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Wer lebt in Isolation?

fOalle=n_a=ngel_x73


high! ich!

hab die feedbacks nur kurz quergelesen.

Nunja, es gibt nicht nur den Grund "soziale Phobie" oder sonstige psych. Erkrankungen, die einen Menschen zu einem "Eremiten" machen.

Ich, z.B. bin einfach ??? "hypersensibel" ??? - d.h. irgendwie zu dünnhäutig, um mit Stress, den Menschen oft schon mit ihrem Dasein oder Agieren, das sie unbewußt auf mich übertragen, fertig zu werden. Ich finde Menschen fast immer nur "stressig", traurig aber leider wahr.

Ich lebe ganz beschaulich und bescheiden mit meinem gutmütigen chilligen Kater in meinen verdunkelten Räumlichkeiten, und verlasse die Hütte nur jeden 2. Tag mal kurz zum einkaufen.

Und das schon seit ca 2 Jahren.

Telefonieren ging bis von einem halben Jahr noch.

Jetzt habe ich mich noch weiter "reduziert": nur noch "virtuelle Kontakte" via mail.

Ich versuche es zu akzeptieren, zumal es mir damit nicht schlecht geht.

Nur der Sommer ist eben meine "Horror-Jahreszeit" weil Hitze eben stresst und ich aus meiner kühlen Gruft am liebsten gar nicht raus mag. Ganz komisch.

Ich lese und schreibe viel, oder sitze einfach meditierend vor einer Kerze.

Ich habe komischerweise auch nicht das Gefühl, irgendwas "zu verpassen"....

Das Dubiose an der Sache ist, ich bin einfach besser drauf, wenn ich keinen Kontakt zu Menschen habe- die bringen nur Irritationen, Stress usw. in mein Leben.

Lieben Gruß! {:(

Feedback von anderen HSP (high sensitive persons) wäre schön!

pThiloZsomaZtisocxh


@ fallen_angel_73

Genau so geht es mir auch. Menschen machen mir ständig nur Probleme, egal auf welche Art. Entweder man wird genervt, weil sie sich blöde anstellen alles falsch verstehen oder man wird verletzt, oder man wird durch ihren Lämr gestört, irgendwas ist immer und sei es, sie stehen einem bei Aldi in der Schlange nur im Wege herum. *g*

Im Dunklen habe ich auch lange gelebt, so sehr und so lange, dass ich schon Bange um die Gesundheit haben mußte, denn man braucht eine gewisse Menge an Licht für die Knochen, Augen, Zähne...

Früher als Jugendliche war ich Mittelpunkt einer Clique, aber tief im Herzen schon immer Eremitin, auch da schon. Später lebte ich das immer mehr und heute in der Vollendung. ;-D

Evhema~ligeEr Nutlzer (>#58/85x06)


Lebt hier jemand größtenteils alleine, d.h. ohne Freunde, Familie, Partner, seltener Umgang mit anderen Menschen, verbringt seine Zeit also größtenteils zuhause?

Das hört sich doch ganz normal an, wo soll denn da die Isolation sein? ":/

LjaRsucoxla


fallen_angel_73+philosomatisch

Ich wunder mich auch immer, dass alle anderen sich ständig so gerne verabreden und manchmal quäl ich mich da mit, und dann kommen so Vorschläge wie "Hm, wir können uns doch auch nicht erst Abends treffen sondern schon Nachmittags zum Kaffee" und ich denke "hilfe" und "warum tun die das ???". Offenbar gibts da große Unterschiede. Ich finde das auch alles vorwiegend stressig und belastend.

fcallens_angLel_x73


Hach, philosomatisch *:) (geiler nick!) und larucola! :-)

puh, wie gut das tut zu lesen, dass auch andere so komisch "ticken" wie ich.

"Gesellig-heiteres Beisammensein" und "smalltalk" waren noch nie mein Ding.

Zweisamkeit in chilliger Atmosphäre (am besten halbliegend) über den Unsinn des Lebens philosophieren kommen mir mehr entgegen als irgendein Blabla oder gar Parties (jeder Art)- da les ich doch lieber eine Buch! Bringt mir mehr. ":/

Aber ich glaube, ich bin schon "hardcore-Eremit"- kann auch nicht kapieren, warum Menschen sich ständig paaren und vermehren.

