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Angststörung - bin bald am Ende

J/ustSJustxin hat die Diskussion gestartet


Hallo und einen guten Abend/eine gute Nacht wünsche ich!

Ich habe mich hier mal bei dem Forum angemeldet, da ich langsam echt nicht mehr weiter weiß. Bin nervlich sowas von am Ende, dass mir sowas mal passiert hätte ich echt nicht gedacht. Aber wozu sowas schreiben wenn ich noch gar nichts erzählt hab..

Ich werde einfach mal versuchen alles so ausführlich wie möglich zu beschreiben, damit sich keine Missverständnisse bilden und man sich davon ein besseres Bild machen kann:

Alles fing vor ungefähr 2 1/2 Monaten an, als ich mit einem Kumpel in der Raucherecke der Schule war und gemütlich eine Zigarette rauchen wollte. Da ich meine Zigaretten drehe und an dem Tag recht faul war, habe ich ihm das Drehen überlassen. Soweit so gut, was soll da schon passieren? Naja, mir war aufgefallen das er sich beim zudrehen der Zigarette einmal kurz weggedreht hat. Da kamen bei mir schon die ersten Zweifel auf, dass er dort irgendwas hätte reinmischen können. Direkt beim ersten Zug der Zigarette bekam ich ein Menthol ähnliches Gefühl im Hals. Immer wenn ich eingeatmet habe, hat es sich so angefühlt als würde gleich mein ganzer Rachen einfrieren. Ich hoffe mal, das Gefühl ist verständlich beschrieben. Im weiteren Verlauf hat sich eine Todesangst entwickelt, war fast am ausflippen und wurde ins Krankenzimmer der Schule geschickt. Schulsanitäter wurden gerufen, sollte mich auf die Liege legen und erstmal runterkommen. Nach ca. 15 Minuten reden sind meine Symptome dann weniger geworden und meine Mutter ist in der Schule aufgekreuzt damit sie mich abholen kann, da ich nervlich ziemlich im Arsch gewesen bin.

Jetzt im nachhinein weiß ich, dass es eine Panikattacke war, da ich schlecht Luft bekommen habe, mein Puls in die Höhe stieg (grob geschätzt 120-140 SpM) und es halt nach 10-15 Minuten wieder weg gewesen war was, nach ausführlicher Recherche, üblich für eine Panikattacke ist.

Nach diesem Vorfall hatte ich für ungefähr 2 Wochen Ruhe vor den Symptomen die mich ereilt haben.

Naja, Ruhe vor dem Sturm wie man so schön sagt, als es dann nach den 2 Wochen wieder anfing, hatte ich Atemprobleme (mit sehr starkem Fokus auf die Atmung), Angst vor Herzkrankheiten (damit auch erhöhter Fokus auf mein Herz (Puls, Blutdruck etc.)), gelegentlich wieder dieses Menthol ähnliche Gefühl im Rachen und Hals, unregelmäßiges Sodbrennen, Rückenschmerzen, Schwächegefühl in den Beinen, gelegentlichen Schwindel, Erinnerungsschwierigkeiten, gelegentlichem Kribbeln im Körper (immer Ebenenspezifisch, was sich teilweise auch durch leichte dröhnen im/am Kopf und eine schnell kommende Müdigkeit. Ist auf den ersten Blick viel, so fühlt es sich auch an.

War seitdem auch schon des öfteren beim Arzt, habe eine Blutentnahme hinter mir (festgestellt wurde ein Vitamin-D3 Mangel wogegen ich Präparate bekommen habe), ein Ruhe-EKG (ist es doch wenn man sich dabei hinlegt, oder ???) während einer Panikattacke letzte Woche, regelmäßiges abhorchen. Bisher war alles positiv ausgefallen, abgesehen von dem Vitamin-D3 Mangel. Anstehen tut noch ein Hauttest, ein Lungenfunktionstest und eine weitere Blutentnahme am Freitag, da bei der letzten die Schilddrüse vergessen worden war. In 3 Monaten wird noch einmal geprüft wegen den D3-Präparaten, ob sie gut anschlagen oder nicht.

