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Ständiges Meckern

lPord-pAaliynus hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Erstmal vorweg: Ich weiß nicht ob das jetzt hier oder im Beziehungsforum richtiger wäre. Falls es ganz wo anders hinkommt, bitte gerade verschieben, danke :)

Nun zu meinem Problem: Heute morgen hatte ich über Chat eine ziemliche Diskussion mit einem (guten) Freund sowie ein paar anderen, welche auch in dem Chat waren. Dabei wurde mir direkt gesagt, ich würde zu viel meckern und dass das nerven würde. Ja, sie haben recht, ich meckere wirklich viel. Meistens sind es Banalitäten wie der Job oder das Wetter oder wie man geschlafen hat. Das gebe ich zu und ich versuche in Zukunft auch, es zu vermeiden. Allerdings weiß ich, dass ich mich dann verstelle und mich nicht wohl fühlen werde. Denn obwohl ich eigentlich zufrieden bin mit meinem Leben, so habe ich doch den Eindruck dass ich irgendwie innerlich gefrustet bin.

Einen Ansatz habe ich schon, aber ich weiß nicht so genau wie damit umzugehen: In der Gruppe von Freunden fühle ich mich selber teilweeise nur wie das fünfte Rad am Wagen. Sie sitzen alle in NRW und ich in BaWü, nutzen den Chat aber auch um sich fast wöchentlich zu treffen, was bei mir natürlich eine Eifersucht auslöst. Nicht dass ich keine Freunde hätte, nein, aber ich kenne die Freunde in dem Chat schon lange und würde gerne auch mit ihnen viel mehr unternehmen. Ich weiß selber dass das nicht geht, aber so ganz akzeptieren kann ich das nicht. Vor allem weiß ich das Gefühl habe, dass es ihnen egal ist. Sie sagten mir auch, dass ich mit dem, was mich stört, leben muss und damit haben sie ja Recht, aber es hilft mir nicht sehr weiter. Nie kam jemand privat auf mich zu und meinte zu mir "Hey, dein Verhalten war nicht in Ordnung." Stattdessen wurde es in der großen Gruppe gemacht, wo ich das Gefühl hatte eigentlich mich für meine schlechte Stimmung rechtfertigen zu müssen. Ich hätte mich gerne erklärt und gesagt "Also das was mich nervt/stört ist...". Aber ich bin nicht der direkte Mensch, vor allem hat man mir auch unmissverständlich zu verstehen gegeben "Wir haben selber Probleme und wollen nicht mit anderen Problemen belastet werden.", sodass ich mir dachte dass ich unter den Bedingungen auch nicht versuchen muss, mich zu rechtfertigen oder versuchen, meine Gefühle/Empfindungen zu erklären. Jetzt weiß ich nicht, ob und wie ich mich selber verändern kann um zum Einen solche Dinge zu verinnerlichen und dadurch dann auch nicht mehr verletzt zu werden, um einfach besser drauf zu sein.

Antworten
g)ereichtig:kexit


Ich fürchte einfach auch, du bist in der falschen Gruppe. Manchmal wird man wirklich subtil abgelehnt. Such Dir doch besser Menschen oder einen Chat in Deiner Umgebung. :)*

l`ord:-paxlinus


Ehrlich gesagt ist das etwas, das ich nicht wahr ahben will. Manche davon kenne ich schon 6 Jahre und man hat sich mal richtig gut verstanden, sich vieles erzählt. Man 'war gute Freunde, aber jetzt ist etwas dazwischen gekommen und ich will mir nicht eingestehen dass ein Beenden der Freundschaft vielleicht doch besser ist. Ich hoffe irgendwie, dass man sich mal aussprechen kann und gemeinsam eine Lösung findet. Im Moment kommt aber "Ist halt so/Muss man mit leben/Kann ich nicht ändern/geht dich nichts an"...

B\irykenzwxeig


wenn du aufhören willst, zu meckern, is das kein verstellen, sondern eher sollte das eine grundsätzliche einstellungssache werden

meckerköppe können sehr anstrengend sein und auch andere runterziehen

frag dich doch mal, warum du an allem was auszusetzen hast und ob es auch dir nich viel besser tun würde, du würdest die schönen dinge im leben viel mehr betonen

g,erecYhtigxkeit


Wobei ich dein Gemecker wohl ertragen könnte, wenn du andererseits jemand bist, der es zugibt, viel zu meckern.