Schön natürlich, dass dieser Vermehrungstrieb die Menschheit vorm Aussterben bewahrt.

Ich finde Kinder auch süß, aber eben nur "maximal eine Stunde"- danach muß ich mich wieder regenerieren oder will meine Ruhe.

Bin einfach schneller als andere in dem Gefühl der "Überstressung" und hasse es. Deshalb habe ich mein Leben jetzt auch so gestaltet, dass es überschaubar und ruhig dahinplätschert. Für andere wäre es totlangweilig. Depressiv bin ich aber nicht, und meine Selbswert ist auch okay. Komisch, alles.

Zwischendurch das nötigste an Körperübungen (damit dieser halbwegs in Form bleibt), ansonsten ist alleine herum"chillen" definif mein Lieblings-hobby.

Solidarische Grüße! {:(

S<. waAllisii


Hm, wie passt das zusammen: Forenbeiträge schreiben und Eremitentum? Ich glaub ja ehrlich gesagt gar nicht, das Zitat ist eher der Grund als Eremitentum:

Bin einfach schneller als andere in dem Gefühl der "Überstressung" und hasse es.

Geht mir haargenauso und es sich in der konfrontationslosen Einsamkeit gemütlich zu machen ist natürlich scheinbar sehr angenehm ;-D aber mach das mal nicht nur 2 Jahre sondern 10 oder gar noch länger. Wenn da auch nur ein Fitzelchen an menschlich-sozialem Bedürfnis da ist (das will man natürlich nicht wahrhaben) wird das irgendwann unangenehm und mit virtueller Konversation ist da absolut nichts zu kompensieren.

f1a0llen0_OangVel_73


klar, passt das zusammen. Virutell irgendwas in die Tasten kloppen ist einfach komplett was anderes als ein anderes Wesen autitiv, visuell, sensorisch usw. direkt neben sich zu haben. ":/

Also ich praktiziere das Eremitentum jetzt schon ziemlich lange (ein paar Jahre) - es wäre gelogen, zu sagen, ich "bin am überborden vor Glücksgefühlen"- aber eben auch "null depressiv" oder "auf der diffusen Suche nach einem Partner, der sich mit meinen krassen Neurosen arrangiert" - ???

Ich bin einfach irgendwo "mein bester Freund", so könnte man es evtl ausdrücken. Auf MICH kann ich mich eher verlassen, als auf Menschen.

Klar, irgendwie ein Minium an Austausch finde ich zuweilen auch ganz nett, deswegen schreibe ich ja auch in zig Foren irgendwas. Nur so. Unverbindlich eben.

Wenn jemand stresst, meldet man sich ab und gut ist.

Also Ruhe ist für mich definiv besser als Stress.

Aber die meisten Menschen sind eben auf der Suche nach immer mehr Stimulanz und nonsense "Input". Ich frage mich auch, wie sie soviel Input seelisch "verdauen" können.

Mein Reizverarbeitungssystem kommt dann schnell in die Situation eines gefühlten "Staus".

Ach, egal. Wenns niemanden stört, laber ich hier einfach weiter zum Thema:

Hochsensibel- Gnade und Fluch! :-/

S2. w alxlisxii


Ich bin einfach irgendwo "mein bester Freund", so könnte man es evtl ausdrücken.

Find ich gut :-D glaub es würde Borlag gut tun sich da ne Scheibe von abzuschneiden.

Virutell irgendwas in die Tasten kloppen ist einfach komplett was anderes als ein anderes Wesen autitiv, visuell, sensorisch usw. direkt neben sich zu haben. ":/

Ja, eben...

Klar, irgendwie ein Minium an Austausch finde ich zuweilen auch ganz nett, deswegen schreibe ich ja auch in zig Foren irgendwas. Nur so.

Warum solltest du als echter Eremit Kommunikationswünsche haben? Also ich find das unlogisch.

Unverbindlich eben.

Nicht dass ich Verbindlichkeiten sonderlich leiden könnte^^ aber ich versuch einzusehn dass es irgendwie dazu gehört wenn man Freundschaften führen will (klappt nicht so recht mit dem einsehen, und in der Praxis bin ich daher wohl ein regelrechter Aal was Verbindlichkeiten betrifft, aber ich versuch's weiterhin mit der Einsicht ;-D)

Ich frage mich auch, wie sie soviel Input seelisch "verdauen" können.

wüsst ich auch gern ;-)

S&inaSouxndso


Ich finde es tatsaechlich faszinierend, dass Leute so gerne alleine sind. Bei mir ist es genau das Gegenteil, ich waere am liebsten nie alleine.

