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Die Angststörung meiner Mutter macht mich ratlos...

Kyleio


Antfortas

Man kann aber niemandem helfen, der sich nicht selbst helfen will.

Meiner Ansicht nach kann sich die TE nur dann helfen, wenn sie das Problem der Mutter versteht und das ist es ja, was sie tut. Dann erst kann sie feststellen, was sie in ihrem Rahmen tun kann oder nicht. Wann sie Grenzen ziehen will und wo nicht.

Ich hatte eine ähnliche Situation mit meinen Eltern, die beide ein sehr krankhaftes Verhalten aufweisen. Zu der Zeit war ich in einer Klinik und habe dort auch darüber gesprochen. Mir wurde auch dort gesagt, dass meine Eltern selbst für sich verantwortlich wären und nicht ich die Probleme für sie lösen kann.

Bei einer Mutter um die 40, die einfach "nur" aus Vorsatz so handelt, wie sie es tut, sehe ich es auch so. Wenn sie eine psychische Störung hat oder eine mögliche altersbedingte Veränderung gilt das aus meiner Sich so nicht. Wenn sie für Handlungen die Verantwortung nicht tragen kann, dann kann man sich natürlich abgrenzen und sagen, nicht meine Verantwortung. Ich tue das auch nicht. Es ist nun einmal so, dass nicht jeder Mensch im Alter selbstverantwortlich bleibt und da gilt es zumindest für mich herauszufinden, wann ich wo nachrücken kann und die Verantwortung übernehme - je nach Fortlauf der Degeneration (kommt ja wohl früher oder später auf die meisten von uns zu). Ist ja nicht so, dass im Falle, wenn es keine Kinder gibt, dann der Staat einen Vormung ernennt, weil ein alter Mensch nun einmal nicht mehr selbstverantwortlich handeln kann. Das ist der Lauf der Welt. Natürlch ist es aber auch legitim sich umzudrehen und zu sagen - nicht mein Problem und ist doch egal, ob die Kinder eine Oma haben oder nicht.

Natürlich kann man eine Person auf etwas ansprechen, aber man sollte auch niemandem Hilfe aufzwingen.

Das ist dann auch so ein Punkt. Bei jedem Fremden, der mir am Arsch vorbei geht, oder ich keinen Bezug habe oder auch keine Zeit - klar. Bei meiner Mutter eher nicht. :-) Das hängt natürlich davon ab, welche Priorität die Mutter im eigenen Leben hat. Für mich wechseln die Rollen auch langsam. Ich übernehme zunehmend Entscheidungen, die für die sie nicht mehr die Verantwortung übernehmen kann. Naütlich könnte es auch soweit kommen, dass ich sie nicht übernehmen kann, weil es mich überfordert und dann müsste ich offizielle Hilfe hinzuhiehen. Soweit sind wir aber noch nicht. Bisher verläuft es auch bei meiner Mutter schrittweise. Wie jemand subjektiv vorgeht, das hängt auch vom Vorherhältnis ab. Wenn ich meine Mutter schon mit 20 oder 30 abgeschrieben habe, werde ich eine gesundheitliche Veränderung anders handhaben als bei einer aufrechten Beziehung. Auch hängt es von der Art der Beziehung ab, wie man subjektiv vorgeht.

M,iss6Maxrie


Fakt ist doch, um das Ganze zusammenzufassen:

*wenn die Mutter irgendwann allein sein sollte, man weiß ja nie... dann ist es zu spät mit der Hilfe anzufangen.

*Die Tochter muss sich dann um alles kümmern, hat aber eine Familie und dementsprechend ihr eigenes Leben.

Man kann und darf nicht verlangen, dass sie alles umstellt. Nicht wegen sowas.

*Klar macht sie sich Sorgen. Würde ich auch! Wenn sie ihre Mutter nicht lieben würde wärs ihr egal.

PUNKT! :)^

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