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Selektives Lesen & falsche Unterstellungen

P"luüs7chbiesFt


sorry |-o es muss heißen jeder normal empfindende sieht dass die Frauen zu DÜNN sind.

E3hemaliger =Nutze(r (#58e85Q06)


Nicht jede, die etwas abnehmen möchte und normalgewichtig ist, hat eine Körperschemastörung und zu viel GNTM geguckt. Auch nicht jeder junge Mensch, obwohl man die ja gerne bevormundet zu derem vermeintlichem Wohlergehen.

E&hem<aligern Nutzer 9(#58x8506)


Mal ein Beispiel:

Wenn frau Wassereinlagerungen hat und sich dadurch aufgequollen fühlt, evtl. gar schmerzende Brüste/Beine dadurch hat, fühlt diese Frau ja durchaus richtig, obwohl die Wassereinlagerungen nur 1,5-2kg ausmachen im Normalfall. Da würde auch niemand sagen: Du fühlst dich nur aufgequollen, weil du krank bist und diese 1,5-2kg dramatisierst.

Und dort würde kein Mob ankommen, wenn die Frau zugeben würde, dass sie sich ohne die Wassereinlagerungen deutlich wohler und schlanker fühlt, obwohl die Einlagerungen an dem Gewicht der Frau kaum etwas geändert haben. Für das eigene Wohlbefinden können diese wenigen kg mehr oder weniger aber entscheidend sein.

Pilüschbxiest


Schmerzen sind ein Grund zum abnehmen.

Da würde wohl niemand gegen argumentieren.

Das ist was anderes, als sich bei einer Größe von 1,63 m und 53,7 Kilo zu dick zu fühlen.

E(hemaligerM Nutnzer $(#58850x6)


Tja es handelt sich aber nicht um pathologische Schmerzen, sondern um normale Beschwerden von normal vorkommenden Wassereinlagerungen bei frau. Zumal auch schlanke Frauen Wassereinlagerungen haben (können). Kann insbesondere als PMS-Symptom monatlich oder alle Monate auftreten.

Das ist was anderes, als sich bei einer Größe von 1,63 m und 53,7 Kilo zu dick zu fühlen.

Na zum Glück haben meine behandelnden Ärzte das nie so stumpf gesehen und darauf abgestellt, wie das gedankliche Mindset gegenüber der Ernährung sowie die eigene Körperakzeptanz und der BMI ist sowie der körperliche Gesundheitszustand ist.

Ich verstehe nicht, warum es unabhängig von diesen Faktoren als "krank" oder bedenklich gehandelt wird, wenn man im Normalgewicht etwas abnehmen möchte. Die TE in dem Thread dort hätte durchaus etwas abnehemn können, ohne ins UG zu rutschen. Zumal sie erst 16-Jahre alt ist. Anstatt ihr zu zeigen, wie das gesund geht und womit man den Körper formen kann (=> Sport), wird ihr Fühlen als gestört abgestempelt. Hilft sicher enorm => fühl eben anders, so wie du fühlst, darfst du gar nicht fühlen, weil nur Kranke so fühlen /Zynismus off

Ich habe übrigens als Jugendliche selbst so ähnlich gefühlt und wiege heutzutage die vier kg weniger (und bin weiterhin normalgewichtig), die ich als Jugendliche immer weniger wiegen wollte. Nicht mal mein Hausarzt, der mich auch aus anorektischen Zeiten kennt, stellt mich deshalb als gestört vom Fühlen her hin. Und körperlich gesund bin ich auch. Anorektisch war ich zwischendurch als Jugendliche, weil mein Umfeld genau wie hier manche der Ansicht war, dass ich doch schlank genug sei und das dummes Zeug wäre mit dem Abnehmen und ich bekloppt sei etc.. und als ich heimlich abgenommen habe ein unglaubliches Heckmeck um das Thema Essen & Figur gemacht hat. Es ist dann in einem Machtkampf ausgeartet; leider neige ich da wohl bzgl. der Sturrheit zu extremen Verhalten, auch wenn das dann selbstschädlich geworden ist letztlich. Eine Körperschmeastörung habe ich aber erst bei mittlerem Untergewicht gehabt. Die ist später auch wieder weggegangen.

