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Wer lebt in Isolation?

D1.orris xL.


[[http://www.einzelgaengerforum.de/]]

Sei aber nicht entteuscht , die sind dort zufrieden mit dem allein leben.

NBotMZic}haevlCaixne


Es gibt nur eine Realität.

Die Quantenphysik sieht das anders. War Physik nicht ein Interessengebiet von Dir?

Natürlich kannst Du Dir eine Realität schaffen in der Du so wenig wie möglich verletzt wirst. Du kannst Deine Kontakte zur Außenwelt auf das geringst mögliche Maß zurückschrauben. Das hast Du ja schon. Du leidest darunter.

Ich frage danach wie man mit dem Loser-Dasein zurechtkommen kann.

Was können andere tun ausser Dir sagen wie sie selbst eine ähnliche Situation für sich gelöst haben? Keiner kann nun mal Dein Leben für Dich leben? Und Dir mitzuteilen wie sie damit umgegangen sind, haben sehr viele getan - einige sogar sehr ausführlich. Natürlich ist keiner dabei, der für sich selbst die absolute Isolation gewählt hat. Was soll jemand der mit Isolation zufrieden ist in einem Internetforum? Der hätte ja keinerlei Grund mit anderen Menschen in Kontakt zu treten? Jemand der mit Isolation zufrieden ist würde sich selbst ad absurdum führen, wenn er Kontakt mit anderen aufnähme?!

Es soll die akzeptierte Basis der Hilfestellung sein. "Du bist so und so kannst du damit umgehen:"

Wenn wir das akzeptieren sollen entfällt da nicht der Kommunikationsgrund in einem Hilfeforum? Ich habe es bislang so verstanden, dass Deine Fäden darum gehen, dass Du eben nicht damit umgehen kannst? Wozu bräuchtest Du sonst Hilfe?

Das stützt die These, dass es Dir eigentlich ausschliesslich um Aufmerksamkeit und Mitgefühl geht. Das ist in Deiner Situation verständlich, aber durch die Art wie Du kommunizierst in einem Forum wie hier nicht wirklich machbar. Deshalb ist es ja wichtig, dass Du in Gesprächstherapie kommst. Jemand der klarer kommuniziert als Du erhält auch andere Unterstützung.

Hier im Forum gibt es bevor ich schreibe ja auch keinerlei Information über mich, auf deren Basis man mich verachten könnte. Ist also klar, dass das in einem Forum so nicht sein kann.

Interessant. Also bist Du eigentlich doch davon überzeugt, dass Dich Menschen nicht aufgrund Deines fehlenden Charismas, Deines fehlenden männlichen Aussehens, Deiner nicht vorhandenen Berufstätigkeit und so weiter verachten können. Das ist doch schon mal ein guter Ansatz! Du hast verstanden, dass Menschen Dich wertschätzen können auch wenn all das was Du hier ständig aufzählst fehlt! :)^.

Meine Fragen werden allerdings kaum beantwortet.

Doch das werden sie. Allerdings von Menschen, die ihre eigene Realität nicht (mehr) so sehr selbst beschränken wie Du das tust um Dich vor Verletzung zu schützen. Einige davon haben Dir erklärt, dass sie irgendwann erkannt haben, dass negatives zu vermeiden automatisch dazu führt positives nicht mehr zu erleben. Du machst die Erfahrung ja auch. In Deinen Fäden versuchst Du dann mit dem Leben ( vertreten durch anonyme User) zu feilschen wieviel positives es Dir schuldet, damit Du eventuell wieder bereit wärst Deine "angstfreie Plattform" auf der Dir Deiner Meinung nach nichts passieren kann obwohl Dir täglich Verzweiflung, Trauer und Antriebslosigkeit aktiv erlebbar passiert, wieder zu verlassen um teilzunehmen. Dem Leben ist das aber wurscht. Und wir, die wir es leben können Dir nur sagen wie es ist und das wir alle das akzeptiert haben. Einige waren an Deinem Tiefpunkt bevor sie umgkehrt sind, andere hatten Glück und haben den Zusammenhang früher akzeptiert.

No risk no fun. Keine Garantien, dass etwas so läuft wie wir es haben wollen. Darauf läufts immer raus. Nicht weil andere Menschen so gemein sind und Dir das verweigern. Sondern weil das systemimmanent ist. Für jedem Menschen.

B@oRrlxag


[[http://www.einzelgaengerforum.de/]]

Sei aber nicht entteuscht , die sind dort zufrieden mit dem allein leben.

Das ist gut, danke! Möglicherweise können die mir ja sagen wie sie es geschafft haben zufrieden zu sein :)^

Es gibt nur eine Realität.

Die Quantenphysik sieht das anders.

Ich wollte etwas, was uns noch so viele Rätsel aufgibt nicht auf Alltagssituationen anwenden. Mit unserem Wissensstand ist es für unser alltägliches Verhalten wohl besser von einer Realität, die zwar in gewisser Hinsicht in verschiedenster Weise zu interpretieren ist, aber gewisse Grundlegen beinhaltet, die für uns alle gelten, auszugehen.

War Physik nicht ein Interessengebiet von Dir?

Ja, allerdings nur oberflächlich. Interesse heißt nicht Verständnis. Dafür fehlt mir die Intelligenz.

Natürlich kannst Du Dir eine Realität schaffen in der Du so wenig wie möglich verletzt wirst. Du kannst Deine Kontakte zur Außenwelt auf das geringst mögliche Maß zurückschrauben. Das hast Du ja schon. Du leidest darunter.

Ziehe ich nicht eher eine Konsequenz aus der Realität in der ich lebe, statt mir eine eigene zu schaffen?

Ich frage danach wie man mit dem Loser-Dasein zurechtkommen kann.