Zwar brauche ich niemanden, der mich pausenlos entertaint, aber alleine bin ich sooo ungern. Reden brauche ich nit dem anderen noch nicht mal, es reicht auch wenn derjenige im Nebenzimmer ist, aber wenn niemand da ist, geht es mir nie wirklich gut.

Wie verschieden wir Menschen doch sind...

KbleRio


Borlag

Das ist aber eher deine Methode, um aus der Isolation herauszukommen, oder? Damit du eben doch (zumindest ein paar) soziale Kontakte pflegst.

Ja, ich fand es extrem wichtig nicht isoliert zu werden. Die Isolation kam, weil ich anders war. Ich war fremd, kam gerade neu in die Klasse, mir war die Sprache neu, etc. etc.

Dasselbe, als ich dann wieder die Stadt gewechselt habe - da war ich Anfang 20. Auch da habe ich mich mal in die Stadt einfühlen müssen, die Sprache (diesmal keine Fremdsprache ;-D ) der Leute lernen müssen, wie sie ticken, wie sie denken, wo es welche Leute gibt.

Ich ziehe mich z. B. von Menschen auch zurück, wenn es mir psychisch nicht gut geht und ich Schwierigkeiten mit mir habe. Erstens weiß ich, dass ich dann nicht beziehungsfähig bin und um daran arbeiten zu können, brauche ich dann auch den Raum für mich und zweitens würde es mich überfordern ein Bild von mir aufrecht zu erhalten und an mir zu arbeiten. Aber auch das ist eine von mir selbst gewählte Isolation.

Ich habe zwei recht extreme Seiten – extrem extrovertiert und extrem introvertiert. Ich war immer gerne alleine und für mich war es wichtig, nicht deswegen alleine zu sein, weil ich ausgeschlossen bin, also mir die Fähigkeit fehlt mich anzupassen. Auch habe ich von früher Kindheit an die Erfahrung gemacht, dass ich abgelehrt wurde, weil ich lauter als andere war, temperamentvoller, etc. etc. Viele Gründe haben sich da gefunden, mich auszuschließen. Also war ich sehr darum bemüht, so zu werden, wie die anderen auch. Nur bedeutete jede Anpassung ein "Wegschneiden von mir Selbst". Als ich dieses von den Anderen Annehmbare erreicht hatte, war von mir zu wenig übrig. Es hat mir aber gezeigt, dass ich das kann. Als ich diese Übung für mich gelernt habe, war es mir nicht mehr wichtig. Ich weiß, dass ich es kann und könnte, will es nur nicht sonderlich oft. Hat aber auch etwas mit Reizüberflutung zu tun – ich habe bald in jungen Jahren festgestellt, dass ich nicht überall dabei sein muss, nicht alles haben muss – dass mir nichts entgeht, dass mir materielle Dinge nicht besonders wichtig sind, etc. Deswegen kann ich mir in Ruhe den Dingen widmen, die mir Freude machen, mich erfüllen und das sind solche, die ich alleine für mich mache.

Nicht die Menschen selbst. Die Interaktion mit ihnen in gewissen Situationen/Umständen. Es ist nicht so, dass ich schlecht über die Menschen denke.

Du siehst die Menschen nicht als notwendiges übel sondern die Interaktion mit ihnen? Ich habe da den Punkt nicht? Meinst Du, dass Du offen wärst, nur nicht weißt, wie Du anderen Menschen gegenübertreten sollst?

Ich denke allerdings, dass das nicht anders wäre, selbst wenn dieser Lebensstil niemandem eingetrichtert werden würde. Aber das ist nur eine Vermutung.

Dieses Bild – also das Paar als höchste Erfüllung hat es bei mir so nie gegeben - dafür gab es keine Vorbilder. Hinzu kam, dass es zu viele Dinge gab und gibt, die mir mindestens dieselbe Befriedigung wenn nicht eine höhere geben, als ein Partner. Allein sein bedeutet nicht automatisch einsam sein. Leidenschaft und Sinnlichkeit gibt es nicht nur als sexuellen Aspekt und Befriedigung bzw. Erfüllung auch.

