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Tochter (16), Zwangsstörung, jetzt Depression+Selbstmordgedanken

P{e:ddi


Danke Hyperion. Ich hätte nun nicht noch mal etwas dazu geschrieben.

H(eym


manchmal tut miteinander schweigen viel besser. und schafft viel mehr vertrauen.

Da stimme ich vollkommen zu. :)z

Es gibt Sachen, die möchte man eben mit seinen Eltern ungerne teilen, auch weil sie mit schnellen Schritten erwachsen wird. Sei nicht traurig darüber, das ist normal so. :)_

Ich könnte mir auch vorstellen, das ihr das höchst unangenehm ist. Gerade Zwangserkrankte sind da sehr schambehaftet (spreche aus Erfahrung ;-) ).

Wenn sie genug Ansprechpartner hat, dann belass es dabei.

LgifDem%id


Wir sind uns ja irgendwie einig...und sollten das auch hier nicht vertiefen.

Aber:Gibbons ist mehr als einmal der Lüge überführt worden.

Seine Daten wurden massiv manipuliert..ausserdem sind die Ergebnisse ja auch bereits widerlegt worden...gerade bei Jugendlichen!

Es ist richtig, dass hier kontrovers diskutiert wird, allerdings sind die Beweise für die Wirksmakeit von AD dürftig und alle Studien strotzen vor statistischen Fehlern/Unsauberkeiten, abgesehen davon, dass sie meist nur 6-8 Wochen liefen!

Und Kirsch hatte 2008 alle Studien (auch nicht veröffentlichte) untersucht...warum wohl wurden diese von den Pharma-Konzernen nicht veröffentlicht??

Gibbons hat nur veröffentlichte Studien analysiert...

Aber wie gesagt, hier geht es um ein junges Mädchen und nicht um Studien o.ä.

Emtscheiden muss das die Mutter, aber sich sehr genau überlegen, was sie dem Müdchen evtl. antut...häufig kommt man in einen Kreislauf der Psychopharmaka und kommt nicht wieder raus.

Viel Glück!

H0orst}Hannxa


Hallo! Melde mich kurz mit dem aktuellen Stand.

Also ich habe gestern dann mit der Therapeutin telefoniert. Sie hatte mit ihr bzgl. Liebeskummer/Lebensmut ja am Montag bereits gesprochen und sie unter die Lupe genommen. Sie hat den Eindruck, dass sie auf jeden Fall großen Liebeskummer hat und noch sehr am Ex hängt, aber ihre Worte wohl eher nur ihm gegenüber wählt, um ihn vielleicht umzustimmen oder an sich zu binden oder so ähnlich...

Ihr Rat war übrigens auch noch Kontakt zum Ex zu halten, allerdings nur zu bestimmten Zeiten und nicht rund um die Uhr.

Mit dem Ex habe ich auch noch geschrieben. Er sagte, ihre Worte waren so was wie dass es nichts bringt, ohne ihn zu leben.

Also wir warten jetzt mal ab, wie sich alles entwickelt und ich behalte sie im Auge.

Übrigens löchere ich sie nicht mit Fragen, wenn ich mit ihr rede. Ich versuche da zu sein, und sie natürlich ein bisschen aus der Reserve zu locken, dass sie mir erzählt, was los ist. Aber bei diesem Thema bleibt sie eisern.

Und die Freundin wollte ich auch nicht "ausfragen" in dem Sinne, sondern nur herausfinden, ob sie ihr gegenüber auch so was sagt, oder nur beim Freund. Hat sich aber auch erstmal erledigt, hatte die falsche Telefonnummer.

Die Zwangsstörungen die sie hat sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen/-rituale, die ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Sie hat regelmäßig (ca. alle 4 Wochen) einen Gesprächstermin, wobei da auch besprochen wurde, dass sie die Handlungen mal alle aufschreiben soll, mit Dauer usw. und dann halt sich eins aussuchen und da versuchen, die Zeit zu reduzieren und aufzuschreiben, was dann in ihr vorging usw.

Das hat sie bis jetzt aber nicht gemacht.

Bzgl. dem Thema Antidepressiva: Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt, also sie hat keine diagnostizierte Depression, ich hatte nur die Befürchtung, dass sie hineinschlittert. AD stehen momentan überhaupt nicht zur Debatte.

Ihr Verhalten passt im Endeffekt ebenso auf ganz schlimmen Liebeskummer bei Scheitern der ersten ganz ganz großen Liebe.

Ich sehe heute jedenfalls nicht mehr ganz so schwarz wie gestern, aber die nächsten Tage wird sich zeigen, wie es weitergeht. Sie ist übrigens gestern doch noch die letzten zwei Stunden in die Schule, um eine Klausur mitzuschreiben...