Was können andere tun ausser Dir sagen wie sie selbst eine ähnliche Situation für sich gelöst haben?

Nichts. Aber etwas anderes möchte ich auch gar nicht: Ich möchte nur wissen wie diese Leute ihre Situation gelöst haben. Möglicherweise finde ich so selbst einen Weg aus der Misere. Es ist aber nicht jeder Erfahrungsbericht gleich hilfreich. Was bei anderen funktioniert, klappt nicht zwangsläufig auch bei mir. Denn nur ich bin in meiner Situation. Andere waren höchstens in ähnlichen Situationen.

Keiner kann nun mal Dein Leben für Dich leben? Und Dir mitzuteilen wie sie damit umgegangen sind, haben sehr viele getan - einige sogar sehr ausführlich. Natürlich ist keiner dabei, der für sich selbst die absolute Isolation gewählt hat. Was soll jemand der mit Isolation zufrieden ist in einem Internetforum? Der hätte ja keinerlei Grund mit anderen Menschen in Kontakt zu treten? Jemand der mit Isolation zufrieden ist würde sich selbst ad absurdum führen, wenn er Kontakt mit anderen aufnähme?!

Wenn ich von Isolation spreche klammere ich die Interaktion über das Internet aus. Ebenso die notwendige Interaktion im Alltag. Sonst würde ich ja auch nicht in Isolation leben. Ich schreibe ja hier mit euch.

Wenn wir das akzeptieren sollen entfällt da nicht der Kommunikationsgrund in einem Hilfeforum? Ich habe es bislang so verstanden, dass Deine Fäden darum gehen, dass Du eben nicht damit umgehen kannst? Wozu bräuchtest Du sonst Hilfe?

Es ist so: Ich habe keine Fähigkeiten, Ziele, viele Defizite. Das ist nicht zu ändern. Ratschläge wie ich das ändern kann suche ich nicht.

Mit dieser Situation bin ich derzeit unzufrieden. Wie ich das ändern kann, also trotz der Umstände zufrieden zu sein, das möchte ich lernen und wissen. Und dazu brauche ich Hilfe.

Hier im Forum gibt es bevor ich schreibe ja auch keinerlei Information über mich, auf deren Basis man mich verachten könnte. Ist also klar, dass das in einem Forum so nicht sein kann.

Interessant. Also bist Du eigentlich doch davon überzeugt, dass Dich Menschen nicht aufgrund Deines fehlenden Charismas, Deines fehlenden männlichen Aussehens, Deiner nicht vorhandenen Berufstätigkeit und so weiter verachten können.

Nein!? Wie kommst du denn darauf?

Du hast verstanden, dass Menschen Dich wertschätzen können auch wenn all das was Du hier ständig aufzählst fehlt! :)^.

Können sie nicht. Deswegen gibt es da auch nichts zu verstehen.

Doch das werden sie. Allerdings von Menschen, die ihre eigene Realität nicht (mehr) so sehr selbst beschränken wie Du das tust um Dich vor Verletzung zu schützen. Einige davon haben Dir erklärt, dass sie irgendwann erkannt haben, dass negatives zu vermeiden automatisch dazu führt positives nicht mehr zu erleben. Du machst die Erfahrung ja auch.

Auch ohne Vermeidung habe ich nie etwas positives erlebt. Für die Gewinnung positiver Erlebnisse ist es also egal, ob ich versuche negatives zu vermeiden, oder nicht.

No risk no fun. Keine Garantien, dass etwas so läuft wie wir es haben wollen. Darauf läufts immer raus. Nicht weil andere Menschen so gemein sind und Dir das verweigern. Sondern weil das systemimmanent ist. Für jedem Menschen.

Für mich gilt hingegen "Only risk, no fun.". Mit "No risk, no fun" wäre ich sehr zufrieden.

NGotMic&haelC*ainxe


Ich wollte etwas, was uns noch so viele Rätsel aufgibt nicht auf Alltagssituationen anwenden.

Daran sieht man Deine unsaubere Kommunikation. Es geht Dir gar nicht um "die Realität" sondern um Deine psychische Realität, die logischerweise von der anderer Menschen abweichen muss, weil andere Menschen nicht Du sind. Wenn Du selbst von "der Realität" als solcher sprichst anstatt das zu differenzieren obwohl der Unterschied offensichtlich ist hat das einen Grund. Welchen?

Ziehe ich nicht eher eine Konsequenz aus der Realität in der ich lebe, statt mir eine eigene zu schaffen?

Du wählst die Konsquenz die Du ziehst doch selbst aus und damit schaffst Du Deine eigene ganz persönliche Neue. Das ist der ganze normale Reiz Reaktionskreislauf den wir alle durchlaufen. Selbst wenn wir bestimmten Reizen immer wieder ausgesetzt sind können wir doch die Reaktionen darauf ändern und da die ja auch wieder Reaktionen auslösen ändert sich da eben die Realität mit.

Wenn ich von Isolation spreche klammere ich die Interaktion über das Internet aus. Ebenso die notwendige Interaktion im Alltag. Sonst würde ich ja auch nicht in Isolation leben. Ich schreibe ja hier mit euch.

Würdest Du das auch tun, wenn Du mit Isolation zufrieden wärst? Worauf ich raus will, die Zielgruppe von der Du Tipps haben möchtest ist eigentlich per Definition nicht wild auf Austausch, sonst wäre sie ja nicht isoliert. Logisch oder?

Auch ohne Vermeidung habe ich nie etwas positives erlebt. Für die Gewinnung positiver Erlebnisse ist es also egal, ob ich versuche negatives zu vermeiden, oder nicht.

Wenn das so ist bleibt alles so wie es ist.

Mit "No risk, no fun" wäre ich sehr zufrieden.