Kdl.exio


Ich wunder mich auch immer, dass alle anderen sich ständig so gerne verabreden und manchmal quäl ich mich da mit, und dann kommen so Vorschläge wie "Hm, wir können uns doch auch nicht erst Abends treffen sondern schon Nachmittags zum Kaffee" und ich denke "hilfe" und "warum tun die das ". Offenbar gibts da große Unterschiede. Ich finde das auch alles vorwiegend stressig und belastend.

Ich habe da auch probiert. Ich war ständig unterwegs, meine Gesellschaft war dann tatsächlich irgendwann begehrt – es gab nur eine Person, die damit nichts anfangen konnte – ich selbst. Deswegen hatte ich auch geschrieben – angepasst sein, okay, wichtig für das Miteinander - assimiliert sein – nogo.

Trotzdem, als ich all diese Vorstellungen losgelassen habe, einfach war, wie ich halt bin, habe ich die größte Resonanz "erzielt". Manchmal hat man einfach auch nur nicht die richtige Umgebung gefunden, die einen so annimmt, wie man ist, in meinem Fall, die nicht genervt schaut, wenn ich laut lache, sondern sich darüber freut, etc.

Aber ich glaube, ich bin schon "hardcore-Eremit"- kann auch nicht kapieren, warum Menschen sich ständig paaren und vermehren.

Naja, es geht ja nicht nur darum, dass jemand sich von Menschen zurückzieht. Man muss ja überleben und nicht jeder kann sein Überleben von zu Hause aus gewährleisten. Insofern ist soziale Kompetenz hilfreich, und wenn es nur dafür ist, dieses Überleben zu gewährleisten. Ein typischer Eremit, der lebt halt in den Wäldern und ernährt sich von dem, was er aus der Natur bekommt. Im Großstadtdschungel ist etwas anderes notwendig.

Bin einfach schneller als andere in dem Gefühl der "Überstressung" und hasse es. Deshalb habe ich mein Leben jetzt auch so gestaltet, dass es überschaubar und ruhig dahinplätschert. Für andere wäre es totlangweilig. Depressiv bin ich aber nicht, und meine Selbswert ist auch okay. Komisch, alles.

Stress bereiten einem aber nicht andere, sondern man selbst.

Ich bin einfach irgendwo "mein bester Freund", so könnte man es evtl ausdrücken. Auf MICH kann ich mich eher verlassen, als auf Menschen.

Ich sehe da jetzt keinen unbedingten Widerspruch auch mit anderen sozial zu interagieren. Sein bester Freund sollte man meiner Ansicht nach sowieso sein. Bei mir ist auch da sehr oft der Fall, dass ich meine eigene Gesellschaft den meisten vorziehe. ]:D Sich ein guter Freund zu sein hat für mich mehr mit Selbstbewusstsein zu tun.

pLhiloso!matixsch


Hm, wie passt das zusammen: Forenbeiträge schreiben und Eremitentum?

S. wallisii

Das sind für mich zwei grundlegend verschiedene Dinge.

Internet und Foren ist "nur" Geschreibsel, nicht dreidimensional, kein reales Sehen oder Hören (es sei denn man chattet und hat die Webcam eingeschaltet).

In Foren lese ich nur und antworte. Es dient der Unterhaltung. Internetkontakte brauche ich schon. Auch das nicht viel, aber hier und da mal ein Quättschken ist schon nicht verkehrt. Aber Internet kann man auch viel schneller und besser steuern. Wenn irgendjemand total nervt, zupp, rechts oben das Kreuzchen geklickt und fertig. Wo im Leben ist das Kreuzchen zum Wegklicken, oder die Ignoringliste, die so bombensicher funktioniert? ]:D

DJie HKeltxin


Lebt hier jemand größtenteils alleine, d.h. ohne Freunde, Familie, Partner, seltener Umgang mit anderen Menschen, verbringt seine Zeit also größtenteils zuhause? Wie geht ihr damit um? Wie habt ihr gelernt eure Situation zu akzeptieren?

