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Wer lebt in Isolation?

KslNexio


Ich hatte mal Phasen wo ich sehr einsam war, ausgegrenzter Aussenseiter, da kam es mir wie eine tolle Sache vor, überhaupt Freunde zu haben, "Leute treffen" war per se besser als "alleine sein".

Ja, das wäre eine Form der Isolation. Wenn man gerne "dazugehören" würde, aber man von einer Gruppe isoliert wird. Der Grund kann man selbst auch sein, weil man nicht sozial kompetent ist oder, dass man einfach keine Gemeinsamkeiten hat. Da wäre eher der Wunsch fraglich, dazugehören zu wollen. Insofern finde ich Einsamkeit in Bezug auf Isolation wichtig. Bin ich einsam, ist es eine selbstgewählte Isolation, ist diese Isolation subjektiv negativ für mich, etc.

Irgendwann hab ich erkannt dass das eher mit dem Selbstwertgefühl zu tun hatte und eine Art Flucht ist, ausserdem die besagten Freundschaften oft alles andere als wirklich wertvoll waren (eher so ne Art Saufkumpel teilweise).

Das sicher auch. Auf der andere Seite heißt es ja schon bei Kindern - kann es sich selbst beschäftigen. Manche werden lebendig durch das Miteinander mit anderen Menschen, manche haben Interessen, die draußen stattfinden, sei es Sport, oder Pilze sammeln, etc. Ich habe eine Freundin, die wenn sie frei hat, oft unterwegs ist, viel öfter, als ich, weil sie sich für Architektur interessiert, sie geht gerne wandern, etc. und das macht sie entweder mit anderen oder alleine. Sie ist weder isoliert noch einsam. Sie macht, was ihr Spaß macht. Ich interessiere mich eher für Dinge, die ich alleine mache, andere oft eher stören oder sie überflüssig sind, weil ich mich nicht auf zwei Dinge auf einmal konzentrieren kann. Umgekehrt mag ich Menschen, rede gerne mit ihnen, gehe offen auf sie zu, aber dann wime ich meine Aufmerksamkeit wieder mir. Ich komme z. B. also ganz gut mit mir aus. ;-D

Seitdem meide ich sowas und bin gerne bewusst alleine. Es gibt eigentlich nur wenige Leute, deren Gesellschaft mir lieber ist, als einfach alleine zu sein und irgendwas interessantes zu machen (programmieren etc).

Geht mir ähnlich. Ich mag Menschen und setzte mich gerne mit ihnen auseinander, scheue also keine sozialen Kontakte, aber es muss schon passen, sonst ziehe ich ein Buch vor oder eben etwas anderes, woran ich Freude habe und was mir Spaß macht.

LnaRucxola


Die Lösung ist eigentlich

a) lernen alleine klarzukommen

b) zu sich selber stehen und nicht mehr verstellen

c) erkennen, dass man dann auch "die richtigen leute" kennenlernt und dann halt auf diese konzentrieren

(also, was mich betrifft)

ThO^FxU


Also Isolation würde ich jetzt nicht sagen, aber ich bin oft, aber gerne zu Hause. Also ich unternehme wenn ich Freizeit habe schon viel, aber dann eher halt alleine. Mal mit einer Freundin auf Konzerte oder was essen, aber sonst allein. Freunde sind weit weg, oder sind verheiratet und wollen bzw. dürfen nicht mehr abends weggehen (ja, ist bei einem wirklich so)

Alles in allem geht es mir gut

@:)

F$l:agmechben79


Hin und wieder 1 Woche Isolation würde ich toll finden. Am liebsten irgendwo in einer Hütte am strand. ...oder inn winter in den Bergen. Einfach nur ein Buch und ich. Im.winter dazu noch einen heißen Tee und am strand einen schönen süssen Wein. Kerzen an und einfach nur alleine sein. Jaaaaa 2x im Jahr wäre das was für mich.

crun'ctatxor


Aber auch mit Beruf, bei dem man unweigerlich mit anderen Menschen zu tun hat kann man isoliert sein, wenn die Mitarbeiter und Kunden nichts als ein notwendiges Übel sind und man nach der Arbeit sein Leben ohne Bekannte, Freunde, Familie, etc verbringt.