Den Zustand hast Du ja schon erreicht.

Bto)rJlaxg


Daran sieht man Deine unsaubere Kommunikation. Es geht Dir gar nicht um "die Realität" sondern um Deine psychische Realität, die logischerweise von der anderer Menschen abweichen muss, weil andere Menschen nicht Du sind. Wenn Du selbst von "der Realität" als solcher sprichst anstatt das zu differenzieren obwohl der Unterschied offensichtlich ist hat das einen Grund. Welchen?

Keinen. Ich sprach tatsächlich von "der einen Realität" in der wir leben. Die Umstände, die für uns alle gleich sind.

Du wählst die Konsquenz die Du ziehst doch selbst aus und damit schaffst Du Deine eigene ganz persönliche Neue. Das ist der ganze normale Reiz Reaktionskreislauf den wir alle durchlaufen. Selbst wenn wir bestimmten Reizen immer wieder ausgesetzt sind können wir doch die Reaktionen darauf ändern und da die ja auch wieder Reaktionen auslösen ändert sich da eben die Realität mit.

Es ändert die Realität zwangsläufig, erschafft aber keine neue (eigene). Ich beeinflusse damit die eine Realität, also auch die der anderen Menschen.

Würdest Du das auch tun, wenn Du mit Isolation zufrieden wärst? Worauf ich raus will, die Zielgruppe von der Du Tipps haben möchtest ist eigentlich per Definition nicht wild auf Austausch, sonst wäre sie ja nicht isoliert. Logisch oder?

Die Zielgruppe, die ich suche ist unfreiwillig isoliert. Sie ist wild auf Austausch, kann diesen in der nicht-digitalen Welt aber nicht bekommen und beschränkt sich somit auf den Austausch im Internet.

Wenn das so ist bleibt alles so wie es ist.

Eben.

Den Zustand hast Du ja schon erreicht.

"No matter what: No fun." ist mein Zustand.

K`leixo


Borlag

Es gibt nur eine Realität. Ich frage danach wie man mit dem Loser-Dasein zurechtkommen kann.

Alleine an den Beiträgen kannst Du doch sehen, dass jeder seine eigene Realität hat und jeder eine andere Denkweise.

Ich freue mich, wenn ich wieder etwas loslasse und meine Zufriedenheit nimmt zu. Was sagt Dir das, wenn Du Dir diesen Satz durch den Kopf gehen lässt (Konsequenzen, Einstellung, Bewusstsein, etc.)? Hast Du Dir mal überlegt, was das sein könnte, loszulassen, was Du loslassen könntest? Beschreibe doch mal Deine Gedanken.

Gut! Dann muss diese Tatsache auch nicht weiter hinterfragt werden. Dagegen soll auch niemand anrennen. Es soll die akzeptierte Basis der Hilfestellung sein. "Du bist so und so kannst du damit umgehen:"

Danach suche ich.

Wer immer wieder dasselbe tut, hat immer wieder dasselbe Ergebnis. Da gibt es nichts mehr zu reden, wenn jemand gar nichts ändern will. Das ist ja auch okay. Aber auch das hatten wir schon. Ich denke so und will es nicht ändern – was soll es da für eine Hilfe geben? Helfen kannst doch letztlich nur Du Dir selbst.

Das habe ich doch schon getan!

Damit ist es dann erledigt? Ich habe 3 Jahre an 60 Seiten herumgearbeitet und das war nur der Anfang. Kann es sein, dass Du auch da eine Vorstellung hast. Ich lese mir ein paar Mal etwas durch. Ist das für Dich ein probieren?

Ich mache es mir nicht leicht. Diejenigen Nutzer, die darauf bestehen, dass mir bereits geholfen wurde, mir aber gar nicht sagen können wo, oder wann, die machen es sich leicht.

Da kommen wieder die unterschiedlichen Realitäten ins Spiel. Ich verstehe, dass das Deine Realität ist und in Deiner Realität, Deiner Definition, Deinen Gedankenzusammenhängen, etc mit Deiner Argumentation passt. Aus meiner passt es nicht und aus meiner machst Du es Dir einfach. Somit sind wird da unterschiedlicher Meinung und es gibt keine Basis, hier irgendetwas anzugehen. Und ganz sicher mache ich es mir dann leicht, dort auszusteigen, worin ich keinen Sinn sehe -> siehe Hilfe-Faden. Ich habe ja keinen Leidensdruck, sondern Du. Ich bin keine Therapeutin und deswegen sehe ich Deine grundlegenden Probleme schlichtweg auch in den Händen eines Fachmannes - seine Aufgabe ist es, sich mit hochgezogenen Wänden zu befassen, meine sehe ich nicht darin. Wann startet denn Deine Therapie?

Hier im Forum gibt es bevor ich schreibe ja auch keinerlei Information über mich, auf deren Basis man mich verachten könnte. Ist also klar, dass das in einem Forum so nicht sein kann.

Und weiter?

Genau das tue ich doch bereits. Meine Fragen werden allerdings kaum beantwortet.

Natürlich nicht, weil Du spätestens, wenn eine Erklärung kommt, Du es vom Tisch fegst oder wenn es dann tatsächlich überzeugend ist, kommt das Argument: das mag ja für alle anderen passen, aber nicht für mich. Kreis wieder von Dir geschlossen. Ist okay für mich.

Dass diese Antwort nicht gilt habe ich bereits erwähnt, denn Selbstakzeptanz änder gar nichts.

Hast Du es probiert? Was verstehst Du unter Selbstakzeptanz?

Habe ich dann schon so getan, hat bisher nicht geholfen. Noch etwas anderes?