Ich hoffe, ich habe keine offenen Fragen übersehen und danke euch erstmal für eure Gedanken und Ratschläge. Manches hat mir ganz schön Angst gemacht. Man rechnet einfach nicht damit, dass das Leben nicht immer geradeaus läuft... Vor allem nicht das eigene.

Danke.

L0uci3x2


Da sie kein Antidepressiva sondern ein Neuroleptikum nimmt, sind die Argumente überflüssig.

Therapie nur einmal pro Monat ist vermutlich jetzt in eine Krisensituation etwas wenig.

Wirkt sie depressiver als sonst? Man muss etwas abwiegen. Ich will nicht ohne dich leben, ist etwas was Jugendliche öfters sagen. Andrerseits sagen das aber auch Leute die Suizidpläne haben. Daher ist es wichtig das Verhalten zu beobachten. Ist es anders muss man handeln.

S8alddo


Sie hat regelmäßig (ca. alle 4 Wochen) einen Gesprächstermin, wobei da auch besprochen wurde, dass sie die Handlungen mal alle aufschreiben soll, mit Dauer usw. und dann halt sich eins aussuchen und da versuchen, die Zeit zu reduzieren und aufzuschreiben, was dann in ihr vorging usw.

Das hat sie bis jetzt aber nicht gemacht.

Woher weißt Du das eigentliich, wenn Deine Tochter doch wenig bis nichts mit Dir teilt? Viellleicht solltest Du dir ihr Problem nicht zu deinem machen. Ich meine damit, dass es manchmal besser ist, nur zu zeigen, dass man da ist und weniger jemanden dazu bringen zu wollen, etwas zu sagen.

und sie natürlich ein bisschen aus der Reserve zu locken, dass sie mir erzählt, was los ist. Aber bei diesem Thema bleibt sie eisern.

Lock sie nicht aus der Reserve, es gibt einen Grund, warum sie eisern bleibt. Dringe nicht in ihr Leben ein, lasse sie in Ruhe, wenn sie nicht reden möchte. Sie wird von selber kommen.

Ich habe vielmehr das Gefühl, dass es momentan auch für Dich eine große Belastung ist. Hast Du denn schonmal mit dem Gedanken gespielt, dich selber in therpeutische Behandlung zu begeben? Du kannst es ja ganz locker angehen lassen, da nichts akutes anliegt. Aber dann stürzt vielleicht nicht mehr alles so auf Dich ein und Du kannst besser für Deine Tochter da sein. Auf jeden Fall hätte sie dann eine stärkere Mutter.

Selbst wenn Du ihre Mutter bist, hast Du kein Recht, in ihr Leben einzudringen, wenn sie nicht möchte. Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, so ist es nicht gemeint. Es soll eher heissen: Du kannst sie nicht ändern, nur Dich selber. Aber wenn sie sieht, dass sich etwas bei Dir ändert, dann kann sie selber entscheiden, ob sie sich davon etwas zu eigen macht.

Anders geht es nicht. Aber Du kannst ein Vorbild für sie sein.

HVorpstHtannxa


Sagt mal Leute, mir fällt gerade was ein. Meine Tochter hat Hashimoto (mittelmäßig bis schlecht eingestellt). Das Quetiapin drückt auch noch die Werte schlechter...

Kann es sein, dass sie deswegen so depressiv wirkt ??? Es ist zum Beispiel auch so, dass sie morgens nicht aufstehen kann, weil es ihr nicht gutgeht, lt ihrer Aussage.

Sollte ich schnell die Werte kontrollieren lassen? Vielleicht wäre das die Lösung??

Crara%mala x2


Kann es sein, dass sie deswegen so depressiv wirkt ???

Das trägt zumindest mit dazu bei, soweit ich weiß.

cxhi


Auf jeden Fall sollten die Werte gut eingestellt sein, damit sie ein Schub nicht voll umhaut. Ja, eine Ufu kann eine Depression verstärken. Aber nicht auslösen, soweit ich weiß (selbst Hashi und letztes Jahr schwer depressiv).

Ist sie bei einem Endokrinologen in Behandlung?

HOorstBHanxna


Nein, zur Zeit noch beim Jugendarzt, die Psychiaterin hat auch ein Auge drauf. Wir waren letztes Jahr im Kinderkrankenhaus in der Endokrinologie, das war der reinste Reinfall...

Heute Abend meinte sie, dass es wegen dem Ex-Freund wäre, also Liebeskummer. Ich denke auch, dass die Ufu das verstärkt und dann fühlt es sich ja noch negativer an als sowieso schon.

