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Panikattacke

Syaskiba199x5 hat die Diskussion gestartet


Ich möchte mich erstmal vorstellen:

Meine Name ist Saskia und bin 21 Jahre jung, ich bin allein erziehend und mein Sohn ist 3 Jahre.

Ich leide seit ca. 1 Monat an einer Panik Attacke und es ist echt besser geworden es sind nur noch kleine Schübe und dieses Problem mit dem Brustkorb das es mal Sticht und nen Druck mit bisschen Atmen not, aber seit gestern habe ich so einen komischen Druck im Kopf mehr an der Schläfe und habe so ein benommenes Gefühl und Müdigkeit, irgendwie werde ich verrückt ich stell mir ständig vor was ist wenn ich nicht mehr aufwache wenn ich einschlafe oder ob ich vielleicht irgendwie schlimm krank bin.

Beim Kardiologen war ich schon ist alles ok mit dem Herz, Lunge ist auch völlig frei und die Blutwerte auch.

Kennt jemand diese Anzeichen vielleicht und kann mir wenigstens bisschen Angst nehmen das nichts passieren wird?

Vielen Dank und einen schönen Abend noch.!

Antworten
Pxlüschb>iesxt


Bist du in Behandlung bei einem Psychologen?

Siaskia21995


Nein noch nicht, hab gestern mein erst Gespräch gehabt und am Dienstag schau ich mir noch einen Therapeuten an.

Hab mich gleich bei der zweiten Panik Attacke am 5.5 schlau gemacht und was dagegen unternommen.

Allein wegen meinem Sohn ich will nicht das er es mitbekommt.

s!unnyW80


Huhu

Wenn Du einen Druck im Kopf verspürst und neurologische Symptome dazukommen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel ,Sehstörungen oder ähnliches solltest Du Dich wirklich zügig in einer ZNA vorstellen.

Das kann von erhöhten Blutdruck bis zur Hirnblutung alles sein und sollte abgeklärt werden !!!Danach kann man immer noch zu Psychologen gehen ;-)

Liebe Grüsse

m?ohnd+8sterne


Kennt jemand diese Anzeichen vielleicht und kann mir wenigstens bisschen Angst nehmen das nichts passieren wird?

Deine Symptome lassen sich alle mit Angst/Panik erklären, deshalb sehe ich keinen Grund, erneut zum Arzt zu gehen.

Wenn die Psychotherapie gut läuft, wirst Du lernen, diese Ängste auszuhalten und mit ihnen umzugehen. Nehmen kann sie Dir leider niemand, weil es die Angst vor dem Sterben, dem Tod oder schlimmer Krankheit ist.

sOunDny80


Hallo

Also ich finde es ehrlich gesagt grob fahrlässig so eine Aussage/Diagnose. zu treffen! ":/ Dafür gibt es schließlich Ärzte ;-)

Man kann durchaus auch zweierlei Erkrankungen gleichzeitig haben !!!

Hoffe Dir geht es etwas besser?

Liebe Grüße :)_

S*alxdo


Nimm Dir als Therapieziel, deine Ängste loszuwerden. Nicht nur, damit umzugehen. Nimm den Therapeuten, dem du voll vertrauen kannst. Sei offen und ehrlich mit ihm (und damit mit dir selbst). Gehe Dingen nach, sei tapfer und schaue nach vorn. Der Therapeut kann dich nur unterstützen, heilen musst du dich selbst.

Dann kann ich dir noch empfehlen, nicht nur eine reine Gesprächstherapie zu machen. Es gibt Therapieformen, die an die Ursachen gehen - und die helfen auch, wenn Du mitmachst.

Mache es Schritt für Schritt, sei geduldig, lasse dich nicht von Rückfällen beirren und gib dem Therapeuten zu Beginn jeder Stunde das als Aufhänger, was dich gerade am meisten stört.

Viel Erfolg!

mKongd+st`erne


@ sunny80

Also ich finde es ehrlich gesagt grob fahrlässig so eine Aussage/Diagnose. zu treffen! ":/ Dafür gibt es schließlich Ärzte ;-)

Ich habe keine Diagnose gestellt. Ich habe mich lediglich auf das bezogen, was Saskia1995 gepostet hat, nämlich dass sie bereits beim Arzt war. Sie wurde körperlich untersucht und sie hat jetzt einen Termin bei einer Psychologin.

Ich vertraue dabei darauf, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Wenn Du der Ansicht bist, sie solle noch mehr körperliche Untersuchungen machen lassen, dann ist das Dein legitimer Rat. Ich habe an der Vorgehensweise der Ärzte nichts auszusetzen und finde auch das legitim.