Dann hat das schon alles eine andere Qualität.

Die waren Meckernervensägen sind die, die es gar nicht einsehen, dass sie meckern.

lOord-p;alinxus


frag dich doch mal, warum du an allem was auszusetzen hast und ob es auch dir nich viel besser tun würde, du würdest die schönen dinge im leben viel mehr betonen

Gute Frage, weiß ich ehrlich gesagt selber nicht. Vielleicht denke ich, dass es ihnen besser geht als mir, weil sie nicht so viel meckern. Vermutlich sagen sie es aber auch nur nicht. Ich weiß es aber nicht genau.

Die waren Meckernervensägen sind die, die es gar nicht einsehen, dass sie meckern.

Ich muss zugeben, dass es mir bis heute morgen nicht bewusst war, aber jetzt so betrachtet kann ich schon verstehen dass es ihnen auf den Keks geht. Ich wollte das eigentlich auch nicht, war wohl aber doch in einem negativen Gedankenmuster gefangen.

B.irkeVnzweixg


naja, zumindest scheinst du nich stur zu sein und ein wenig reflektiert. dann kannst du jetzt anfangen, dich da zu beobachten und langsam dran arbeiten @:)

g:erec'htMigkexit


Ich muss zugeben, dass es mir bis heute morgen nicht bewusst war, aber jetzt so betrachtet kann ich schon verstehen dass es ihnen auf den Keks geht. Ich wollte das eigentlich auch nicht, war wohl aber doch in einem negativen Gedankenmuster gefangen.

lord-palinus

Wo findet man heute noch Einsichtigkeit? Bei Dir! Du bist ein sympathischer Meckerer! ;-D :)*

l8onrd-p2alixnus


naja, zumindest scheinst du nich stur zu sein und ein wenig reflektiert. dann kannst du jetzt anfangen, dich da zu beobachten und langsam dran arbeiten @:)

Ja, jetzt kann ich nur hoffen, dass es auch klappt und die anderen es auch zumindest sehen :)

Wo findet man heute noch Einsichtigkeit? Bei Dir! Du bist ein sympathischer Meckerer! ;-D :)*

Danke, jetzt kommt mir aber schon die Frage warum ich das ganze überhaupt hier gepostet habe, hätte ich auch selber drauf kommen können^^

BTirkenjzEweilg


;-D

m!ini>mia


@ Lord

Ja, sie haben recht, ich meckere wirklich viel. Meistens sind es Banalitäten wie der Job oder das Wetter oder wie man geschlafen hat.

Meckerst du wirklich überall so viel? Also auch bei deinen anderen Freunden, Familie, Arbeit, Partnerschaft?

Allerdings weiß ich, dass ich mich dann verstelle und mich nicht wohl fühlen werde.

Du verstellst dich nur, wenn du nicht auch gleichzeitig verstehst, warum du viel meckerst. Einfach Verhaltensmuster A gegen B einzutauschen, ohne einen Verständnisprozess zu durchlaufen, fühlt sich wohl immer falsch an und beinhaltet die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, in alte Muster zurück zu fallen. Zudem ist es schade, dass du denkst, einfach automatisch vom Wesen her ein Meckerer zu sein, also jemand, der negative Schwingungen an sein Umfeld abgibt.

Denn obwohl ich eigentlich zufrieden bin mit meinem Leben, so habe ich doch den Eindruck dass ich irgendwie innerlich gefrustet bin.

An oben anknüpfend, hier mal versuchen heraus zu finden, ob du nur bei dieser Chat-Gruppe meckerst oder generell.

In der Gruppe von Freunden fühle ich mich selber teilweeise nur wie das fünfte Rad am Wagen. Sie sitzen alle in NRW und ich in BaWü, nutzen den Chat aber auch um sich fast wöchentlich zu treffen, was bei mir natürlich eine Eifersucht auslöst.

Kann ich nachvollziehen, dass du dich dadurch nicht als vollwertiges Mitglied dieser Gruppe empfindest. Vielleicht liegt hier die Ursache des Meckerns? Es ist nicht unüblich, dass Menschen durch Eifersucht etc. mit destruktivem Verhalten reagieren.

