irgendeine. Trösten oder mitreden ... blankes Zuhören ohne einen einzigen Kommentar ist doch irgendwie als würde ich mit einer Wand reden.

Außerdem finde ich sollte man schon bemüht um jemanden sein (egal wie das aussehen mag und in welcher Form das geschieht), wenn man sich als helfender Freund anbietet.

Zum Thema "Belastung" und "Forderung": zuerst war ich keineswegs fordernd - ich war eher perplex, weil ich nicht mit so einer Reaktion gerechnet habe. Ich gab ihnen auch Zeit zu reagieren, aber es schien sie überfordert zu haben. Daraufhin habe ich sie dann Tage später angesprochen, allerdings kam sofort eine Art Rechtfertigung. Es mag sein, dass meine Reaktion dann etwas harsch ausfiel, weil ich einfach verärgert war. Ich meine zuerst die großen Freunde anpreisen und dann keinerlei Reaktion.

Grundsätzlich bin ich extrem zurückhaltend mit privaten Problemen. Ich lasse es mir meist auch nicht anmerken, da das nur allen (und mir selbst) den Tag versaut und das alles nur schlimmer macht. Aber es war mir dieses Mal einfach viel zu viel und bei dem Angebot dachte ich, dass ich einfach mal Luft ablassen kann und mit mir jemand darüber redet.

Die 3 sind schon etwas verschieden. Einer ist sowieso allgemein etwas stiller, wenn es um Problemstellungen geht (auch jetzt Problemstellungen in der Uni, bei Aufgaben, etc.), aber die anderen Beiden sind sich sehr ähnlich von der Art her. Lustige Menschen, aber eigentlich mit nicht wenig Einfühlungsvermögen ausgestattet (das merkt man beim Reden über belanglose Dinge/Situationen schon recht gut).

Ich bin mir nur echt unsicher, wie ich jetzt mit dieser Situation umgehen soll. Das Problem meiner Meinung nach ist, dass einfach keinerlei Reaktion kam. Ja, es sind teilweise Probleme, die nur mit der Zeit werden oder auf die ich leider keinen Einfluss habe, aber ich denke, dass man trotzdem irgendeine Reaktion von sich geben kann - und wenn es nur ein "tja das ist echt kacke" ist.

Das Dumme ist nur, dass jetzt so eine sehr erdrückende Stille zwischen uns herrscht. Ich weiß nicht recht, was ich sagen und/oder tun soll, da ich mir selbst nicht zu 100% im Klaren bin, ob ich im Unrecht liege oder nicht.

L}.vPanPeqlxt


Ich glaube, Du erwartest womöglich zuviel und überforderst die Kommilitonen und auch der Begriff "Freunde" ist in diesem Kontext ein breiter.

Die von Dir aufgestellten Zusammenhänge sind mir nicht ganz klar bzw. veranlassen sie mich zu einer bestimmten Interpretation. Denn: was hat die "Vorgeschichte" mit Deinen Kommilitonen zutun und was der Ärger mit dem Prof mit Deinen persönlichen Problemen?

Fand das Gespräch an der Uni statt oder im privaten Raum, wo ihr etwas unternommen habt? Unternehmt ihr überhaupt etwas jenseits der Uni?

Der Rahmen, den Du Deinem Problem hier gibst (der Freund, dem Du blind(?!) vertrautest und der Trennung vor 2 Jahren(!), eine Freundin(?) mit einem(!) schief gelaufenen Abend) hinterlassen bei mir den Eindruck, dass Du zum einen wenig Sozialkontakte hast, zum anderen diese mit Bedeutung und Erwartungen über Gebühr auflädtst. Weder Dein Partner war komplett grün, wie Du selbst feststellen musstest, noch war die Freundin wirklich eine Freundin im Sinne einer engsten Vertrauten. Denn Letztere legen entweder so ein Verhalten gar nicht an den Tag - und falls doch, übersteht eine gute Freundschaft dieses nach Aussprache und Entschuldigung.

Mich erinnert das von Dir Beschriebene also an Personen, die auf der einen Seite sehr bedürftig sind, sehr wenig Selbstbewusstsein haben, auf der anderen Seite aber eben hohe Ansprüche und Erwartungen stellen.

Von außen betrachtet würde ich also sagen, dass die drei Kommilitonen sich nicht "falsch" verhalten haben, sondern eure "Freundschaft" das von Dir Gewünschte/Erwartete gar nicht her gibt. Sie können Dir also an diesem Punkt gar nicht in der Art zur Seite stehen, wie Du es Dir wünschst, weil ihr diese Beziehung zueinander gar nicht habt. Bzw. es vielleicht zuviel zu früh war.