Mit welcher Diagnose die Psychotherapie begründet wurde, weiß ich nicht. Ich habe lediglich etwas zum Umgang mit Ängsten geschrieben, weil Saskia1995 in ihrem Eingangsbeitrag schrieb, sie leidet unter einer Panikattacke und sie wünscht sich jemanden, der ihr etwas von ihren Ängsten nimmt.

Also, von meiner Seite aus ist soweit alles ok. Wir haben einfach nur unterschiedliche Ansichten. Dass Du mir Fahrlässigkeit vorwirfst, finde ich allerdings etwas ärgerlich.

k1arstenxjörg


Hallo Saskia1995, ich kenne Deine Symptome sehr gut,ich habe die gleichen Beschwerden nun schon sehr lange. Panikattaken mit Rippenschmerzen usw. kenne auch diese Gedanken an Tod oder schwerer Krankheit.Ich möchte Dich mit meinem Beitrag ein wenig beruhigen.Ich bin zwischenzeitlich 67 Jahre alt und habe diese Panik und Angst schon seit 30 Jahren in unterschiedlichen Zeitabständen und Stärke. Jedesmal wenn ich zum Arzt ging waren alle Untersuchungen ohne Befund,EKG,Lunge,Magen usw. Lediglich ein hoher Blutdruck wird bis heute mit Medis behandelt.Ich hatte vor einiger Zeit endlich mich entschlossen mir medikamentös helfen zu lassen.Nach Rücksprache mit meinem Arzt nehme ich ein Medikament aus der Gruppe SSRI. (google mal danach um die Wirkung zu kennen).Meine Panik und Gedanken haben sich bei mir merklich verbessert.Es dauert ein bisschen bis die Wirkung einsetzt.Sprich mal mit Deinem Arzt darüber und laß Dir helfen.Ich möchte Dir Mut machen ,glaube mir Dein kleines Kind wird seine Mama noch viele Jahre behalten,sowie meine kleinen Söhne schon 45 Jahre ihren Vater trotz Panik und Angst behalten haben!Denke bei einer aufsteigenden Panik daran das Du nicht alleine diese Angst hast es vielen Menschen auch mir ebenso geht und immer noch leben.ich hoffe ich konnte Dir ein kleines bisschen Mut machen und wünsche Dir baldige Besserung. @:) :)D

S@askiax1995


Hallo, vielen lieben Dank euch allen für die aufmunternde Kommentare

Ich bin inzwischen 3 Tage komplett Panik frei, außer paar Symptome wie Brustkorb schmerzen und hin und wieder mal ein ziehen und bisschen Atemnot.

Bei mir fühlt es sich wie ne Mauer innen an das ich merke die Angst steigt aber die wird von irgendwas abgehalten.

Mein Onkel der auch unter Panik Attacken leidet meinte es hört sich gut an und zeigt anscheinend eine Besserung auf.

Was sagt ihr darüber, ist es ein Anzeichen einer Besserung? :-)

Hheym


Das kann durchaus sein. Beobachte das aber noch etwas weiter.

Es kann sein, dass es nur eine vorübergehende "Phase" ist, eine Reaktion auf eine akute Überlastung - Hast du denn Stress zur Zeit? Oder vermehrt Sorgen? Gab es größere Veränderungen?

Es kann aber auch sein, dass die Angst quasi ruht. Dass sie gerade nicht so stark ist, aber wieder stärker werden kann.

Und falls du den Eindruck hast es ist so - was ich dir nicht wünsche @:) - dann scheue dich nicht einen Psychiater um Rat zu fragen. Vorausgesetzt natürlich körperliche Ursachen sind ausgeschlossen.

Wartezeit für einen Ersttermin beim Psychiater kann recht lange sein, wenn du also merkst es wird wieder schlimmer, kümmer dich zügig darum - sollte es dann plötzlich doch dauerhaft verschwunden sein, kannst du den Termin immer noch absagen.

Aber am besten lässt du dich vom Hausarzt erstmal auf die gängigen körperlichen Erkrankungen testen. Und sollte das nichts ergeben, bekommst du von ihm dann die Überweisung zum Psychiater.

LG, @:)

Sxaskiwa1x995


Vor ca 2 Monaten habe ich mich 2x komplett durch Checken lassen. Beim Hausarzt und im Krankenhaus wurde Blut abgenommen also alles durch gecheckt, nix auffälliges. Beim Hausarzt wurde dann noch die lungen Funktion getesteT wo ich in das Gerät atmen musste war auch alles okay. Ich habe bereits eine Verhaltenstherapie begonnen bis jetzt 2 Sitzungen in der Woche.

Es sind halt noch paar Symptome da Wie schweres atmen.

Hoffentlich geht das auch weg.

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