Als Kind und Teenager war ich bis etwa zum 15. Lj. oft unter Leuten. Danach wurde es weniger, weil jeder seinen Weg gegangen ist und es nicht mehr so viele Gemeinsamkeiten wie die Schule, Hobbys usw. gab. Außerdem habe ich in den darauffolgenden Jahren einige psychopathische Leute kennengelernt (vor allem eine!), die mich und auch viele andere seelisch und körperlich kaputt gemacht haben! Ich hätte es vorher nie für möglich gehalten, dass Menschen so beeinflussbar, egoistisch, rücksichtslos, unmoralisch und unmenschlich sein können, um an ihr Ziel zu kommen! :(v Einige würden bis zum Äußersten gehen, ohne Angst vor den Konsequenzen zu haben. :|N

Und da sich diese Geschichten über Jahrzehnte hinziehen, habe ich mich weitestgehend von meinem sozialen Umfeld (das mir sowieso nur geschadet hat) zurückgezogen und bin so wesentlich entspannter. Meine Gesundheit und mein Leben sind mir wichtiger als irgendwelche sozialen Kontakte, die sowieso nur zu Problemen führen. Selbst meine Ärzte wurden da mit reingezogen, so dass ein einziger Arztbesuch wieder zu einem neuen Skandal führen kann, der sich jahrzehntelang hinzieht. Manche Leute sind einfach nur krank und gefährlich, deswegen muss ich auf mich aufpassen. Andere Leute erzählen mir immer wieder Geschichten aus ihrem Leben, die mich sowieso nichts angehen und die ich deswegen auf Dauer langweilig finde. Daher habe ich auch nichts von solchen Kontakten.

Ich habe nie die Hoffnung aufgegeben, dass sich diesbzgl. in diesem Leben noch etwas ändert und ich jmd. kennenlerne, dem ich mal vertrauen kann. Aber das ist genau der Knackpunkt: Ich kann Menschen nicht mehr vertrauen - dafür ist einfach zu viel passiert und die Skandale nehmen nach wie vor kein Ende!

So habe ich gelernt, für mich zu leben und mich alleine zu beschäftigen, Dinge zu finden, die mir Spaß machen und die ich umsetzen kann, wenn ich fit bin. Einfach das Beste aus der Situation machen!

BIor,lag


Es überrascht mich, dass es doch so viele Menschen gibt, die freiwillig isoliert leben und die zeitgleich nichts vermissen.

Ich hatte eigentlich auf Ratschläge gehofft, wie man mit der Situation bestmöglich umgehen kann, aber den meisten scheint es hier ja einfach so schon zu gefallen allein zu sein ;-D

Doch an meiner "Isolation" hat das nichts geändert. Ich habe mich damit abgefunden, vermisse eigentlich nur, mal eine Frau anfassen zu dürfen.

Dafür gibt es ja Prostituierte

Du siehst die Menschen nicht als notwendiges übel sondern die Interaktion mit ihnen? Ich habe da den Punkt nicht? Meinst Du, dass Du offen wärst, nur nicht weißt, wie Du anderen Menschen gegenübertreten sollst?

Die Interaktion mit ihnen führt fast ausschließlich zu unangenehmen Situationen für mich. Deswegen meide ich sie, ohne die Menschen selbst dafür zu verurteilen.

So habe ich gelernt, für mich zu leben und mich alleine zu beschäftigen, Dinge zu finden, die mir Spaß machen und die ich umsetzen kann, wenn ich fit bin. Einfach das Beste aus der Situation machen!

Und wie genau? Ging das ausschließlich über Hobbies?

S1. w all`isii


Es überrascht mich, dass es doch so viele Menschen gibt, die freiwillig isoliert leben und die zeitgleich nichts vermissen.

mich nicht, aber ich zieh's vor skeptisch zu bleiben. Schwer zu sagen über's Internet, aber im RL hab ich noch nie jemand getroffen der sowas behauptet und wo ich nicht den Eindruck hatte es ist ein lediglich ein Arragement und wo bzgl "vermissen" keine Selbsttäuschung im Spiel wär :-/

mond+sterne hat übrigens mal einen [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/712158/ Faden]] eröffnet der ein wenig in die Richtung ging, ging zumindest anfangs um: "wie ich allein sein kann, damit ich nicht mehr einsam bin." Vllt findest du da was was dich anspricht.

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