Nicht dass ich keine Freunde hätte,

Dann hole dir doch mal von denen einen Feedback.

und würde gerne auch mit ihnen viel mehr unternehmen. Ich weiß selber dass das nicht geht, aber so ganz akzeptieren kann ich das nicht.

Warum klammerst du dich so an diesen Trupp?

Vor allem weil ich das Gefühl habe, dass es ihnen egal ist...... "Wir haben selber Probleme und wollen nicht mit anderen Problemen belastet werden.", sodass ich mir dachte dass ich unter den Bedingungen auch nicht versuchen muss, mich zu rechtfertigen oder versuchen, meine Gefühle/Empfindungen zu erklären.

Mein Eindruck ist, dass diese Gruppe sich, wahrscheinlich überwiegend aus geografischen Gründen, ohne dich etabliert hat. Du bist bei all den Erlebnissen, die sie wöchentlich teilen und die sie zusammenschweißen, nicht dabei. Diese verbindende Gefühl, das dabei entsteht, schließt dich aus.

Mag sein, dass es ihnen egal ist, sie haben ja schließlich einander. Und dass dich keiner privat angesprochen hat, mag daran liegen, dass keiner die Notwendigkeit gesehen hat, einfühlsamer mit dir "als Freund" umzugehen. Vielleicht machen manche Männer das so, vielleicht hast du aber auch keinen großen Stellenwert (mehr).

man hat sich mal richtig gut verstanden, sich vieles erzählt. Man 'war gute Freunde, aber jetzt ist etwas dazwischen gekommen

Ja, die Gruppe hat sich ohne dich weiterentwickelt.

Ich hoffe irgendwie, dass man sich mal aussprechen kann und gemeinsam eine Lösung findet.

Solche Wünsche sind immer zum Scheitern verurteilt, wenn sie nur einseitig sind. Und gegenwärtig deutet nichts darauf hin, dass dein Hoffen erhört wird: Im Moment kommt aber "Ist halt so/Muss man mit leben/Kann ich nicht ändern/geht dich nichts an"... Klingt hart, aber die Botschaft ist klar.

Vielleicht denke ich, dass es ihnen besser geht als mir, weil sie nicht so viel meckern.

Ganz pauschal denke ich, dass es jedem Menschen besser geht, der keinen unbearbeiteten Frust mit sich herum trägt und den über das Mecker-Ventil heraus lässt. Und wenn du ganz ehrlich bist, möchtest du auch keinen Viel-Meckerer in deiner Nähe haben, oder? Denn so richtig gute Stimmung verbreiten die einfach nicht. Und es ist eben schon ein Unterschied, ob man sich mal über etwas richtig Doofes ausmotzt, mal einen schlechten Tag hat, oder ob das ein kommunikativer Dauerzustand ist.

Jetzt weiß ich nicht, ob und wie ich mich selber verändern kann um zum Einen solche Dinge zu verinnerlichen und dadurch dann auch nicht mehr verletzt zu werden, um einfach besser drauf zu sein.

Um das heraus zu finden, braucht es eine gute Portion Selbstreflexion, aber ich könnte mir vorstellen, dass du die hast. Zunächst gilt es, dein Leben in Einzelteilen zu betrachten: Familie, Arbeit, Freizeit und Hobbys, Freunde, Partnerschaft. Was läuft gut, was nicht, was könntest du verändern, was könntest du neu in dein Leben integrieren, Partnerschaft -> vorhanden?, was ist an der Gruppe Männer so toll, dass du die nicht loslassen willst, wie ist deine Familien-Struktur -> auch Meckerer dabei? (also schlechtes Vorbild gehabt?), usw.

Herausfinden, wo dein Frust seinen Ursprung hat. Falls du das allein nicht so hinbekommst, hättest du auch die Möglichkeit einer Therapie, sollte sich herausstellen, dass du immer der Meckerer bist und dadurch ganz bestimmt schon soziale Kontakte vertrieben hast.

Falls es dir ein Trost ist, es gibt so viele Menschen, die long-distance Beziehungen jeder Art auflösen oder einschlafen lassen, einfach weil sie nach ein paar gemeinsamen Schnittstellen irgendwann keinen tragenden Nenner mehr sehen/fühlen. Es gibt Menschen, die, um eine gute Beziehung zu jemanden aufbauen oder erhalten zu wollen, diesen in ihrer unmittelbaren Umgebung brauchen.