Ja, so in dieser Weise meine ich es. Oder vielleicht, wenn man Bekannte hat, die aber nicht dieselben Grundwerte vetreten. Das kann dann sehr anstrengend sein, so dass man nach solchen "Begegnungen" erstmal wieder für sich sein möchte bzw. etwas Erholung braucht. Und das kann dann zu Missverständnissen führen (nach dem Motto: Der will ja allein sein.")

Zum Thema Hindernisse: Also wenn man nicht mehr weiß, wo man das "anpacken" soll, wird es kritisch. Ich glaube fast, das schafft man dann iregndwann alleine nicht mehr (weil zu vieles zusammengekommen ist). Und dann ist guter Rat teuer: Es kostet u. U. viel Geld (so sind jedenfalls meine Erfahrungen). :-/

cpunctzator


@ flamechen

Ja, das ist genau meine Ansicht. So kann man wieder neue Kräfte sammeln. Aber auf die Dauer wird das zum Problem, z.B. wenn man krank wird.

K>l'eio


Borlag

Es sollte hier eigentlich um bereits gesammelte Erfahrungen mit unfreiwilliger Isolation gehen.

Ich habe versucht mich zu integrieren, also die "Sprache" der anderen zu lernen, damit ich dazu passe. Wichtig ist, dass es eine Integrierung wird und keine Assimilierung. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt freiwillig nicht so viele Kontakte pflege, als ich könnte. Wenn ich mich selbst aufgeben muss, damit ich dazu passen, dann ist mir der Preis zu hoch, aber dafür muss ich schon zuerst herausfinden, wer ich bin.

Eigentlich so ähnlich wie deine Situation, nur mit dem bedeutenden Unterschied, dass ich (derzeit) keinen Job habe und auch anderweitig im Alltag kaum (bzw so wenig wie möglich) auf Menschen treffe.

Ja, nur machst Du es unfreiwillig, wenn ich es richtig verstehe.

Aber auch mit Beruf, bei dem man unweigerlich mit anderen Menschen zu tun hat kann man isoliert sein, wenn die Mitarbeiter und Kunden nichts als ein notwendiges Übel sind und man nach der Arbeit sein Leben ohne Bekannte, Freunde, Familie, etc verbringt.

Ja, wenn man andere Menschen als notwendiges Übel ansieht, dann isoliert man sich selbst. Dann kann man nicht einmal sagen, dass man isoliert wird.

So ähnlich ja. Auf jeden Fall Menschen, die sich zuhause einigeln.

Ja, nur gibt es Menschen, die sich freiwillig und gerne einigeln und andere, die das nicht freiwillig tun.

KUlelio


Hin und wieder 1 Woche Isolation würde ich toll finden. Am liebsten irgendwo in einer Hütte am strand. ...oder inn winter in den Bergen. Einfach nur ein Buch und ich. Im.winter dazu noch einen heißen Tee und am strand einen schönen süssen Wein. Kerzen an und einfach nur alleine sein. Jaaaaa 2x im Jahr wäre das was für mich.

Ich brauche die Hütte am Strand oder in den Bergen nicht. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich meinen Urlaub außerhalb meiner Wohnung verbracht habe. Aber ich igle mich durchaus auch an Wochenenden ein. Ist ja auch "Urlaub". ;-D

MqC +NellNlxy


Ich lebe auch eher isoliert. Für mich persönlich reicht meine "Sozialisierung" am Arbeitsplatz, um nicht komplett Weltfremd zu werden. Das ist ein fester, sich eher langsam verändernder Kollegenkreis. Mit den meisten Leuten dort komme ich zurecht, mit einigen wenigen aber auch nicht, aber darum mache ich mir keinen Kopf, da das schließlich auf gegenseitigkeit beruht. Solange das Ergebnis der Arbeit nicht darunter leidet ist alles OK.

Zu einem Teil meiner Family habe ich auch bloß sporadischen Kontakt und wir sehen uns vielleicht 2-3x im Jahr und zwischendrin gbt es mal die eine oder andere SMS oder Mail. Zum anderen Teil habe ich gar keinen Kontakt mehr.