Und eine kleinere Zusammenfassung nochmal von allen Sachen:

Vor 2 1/2 Monaten hatte ich eine Panikattacke mit relativ üblichen Symptome bei solcher. 2 Wochen danach hatte ich ruhe vor jeglichen körperlichen Symptomen, psychisch war ein wenig Angst da was es hätte sein können, diese ist aktuell auch noch bestehend. Nach dieser Ruhephase kamen chronische (was teils denke ich psychisch veranlagt ist aufgrund der Panikattacke) Atemprobleme, Überreaktionen bei den kleinsten körperlichen Symptome, starke Müdigkeit nach wenigen Stunden wach sein, gelegentliche kleine Schmerzen in der linken Brust (da oftmals extreme Überreaktion meinerseits), häufige Rückenschmerzen, Schwächegefühl in Armen und Beinen, dröhnen im Kopfbereich dazu, um mal das Wichtigste aufzuzählen. War seitdem nur zu wichtigen Prüfungen in der Schule wo ich mich mühselig hinschleppen musste, sonst gar nicht. Fühle mich dort einfach unsicher.

Also die Vermutung vom Arzt war, dass ich eine Angststörung habe, die Krankheiten betrifft. Für den Fall das es irgendwie hilfreich ist: ich litt bis Februar diesen Jahres noch an mittelstarken Depressionen, habe seit ich klein bin eine Bindungsstörung (die macht sich durch Misstrauen bemerkbar und wenn dieses Misstrauen verschwunden ist, dann kommt das Klammern) und hatte eine soziale Angststörung, also hatte Angst vor großen Gruppen, Vorträgen usw.. Diese ist aktuell nur noch sehr sehr abgeschwächt vorhanden, sodass sie mich kaum beeinträchtigt.

Eine ambulante Therapie wird aktuell in die Wege geleitet,

Wäre sehr hilfreich für mich, wenn ihr evtl. eigene Erfahrungen mit einer Angststörung in Sachen Krankheiten oder ähnlichen Erfahrungen berichten könntet. Bin mittlerweile echt mit den Nerven am Ende. Lebensqualität ist soweit fast gar keine mehr da, außer das ich eventuell für 3-4 Stunden am Stück auf der Internetplattform Twitch streamen kann, sonst geht aktuell fast gar nichts mehr.

Antworten
oinodmisep


Hallo! Ja, eine Angststörung ist bei Dir gut möglich. Ich weiß nur nicht, ob die ganz ohne Medis wegzukriegen ist. Du bist ja schon recht gründlich untersucht worden, muss Dir aber leider sagen, dass dies erst der Anfang von vielen möglichen Untersuchungen sein kann. Ich wünsche Dir gute Besserung!

J7ustJIusxtin


Ich weiß nicht ob die Vermutung vom Arzt mit der Angststörung wirklich zu 100% stimmen kann, liegt aber glaube ich dann an meiner Angst das es irgendwas organisches sein könnte mit meinen Symptomen, da mindestens 2 von den Symptomen immer da sind, egal wie spät es ist.

Über Medis habe ich mir noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. Sollte ich mir diesbezüglich ein wenig Gedanken machen, oder nicht? Weil vor Medikamenten habe ich immer Respekt.

Das wird echt eine Odyssee, hab ich ein Gefühl.

Danke!

J/usbtJ(ustxin


Ach und noch was neues, was mir eben aufgefallen ist:

seit einiger Zeit habe ich den Drang wenn ich an Zigaretten ziehe, dass ich dann beim ausatmen komplett ausatme, das heißt nicht nur normal ausatme, sondern mit Druck versuche das restliche Lungenvolumen rauszudrücken damit ich es wieder mit frischer Luft füllen kann. Oftmals ist es so, dass ich dann in 3-4 Schüben versuche, dann mein Lungenvolumen zu entleeren. Ich glaube es ist eine Zwangsstörung aufgrund der Atemprobleme, aber da bin ich mir nicht sicher. Kann mir jemand dazu eventuell Auskunft geben, im Bezug auf eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Freunden oder psychologisches/biologisches Wissen? Wäre dafür sehr dankbar.

LG!