Probieren heißt nicht, etwas ein paar Mal machen und wenn es nicht funktioniert, dann lasse ich es. Das ist zumindest aus meiner Sicht kein Probieren und mit dieser Art und Weise hätte ich nie etwas geändert.

Scherzkeks Unmännlichkeit, fehlendes Charisma, aber Lebenspartner suchen. Klar . . .

Es ist auch legitim alles so zu belassen.

Ja, allerdings nur oberflächlich. Interesse heißt nicht Verständnis. Dafür fehlt mir die Intelligenz.

Rataa - da ist das Argument wieder.

Nichts. Aber etwas anderes möchte ich auch gar nicht: Ich möchte nur wissen wie diese Leute ihre Situation gelöst haben. Möglicherweise finde ich so selbst einen Weg aus der Misere. Es ist aber nicht jeder Erfahrungsbericht gleich hilfreich. Was bei anderen funktioniert, klappt nicht zwangsläufig auch bei mir. Denn nur ich bin in meiner Situation. Andere waren höchstens in ähnlichen Situationen.

Wie könnte es auch anders sein.

Keinen. Ich sprach tatsächlich von "der einen Realität" in der wir leben. Die Umstände, die für uns alle gleich sind.

Nur, weil Du diesen Satz wiederholst, wird er nicht wahrer. Vor allem habe ich dadurch den Eindruck, dass Du nicht verstehst, dass es unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen und dadurch unterschiedliche Realitäten gibt.

Es ändert die Realität zwangsläufig, erschafft aber keine neue (eigene). Ich beeinflusse damit die eine Realität, also auch die der anderen Menschen.

Meine Realität beeinflusst Du nicht.

NZotMdi-chael5Cai5ne


Keinen. Ich sprach tatsächlich von "der einen Realität" in der wir leben. Die Umstände, die für uns alle gleich sind.

Nein. Du sprichst von Deiner inneren und überträgst die auf die äußere. Das geht zwangsläufig schief, weil Deine innere nur Deine innere ist. Differenzieren hilft hier sehr.

Die Realität in der wir alle leben ist ja nicht mit Deinen Gefühlen behaftet. Nur Deine ist das. Emotionen sind immer ein Teil der subjektiven Realität.

Wenn A sich in B verliebt - B sich aber nicht in A, ist die Realität für A das A verliebt ist, die für B das B nicht verliebt ist und das macht dann zusammen deren gemeinsame Realität aus. A kann weiter darauf bestehen, dass B sich doch jetzt eigentlich auch verlieben müsste, aber das hiesse in der Situation, das A eben die gesamte Realität die sich aus 2 Gefühlswelten zusammensetzt ignoriert. Umgekehrt könnte auch B darauf bestehen, dass A gar nicht verliebt sein kann und damit ebenfalls die tatsächlichen Realität ignorieren. Würde in der Situation nichts ändern.

Eine Woche später macht B etwas völlig bescheuertes oder A erfährt etwas übles über B und A merkt das die Gefühle nachlassen. Oder A sagt oder macht etwas, oder B erfährt etwas über A was positiv ist und B merkt dass Gefühle aufkommen. Schon ändert sich die jeweils individuelle und damit auch die gemeinsame Realität. Dabei kanns natürlich sein, dass sich im ersten Fall für B die innere Realität gar nicht geändert hat (nach wie vor nicht verliebt) aber trotzdem plötzlich, die äußere Realität anders wird (A wendet sich ab oder wird im Umgang wieder lockerer) und ebenso bleibt im zweiten Fall A's innere Realität möglicherweise gleich, während sich die äußere ändert, weil B romantisches Interesse entwickelt.

Die Zielgruppe, die ich suche ist unfreiwillig isoliert. Sie ist wild auf Austausch,

Und gleichzeitig ist sie zufrieden mit der Isolation ??? Merkst Du nicht, dass das ein Widerspruch ist? Du hast doch Leute gesucht, die damit jetzt zufrieden sind und von denen wolltest Du Tipps, oder nicht? Wer mit Isolation - freiwillig oder unfreiwillig - zufrieden ist hat keinen Grund sich auszutauschen? Er oder sie ist doch zufrieden? Vermutlich geht diese Zielgruppe ihren sonstigen Interessen nach (siehe Einzelgängerforum) und sucht maximal Informationen hauptsächlich zu ihren Interessengebieten. Mit welcher Motivation sollten die sich um andere Menschen kümmern, wenn sie doch mit Isolation zufrieden sind?

Wieder führst Du Dich selbst und andere in die Irre indem Du nicht klar und ehrlich Dir selbst gegenüber bist.

Du suchst hier eigentlich eine Zielgruppe, die besser mit Isolation zurecht kommt als Du, aber Isolation als so negativ empfindet, dass ihre Mitglieder sich trotzdem versuchen daraus zu befreien. Wenn die Dir dann sagen: wir sind zufrieden mit unseren Fortschritten, möchten aber immer noch raus aus der Isolation, dann sagst Du im übertragenen Sinn: Aber ihr seid ja immer noch isoliert und deshalb ist eure Strategie nicht erfolgreich und deshalb ist es richtig für mich nichts davon zu übernehmen, weil meine Ausgangsbasis noch viel schwerer ist als eure und ihr es mit eurer leichteren ja noch nicht mal schafft.

Deine Strategie ändert aber nichts daran, dass diejenigen, die sich auf den Weg gemacht haben und Zwischenschritte gehen die Isolation verlassen können, während diejenigen, die in ihr zufrieden sind oder wie Du unzufrieden in ihr verharren, weil sie sich sicherer dort fühlen in der Isolation bleiben. Das ist tatsächlich Realität.

Es ändert die Realität zwangsläufig, erschafft aber keine neue (eigene). Ich beeinflusse damit die eine Realität, also auch die der anderen Menschen.