Hin und wieder treffe ich mich mit einem Ex-Arbeitkollegen zum Plaudern, rumblödeln und Film-Abend bei mir und/oder im Kino. Ansonsten gibt es noch eine Bekannte, mit der ich mich letztens mal wieder getroffen habe.

Auch Urlaubsreisen meide ich und bin i.d.R. auch mal 2-3 Tage komplett in der Wohnung, wenn ich gerade nichts einkaufen muss. Komplett abgeschotteten Urlaub kenne ich. Manchmal kaufe ich wirklich auf Vorrat und schaffe es im Urlaub, auch mal eine ganze Woche oder mehr, die Wohnung nicht zu verlassen und das Auto dementsprechend stehen zu lassen. Da frage ich mich oft, ob meine Nachbarn denken könnten, ich wäre zwischenzeitlich vorm Fernseher verstorben. (Vor dem ich allerdings auch ganz ganz selten Sitze) Mir fällt recht selten die Decke auf den Kopf, und wenn sie das tut (wie heute z.B. zufällig mal wieder) bin ich lieber in einem Park oder gehe einfach in einem Wald spazieren und genieße die Luft und das Vogelzwitschern.

Im Großen und Ganzen vermeide ich aber zuviel Stimulation von außen, da kommt einfach die Introvertiertheit durch. So lässt es sich für mich doch die meiste Zeit recht gemütlich, stressfrei (und von außen betrachtet gähnend langweilig) Leben. Das Einzige, was mir wirklich an dieser Isolation zu schaffen macht, ist die daraus folgende, lange Partnerlosigkeit. Wie gerne würde ich mal wieder mit einer lieben Frau rumblödeln, lachen, philosophieren, kuscheln, küssen und diversen "Aktivitäten" im Schlafzimmer :=o nachgehen *seufz*. (Und natürlich auch gelegentlich eine Unternehmung außer Haus machen)

Aber welche Frau steht heutzutage schon auf so ein unspektakuläres, ruhiges Leben, wenn man von allen Seiten eingetrichtert bekommt, dass Konsum (von Waren, Reisen, Menschen) das Allheilmittel sei? %:|

bwdak


Auch solche Erfahrungen könnten mir möglicherweise weiterhelfen

Oder wenn man, sagen wir - mit einer Frau zusammen wohnt, dann isoliert man sich freiwillig, von Kontakten zu anderen Frauen-)

SlchwepissYerixn


Stationäre Therapie und Konfrontation, also wie bei meinen Ärgsten. Bewusst die Situation aufsuchen und aushalten

B[oralaxg


Also Isolation würde ich jetzt nicht sagen, aber ich bin oft, aber gerne zu Hause. Also ich unternehme wenn ich Freizeit habe schon viel, aber dann eher halt alleine. Mal mit einer Freundin auf Konzerte oder was essen, aber sonst allein. Freunde sind weit weg, oder sind verheiratet und wollen bzw. dürfen nicht mehr abends weggehen (ja, ist bei einem wirklich so)

Alles in allem geht es mir gut

@:)

Das klingt doch gut. Was unternimmt man denn so ganz allein?

Ja, so in dieser Weise meine ich es. Oder vielleicht, wenn man Bekannte hat, die aber nicht dieselben Grundwerte vetreten. Das kann dann sehr anstrengend sein, so dass man nach solchen "Begegnungen" erstmal wieder für sich sein möchte bzw. etwas Erholung braucht. Und das kann dann zu Missverständnissen führen (nach dem Motto: Der will ja allein sein.")

Zum Thema Hindernisse: Also wenn man nicht mehr weiß, wo man das "anpacken" soll, wird es kritisch. Ich glaube fast, das schafft man dann iregndwann alleine nicht mehr (weil zu vieles zusammengekommen ist). Und dann ist guter Rat teuer: Es kostet u. U. viel Geld (so sind jedenfalls meine Erfahrungen). :-/

Nunja, ich weiß ja nich um welche Hindernisse es sich hier handelt, aber wenn man sie alleine nicht mehr anpacken kann, dann sollte es doch bestimmt Unterstützung geben. Hoffentlich auch ohne große Kosten? ":/

Ich habe versucht mich zu integrieren, also die "Sprache" der anderen zu lernen, damit ich dazu passe. Wichtig ist, dass es eine Integrierung wird und keine Assimilierung. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt freiwillig nicht so viele Kontakte pflege, als ich könnte. Wenn ich mich selbst aufgeben muss, damit ich dazu passen, dann ist mir der Preis zu hoch, aber dafür muss ich schon zuerst herausfinden, wer ich bin.

