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Urlaub - Eine Woche Isolation

T(halVinHa


ups, ich meinte einem Tag Aktivität und dann ein oder zwei Tagen Ruhe.

A_nydy16y04u71


1-2 gute Bücher ,meine Fotokamera und nen guten Wein.Essen und Trinken is vorhanden ,setze ich mal voraus.

C'omxran


Gezielte Einsamkeit finde ich sehr attraktiv. Mal mit sich allein sein. Es sollte aber bisschen Freigelände und Natur dabei sein.

Mitnehmen würde ich eine Kühlbox mit Grillgut und Frühstückssachen und jede Menge kühlem Bier, was zu lesen, zu rauchen, Trinkwasser und einen guten Whisky. Das Handy wäre für Notfälle dabei, aber aus und irgendwo im Gepäck.

Muss keine 5 Tage sein, 3 reichen völlig aus. Aber ich fände das toll. Bisher habe ich mir solche Auszeiten immer nur stundenweise gegönnt, indem ich mich irgendwo in den Wald setze, mich auf einer Lichtung FKK-sonne und einfach warte, bis es dunkel wird. Meist mit Frau, aber auch allein würde ich das machen.

ViorzeligSeuser


@MatzeBerlin

Ist das darauf bezogen, was man schon hat oder kann ich mir an diesen Ort auch Luxusgüter mitnehmen, wo ich nicht der Eigentümer von bin?

Ja, ist gestattet

@Wodehouse

Ja, aber nicht in einer Industrieruine.

Ich habe den Ort absichtlich gewählt, damit es befremdlich wirkt. Ich glaube an einem fremden Ort, macht man sich andere Gedanken, als einem Erholungsort, mit dem man eben Erholung assoziiert.

@Thalina

Hallo,

für mich wäre es nur dann wirklich was wenn ich kein Internet hätte.

Ich glaube der Internetzugang, erscheint Dir dort selbst schnell fehl am Platz, deshalb solltest Du ihn mitnehmen. Dort ist es grün, es giblt viele unterschiedliche Pflanzen und Vogelarten, die Dir einen schönen Hintergrund liefern. Vermutlich wird einem schon nach wenigen Stunden der Flugzeuglärm auffallen, was einen wieder aus der Ruhe holt.

Ich würde allerdings wenn dann diese Zeit auch eher gemeinsam mit meinem Kind haben, eine Art gemeinsam-alleine sein, die Freiheit genießen nicht ständig auch auf andere Rücksicht zu nehmen.

Das hatte ich auch überlegt, seinen Lieblingsmenschen mitzunehmen, damit man zusammen ein Abenteuer hat - dass reizt mich ebenso sehr, wie die Zeit dort allein zu verbringen.

@Comran

Gezielte Einsamkeit finde ich sehr attraktiv. Mal mit sich allein sein. Es sollte aber bisschen Freigelände und Natur dabei sein.

Das ist es, man hat auch aussreichend Platz sich zu bewegen und die Umgebung zu erkunden. 5 Tage hätten vermutlich den selben Effekt wie 3 Tage.


Ich frage mich, ob man es in irgendeiner Weise spührt, dass dort weit und breit niemand ist und ob genau das, zur Erholung beiträgt. Unabhängig wer sich diese Auszeit nimmt, unabhängig was er mit sich führen wird, er wird früher oder später über sich, sein Verhalten und seine Vorstellungen nachdenken. In einem eifrigen Leben, mal die Handbremse anziehen.

EZhemali1ge$r N1uNtzer x(#588506)


Hört sich toll an. Aber ich hätte da schon gerne einen sauberen Fluss oder sonstwie fleißend Wasser in Trinkwasserqualität. Außerdem eine ausreichende Stromversorgung.

Eehemali!gerX Nuxtzer (#H58850x6)


Richtig toll fände ich es, wenn man dort Kanu fahren könnte. Oder klettern, aber das ist wohl nicht so gut, wenn man dort alleine abstürzt und nicht mehr zur Unterkunft zurückkriechen kann.

Wäre übrigens auch die optimale Umgebung, um sich entsprechende Horrofilem anzuschauen, in denen Touris von Hinterwäldlern abgeschlachtet werden. ;-D Mit Bier und Chips im Campingsessel dazu. 8-)

Sl. wa-llTis.ii


Sehr interessanter Faden!