Es tut mir leid, dass Du Dich da vielleicht verschätzt hast und wenn man Dir was raten kann, dann vielleicht eher mit Einzelpersonen gemeinsam Zeit zu verbringen, wenn man auf einer Wellenlänge ist. Und dann in dieser Freundschaft sowohl auf Dich, als auch auf den anderen Acht zu geben, sodass da vielleicht eine tiefe Bindung entsteht, wo man den anderen nicht mehr missen möchte und auch in allen Lebenslagen für den anderen da ist -auf Augenhöhe!

Vielleicht ist sogar einer der dreien so jemand - aber sowas braucht Zeit und (meiner Erfahrung nach) gemeinsame Zeit zu zweit. Vielleicht zeigt einer derjenigen in einem anderen Rahmen doch noch die Reaktion, die Du Dir wünschst und die Basis für eine richtige Freundschaft erkennen lässt. @:) :)*

SK.c wal^lisxii


Verlange ich zu viel?

Ja. Verlangen kann man sowas nicht. Bzw man kann es natürlich verlangen oder erwarten aber sinnvoll ist das meiner Meinung nach nicht. Nicht nur wegen der wahrscheinlichen Entäuschtwerdung sondern wegen der Defizitlichkeit des Ganzen.

Du kannst höchstens nach entsprechenden Menschen Ausschau halten, aber da gibt's vllt auch keine Zusammentreffgarantie. Weiß nicht ob sich zwei gleichermaßen so Erwartende gegenseitig sonderlich anziehen, aber könnte schon trotzdem möglich sein glaub ich. Was ich allerdings noch glaube ist dass das möglicherweise Beziehungen ergibt die wirklich sehr stark auf "Sorgentalk" basieren was dann letztendlich im Sorgenfall auch nicht wirklich aufbauend wäre, vllt sogar eher runterziehend, problem-nur-wälzend oder sogar Problemerhaltend. Und vllt auch ne gegenseitige Abhängigkeitsdynamik in Gang setzt. (Ist jetzt ein bißchen intuitives rumgespinne und kann durchaus Schmarrn sein ;-) verschlimmernd hab ich da vllt ein paar seltsame Ansichten (ich find sie natürlich nicht seltsam ;-D) zu solchen Themen^^)

Sie sagte zu mir "fahr heim, ich will heute mit dem Kerl vögeln". Abgesehen dass ich dafür gut 60€ hinblättern musste, benahm sie sich einfach nur unmöglich. Alkohol hin oder her - aber das ist einfach keine Art (finde ich zumindest). Da beschloss ich kurzerhand einfach keinem mehr zu vertrauen bzw. mir damit seeeehr lange Zeit zu lassen.

Könnte in soner Situation schon auch erstmal etwas unbegeistert sein, aber nur kurzfristig und auf die Idee deswegen mein ganzes Vertrauensverhältnis zu meinen näheren Mitmenschen zu überdenken käme ich gar nicht erst. Die erste Unbegeisterung oder gar Verärgerung, ok, die empfindet man halt - aber dann näher betrachtet, wie überwichtig soll man dem anderen denn sein? Würde ich nüchtern betrachtet (also jenseits der akuten Verärgerung) ernsthaft wollen dass jemand, nur weil ich grad scheiße drauf bin, auf nen netten (und in seiner Wichtigkeit für denjenigen für mich ja unabschätzbaren) Fick verzichten würde? Ne, ganz sicher nicht.

Lustige Menschen, aber eigentlich mit nicht wenig Einfühlungsvermögen ausgestattet

glaube ich auch, deswegen werden sie nicht mehr reagiert haben. Ein Beispiel:

Der mich eben auch aufbaut wenn ich sage "ich kann alles nur kaputt machen und bin zu nichts nutze"

Das ist nicht mal nur mehr Sorgentalk, das ist reine Destruktion auf die man nichts sinnvolles erwidern kann. Auch bei mir lärmen bei solchen Jammerungen (und ich hab nicht generell was gegen jammern) die Alarmglocken und den Fehler dann aufzubauen zu versuchen mache ich nur selten. Weil das diesbezügliche Abhängigkeit erzeugt und der Aufbauversuch nur kurzfristig lindert (wenn überhaupt, vllt ist es auch destruktive Befriedigung) und langfristig in einer nicht stillbare und vermutlich auch tiefer werdenden Grube versinkt.

Das kommt jetzt vllt hart, unsympathisch oder unempathisch rüber, aber würde mich freuen wenn dennoch drüber nachdenkst, ich meine es absolut nicht persönlich oder (ab)wertend.