Das ist aber eher deine Methode, um aus der Isolation herauszukommen, oder? Damit du eben doch (zumindest ein paar) soziale Kontakte pflegst.

Ja, nur machst Du es unfreiwillig, wenn ich es richtig verstehe.

Genau

Ja, wenn man andere Menschen als notwendiges Übel ansieht, dann isoliert man sich selbst. Dann kann man nicht einmal sagen, dass man isoliert wird.

Nicht die Menschen selbst. Die Interaktion mit ihnen in gewissen Situationen/Umständen. Es ist nicht so, dass ich schlecht über die Menschen denke.

Ich lebe auch eher isoliert. Für mich persönlich reicht meine "Sozialisierung" am Arbeitsplatz, um nicht komplett Weltfremd zu werden. Das ist ein fester, sich eher langsam verändernder Kollegenkreis. Mit den meisten Leuten dort komme ich zurecht, mit einigen wenigen aber auch nicht, aber darum mache ich mir keinen Kopf, da das schließlich auf gegenseitigkeit beruht. Solange das Ergebnis der Arbeit nicht darunter leidet ist alles OK.

Zu einem Teil meiner Family habe ich auch bloß sporadischen Kontakt und wir sehen uns vielleicht 2-3x im Jahr und zwischendrin gbt es mal die eine oder andere SMS oder Mail. Zum anderen Teil habe ich gar keinen Kontakt mehr.

Hin und wieder treffe ich mich mit einem Ex-Arbeitkollegen zum Plaudern, rumblödeln und Film-Abend bei mir und/oder im Kino. Ansonsten gibt es noch eine Bekannte, mit der ich mich letztens mal wieder getroffen habe.

Auch Urlaubsreisen meide ich und bin i.d.R. auch mal 2-3 Tage komplett in der Wohnung, wenn ich gerade nichts einkaufen muss. Komplett abgeschotteten Urlaub kenne ich. Manchmal kaufe ich wirklich auf Vorrat und schaffe es im Urlaub, auch mal eine ganze Woche oder mehr, die Wohnung nicht zu verlassen und das Auto dementsprechend stehen zu lassen. Da frage ich mich oft, ob meine Nachbarn denken könnten, ich wäre zwischenzeitlich vorm Fernseher verstorben. (Vor dem ich allerdings auch ganz ganz selten Sitze) Mir fällt recht selten die Decke auf den Kopf, und wenn sie das tut (wie heute z.B. zufällig mal wieder) bin ich lieber in einem Park oder gehe einfach in einem Wald spazieren und genieße die Luft und das Vogelzwitschern.

Im Großen und Ganzen vermeide ich aber zuviel Stimulation von außen, da kommt einfach die Introvertiertheit durch. So lässt es sich für mich doch die meiste Zeit recht gemütlich, stressfrei (und von außen betrachtet gähnend langweilig) Leben.

Also scheinst du ja recht gut mit der Situation zurechtzukommen. War das mal anders?

Das Einzige, was mir wirklich an dieser Isolation zu schaffen macht, ist die daraus folgende, lange Partnerlosigkeit. Wie gerne würde ich mal wieder mit einer lieben Frau rumblödeln, lachen, philosophieren, kuscheln, küssen und diversen "Aktivitäten" im Schlafzimmer :=o nachgehen *seufz*. (Und natürlich auch gelegentlich eine Unternehmung außer Haus machen)

Aber welche Frau steht heutzutage schon auf so ein unspektakuläres, ruhiges Leben, wenn man von allen Seiten eingetrichtert bekommt, dass Konsum (von Waren, Reisen, Menschen) das Allheilmittel sei? %:|

Ich denke allerdings, dass das nicht anders wäre, selbst wenn dieser Lebensstil niemandem eingetrichtert werden würde. Aber das ist nur eine Vermutung.