Ich habe den Ort absichtlich gewählt, damit es befremdlich wirkt. Ich glaube an einem fremden Ort, macht man sich andere Gedanken, als einem Erholungsort, mit dem man eben Erholung assoziiert.

Ich hab mal in nem Straßenbahntunnel residiert als da wegen Gleisarbeiten keine Bahn mehr fuhr. War optisch richtig trostlos und irgendwie geil apokalyptisch (so nach dem "draußen-ist-alles-verstahlt"-Motto), 2 oder 3 Monate lang und naja, ich glaub Grün ist schon psychenfreundlicher ;-D allerdings kann das auch an den Neonröhren gelegen haben und/oder daran dass ich es mit dem Gefühl mich (vor der Welt) zu verstecken nicht übertreiben darf und das war sehr versteckig dort. (War aber natürlich auch nicht permantent dort sondern nur zum schlafen und rumflaggen (also eigentlich schon viel^^))

5-Tage auf einem alten Wasserwerksgelände, könntet ihr euch dort erholen? Ihr dürft mitnehmen, was ihr wollt

Auf jeden Fall, aber nur wenn ich freiweillg dort bin^^

In einem Forst hab ich mal einen hm.. in die Tiefe führenden Sandsteinraum gefunden und unten ne in die Wand gehauene Pritsche, das war so beklemmend dass ich mir auch überlegt hab dort zu experimentieren, ob sich die Beklemmung lösen würde wenn ich dort genächtigt hätte, hab aber gekniffen ;-D

SG. wa:llisxii


Ich frage mich, ob man es in irgendeiner Weise spührt, dass dort weit und breit niemand ist und ob genau das, zur Erholung beiträgt.

ja ich glaub das hat ganz erheblichen Einfluss und ist sicher interessant im Selbstreflektionssinne. Hier gibt es sowas aber leider nicht, auch nicht am abgelegensten Industrieruinengelände, da muss man an andere Orte der Welt reisen (Canada vllt?)

Unabhängig wer sich diese Auszeit nimmt, unabhängig was er mit sich führen wird, er wird früher oder später über sich, sein Verhalten und seine Vorstellungen nachdenken. In einem eifrigen Leben, mal die Handbremse anziehen.

schätze ich auch, entweder das oder durchdrehen^^

kYatefrchar+lxie


ich hab vor jahren ne stelle oben am berg entdeckt - sehr ausgesetzt, ganz einsam, es ist ein alter unterstand aus dem ersten weltkrieg.

perfekte aussicht auf die lichter vom gardasee.

unterschlupf wenns regnet, lagerfeuer möglich

jedesmal als ich dort war

hab ich daran gedacht:

das wär der ideale retreat für drei bis fünf tage...

wichtig ist für mich der ausblick in die weite der nacht

kHate5rcharxlie


ps,

wasserversorgung keine. man müsste runtersteigen, ca. eineinhalbstunden, da gibt es einen brunnen.

VEorzei^geuxser


schätze ich auch, entweder das oder durchdrehen^^

Ich habe mir die letzten Tage, über eine Menge möglicher Arten der Isolation, durchgelesen. Meist wird Isolation als etwas negatives beschrieben, etwas das keiner möchte.

Ich hingegen empfinde es als ziemlich angenehm, mich gelegentlich für zwei drei Tage zurückzuziehen und ich weiß aus meinem Umfeld, dass ich nicht der einzige bin, der ab und an mal Unerreichbar ist.


Hat sich hier schon mal jemand, kurzweilig aus der Zivilisation zurückgezogen? Vermutlich geht damit jeder anders um, aber es muss auch Schnittstellen geben, Reflektionsansätze die bei jedem Menschen ähnlich sind.

V.orzegigeuxser


@katercharlie

Hört sich auch gut an. Schade, dass Du es noch nicht ausprobiert hast. Leider habe ich momentan nicht die Möglichkeit, aber sobald der Urlaub kommt, muss ich solch ein Unternehmen durchführen.