Wenn das Thema für dich öfter präsent ist und ein regelrechtes Muster darstellt (es klingt ehrlich gesagt schon so) würde ich dir raten über Eigenverantwortung und seelische Destruktivität nachzudenken. Du bist ja offensichtlich nicht dumm, ich glaub also schon dass dir selbst auffallen könnte wenn du dich in destruktive Spiralen reinsteigerst. Ich vermute natürlich nur, aber ich denk das war ein solcher Fall, vllt sogar das ganze Konglomerat aus deinen derzeitigen Problemen und Frustrationen.

Auch der Gedanke, "ach die bösen Menschen, ich vertrau jetzt niemanden mehr" ist ne destruktive Spirale, ich versteh die nur zu gut aber sie ist nicht gut - und letztendlich hauptsächlich selbstverletzend.

Denk positiv (ab und an jammern ist ok wenn man sich des damit verbundenen Kompensationsversuchs der zwangsläufig nicht erfüllt werden (/Problem lösen) kann bewusst ist) und eigenverantwortlich!

Ich weiß nicht recht, was ich sagen und/oder tun soll, da ich mir selbst nicht zu 100% im Klaren bin, ob ich im Unrecht liege oder nicht.

Unrecht ist hierfür ein sehr hartes Wort (bezeichnend für dein Verhältnis zu dir selbst?) - du hattest eine Erwartung die nicht erfüllt wurde und bist jetzt enttäuscht, nichts davon wäre nicht menschlich. Wie du jetzt weiter reagieren kannst ist doch Entscheidung und abhängig davon was du willst.

Leewiaxn


blubbsa92

Ich weiß nicht recht, was ich sagen und/oder tun soll, da ich mir selbst nicht zu 100% im Klaren bin, ob ich im Unrecht liege oder nicht.

Ich schliesse hier mal an s.wallisii an. Was hiesse denn das, im Recht oder im Unrecht zu sein? Wie entscheidet sich das, deiner Meinung nach?

Noch was von vorher:

Ich gab mir einen Rück und verließ mich darauf. Ich ließ meiner Seele freien Lauf.

Wie ist denn das genau abgelaufen? Was hast du gesagt, in welchem Ton? (Na gut, das kannst du vermutlich hier gar nicht so genau schreiben.)

Ich kann mir vorstellen, dass sie sich irgendwie was anderes vorgestellt hatten und sie sich auf das, was du ihnen gesagt hast, oder wie du es gesagt hast, irgendwie keinen Reim machen konnten. Vielleicht fanden sie es auch befremdlich in irgendeiner Weise.

b;lubMbsa.9x2


Hallo nochmal,

ich habe schon gemerkt, dass ich hier sehr missverstanden werde. Ich bin nicht selbst destruktiv - ich bin ein sehr fröhlicher Mensch. Aber mal ehrlich ... wenn permanent seit Monaten nur alles schief läuft (egal wie positiv man den Tag startet) und man null Lichtblick hat kann es schon mal vorkommen dass man sowas sagt wie "ich hab sowas von die Schnauze voll von dem ganzen Sch*** hier" - falls das jemand nicht kennen sollte, sollte er hier nicht über mich urteilen, sondern im Leben erst einmal an so einen Punkt kommen. Übrigens sollen hier nicht meine Worte zerklaubt sondern meine Frage beantwortet werden.

Jedenfalls lautet mein Fazit: wenn mir jemand in einer Notlage anbietet, dass er mir hilft, muss er das Versprechen auch halten - man verlässt sich darauf. Da geht es um das blanke Prinzip. Außerdem hilft das niemanden, wenn jemand nur wie eine Wand da steht und nicht mehr antwortet - man will ja konstruktive Ratschläge hören und das Gefühl haben, dass sich der andere mit einem selbst befasst. Und irgendwas fällt jedem ein.

Mal abgesehen davon: Die Frage ist in gewisser Weise sowieso beantwortet, da ich gemerkt habe, dass Freundschaft und freundschaftliche Pflichten wohl jeder anders definiert. Es kann mir also sowieso niemand eine Antwort darauf geben und dabei belasse ich es jetzt einfach.

N}otM3icyhaelC#a`ine


Die Frage ist in gewisser Weise sowieso beantwortet, da ich gemerkt habe, dass Freundschaft und freundschaftliche Pflichten wohl jeder anders definiert.

Ja - deshalb kann es gut sein wenn man das Thema Freundschaft mit Menschen mal thematisiert solange es einem gut geht, um zu verstehen ob das jeweilige Gegenüber da ähnlich tickt und ähnliche konkrete Vorstellungen bei der Gestaltung hat wie man selbst.

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