Und mehr als nur diese vier kg weniger wiegen, wollte ich nicht. Was damals übrigens auch schon Normalgewicht war. Erst als ich ständig als magersüchtig, krank etc. hingestellt worden bin, habe ich angefangen mich tatsächlich so zu verhalten und das dazugehörige Mindset nachzuahmen. Aus Trotz. Um en mal zu zeigen, wie das wirklich aussieht, wenn all ihre Unkenrufe wegen läppischen vier kg weniger, Realität werden. Ich wollte immer schon selber über mich, gerade auch über meine Figur und mein Gewicht bestimmen. Ich verstehe auch bis heute nicht, warum meine Eltern so einen Tanz um diese vier kg weniger gemacht haben. Der sich anschließende Machtkampf ist dann eben ziemlich eskaliert. Aber ich habe dadurch viel gelernt.

A8ka.sha1767


Menschen verfolgen bei der Verarbeitung von Informationen verschiedene Motive. Die verbreitetsten sind Akkuratheit, die Verfolgung sozialer Ziele und die Verteidigung der eigenen Meinung. Dementsprechend selektiv und/oder gründlich verarbeiten sie Informationen. In den von dir vorgebrachten Fällen geht es offensichtlich um die Verteidigung. Diese Motive sind den Menschen übrigens nicht immer bewusst.

SBunflNowe4r_7x3


Könnte darin begründet liegen, wie man sich selber äußert...

P0lüsIch^bi$est


DU wolltest nicht mehr als 4 Kilo weniger wiegen.

Das muss aber nicht bei jedem so sein, der Kalorien zählt.

Kalorien zählen und bemerken dass man damit Erfolg hat kann ganz schnell dazu führen,

dass man immer Erfolge sehen will.

Warum soll man bei einem Teenie dieses Risiko eingehen?

Warum kann man sie nicht einfach ermutigen ihren Körper so anzunehmen, wie er ist?

Fwizzlvypuqzzxly


Ich verstehe auch bis heute nicht, warum meine Eltern so einen Tanz um diese vier kg weniger gemacht haben. Der sich anschließende Machtkampf ist dann eben ziemlich eskaliert. Aber ich habe dadurch viel gelernt.

Ich habe den Eindruck, dass Du den Machtkampf jetzt hier unbedingt gewinnen willst, weil es wohl immer noch dein Thema ist? In dem besagten Thread waren 16 User einer Meinung. Ein paar Beiträge, die in eine komplett andere Richtung gingen, wurden gelöscht.

Willst Du ernsthaft darauf bestehen, dass deine Meinung die einzig richtige ist/war. Das ohne Ausnahme alle falsch gelesen haben? Und wer hat dort oder hier wem was unterstellt?

S`unf1lowerrk_g73


@ Fizzlypuzzly:

:)z :)^

EthemaliVger Nutzexr (#528611)


Wie ich das meine?

Dass man selektiver liest und bewertet, wenn man meint den User der da schreibt schon zu kennen.

C+hanc'e00x7


Meine Hypothese ist, dass manche bei Themen, die für sie sehr emotional besetzt sind, nicht mehr sinnerfassend lesen können und zu einer schwarz-weiß-Einteilung der Beiträge neigen.

Dies gilt für den Sender ebenso wie für den Empfänger. Mal ist man der eine Part, dann der andere.

Der Hinweis, dass dauerhaft zu wenige Kalorien zu sich zu nehmen ungesund ist (auch ganz unabhängig vom aktuellen Gewicht und der Größe), lässt für mich nicht darauf schließen, dass derjenige, der diesen Hinweis äußert, die Welt schwarz-weiß sieht oder demjenigen, dem er dies schreibt, Böses wünscht oder irgendetwas missgönnt. Eher im Gegenteil. Ich für meinen Teil lese daraus Sorge um die Gesundheit dieser Person.

Du empfindest es als Bevormundung sowie Panikmache.

Sehr unterschiedliche Wahrnehmung ein- und desselben Sachverhaltes.

Ich sehe mich bei diesem Thema übrigens nicht emotional involviert, da ich weder in die eine noch in die andere Richtung Probleme habe. Liege ich deshalb jetzt richtiger?

E[hemali3gegr Nutze$r (#N58850x6)


@ Plüschbiest

DU wolltest nicht mehr als 4 Kilo weniger wiegen.

Das muss aber nicht bei jedem so sein, der Kalorien zählt.

Kalorien zählen und bemerken dass man damit Erfolg hat kann ganz schnell dazu führen,

dass man immer Erfolge sehen will.

Warum soll man bei einem Teenie dieses Risiko eingehen?

Meine Eltern haben wohl so gedacht wie du. Mit ihrer vorsorglichen Panikmache haben sie damals ironischerweise genau das begünstigt/mitherbeigeführt, was sie verhindern wollten.

Das muss natürlich nicht so extrem laufen bei anderen.

Warum kann man sie nicht einfach ermutigen ihren Körper so anzunehmen, wie er ist?