Y9ez


Für 5 Tage isoliert auf so einem heruntergekommenen Gelände zu wohnen wäre schon ein Erlebnis, wo ich mich allerdings nicht nur erholen möchte. Das Gelände sollte schon so groß sein, dass man es nicht in 5 Tagen vollständig erkunden kann. Ich würde die Foto-Ausrüstung mitnehmen und das Gelände durchforsten und knipsen, knipsen und knipsen bis ich müde bin. Urban Exploring hat schon seinen Reiz.

SFunJfHlowert_73


Ich würde ganz viele Lesestoff mitnehmen... Und dann einfach nur schlafen, lesen, essen, Himmel angucken. Evtl. würde noch das eine oder andere kniffelige Puzzle mitwandern.

Ich habe im Job täglich sehr viel Input, so dass ich es oft genieße, meine totale Ruhe zu haben. Kein Radio, kein TV, keine Musik, kein Internet/PC. Geht zu Hause einigermaßen, da ich Geräusche von Nachbarn gut ausblenden kann. Geht draußen in der Natur noch besser. Da könnte ich stundenlang einfach nur in die Natur gucken. Herrlich.

SU. 2walUlisxii


Ich würde ganz viele Lesestoff mitnehmen...

ich auch, aber wenn's um Erholung oder Insichgehen geht/gehen soll ist Konsumminimalismus wohl die bessere Wahl. Hatte ne mehrwöchige Phase im Wald in der ich nur Essen, Trinken, Tabak (wenn was ausging zielstrebig in die Stadt und dann zielstrebig wieder zurück) und die eigenen Gedanken konsumiert hab, glaub das war psychisch gesehen die gesündeste Zeit die ich je hatte. Zumindest damals als Gegenreaktion sozusagen, ob das auf Dauer nicht auch wieder irgendwie ungesund wär oder jedenfalls arg seltsam machen würde ist die andere Frage^^

Ich habe mir die letzten Tage, über eine Menge möglicher Arten der Isolation, durchgelesen. Meist wird Isolation als etwas negatives beschrieben, etwas das keiner möchte.

Wenn man nicht grade Hardcoreeremit ist werden das kaum welche auf Dauer als angenehm empfinden, vermutlich sind 99,999999% (oderso) der Menschen eben schon soziale Wesen die einsam werden in Isolation. Ich mein hier geht's ja jetzt mal um wenige Tage, für die unter Isolation Leidenden ist es emotionaler Dauerzustand (meist gibt's ja Alltag und Menschen aber keine Nähe).

Bei dem Thema kann man kritisch beäugen wenn mal will: Unfähigkeit mal allein sein zu wollen, was letztendlich vllt wirklich Angst vor der Konfrontation mit sich selbst ist. Und andererseits den Fluchtwunsch alleine zu sein was vllt die Angst vor der Konfrontation mit den anderen ist oder eine diesbezügliche Überbeanspruchung. (Völlig unwertend gemeint, und sowieso: nichts gegen Flüchte an sich^^)

Die jeweils andere (einem weniger nahe) Seite kann einem als allzu bequeme Rechtfertigung für den eigenen Fluchtmodus dienen, damit würde man sich natürlich gehörig selbst verarschen und v.a. in die eine Richtung wird das auch oft und gern getan^^ Es wird sich damit in der eigenen Flucht bequem gemacht.

Ich hingegen empfinde es als ziemlich angenehm, mich gelegentlich für zwei drei Tage zurückzuziehen und ich weiß aus meinem Umfeld, dass ich nicht der einzige bin, der ab und an mal Unerreichbar ist.

Der Rückzug in die eigene Wohnung kann potentiell schon wirklich etwas extrem anderes sein als die Art von Isolationsurlaub wie du dir vorstellst. Also ich mein auch ersteres muss nicht kritisch zu betrachten sein aber bei mir war's das wohl schon. Zuviel Flucht, zuviel Missachtung der eigenen Intuition die sag: "tut dir nicht gut"

Schätze v.a. in unserer überdichten Gesellschaft ist ein gewisses Maß an Rückzug zumindest für einige Menschen regelrecht notwendig, und mit steigender Dichte und zwangsläufig steigender Unpersönlichkeit immer weiter zunehmend notwendig, das exakt richtige Maß (unschlüssig ab da Flucht noch ein richtiger Begriff dafür wäre) ist für mich persönlich aber schon echt sehr schwer zu bestimmen.

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