S!chweiscserxin


Soviel kann ich dir sagen: ich habe 6 psychische Erkrankungen, wovon drei Angsterkrankungen sind: soziale Phobie, Hypochondrie, Kardiophobie. Und nur eins hat mir geholfen: stationäre Therapie. Die ist zwar hart, weil gegen Angst hilft langfristig leider nur: Konfrontation, und aushalten! Also bewusst die angstauslösende Situation aufsuchen. Bei mir war es irgendwann soweit, dass ich keine 10 m mehr weg von meiner Wohnung sein konnte. Jedesmal beim Einkaufen Panikattacken, vermehrt in der Schlange an der Kasse. Wenn man solche Situationen vermeidet, suggeriert das dem Gehirn: da ist es gefährlich! Und so macht man es nur schlimmer. Ich empfehle dir "Das Angstbuch" von Borwin Bandelow. Hoffe, ich habe den jetzt richtig geschrieben :)

JmusxtJustxin


Schweisserin,

danke für deinen Beitrag, hilft mir wirklich sehr!

Ich war bisher schon 2x in stationärer Behandlung, das dann aber "nur" wegen Depressionen und meiner sozialen Angststörung in bestimmten Situation die zu dem Zeitpunkt nur auf Diskussionen und viele Menschen beschränkt waren. Diese Aufenthalte haben mir meiner Meinung nach bei den Sachen geholfen. Leider, anders kann ich das gerade nicht ausdrücken, hatte ich die jetzigen Probleme zu dem Zeitpunkt nicht, da ich diese dann schon beheben hätte können.

Könntest du mir vielleicht eine Frage beantworten, wenn du darauf eine Antwort weißt? Wäre dir sehr dankbar dafür.

Ist es möglich, dass sich eine Angststörung aufgrund einer einzelnen Panikattacke entwickelt? Spiele mit der Frage jetzt schon einige Zeit und finde keine Lösung für. Habe mich schon seit meiner Kindheit sehr viel mit Krankheiten beschäftigt, da ich früher ein kleiner Simulant war und um, für den Ernstfall einer Krankheit, weiß was ich tuen kann bspw. bei akuter Atemnot.

LG!

S?chwehis]serxin


Eine Panikattacke bildet sich aus der Angst heraus, wie bei meiner sozialen Phobie. Viele Menschen, dann unbewusst die Angst, dass man negativ auffällig wird, was falsch macht, alle gucken... So gesehen ein Trigger. Und der löst dann im schlimmsten Fall die Panikattacke aus. Ergo: erst Angst, dann Panik

J_uystKJubstixn


Aber komischerweise hatte ich bei dieser Panikattacke keinerlei möglichen Trigger, weshalb es mir auch etwas schammig ist warum ich überhaupt eine bekommen habe. Bin mit dem Kollegen mit dem ich in der Raucherecke rauchen wollte schon seit mehr als 3 Jahren befreundet und hatte nie Probleme mit ihm. Mich macht das echt fertig, dass ich keine Ursache finden kann dabei. :-/

SGc8hwe>ismserxin


Die ist auch nicht immer sofort eindeutig. Meist unterbewusst. Es können ja auch schon Gerüche ausreichen, die dein Gehirn am was unangenehmes erinnern. Ich wusste vorher auch nicht, woher die soziale Phobie kam.

f1alco peleOgrinoidexs


Hallo,

die Angststörung fängt ja immer irgendwie an. Bei dir die Krankheitsängste. Du hattest das Gefühl, daß dein Freund etwas in die Zigarette gemischt hat und bekamst Angst und Panik.

Ich hatte eine Angststörung, die fing mit einer Agorafobie an, dann Generalisiert Angststörung und Sozialphobie. In der Therapie hatten wir das Thema auch behandelt aber mir haben damals Medikamente geholfen. Hat aber länger gebraucht, bis ein geeignetes gefunden wurde.

Trotzdem hatte ich im Winter wieder mit Ängsten zu kämpfen, es kommt also immer mal wieder durch aber kein Vergleich zu damals. Ich hätte meinen Beruf nicht mehr ausüben können.