Wieso schließen sich deiner Meinung nach die Akzeptanz des eigenen Körpers und Abnehmen aus?

Wenn ich ein persönliches Problem oder eine Schwäche von mir akzeptiere, dann bedeutet Akzeptanz doch auch nicht, dass ich deshalb die Arbeit an diesem Problem/dieser Schwäche einstelle. Akzeptanz bedeutet eher, dass man sich selbst nicht dafür runtermacht und abwertet, so sehe ich das jedenfalls.

@ Benutzerin005

Ah ok. Na wir beide kennen uns jedenfalls nicht, da besteht dieses Problem schon mal nicht.

@ Fizzlypuzzly

Ich habe den Eindruck, dass Du den Machtkampf jetzt hier unbedingt gewinnen willst, weil es wohl immer noch dein Thema ist?

Nein, diesen Machtkampf nicht. Ich bin längst ein freier Mensch und kann tun und lassen, was ich möchte, insbesondere auch wiegen und essen, was ich will, ohne dumme Panikmache von Mitmenschen. Was mich nach wie vor stört ist, wenn behauptet wird, dass:

- ich 600-700 kcal auf Dauer statt nur vorübergehend zum Abnehmen für völlig ok gehalten hätte

- dass ich behauptet hätte, dass UG besser als Übergewicht sei

- niemand schlanke Leute "basht" und ich insofern etwas missverstanden hätte, aber in dem Beitrag, auf das sich das bezieht, deutlich eines der plattesten Klischées über dünne Menschen breitgetreten wird: "Schon die neueste Befunde gelesen? Dass insgesamt ein etwas höheres Normalgewicht in vielen Fällen die längste Lebenszeit mit sich bringt und so mancher leicht rundliche Mensch gesünder ist als die Dünnen mit ihrer ständigen Hungerdiät?"

ach den Rest kann sich ja jeder selbst durchlesen:

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/724489/]]

Willst Du ernsthaft darauf bestehen, dass deine Meinung die einzig richtige ist/war. Das ohne Ausnahme alle falsch gelesen haben? Und wer hat dort oder hier wem was unterstellt?

Nein, meine Meinung ist so menschlich wie deine und damit per se fehlbar. Natürlich bin ich kein Heiliger, auch wenn ich versucht habe nicht so ausfallend zu werden wie andere, und meine Meinung ist nur eine von vielen. Zu den Unterstellungen siehe oben.

@ Chance007

Der Hinweis, dass dauerhaft zu wenige Kalorien zu sich zu nehmen ungesund ist (auch ganz unabhängig vom aktuellen Gewicht und der Größe), lässt für mich nicht darauf schließen, dass derjenige, der diesen Hinweis äußert, die Welt schwarz-weiß sieht oder demjenigen, dem er dies schreibt, Böses wünscht oder irgendetwas missgönnt. Eher im Gegenteil. Ich für meinen Teil lese daraus Sorge um die Gesundheit dieser Person.

Ach mich stört insbesondere diese Behauptung, dass ich eine Ernährung mit 600-700 kcal auf Dauer empfohlen hätte. Davon war nie die Rede.

Ich kann ja noch einigermaßen nachvollziehen, wenn es in diesem Beitrag von mir etwas untergegangen ist, was ich jetzt mal gefettet habe:

Untersuchungen haben ergeben, dass der Mensch im sog. Hungerstoffwechsel entgegen der vielbeschworenen Volksmeinung seinen Grundumsatz zwar runterfährt, aber nur in Höhe von ca. 200 kcal/Tag. Sobald eine Weile kosntant wieder mehr und ausreichend Nahrung reinkommt, fährt der Körper seinen Grundumsatz auch wieder hoch. Dafür muss man aber auch keine sehr hohen Kalorienmengen zu sich nehmen, sondern in etwa den Gesamtumsatz zu sich nehmen. Das sollte bei erreichen des Zielgewichts dann auch kein Problem sein. Und von dem ein oder anderen tag, den man dann unter dem Gesamtumsatz liegen sollte, fährt der Körper nicht gleich wieder in den Hungerstoffwechsel.

Zum perpetum mobile mutiert der Körper nicht, wenn man unter dem Grundumsatz isst. Auch wenn das der Grundumsatz-Lobby-Fraktion nicht passt. Und ansonsten stellt sich schon rein logisch die Frage, wie Menschen denn sonst bis auf einen BMI von 12, 11, 10 abmagern können, wenn sie zu wenig Kalorien essen.