Deine eigene innere Realität kannst Du selbstverständlich so stark beschränken wie Du willst - es ist ja Deine. Ob Deine äußere Realität viele Menschen enthält unterliegt auch Deiner Kontrolle - Du kannst Begegnungen bis auf die unvermeidbaren vermeiden und beschränken. Das ist etwas was Du selbst aktiv tust! Das geht ganz einfach indem Du alles was Du von aussen bekommst immer auf diesselbe Art und Weise für Dich interpretierst und Dir einredest, dass diese Interpretation der äußeren Realität die tatsächliche äußere Realität wäre. Stimmt natürlich nicht. Eine Interpretation bleibt immer eine Interpretation. Wenn eine Pflaume vom Baum fällt, fällt eine Pflaume vom Baum. Wie und ob sie etwas dabei fühlt und wenn ja was werden wir wohl nie erfahren. Wir könnten jetzt natürlich interpretieren, dass das für die Pflaume sehr schmerzhaft ist, oder das sie nichts mehr davon fühlt, weil sie in dem Moment schon tot ist. Oder was auch immer. Aber das bleibt eben unsere Interpretation und wir werden beim heutigen Stand der Wissenschaft nicht erfahren ob die Interpretation der inneren Realität der Pflaume entspricht. Selbst wenn die Pflaume sich beim fallen mies fühlen würde könnten wir das nicht ändern. Es wären ja ihre Gefühle und das Fallen vom Ast wäre unabdingbar, weils ein Teil des natürlichen Prozesses ist in dem die Pflaume sich befindet. Selbst wenn die Pflaume sich mitteilen könnte, hätten wir keine Möglichkeit sie am Baum festzutackern und sicher zu stellen, dass sie nicht reif wird. Wir könnten sie begleiten in ihrem Prozess. Wie Dich eben auch. Das is es aber dann auch.

Was ist der Unterschied zwischen Dir und der Pflaume? Du bist kein Objekt und kannst deshalb handeln um Deine Situation zu verändern. Die Pflaume kann das nicht. Du hast allerdings auch ein Wertesystem nachdem Du bewertest was positiv und was negativ ist. Von der Pflaume wissen wir das nicht ;-).

"No matter what: No fun." ist mein Zustand.

Wenn Du mit "No risk no fun" schon zufrieden wärst - warum dann nicht mit "No matter what: No fun"? Bei zweiterem musst Du ja nicht mal aktiv sein? Es verlangt überhaupt nichts von Dir! Es ist also viel bequemer?

Du belügst Dich. Solange Du das nicht aufhörst schlägst Du weiter innerlich selbst auf Dich ein.

_fSurefexrin


Danke für den Link des Einzelgängerforums!!!!! :-D

BOorl+ag


NotMichaelCaine antworte ich später noch. So viele lange Texte sind zu viel für mich in einer Sitzung.

Alleine an den Beiträgen kannst Du doch sehen, dass jeder seine eigene Realität hat und jeder eine andere Denkweise.

Jeder hat eine eigene Denkweise und eine eigene Interpretation der Realität. Und dennoch gibt es nur eine Realität, die wir eben unterschiedlich interpretieren.

Ich freue mich, wenn ich wieder etwas loslasse und meine Zufriedenheit nimmt zu. Was sagt Dir das, wenn Du Dir diesen Satz durch den Kopf gehen lässt (Konsequenzen, Einstellung, Bewusstsein, etc.)? Hast Du Dir mal überlegt, was das sein könnte, loszulassen, was Du loslassen könntest? Beschreibe doch mal Deine Gedanken.

Ich denke du freust dich wieder etwas gelernt zu haben, etwas mitnehmen zu können, wenn du eine Sache loslässt. Sich von der Verbissenheit zu verabschieden, falls sie vorher da war. Das führt zu Gelassenheit.

Was ich eurer Meinung nach loslassen soll ist der Wille ein halbwegs zufriedenes Leben zu führen. Ich sehe nicht wie mir das helfen soll.

Wer immer wieder dasselbe tut, hat immer wieder dasselbe Ergebnis. Da gibt es nichts mehr zu reden, wenn jemand gar nichts ändern will. Das ist ja auch okay. Aber auch das hatten wir schon. Ich denke so und will es nicht ändern – was soll es da für eine Hilfe geben? Helfen kannst doch letztlich nur Du Dir selbst.

Glücklicherweise bin ich ja gewillt etwas zu ändern.

Damit ist es dann erledigt? Ich habe 3 Jahre an 60 Seiten herumgearbeitet und das war nur der Anfang. Kann es sein, dass Du auch da eine Vorstellung hast. Ich lese mir ein paar Mal etwas durch. Ist das für Dich ein probieren?

Natürlich. Ich lese es mehrfach erneut und versuche zu verstehen was gemeint sein könnte.

Wann startet denn Deine Therapie?

Ist schon im Gange.

Und weiter?

Nichts weiter. Ich habe die Situation erklärt.

Hast Du es probiert? Was verstehst Du unter Selbstakzeptanz?

Ja, ich habe es probiert. Selbstakzeptanz ist, wenn man mit dem, was man hat, was man ist einfach lebt und die Ziele verfolgt, die man von sich selbst aus und auch nur für sich festlegt und auch ein Scheitern akzeptieren kann.

Probieren heißt nicht, etwas ein paar Mal machen und wenn es nicht funktioniert, dann lasse ich es. Das ist zumindest aus meiner Sicht kein Probieren und mit dieser Art und Weise hätte ich nie etwas geändert.

Doch genau das ist Probieren. Man versucht etwas mehrfach mit unterschiedlichen Herangehensweisen um zu sehen ob es Erfolg haben kann, oder nicht. Was soll es sonst sein?