Du hattest eine Depression, vermutlich geht es dir psychisch immer noch nicht so gut und das äußert sich bei dir in Ängsten. Außerdem beschäftigtst du dich mit Krankheiten, bzw hast Krankheitsängste.

Es könnte schon naheliegen, daß du eine Angststörung hast. Wer hat sie dir denn diagnostiziert? Dein Hausarzt oder ein Facharzt für Psychiatrie?

Liebe Grüße

o\no@disep


Hallo wieder! Vermutlich war meine erste Antwort nicht sehr aufschlussreich für Dich, denn es war nur mein brainstorm.

Bei Deiner Diagnose wundert mich eins: Angststörung und Müdigkeit. Denn bei Angst wird man normaler weise hellwach, Sresshormone werden ausgeschüttet, sei es für den Angriff oder Fortlaufen. Der Puls steigt (140 ist u.V. nicht lebensbedrohlich, bin kein Arzt). Man aktiviert alle Kräfte und wird sehr schnell aber auch stärker als normal. Erst wenn die vermeintliche Gefahr vorbei ist, wird man durch die Anstrengung sehr müde. Deine Abgeschlagenheit könnte also auch mit der Schilddrüse zusammen hängen, denn deren Unterfunktion macht müde. Ich sage immer bei mir waidwund, was aus dieser dann geschwächten Lage die Angst erklären würde. Man fühlt sich nichts mehr gewachsen.

Ich wünsche Dir, dass es die Schilddrüse ist, denn die lässt sich gut behandeln. Der Körper produziert aber auch noch viel stärkere Stresshormone, wie Adrenalin und Cortisol in der Nebennierenrinde (NNR).

Dann muss ich noch erzählen, dass mir im November etwas ähnliches wie Dir passiert ist: ein Kumpel bot mir eine sehr kleine, bereits angezündete Zigarette an! Weil wir eben Kumpels sind, konnte ich aus Höflichkeit nicht ablehnen, obwohl mir bekannt ist, dass er Heroin spritzt. Also nahm ich wider besseres Wissen und mit sehr ungutem Gefühl einen tiefen Zug. Dann sagte auch noch ein anwesender Dritter, dass diese Minizigarette eigentlich über 1 Euro kostet. Also mir vergings total, liess mir aber nichts anmerken und bedankte mich brav. Auch nachträglich bekam ich kein Unwohlsein und merkte nichts besonderes. Aber vergessen habe ich das bis heute nicht. Ich wollte, dass ich ihn fragen könnte, geht aber aus mehreren Gründen nicht. Vielleicht könntest Du ja mal unverfänglich Deinen Kumpel fragen, was das für eine Zigarette war und wo man sie bekommt? Bekommt man sie nur bei ihm - stimmte etwas wirklich nicht. Sonst war es wahrscheinlich eine ganz normale Zigarette mit besonders starkem oder Mentholtabak. Dann wäre Deine Angst hoffentlich weg. Das wünsch ich Dir!

JYustJuxstin


@ Falco,

diese Vermutung hat mein Hausarzt gestellt. Und soweit ich weiß ist er nur eine Art Hobbypsychologe, also er hört sich oftmals die Probleme seiner Patienten an und gibt ihnen eine Art Hilfestellung, wo sie sich am besten hinbegeben sollen etc.. Ob sie sich bewahrheitet hat weiß ich noch nicht. Naheliegend wäre es auf jeden Fall, da ich eben die typischen Symptome aufweise. War Dienstag, weiß gerade nicht ob ich das in meinen Text geschrieben habe und bin gerade zu Faul nachzuschauen, bei meiner Psychologin und habe ihr meine Probleme geschildert, also meine Sozialprobleme und meine körperlichen Symptome in Verbindung mit der Vermutung meines Hausarztes. Sie hat noch keine Diagnose aufgestellt, mir aber gesagt dass es sehr stark möglich wäre, dass ich eine hätte. Ich vertraue meiner Psychologin, daher hat sie mir meine Angst zu einem minimalen prozentualen Anteil gemindert. Als mich meine Mutter von Ihr dann wieder Nachhause gefahren hat, hatte ich für die Rückfahrt und ungefähr 20-30 Minuten in meinem Zimmer keinerlei Symptome, worüber ich sehr überrascht war. Ich hatte endlich wieder das Gefühl, dass ich frei bin. Frei von all diesen lebenseinschränkenden Symptomen die mir bereits viel Lebensqualität geraubt haben.