Unterschiede ergeben sich höchstens daraus, wenn jemand organische Erkrankungen hat, die Einfluss auf den Stoffwechsel haben, z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion, oder hohe Cortison-Dosen oder andere Medikamente einnehmen muss, die den Stoffwechsel beeinflussen.

Ganz allgemein essen die meisten Menschen hierzulande zu viel.

Es ist auch nicht direkt gesundheitsschädigend, wenn man ans untere Normalgewicht abnimmt oder sogar ein, zwei Kilo darunter. Der Körper rechnet nicht so strikt in 1, 2 kilo mehr oder weniger.

Entscheidend ist, ob man sich selbst realistisch wahrnehmen kann und nicht auf Essen und Körper fixiert sowie das Essen genießen kann und nicht als Feind betrachtet. Da es auch skinny fat gibt, halte ich es genauso gut möglich, dass die TE ihren Körperfettanteil senken könnte, wie die andere Variante, dass sie sich verzerrt wahrnimmt.

_Harlekin_

Spätere Reaktionen im weiteren Threadverlauf u.a.:

Ich fass es nicht, dass es ernsthaft Leute gibt, die unter einer Diskussion, bei der es um 600-700 Kalorien täglich geht, tatsächlich sinngemäß von sich geben, dass das ja eigentlich gar nicht so gesundheitsschädigend sei. >:( >:( Hier bitte sämtliche obszöne Gesten einsetzen

Ich krieg auch grad Schnappatmung

Niemand "basht" schlanke Leute, aber MAGERSUCHT (worauf die TE zusteuert) IST GEFAEHRLICH!!!

Das kam ja noch nach meinem Beitrag:

Vielleicht weniger selektiv lesen, Nala85. Die TE möchte abnehmen, was legitim ist. Das geht auch mit 600-700 kcal ohne gesundheitsschädlich sein zu müssen. Siehe auch: [[https://fettlogik.wordpress.com/2015/07/25/langsamundgesund/]]

Es wäre so gesehen nicht schlimm, wenn die TE sich kurzzeitig so ernährt, um das ein oder andere kg abzuspecken. Interessant ist ihre innere Einstellung zum Thema Essen, Gewicht und Figur. Dass sie Angst hat wieder zuzunehmen, wenn sie mal mehr als diese 600-700 kcal isst, ist das bedenkliche. Das ist der Punkt.

Da steht deutlich drin m. E., dass diese Ernährung nicht für die Ewigkeit gedacht ist. Habe cih aber auch vorher nicht geschrieben und finde es nicht in Ordnung, dass trotzdem so getan wird, als wäre es so. Die Reaktionen haben sich zwar möglicherweise nicht ausschließlich alle auf meine Beiträge bezogen, aber ein Großteil davon schon.

Mag man mir da jetzt auch Wahrnehmungsstörungen oder reine Missverständnisse unterstellen.

Du empfindest es als Bevormundung sowie Panikmache.

Ja.

E{hemalizger Nutz'er (#58R8506)


@ Akasha767

Menschen verfolgen bei der Verarbeitung von Informationen verschiedene Motive. Die verbreitetsten sind Akkuratheit, die Verfolgung sozialer Ziele und die Verteidigung der eigenen Meinung. Dementsprechend selektiv und/oder gründlich verarbeiten sie Informationen. In den von dir vorgebrachten Fällen geht es offensichtlich um die Verteidigung. Diese Motive sind den Menschen übrigens nicht immer bewusst.

Danke, das ist sehr interessant zu wissen. Du meinst die Verteidigung des eigenen Weltbildes oder?

C9haZnc/e0`07


Ach mich stört insbesondere diese Behauptung, dass ich eine Ernährung mit 600-700 kcal auf Dauer empfohlen hätte. Davon war nie die Rede.

Dann hast Du meines Erachtens an der TE dieses Fadens und ihren Ausführungen dazu vorbei geschrieben. Um sie ging es doch dort und nicht um andere. Und sie hat wie ich finde im Eingangsbeitrag sehr deutlich gemacht, dass es nicht um eine vorübergehende Abnahme geht, sondern ein Dauerthema in ihrem noch recht jungen Leben ist, dem sie sich jetzt schon nicht mehr entziehen kann, selbst wenn sie wollte. Sie ist gar nicht in der Lage, später die Kalorienzufuhr selbstständig wieder zu erhöhen. Deutlicher kann doch die Warnlampe gar nicht an sein, hm?

Also auch mit viel Wohlwollen empfinde ich daher Deinen diesbezüglichen Beitrag als sehr kontraproduktiv, auch wenn Deine Intention, das mag ich Dir gar nicht absprechen, eine gut gemeinte war.

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