Die SD hat sich innerhalb von ca. 8 Monaten von 12,7 auf 7,25 ml verkleinert (letzter Wert vom Juli 2015). Letzte SD-Werte vom April waren normgerecht, allerdings unterste Grenze und alter TSH-Bereich :-(

fxalcoT peleg)rinoides


Hallo,

Liebeskummer bei so jungen Menschen schmerzt sehr, es ist ja oft das erste Mal, daß sie davon betroffen sind. Viele denken, daß sie ohne ihren Ex nicht mehr leben wollen. Auch wenn sie es gar nicht durchführen würde, manche Jugendliche tun es doch. Ich finde deine Sorgen um sie positiv. Zu meiner Zeit hatte ich das Gefühl, daß es meinen Eltern total egal wäre.

Auch wenn sie dir nicht vertraut und mit dir darüber reden kann, weiß sie, daß sie dir nicht egal ist.

Vielleicht wäre es besser, den Termin bei der Psychologin wöchentlich zu haben.

Quetiapin macht müde, sage ich aus eigener Erfahrung. Aber sie nimmt es sicher wegen ihrer Zwangsstörung.

Mit ihrer Freundin würde ich auf keinen Fall darüber reden, du kennst sie ja noch nicht einmal. Die Freundin würde es sicher deiner Tochter sagen und dann wäre ihr Vertrauen in dich komplett kaputt.

Unterstütze sie, wo du nur kannst aber sei nicht zu sehr hinter ihr her, Gibt ihr auch Freiraum, denn sie merkt schnell, daß du sie nur beobachtest und verschließt sich dann noch mehr vor dir.

Liebeskummer bei ein sehr intimes Problem und viele Jugendliche können da nicht mit ihren Eltern darüber reden.

In so einem jungen Alter habe ich noch keine ADs genommen aber als Erwachsene und mir helfen sie. Damit kennt sich aber ein Kinderpsychiater gut aus.

Liebe Grüße @:)

cfhi


Die SD hat sich innerhalb von ca. 8 Monaten von 12,7 auf 7,25 ml verkleinert (letzter Wert vom Juli 2015). Letzte SD-Werte vom April waren normgerecht, allerdings unterste Grenze und alter TSH-Bereich

Naja, die SD is also am kämpfen, wenn sie sich so schnell verkleinert. Und "normgerecht" ist halt kaum zu beurteilen. Man müsste schon wissen, welche Werte genau, welche Referenzbereiche, welche Dosierung, erhöhte AK?, Selen? - man braucht da halt die Gesamtübersicht.

HForlstHxanna


@ falco pelegrinoides

Danke für deinen Beitrag.

k,aromaxma


Mh, das ist eine scheiß Situation in der du da steckst. Ganz akut würde ich das Gespräch mit der Therapeutin abwarten und gegebenenfalls eine Einweisung vornehmen lassen.

Wir haben gerade einen ähnlichen Fall in der Familie. Mit 16 Jahren kann man nicht einfach jemanden einweisen lassen.

Es sei denn, die Eigengefährdung liegt klar vor und der Betroffene gesteht das und selbst dann, ist es möglich, dass derjenige maximal 24 Stunden in die Psychiatrie kommt.

Mit dem 14. Lebenskahr kann man Kinder und Jugendliche nicht gegen ihren Willen in die Psychiatrie einweisen lassen. Wir haben einen ähnlichen Fall in der Familie und da sagte der Arzt klipp und klar, dass das nicht so einfach ginge.

Eine Therapie mit Medikamenten sollte immer in Verbindung mit Psychotherapie stattfinden.

Maßnahmen sollten immer in Kooperation mit dem Kind nicht gegen das Kind funktionieren. Ansonsten schießt du gegen Windmühlen.

H+orstHzanna


@ chi

Also, puh, ich stell mal die Werte der letzten zwei BEs ein, die ich für wichtig bzw. aus der Norm halte.

Dosis beträgt seit Februar 87,5 µg LT, kein Selen, AK immer erhöht

02/2016

fT4: 1,05 (1,10-1,80ng/dl)

TSH 0,99 (0,27-4,20)

Ferritin: 20 (13 - 150) -> nimmt noch Tabletten ein (ab und zu vergessen)

Zink: 56 (70-120µg/dl) -> hat dann eine Packung Zink eingenommen

Magnesium: 0,70 (0,70-1.10)

Leukozyten: 3,3 (4,5-13,0)

04/2016

fT3: 2,5 (2,4-5pg/ml)

fT4: 1,16

TSH: 2,77

Ferritin: 40

Zink: 81

Magnesium: wurde gemacht, hab aber keinen Wert

Leukozyten: 2,9

Ach ja, und sie hat zwei Marklagerherde (3mm) links frontal bzw. links periventrikulär im Gehirn, die aber wohl nichts zu bedeuten haben.

Bei einer BE im April 2015 wurden Metamyelozyten gefunden, dann aber nicht mehr. Wollte auch niemand darauf eingehen. ":/

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