Grüße :-)

l&ord-p2alinuxs


Meckerst du wirklich überall so viel? Also auch bei deinen anderen Freunden, Familie, Arbeit, Partnerschaft?

Schwer zu sagen. Habe mal ein paar gefragt, kamen sehr unterschiedliche Meinungen dabei raus. Manche meinten, man hätte mir den Stress durch die Endphase meines Studiums angemerkt. Was auch durchaus sein kann, dass das ein entscheidender faktor für das ganze Gemecker war (heißt aber nicht, dass es auch muss).

Zudem ist es schade, dass du denkst, einfach automatisch vom Wesen her ein Meckerer zu sein, also jemand, der negative Schwingungen an sein Umfeld abgibt.

Hmm, ehrlich gesagt hätte ich das so gar nicht interpretiert, aber jetzt, wenn ich das ganze mal betrachte, ergibt es schon einen Sinn. Irgendwie selber erschreckend, dass ich mich so sehe. Eigentlich will ich das gar nicht, ich weiß aber auch, dass ich generell ein Mensch bin der eher schwer das Gute sieht. Vielleicht habe ich das Loch, welches ich in meiner Pubertät hatte und seit dem immer wieder kam doch nicht so ganz abgestreift wie ich dachte.

Kann ich nachvollziehen, dass du dich dadurch nicht als vollwertiges Mitglied dieser Gruppe empfindest. Vielleicht liegt hier die Ursache des Meckerns? Es ist nicht unüblich, dass Menschen durch Eifersucht etc. mit destruktivem Verhalten reagieren.

Ja, das glaube ich auch langsam. Ich weiß aber nicht warum. Eventuell kann es durchaus damit zusammen hängen, dass ich mit zwei der Personen schon lange befreundet bin und die eine Person sich über die letzten Jahre ziemlich zurückgezogen hat was die Kommunikation nach aussen betrifft. (sagt bspw. auch seine Freundin). Gut möglich, dass ioch mir unbewusst ein Zeichen von ihm erhoffe, welches ich nicht bekommen kann, weil er es nicht merkt dass ich es brauche. Oder ich einfach nicht schaffe, mal nachzufragen was Phase ist. Vielleicht ärgere ich mich selber über mich, dass ich das Spiel zu lange mitmache und will die Zeit und energie, die man darein investiert hat nicht einfach so aufgeben.

Warum klammerst du dich so an diesen Trupp?

Wie gesagt, weil ich einige Leute schon lange kenne und ihren Werdegang mitgemacht habe und jetzt nicht einfach sagen kann "War ne schöne Zeit mit euch, aber ich denke es ist Zeit, eigene Wege zu gehen." Wobei ich auch nicht weiß, ob das nicht der richtige Weg wäre. Um Energie und Gedanken für neue Leute zu haben.

Herausfinden, wo dein Frust seinen Ursprung hat.

Das wird glaub das schwierigste, vor allem weil ich nicht selten beim Reden über das Thema auch schon ganz unterschiedliche Tipps bekommen habe und jeder unterschiedlicher Meinung ist, woran das liegen könnte.

mvinimxia


Manche meinten, man hätte mir den Stress durch die Endphase meines Studiums angemerkt.

Das finde ich nicht ungewöhnlich, da du dort akuten Stress hattest. Ist jemand von seiner Art her aber eher positiv gestimmt, wird er nach der anstrengenden Phase wieder "er selbst".

ich weiß aber auch, dass ich generell ein Mensch bin der eher schwer das Gute sieht.

Du bist offenbar ein misstrauischer Mensch. Diese Gefühlslage kommt nicht von ungefähr, und die Ursachen hierfür reichen idR bis in die Kindheit zurück. Dafür spricht auch, dass du bereits als Teenager eine "emotionale Schieflage" hattest. Viele Teenies kommen während der Pubertät emotional ins Trudeln, dafür sorgen die Hormone, aber in ein Loch fallen (so hatte ich dich zumindest verstanden), ist dann doch etwas anderes.

Ich weiß aber nicht warum.

