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Angststörungen (F.41.1) und jetzt Behördentermin

m|s92


Wenn c du alle 2-3 Monte zu einem 20minuten Gespräch hingehst, therapierst du leider gar nichts und rutschst immer tiefer in die Vermeidungsspirake.

Schade dass der Neurologe das unterstützt. Du musst wirklich eine VT machen!

Pvoll-y198x1


So, jetzt hab ich den Salat. Bekomme kein Attest zu den Bestehenden Krankmeldung. Mein Doc meinte wenn ich ein Attest wolle, müsste er mich Stationär einweisen :°(

Jetzt hock ich hier und bin Klatschnass vor lauter Schwitzen.

_%ParSvatxi_


Würdest du mit Begleitung zum Behördentermin gehen? Vielleicht kennst du ja jemanden, der dich unterstützen könnte.

Parvati, zu deiner Frage. Ich habe Angst mich zu blamieren, zu versprechen, von oben herrab Behandelt zu werden, das über mich bestimmt wird ohne das ich Einfluss drauf nehmen kann, das ich durch meine Angst vielleicht übermäßig anfange zu Schwitzen usw. Das liegt aber auch daran das ich Adipös bin und Jahrelanges Mobbing hinter mir habe.

Aber was würde denn passieren, wenn dir das wiederfahren würde? Dann wirds halt mal kurz peinlich, na und? Du solltest echt versuchen zu lernen, über solchen Dingen zu stehen. Es ist sicher leichter gesagt als getan - ich weiß das auch aus Erfahrung (bin selbst Angstpatientin) - aber es lohnt sich, sich seinen Ängsten zu stellen. Gerade das Katastrophendenken, was man oft hat, tritt in der Regel nicht ein. Und selbst wenn, dann geht das Leben auch weiter ;-)

PNeTdxdi


@ Peddi,

Das Leben ist schon nicht einfach, wenn ich zb mit dem Zug wohin will, und es sind zu viele Leute im Zug, kann ich da einfach nicht rein, deshalb fahre ich lieber bei Wind und Wetter mit dem Roller.

Soziale Kontakte habe ich eigentlich keine, habe nur einen allerbesten Freund mit dem ich auch über alles reden kann.

Das momentan einzigste wo mir hilft sind meine 2 Pferde und mein Hund, nur da kann ich richtig "abschalten"

Ziemliches Chaos, und wenn ich jetzt sage das ich wieder zum Psychologen geh, habe ich halt eeeewig lange Wartezeiten auf einen Termin, wenn überhaupt noch Patienten angenommen werden.

OHa, ok, Das ist dann aber schon eine sehr große Angststörung, die behandelt werden muß. Sonst wird es in Deinem Leben sehr sehr schwer.... Sehr gut, dass Du zumindest den Ausgleich mit den Pferden hast. Dass Psychologen sehr häufig eeeeeeeewig lange Wartezeiten haben, jaaa, kenn ich auch. Darum ist es ja so wichtig, sich auf Listen schreiben zu lassen. Je eher desto besser. Liste von der Krankenkasse zuschicken lassen und abtelefonieren.... Damit Du wieder am Leben teilhaben kannst, unbedingt eine Therapie beginnen, so mein Vorschlag.

cFhris_gUreUko


Hallo, ich kenne GENAU DAS zu gut! Ich leide an Panikattacken seit ca. 7 Jahren aber im Moment geht es mir verdächtig Gut. Ich habe jahrelang Opipramol 50 mg eingenommen, was ich dir jetzt raten kann ist eigentlich nur Ruhe bewahren ( so schwer das auch ist ) und vll. Bachblüten Bonbons aus der Apotheke besorgen, die helfen mir ganz gut. Wenn du es danach geschafft hast dann belohne dich selbst das ist sehr wichtig! LG Chris

C!innaAmoxn4


Ich würde dir empfehlen, dir sofort helfen zu lassen, in der Akutsituation. Dazu musst du nicht sofort eine Psychotherapie beginnen, du kannst auch einfach erstmal einen Termin bei einer psychosozialen Beratungsstelle ausmachen oder in eine Akutpraxis gehen (mancherorts gibt es sowas). Darüber zu sprechen, wie es dir geht, würde bestimmt helfen. Darüber hinaus kannst du auch versuchen (solange das Jobcenter mitspielt), dir vom Jobcenter Hilfe zu holen. Schildere deine Situation und bitte darum, dass auf dich Rücksicht genommen wird. Vielleicht kann dir von dort ja sogar jemand an die Seite gestellt werden, der dich bei Terminen unterstützt oder dich zumindest wöchentlich berät? Eine Psychotherapie an sich wäre natürlich auch dringend zu empfehlen; allerdings hilft dir das ja akut nicht. Es ist wichtig, einen Therapeuten zu finden, mit dem du gut harmonierst und der eine ähnliche Sicht auf die Dinge hat, wie du (abgesehen von den Angstgedanken ;-) ), damit er dir wirklich helfen kann. Da muss man leider suchen. Aber es lohnt sich, wenn man dann Glück hat und jemanden findet, der zu einem passt. Hilfreich ist es meiner Erfahrung nach, wenn der Altersunterschied zwischen Patient und Therapeut nicht allzu groß ist. Kann aber auch daran liegen, dass ich noch relativ jung bin und die Therapeuten, die neu von der Uni kommen, natürlich auf dem neuesten Stand sind.