@ onodisep,

es war von mir glaube ich ein wenig komisch ausgedrückt. Die Müdigkeit habe ich in Ruhephasen wo ich nur auf meine körperlichen Symptome achte und ein wenig nachdenke was es wirklich sein könnte, ob es wirklich eine Angststörung ist oder doch etwas körperliches vorliegen könnte. Die wirklich starke und panische Angst habe ich oftmals nur Abends/Nachts wo Ruhe in den Straßen eingekehrt ist, ich nicht von meiner Familie genervt werde und einfach für mich bin. War schon seit meiner Kindheit eher ein Nachtmensch. In der Nacht ist es einfach viel entspannter, man kann seiner Kreativität viel mehr freien Lauf lassen und ist ungestört.

Ob es an meiner Schilddrüse liegt wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Habe ja, aufgrund eines Fehlers meines Hausarztes, noch keine Befunde diesbezüglich. Dafür habe ich heute den Termin. Mir geht jetzt schon die Pumpe wenn ich nur daran denke nochmals eine freiwillige Blutentnahme durchführen zu lassen.

Das mit der "Zigarette" kenne ich, hatte so etwas ähnliches mit einem Joint der mit normalem Zigarettenpapier gebaut worden ist. Aber bei der aktuellen Zigarette zweifle ich aktuell sehr stark, dass irgendetwas mit reingemischt worden ist. Habe seit gestern das Wissen, dass die Person seit Jahren unter finanziellen Problemen steht und daher denke ich mal, dass er besseres zu tuen hat als mir so etwas zu verabreichen. Vorallem, da er es innerhalb weniger Millisekunden getan haben müsste, da er nur die Möglichkeit hatte als er sich umgedreht hat. Da es meine Papes, meine Filter und mein Tabak war. Ich rauche immer mittelstarken Schwarztabak. Mentholtabak ist nicht mein Fall, schmeckt mir zu sehr nach Kaugummi.

_________

Für die, die es evtl. interessiert, bei mir sind neue körperliche Symptome dazu gekommen:

Ich habe aktuell mein "Hungergrummeln", also das mein Magen grummelt wenn ich Hunger habe, eigentlich nur im Bauch gespürt und nicht, wie es aktuell ist, kurz vor Ende meines linken Rippenbogens, ungefähr in der Magengegend, ein unregelmäßiges und selten aufkommendes Zucken unterhalb des rechten Tippenbogens (hält für ungefähr 0,5-1 Sekunde an), hatte eine Rötung zwischen den Schlüsselbeinen in dieser Einkerbung (weiß gerade nicht den Namen dafür, hoffe aber das jeder weiß was gemeint ist) diese Stelle war leicht Hitzeempfindlich und reagiert leicht sensibel wenn ich mit meinen Fingern diese Stelle mal auf komisches abtasten möchte, Schmerzen links vom Hals und ungefähr 1cm über meinem linken Schlüsselbein (trat bisher nie beim rechten Schlüsselbein auf), wenn ich Niese dann fühlt es sich so an als würde sich meine beiden Rippenbögen und Beckenknochen irgendwie in ein paar Organe hauen und sich danach langsam wieder befreien da sie nach einer Sekunde erst wieder in ihre normale Position zurückfinden und vorher irgendwie festgehalten werden durch irgendwas und, die neuen Symptome nehmen endlich mal ein Ende, gelegentlich vorkommendes, sehr leichtes, Taubheitsgefühl im linken Arm (betrifft eher den Oberarm bzw. Bizeps u. Trizeps-Bereich).

Bin echt gespannt ob die Symptome doch irgendwie organischer, oder doch psychischer Natur sind. Habe alle Symptome nur hier hingeschrieben für den Fall, dass ich mal darauf zurückblicken möchte in naher Zukunft wenn ich dann hoffentlich durch bin mit dieser Sch....!