Es ist auch legitim alles so zu belassen.

Es ist aufgezwungen alles so belassen zu müssen.

Rataa - da ist das Argument wieder.

Da ist die Wahrheit.

Nur, weil Du diesen Satz wiederholst, wird er nicht wahrer. Vor allem habe ich dadurch den Eindruck, dass Du nicht verstehst, dass es unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen und dadurch unterschiedliche Realitäten gibt.

Es gibt unterschiedliche subjektive Wahrnehmung auf der Basis der einen Realität.

Ich habe eine andere Wahrnehmung der Realität als du. Dennoch existieren wir beide in derselben Realität.

Eine eigene Wahrnehmung erschafft keine neue Realität.

Meine Realität beeinflusst Du nicht.

Habe ich schon längst getan: In der Realität schreibst du nun mit mir darüber. Ohne meine eigene Interpretation der Realität hättest du das nicht getan. Ich habe die Realität also beeinflusst.

Nlo9tMic"haelC:aine


In der Realität schreibst du nun mit mir darüber. Ohne meine eigene Interpretation der Realität hättest du das nicht getan. Ich habe die Realität also beeinflusst.

Du hast halt nicht zwangsläufig die subjektive Realität anderer beeinflusst. Sich über unterschiedliche subjektive Realitäten auszutauschen impliziert ja nicht automatisch einen Einfluss auf sie zu haben im Sinne sie zu verändern?! Wir haben ja die Wahl ob wir uns austauschen wollen oder nicht? Wir suchen uns die Realität "Austauschen mit Borlag" ja selbst aus?

Wenn für Dich Austausch = Veränderung ist dann verstehe ich warum Du stecken bleibst. Wir können Dich nicht "beeinflussen" dass deine subjektive Realität ändert nur durch Austausch. Umgekehrt auch nicht. Wenn wir aktiv wollen könnten wir Teile Deiner subjektiven Realität in unsere subjektive übernehmen. Müssten wir aber aktiv wollen. Ich verstehe Kleio so, dass sie das nicht will. Ich auch nicht. Weil deine subjektive Realität eine Sackgasse ist.

BPorlxag


Keinen. Ich sprach tatsächlich von "der einen Realität" in der wir leben. Die Umstände, die für uns alle gleich sind.

Nein. Du sprichst von Deiner inneren und überträgst die auf die äußere. Das geht zwangsläufig schief, weil Deine innere nur Deine innere ist. Differenzieren hilft hier sehr.

Die Realität in der wir alle leben ist ja nicht mit Deinen Gefühlen behaftet. Nur Deine ist das. Emotionen sind immer ein Teil der subjektiven Realität.

Richtig, und dennoch schreibe ich von der einen Realität und nicht meiner subjektiven Auslegung der Realität. Ich spreche bewusst 'meine innere Realität' nicht Realität. Denn von dieser inneren Interpretation rede ich an dieser Stelle überhaupt nicht.

Wenn A sich in B verliebt - B sich aber nicht in A, ist die Realität für A das A verliebt ist, die für B das B nicht verliebt ist und das macht dann zusammen deren gemeinsame Realität aus. A kann weiter darauf bestehen, dass B sich doch jetzt eigentlich auch verlieben müsste, aber das hiesse in der Situation, das A eben die gesamte Realität die sich aus 2 Gefühlswelten zusammensetzt ignoriert. Umgekehrt könnte auch B darauf bestehen, dass A gar nicht verliebt sein kann und damit ebenfalls die tatsächlichen Realität ignorieren. Würde in der Situation nichts ändern.

Eine Woche später macht B etwas völlig bescheuertes oder A erfährt etwas übles über B und A merkt das die Gefühle nachlassen. Oder A sagt oder macht etwas, oder B erfährt etwas über A was positiv ist und B merkt dass Gefühle aufkommen. Schon ändert sich die jeweils individuelle und damit auch die gemeinsame Realität. Dabei kanns natürlich sein, dass sich im ersten Fall für B die innere Realität gar nicht geändert hat (nach wie vor nicht verliebt) aber trotzdem plötzlich, die äußere Realität anders wird (A wendet sich ab oder wird im Umgang wieder lockerer) und ebenso bleibt im zweiten Fall A's innere Realität möglicherweise gleich, während sich die äußere ändert, weil B romantisches Interesse entwickelt.

Auch hier sehe ich nicht warum es getrennte Realitäten geben muss. Die eine Realität ist: A ist zunächst in B verliebt. B ist zunächst nicht in A verliebt. Möglicherweise ändert sich das mit der Zeit. Das ist die einzig nötige Realität. Der Rest sind nur eigene Gedankengänge, aber keine unterschiedlichen Realitäten. A liebt B, das ist sowohl im Inneren als auch im Äußeren Fakt. Für B ist es im Inneren nur Fakt, wenn sie auch davon erfährt. Zeitgleich ist es dennoch in Bs Realität Fakt, auch wenn sie nichts davon weiß.

Und gleichzeitig ist sie zufrieden mit der Isolation ??? Merkst Du nicht, dass das ein Widerspruch ist? Du hast doch Leute gesucht, die damit jetzt zufrieden sind und von denen wolltest Du Tipps, oder nicht? Wer mit Isolation - freiwillig oder unfreiwillig - zufrieden ist hat keinen Grund sich auszutauschen? Er oder sie ist doch zufrieden? Vermutlich geht diese Zielgruppe ihren sonstigen Interessen nach (siehe Einzelgängerforum) und sucht maximal Informationen hauptsächlich zu ihren Interessengebieten. Mit welcher Motivation sollten die sich um andere Menschen kümmern, wenn sie doch mit Isolation zufrieden sind?