Oder wenn man, sagen wir - mit einer Frau zusammen wohnt, dann isoliert man sich freiwillig, von Kontakten zu anderen Frauen-)

Klar ;-D Aber dann ist man ja auch nicht völlig isoliert.

p.hil"oso+matigsch


Ich lebe seit ca. 2007 in der Isolation. Da fing es schleichend an und manifestierte sich 2009. Da wurde ich schwer krank und verlor absolut alle Kontakte.

Ich habe mir auch keine mehr aufgebaut. Kein Interesse, kein Bedürfnis mehr danach. Ganz im Gegenteil: mich nerven Menschen. Wenn ich mich schon mit denen unterhalten muß, bin ich tierisch genervt und muß immer Höflichkeit vorspielen, halte das aber immer nur ein paar Minuten aus.

Auch die Themen, die die Leute immer so drauf haben, sind derart langweilig, ausgelatscht oder sonstwie uninteressant, dass ich immer froh bin, wenn ich endlich wieder allein bin. :)D

Ich habe so viel allein zu tun, das ich die Zeit auch ohne Leute locker ausgefüllt bekomme. *:)

Mruckexli


Ich würde mich nicht als isoliert betrachten, auch wenn das von außen so aussieht.

Ursprünglich hatte ich wohl eine soziale Phobie, durch persönliche/familiäre Umstände erzeugt/unterstützt/ausgelöst. Darunter habe ich lange gelitten, doch im Laufe vieler Jahre habe ich mir antrainiert, mit Mitmenschen zu kommunizieren, mich zu öffnen. Heute kann ich frei vor einer großen Menschenmenge sprechen.

Doch an meiner "Isolation" hat das nichts geändert. Ich habe mich damit abgefunden, vermisse eigentlich nur, mal eine Frau anfassen zu dürfen. Aber es gibt Schlimmeres. Ich lese halt viel und grübele über die Welt nach. Diese Zeit hätte ich vermutlich mit einem soziales Umfeld nicht. Also habe ich aus dem Mangel einen Gewinn gemacht: der Gewinn an Zeit! Das ist toll, solange man was Sinnvolles mit der Zeit anfangen kann.

Mich könnte man mit meiner heutigen Lebenseinstellung auf einer einsamen Insel absetzen und ich wäre dort glücklich. Natürlich noch mit Träumen, aber träumen ist doch auch schön. Es muss ja nicht alles erfüllt sein... ]:D

f1al?l/en_antgel _7x3


high! ich!

hab die feedbacks nur kurz quergelesen.

Nunja, es gibt nicht nur den Grund "soziale Phobie" oder sonstige psych. Erkrankungen, die einen Menschen zu einem "Eremiten" machen.

Ich, z.B. bin einfach ??? "hypersensibel" ??? - d.h. irgendwie zu dünnhäutig, um mit Stress, den Menschen oft schon mit ihrem Dasein oder Agieren, das sie unbewußt auf mich übertragen, fertig zu werden. Ich finde Menschen fast immer nur "stressig", traurig aber leider wahr.

Ich lebe ganz beschaulich und bescheiden mit meinem gutmütigen chilligen Kater in meinen verdunkelten Räumlichkeiten, und verlasse die Hütte nur jeden 2. Tag mal kurz zum einkaufen.

Und das schon seit ca 2 Jahren.

Telefonieren ging bis von einem halben Jahr noch.

Jetzt habe ich mich noch weiter "reduziert": nur noch "virtuelle Kontakte" via mail.

Ich versuche es zu akzeptieren, zumal es mir damit nicht schlecht geht.

Nur der Sommer ist eben meine "Horror-Jahreszeit" weil Hitze eben stresst und ich aus meiner kühlen Gruft am liebsten gar nicht raus mag. Ganz komisch.

Ich lese und schreibe viel, oder sitze einfach meditierend vor einer Kerze.

Ich habe komischerweise auch nicht das Gefühl, irgendwas "zu verpassen"....

Das Dubiose an der Sache ist, ich bin einfach besser drauf, wenn ich keinen Kontakt zu Menschen habe- die bringen nur Irritationen, Stress usw. in mein Leben.

Lieben Gruß! {:(

Feedback von anderen HSP (high sensitive persons) wäre schön!

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