LG!

L+aRu8colxa


Die aktuelle Angst-Situation entwickelt sich natürlich nicht aus einer einzelnen Panikattacke heraus. Wenn man liest was Du schreibst (bisher schon andere Ängste, Bindungsstörung, gar eine mittelschwere Depression) dann ist bei Dir grundsätztlich was im Argen, und das wird sich im Laufe des Lebens immer mal wieder durch diese oder jene Symptomatik äussern. Die Angststörung ist da quasi nur ein anderes Instrument im Orchester als die Depression, aber die zugrundeliegenden Ursachen dürften dieselben sein. "Angeknackst" offenbar.

Du bist ja offenbar noch sehr jung, also frühzeitig aktiv gegen an gehen ist wichtig und hilfreich.

Konfrontation ist auch wichtig, vor der Angst vergraben ist nicht so klug.

Du schreibst auch von starker Erschöpfung und Müdigkeit, vielleicht gar etwas burnout-artiges?

Wichtig neben konkreter Therapie ist allerdings mMn auch Gelassenheit und Akzeptanz, dass man nun mal eher zur psychisch nicht so stabilen Hälfte (?) der Menschheit gehört. Wenn man dies an sich selber akzeptiert und offen dazu steht, lebt man alles in allem besser, als wenn man von sich selber erwartet dass man genauso funktioniert wie "gesunde, fitte" Leute, wodurch man sich selber nur einen Druck macht, dem man auf Dauer gar nicht standhalten kann.

JXust9Jusxtin


Das ich angeknackst bin ist für mich nichts neues. ;-) Ich hoffe wirklich sehr das es "nur" eine Angststörung ist, ansonsten werde ich mich, wie ich denke, durch viele Untersuchungen schlagen bis eine Ursache gefunden wird. Ich denke, in 2 Wochen sollte sich das schon geklärt haben ob es eine wirkliche Angststörung ist, weil meine Psychologin sehr bewandert und wie ich denke auch ein wenig spezialisiert ist auf Angststörungen.

Ich hoffe mal das es bei mir noch frühzeitig ist, und nicht schon in der Fortgeschrittenen Phase. Meine Symptome haben sich ja schon verselbstständigt. Ob man da noch von frühzeitig sprechen kann weiß ich nicht.

Versuchen tue ich mich nicht so stark von der Angst auffressen zu lassen und dennoch normale Aktivitäten durchzuführen. Ist schwierig, da ich z.B. vor einer Woche versucht habe auf unser Stadtfest zu gehen und ein wenig was mit meinen Freunden zu machen, habe da aber dauerhaft eine Übelkeit gehabt bis ich dann nach 30-40 Minuten wieder nachhause gehen musste aufgrund dieser Übelkeit. Hat mich selbst sehr niedergeschlagen.

Also etwas burnout-artiges bezweifle ich sehr stark. Ich sorge sehr oft dafür, dass ich mir einige bis viele Entspannungsphasen bieten kann, egal wie stressig mein Terminkalender ist oder wie viel ich noch zu tuen habe an allen Tagen. Die letzte Zeit war auch im großen und ganzen eine komplette Entspannungsphase, da ich nichts stressiges hatte abgesehen vom Stadtfest und gelegentliche Streits mit meiner Mutter aufgrund der Probleme die ich aktuell habe. Mein Alltag besteht aktuell fast nur aus vorm PC hängen und Spiele spielen, designen oder mit Freunden über Teamspeak reden.

Akzeptieren tue ich das schon seit Jahren, das war mir schon klar als ich früher als Grundschüler meinen Kopf aufgrund von Mobbing sehr oft gegen die Wand geschlagen habe bis er blutig war. Also ich schätze mal, dass ich die Phase der Akzeptanz schon hinter mir habe und mich damit abgefunden habe das andere mental stabiler bzw. gesünder sind als ich.

LG

LAaRucoHla


hmmm..

sehr oft gegen die Wand geschlagen habe bis er blutig war

sicher dass das keine Schäden hinterlassen hat? Kenn mich damit nicht aus, aber können die aktuellen Symptome nicht auch eine Folge davon sein?

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