Wieder führst Du Dich selbst und andere in die Irre indem Du nicht klar und ehrlich Dir selbst gegenüber bist.

Ja und Nein: Ich habe nicht richtig niedergeschrieben was ich genau suche. Ehrlich bin ich dennoch. Das hier ist soweit richtig:

Du suchst hier eigentlich eine Zielgruppe, die besser mit Isolation zurecht kommt als Du, aber Isolation als so negativ empfindet, dass ihre Mitglieder sich trotzdem versuchen daraus zu befreien.

Entweder das, oder aber Leute, die früher unzufrieden waren und aus der Isolation ausbrechen wollten, es jetzt aber geschafft haben zu akzeptieren und zufrieden sind. Auch solche Menschen könnten gewillt sein mir zu helfen, denn wie gesagt spreche ich von der Isolation im richtigen Leben (wenn man die digitale Welt davon abspaltet). Das heißt keine Kommunikation mit Freunden, Verwandten, Nachbarn etc, aber möglicherweise wohl mit Fremden im Internet. Auch das fällt für mich, in dieser Diskussion, unter Isolation.

Wenn die Dir dann sagen: wir sind zufrieden mit unseren Fortschritten, möchten aber immer noch raus aus der Isolation, dann sagst Du im übertragenen Sinn: Aber ihr seid ja immer noch isoliert und deshalb ist eure Strategie nicht erfolgreich und deshalb ist es richtig für mich nichts davon zu übernehmen, weil meine Ausgangsbasis noch viel schwerer ist als eure und ihr es mit eurer leichteren ja noch nicht mal schafft.

Wenn sie isoliert sind, aber dennoch damit zufrieden dann kritisiere ich das nicht. Wenn überhaupt, dann kritisiere ich den Ratschlag selbst, wenn er mir nicht helfen kann.

Wenn mir jemand sagt, dass er es nur schafft zufrieden zu sein, weil er gerne und viel zeichnet, dann hilft mir das nicht. Denn ich kann nicht zeichnen. Das kann die Person vorher natürlich nicht wissen. Es ist also ein gut gemeinter, aber letztlich nicht anwendbarer Ratschlag.

Wenn Du mit "No risk no fun" schon zufrieden wärst - warum dann nicht mit "No matter what: No fun"? Bei zweiterem musst Du ja nicht mal aktiv sein? Es verlangt überhaupt nichts von Dir! Es ist also viel bequemer?

Weil ich liebendgerne die Option hätte aktiv werden zu können, wenn daraus Fun resultieren könnte!

Du hast halt nicht zwangsläufig die subjektive Realität anderer beeinflusst. Sich über unterschiedliche subjektive Realitäten auszutauschen impliziert ja nicht automatisch einen Einfluss auf sie zu haben im Sinne sie zu verändern?! Wir haben ja die Wahl ob wir uns austauschen wollen oder nicht? Wir suchen uns die Realität "Austauschen mit Borlag" ja selbst aus?

Auch die neu generierte Wahl ist eine Beeinflussing. Vorher gab es sie in dieser Form nicht.

"Möchte ich mit Borlag über die Realität sprechen?" ist eine Frage, die sich erst dann gestellt hat, als ich auf das Thema Realität eingegangen bin. Auch die Notwendigkeit eine Entscheidung fällen zu müssen ist im Endeffekt eine Veränderung der Realität.

NKotMJichsaelCaixne


Richtig, und dennoch schreibe ich von der einen Realität und nicht meiner subjektiven Auslegung der Realität.

Nein. Du verargumentierst Deine subjektive in die äußere. Und es gibt einen Grund warum Du das tust. Der wird Dir in der Therapie begegnen.

Auch hier sehe ich nicht warum es getrennte Realitäten geben muss.

Es geht nicht darum ob es die geben "muss". Es gibt sie! Das ist schlicht und ergreifend Fakt! Du wirst Deine subjektive Realität auch nie los?! Keine Chance?! Die Frage ist wie Du mit ihr umgehst. Du kannst sie konstruktiv oder destruktiv einsetzen. Ich hab das Beispiel absichtlich so gewählt weil mans da sehr einfach erkennen kann, wenn man will.

Die eine Realität ist: A ist zunächst in B verliebt. B ist zunächst nicht in A verliebt. Möglicherweise ändert sich das mit der Zeit. Das ist die einzig nötige Realität.

Wenn A verliebt ist, ist das Gefühl eine innere subjektive Realität. Nach aussen drückt A das durch irgendwelche Handlungen aus: A sucht viel B's Nähe, versucht viel mit B zu reden, sucht vielleicht nach zufälligen Berührungen oder wählt den direkten Weg B über die eigene innere Realität verbal zu informieren. Die äußere Realität sind ja nicht die Gefühle sondern der Ausdruck derselben. Hätte A die Gefühle nicht würde A nicht entsprechend handeln. Aus der inneren subjektiven Realität formt A durch Handlung eine äußere, die sich in der gemeinsamen Realität ihrere Begegnung miteinander manifestiert. Auf diese äußere Realität reagiert dann B wieder - entsprechend der eigenen inneren subjektiven Realität. A und B haben unterschiedliche subjektive Realitäten und daraus ergeben sich dann unterschiedliche Handlungen, Verhaltensweisen, Kommunikationen und so weiter, die die auch durch Dritte beobachtbare Realität der Begegnung ausmachen.

Ohne die innere subjektive Realität entsteht also keine gemeinsame Realität der Begegnung - egal wie diese dann tatsächlich aussieht.

Der Rest sind nur eigene Gedankengänge, aber keine unterschiedlichen Realitäten.

Die eigenen Gedankengänge und Gefühle machen doch gerade die subjektive innere Realität aus? Kennt ja sonst keiner? Ohne die käme ein Einfluss auf die Realität der Begegnung von A und B ja gar nicht zum tragen? Dabei ist es egal ob A B liebt oder ob A Hunger hat und von B ein Brötchen kaufen will.