Eifersucht und/oder Neid können ganz schnell entstehen, wenn jemand sich ausgegrenzt, abgelehnt oder abserviert fühlt. Diese Gefühle als solche sind völlig menschlich. Wichtig ist, warum du dich nicht aufraffen kannst, den einen direkt anzusprechen oder eben auch den Anderen zu signalisieren, dass dir das Gespräch fehlt. Andererseits macht es ihr Verhalten dir gegenüber nicht gerade leicht, da über deinen Schatten zu springen und dich quasi als bedürftig zu entblößen. Denn es ist dir ja ein Bedürfnis, ein anerkanntes Mitglied dieser Gruppe, mit all deinen Wünschen und Gedanken, zu sein. Ärger und Wut sind schlechte Berater. Auch wenn du das den Anderen gegenüber nicht offen zeigst, schwingt doch unterschwellig immer etwas mit, und es ist ziemlich sicher, dass sie das auch spüren. Im Grunde scheinst du mir in einer passiven Erwartungshaltung gelandet zu sein, die dich hilflos und somit zwangsläufig wütend macht. Die, die eigentlich deine Freunde sind, helfen dir nicht und du rennst dir mit deinem destruktiven Verhalten den Kopf bei ihnen ein.

Vielleicht ärgere ich mich selber über mich, dass ich das Spiel zu lange mitmache und will die Zeit und energie, die man darein investiert hat nicht einfach so aufgeben.

Das erinnert mich an Menschen, die selbstständig arbeiten, und irgendwann merken, dass ihr Geschäft den Bach runtergeht, aber mit aller Macht daran festhalten wollen, weil der Einsatz sich doch irgendwie auszahlen muss. Nur wenige schaffen es, dieses Tal erfolgreich zu durchschreiten, die meisten landen letztendlich ausgebrannt bei Hartz 4.

"War ne schöne Zeit mit euch, aber ich denke es ist Zeit, eigene Wege zu gehen."

Auch dann nicht, wenn sie es dir signalisieren? Auch dann nicht, wenn du deutlich spürst, wie unzufrieden du mit der Situation bist? Was braucht es für dich, um heraus zu finden, wo du in dieser Gruppe stehst und wie du weiter verfahren sollst? Was muss geschehen, was musst du tun?

a) Ich hätte mich gerne erklärt und gesagt "Also das was mich nervt/stört ist...". b) Aber ich bin nicht der direkte Mensch, vor c) allem hat man mir auch unmissverständlich zu verstehen gegeben "Wir haben selber Probleme und wollen nicht mit anderen Problemen belastet werden.",

a) Du hast den Ansatz zu einer möglichen Problemlösung gebracht, aber...

c) ...du hast ganz deutlich eine Abfuhr erhalten. Und das von deinen angeblichen Freunden.

b) Das ist ein Punkt, an dem du generell arbeiten kannst. Indirekte oder schwammige Aussagen werden ganz oft missverstanden. Und wenn dir eine Sache wichtig ist, dann sprich sie ohne Wenn und Aber an. Nur so kann Klarheit entstehen. Ziehe dich nicht zurück, auch wenn du gerade diese z. B. obige Abfuhr bekommen hast. Du willst etwas auf den Punkt bringen, dann tue das. Allerdings musst du auch bereit sein, mit möglichen Konsequenzen zu leben.

Um Energie und Gedanken für neue Leute zu haben.

:)z Eine Entscheidung, die du treffen kannst. Auf die du nicht von irgendjemanden warten musst.

und jeder unterschiedlicher Meinung ist, woran das liegen könnte.

Letzten Endes gilt, neben all den Meinungen anderer, was dir dein Bauchgefühl sagt. Oder versuche dir so objektiv wie möglich vorzustellen, jemand würde zu dir kommen und dir diese Geschichte erzählen. Was würdest du ihm raten?

l1ordY-pa2li[nuQs


Erstmal Danke, dass du dir Zeit nimmst, deine Beiträge so detailliert zu schreiben. Es freut immer das Herz, so etwas zu lesen, was nicht bedeutet dass kurze Beiträge schlecht seinen oder so. :)

Ist jemand von seiner Art her aber eher positiv gestimmt, wird er nach der anstrengenden Phase wieder "er selbst".

Ja, ich weiß leider gar nicht mehr so genau was meine Art ist. Jetzt, wo das Studium vorbei ist, frage ich mich, wo meine letzten 6 Jahre geblieben sind und was ich da genau gemacht habe.