Medikamente sind auf Dauer eigentlich keine Lösung; wenn, dann würde ich dir zu schonenderen Präparaten raten wollen. Es gibt pflanzliche Medikamente aus der Apotheke, die etwas helfen, und es gibt auch homöopathische Mittel, die sehr gut anschlagen können. Da hatte ich mal einen echten Glückstreffer ^^. Gerade bei Angst ist es in der Homöopathie nämlich sehr wichtig, dass Medikament zu finden, welches sich auf den Kern der Angst bezieht. Also die Ursache bzw. den inneren Konflikt, der sie entstehen lässt. Das ist halt bei jedem anders. Im Zweifelsfall kann da auch der Besuch beim Naturheilpraktiker oder Arzt mit heilpraktischer Zusatzqualifikation helfen.

L@a@R\ucRola


Also eine Sache steht fest: Du kannst zu dem Termin hingehen. Es mag nicht schön sein und mit Herzklopfen, Schwitzen etc verbunden sein, aber rein physisch ist es möglich und stellt objektiv gesehen keine Bedrohung dar.

Ansonsten hab ich selber, wenn ich zu tief in einer derartigen Angst drinstecke, irgendwann so einen "mir platzt der Kragen"-Effekt. Dann denke ich, wenn ich an Deiner Stelle wäre, also, ich nehm hier schon relativ starke Medikamente (die sicher Nebenwirkungen haben und auf Dauer nicht so gut sind) und bin trotzdem immer noch arg im Leben eingeschränkt. Das ist mir alles viel zu doof, ich lass die Medis jetzt weg, sch**ss auf die Angst und stelle mich dem konfrontativ.

So ein Verhalten gibt Kraft, in Gegensatz zur Vermeidung, die die Angst nur größer macht und mehr entkräftet.

Am besten wärs, Du gehst da hin und sagst, so doof es auch war, ich habs geschafft, und lass mich von nun an nicht mehr von der doofen Angst so beeinflußen.

N3annin7 7


Ich hab zwar keine Angststörung an sich, aber durch meine Depressionen war mein Nervenkostüm bei solchen Anlässen auch sehr dünn und mir ist das absolut nicht leicht gefallen.

Ich hab mir dann zu solchen Terminen immer eine Freundin mitgenommen. Sie hat mich im Vorfeld beruhigt, ich wusste ich muss das nicht alleine machen und hab sie quasi in der Hinterhand. Schon allein zu wissen ich muss das nicht alleine durchstehen war die größte Hilfe die es geben kann.

Vielleicht hast du auch jemanden der mit dir den Termin wahrnehmen kann?

P\o%lly19x81


Ich hab nur 2 Leute, einer ist mein bester Freund, der wohnt nur leider nicht um die Ecke und ist selbst durch einen Herzinfarkt mit Herzstillstand gesundheitlich nicht auf der Höhe, ansonsten hab ich nur noch meine Mutter. Die würde mit Sicherheit mitkommen, aber da käme ich mir auch doof bei vor die Mama mit zu schleppen ":/

CDintnamVoxn4


Die würde mit Sicherheit mitkommen, aber da käme ich mir auch doof bei vor die Mama mit zu schleppen ":/

Muss ja keiner wissen, dass sie deine Mutter ist. Kannst sie ja als enge Vertraute oder ggf. Freundin vorstellen. Und wenn doch, ja, dann ist es halt so. Meine Mutter kommt auch manchmal noch zu für mich wichtigen oder schwierigen Begegnungen (Amt, Arzt) etc. mit aber nicht mehr, weil ich klein bin, sondern weil sie mir eben auch eine wichtige Vertraute ist.

mVs9x2


Ich bin Schöffin am Sozialgericht und da bringen viele Kläger, die unter einer Angststörung leiden und einen Schwerbehindertenausweis bzw eine höhere Bewertung einklagen, ihre Mutter mit. Das ist völlig normsl und wird auch gerne gesehen.

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