A liebt B, das ist sowohl im Inneren als auch im Äußeren Fakt.

Gefühle von A können für B keine festen Fakten sein. B kann A glauben, das A B liebt. Fakten und Glauben sind aber ein Unterschied. Wenn A Pech hat und in B's subjektiver Realität A unglaubwürdig ist (warum auch immer) wird B den Glauben an A's Liebe ablehnen. A kann liebevoll handeln, sprechen, sich kümmern - alle Register ziehen um B zu zeigen, dass A tatsächlich liebt. Solange B das nicht glaubt ist der innere Fakt für B: A liebt mich nicht. Das kannst Du hier im Beziehungsforum täglich nachlesen.

In der gemeinsamen Realität existiert kein Gefühl. Ohne Beteilligte subjektive Realitäten gäbe es keins. Es existiert der Ausdruck eines Gefühls, der wiederum an eine Person gebunden ist. Gefühle existieren nicht unabhängig von Menschen/Subjekten. Ein Objekt hat keine Gefühle. Handlungen durch Menschen sind zwar gefühlsmotiviert, aber eben nur weil Menschen sie ausführen. Handlungen durcht Tiere sind im weitesten Sinne ja auch gefühls bzw instinktmotiviert, weil Tiere sie dann auch ausführen. Beobachtbar sind ja nur die tatsächlichen Aktionen. Das ist die gemeinsame Realität. Die Gefühle / Instinkte gehören immer den Beteilligten und deren innerer subjektiver Realität an. Ohne die Beteilligten existieren sie nicht.

Für B ist es im Inneren nur Fakt, wenn sie auch davon erfährt. Zeitgleich ist es dennoch in Bs Realität Fakt, auch wenn sie nichts davon weiß.

Es reicht nicht aus, dass B davon erfährt. Was Du versuchst Dir hier zu konstruieren ist die Macht von A über B's Bewertungssystem und Gefühlswelt. Die ist real nicht existent. Sie ist ein Gedankenkonstrukt Deinerseits - ein Teil Deiner subjektiven Wahrnehmung. Für jemanden mit Deinem Mindset ist diese Denkweise nicht überraschend. Sie ist unrealistisch, weil B grundsätzlich genau wie A über die eigene subjektive Realität verfügen kann und sich nicht zwangläufig der von A unterwerfen muss. B kann z.B. eine andere Vorstellung davon haben wie Liebe sich in der gemeinsamen Realität auszudrücken hätte von der A deutlich abweicht. Das bedeutet ja nicht, das sich dadurch A's subjektive Gefühlswelt ändert und der von A daraus praktizierte Ausdruck der Liebe ändert?

Wenn nur einseitige Verliebtheit da ist kommen die beiden unterschiedlichen subjektiven Realitäten voll zum tragen, weil beide ihre jeweilige subjektive Realität in der gemeinsamen Begegnung ausdrücken und damit eine Realität schaffen in der klar ist: das wird kein Paar. Beruhen tut das aber auf den subjektiven Realitäten. Sie sind der Auslöser für die gemeinsame von aussen auch für Dritte erkennbare.

Entweder das, oder aber Leute, die früher unzufrieden waren und aus der Isolation ausbrechen wollten, es jetzt aber geschafft haben zu akzeptieren und zufrieden sind.

Nochmal die konkrete Frage: Welche Motivation sollten diese Sorte Mensch, die jetzt mit ihrer Isolation zufrieden sind und sie akzeptiert haben, denn haben in einem Problemforum über Isolation zu schreiben? Nenn mal ein Beispiel. Nochmal: Du setzt vorraus, dass die mit ihrer Isolation jetzt zufrieden sind. Und mit denen willst Du reden. ???

Wenn überhaupt, dann kritisiere ich den Ratschlag selbst, wenn er mir nicht helfen kann.

Welchen Sinn hat in dem Moment die Kritik an dem Ratschlag für Dich? Was erwartest Du tatsächlich von einem Ratschlag?

Weil ich liebendgerne die Option hätte aktiv werden zu können, wenn daraus Fun resultieren könnte!

Es hindert Dich niemand daran im Rahmen Deiner Möglichkeiten aktiv zu werden und auszuprobieren, ob aus etwas Fun werden könnte. No risk no fun besagt ja nur: Wenn Du es nicht versuchst gibts keine Option auf Spass. Klar bist Du durch Deine persönlichen Beschränkungen auf ein bestimmtes Maß an Optionen limitiert. Das ist jeder Mensch. Ob ich jetzt jahrelang der Tatsache nachtrauere, dass ich trotz endlosem Üben und zahlreichen Qualifikationen doch nicht die angestrebte Karriere einschlagen kann, weil es einfach zu viele gibt, die besser sind als ich oder ob ich das dann eben abschliesse und loslasse und mir ein neues Ziel suche hängt völlig von meinem Umgang mit meiner inneren Realität ab.

Das wir alle mit unterschiedlichen Möglichkeiten, Veranlagungen und so weiter ins Rennen starten ist wiederum eine allgemeingültige Realität mit der wir alle jedes neue Projekt anfangen. Ob wir eigene Beschränkungen überwinden können hängt an der Art der Beschränkung.

Natürlich kommt jetzt wieder Dein "Argument", dass Du schon an sehr einfachen Dingen scheiterst, weil Deine persönlichen Beschränkungen so groß sind. Dann bleibt nur so lange zu suchen bis Du etwas findest was Du kannst. Du sagst ja Du hast Disziplin und Durchhaltevermögen. Hier ist Deine Chance beides nutzbringend einzusetzen.

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