Viele Teenies kommen während der Pubertät emotional ins Trudeln, dafür sorgen die Hormone, aber in ein Loch fallen (so hatte ich dich zumindest verstanden), ist dann doch etwas anderes.

Ja. Ich gebe zu, dass ich eine Reihe von kindlichen und jugendlichen Erinnerungen ahbe, von denen ich nicht weiß, ob sie eventuell dafür zuständig sind. Meine Eltern sind geschieden und ich bin mir nicht so sicher, ob ich das wirklich gut verkraftet habe. Der mann, der dann mein Stiefvater wurde, war auf jeden Fall kein gutes Vorbild und seinen Vater nur alle zwei Wochen zu sehen sit auch nicht immer einfach. Generell hat sich jetzt seit Sonntag der Gedanke gefestigt, dass ich eventuell anstrebe, eine Psychotherapie zu beginnen, einfach mal um mit dem Ganzen aufzuarbeiten.

Im Grunde scheinst du mir in einer passiven Erwartungshaltung gelandet zu sein, die dich hilflos und somit zwangsläufig wütend macht. Die, die eigentlich deine Freunde sind, helfen dir nicht und du rennst dir mit deinem destruktiven Verhalten den Kopf bei ihnen ein.

Ja, wobei heute eine sehr schöne Geste kam, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Ich denke, dass ich eventuell unbewuisst so ablehnend reagiert habe, dass ich gar nicht mehr gefragt wurde oder so. Ich versuche, mich vorsichtig und meinen Kräften entsprechend doch wieder einzubringen und schaue mal, was passiert. Denn wenn ich ihnen wirklich egal bin, wäre das nicht gekommen. Klar, ich kann mich irren, aber ich denke das würde ich gerne ausprobieren. Gut möglich, dass solche Gesten früher schon kamen und ich sie einfach nicht gesehen habe. Erst das "Anschnauzen" und das anschließende Reflektieren hat es mir sichtbar gemacht.

Auch dann nicht, wenn sie es dir signalisieren? Auch dann nicht, wenn du deutlich spürst, wie unzufrieden du mit der Situation bist? Was braucht es für dich, um heraus zu finden, wo du in dieser Gruppe stehst und wie du weiter verfahren sollst? Was muss geschehen, was musst du tun?

Teile wurden mMn gerade schon beantwortet. Die letzten beiden AFragen kann ich nicht spontan beantworten, ich denke ich muss jetzt dann erstmal selber wieder zu mir finden und den Trott durchbrechen, den ich offenbar gelebt habe. Ich war so sehr darauf fixiert, mein Studium zu beenden (aus Angst zu versagen, vielleicht auch deswegen weil ich der erste in meiner Familie bin, der ein Studium abschließt), dass ich kaum nach rechts und links gesehen habe. Da kann ich es ehrlich gesagt gut brauchen, wenn ich wie jetzt nen Tritt in den Hintern bekomme, etwas zu tun. Auch wenn das bedeutet, dass ich vielleicht doch noch unangenehme Dinge tun muss.

b) Das ist ein Punkt, an dem du generell arbeiten kannst. Indirekte oder schwammige Aussagen werden ganz oft missverstanden. Und wenn dir eine Sache wichtig ist, dann sprich sie ohne Wenn und Aber an. Nur so kann Klarheit entstehen. Ziehe dich nicht zurück, auch wenn du gerade diese z. B. obige Abfuhr bekommen hast. Du willst etwas auf den Punkt bringen, dann tue das. Allerdings musst du auch bereit sein, mit möglichen Konsequenzen zu leben.

Ja, werde ich machen. Ich habe es schon öfters versucht, aber diesmal werde ich das mal ernster angehen. Auch wenn es eine größere Angelegenheit wird, ich will es schaffen.

Was würdest du ihm raten?

Ich glaube fast, ich würde ihm mittelfristig sagen, dass er sich Hilfe suchen soll. Nicht weil ich es böse meine, sondern weil es auf Dauer kein Zustand sein kann.

mdinixmia


@ Lord

Erstmal Danke,

Sehr gern geschehen.

Und falls du doch mal wieder zurück zuckst und lieber in die Vermeidung gehen möchtest, dann hilft dir vielleicht dieser Satz:

"Da, wo die Angst ist, ist der Weg!" (Denn Angst und Unwohlsein zeigen auf, dass da irgendwas vergraben ist...).

In diesem Sinne :)*

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