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generaliserte Angststörung oder Depressionen?????

3Nd(v1In hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich habe seit ca. 15 Jahren Probleme mit der Psyche. Immer mal wieder Therapie, immer mal wieder Antidepressiva...

Mache z.Z. eine Psychoanalyse, da ich und meine Psychologin der Meinung sind, dass ich viele Kindheitsängste nicht richtig verarbeitet habe. Ich bin soweit nie irgendwie ein Problemmensch mit Aggressionen bzw. sonst irgendwelchen Ausfällen.

Habe viele Freunde, einen guten Job, eine tolle Familie, eine tolle Frau und ein tolles Leben.

Ich bin auch sehr geplant und eigentlich ein sehr ehrgeiziger Mensch.

Die Ärzte/Psychologen/Psychiater sagen alle, dass ich eine generalisierte Angststörung habe. Manchmal habe ich das Gefühl ich hätte Depressionen. Aber selbst der Doc sagt, dass Angstzustände oft in Verbindung stehen mit "depressiven" Zügen. Vorsicht: Keine Depressionen!

Habe jetzt seit ca. 1 Jahr Escitalopram genommen und in Rücksprache mit meinem Psychiater wieder abgesetzt, da ich der Meinung war, dass es mir sehr gut geht. Am Arsch die Waldfee!!!! :))) Mir gings danach die ersten Tage gut und dann nach und nach wurde es immer schlechter, sodass ich jetzt nach ca. 2 Wochen wieder mit der Einnahme begonnen habe.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich irgendeine andere Art von psychischer Krankheit habe, aber meine Psychologin lacht mich immer aus, weil ich als mit irgendetwas anderem komme... (Asperger, gespaltene Pers., etc.) Ich meine, ich finde es witzig, wie sie darauf reagiert und das macht mir auch oft mut, da sie wirklich sehr kompetent ist.

Mich nervt dieses ständige auf- und ab mit den Gefühlen. Mich nervt diese "Abhängigkeit" von Medikamenten...

Aber mal zu meiner Frage:

"Ich verstehe schon, dass da im Botenstoff-Haushalt etwas nicht so richtig funktioniert, aber ich habe das Gefühl, dass wir mit unseren negativen Gedanken bzw. auch das Unterbewusstsein unglaublich dazu beiträgt, diesen Haushalt durcheinanderzubringen. Wie ist es möglich, sich von all den negativen Gedanken und Ängsten zu befreien? Man muss es doch schaffen können, ein normales, ausgeglichenes Leben zu führen!!!"

Würde mich sehr freuen, von euch was zu hören!

Antworten
vkampi r7e-ll4a75


Kein Neuschnee käme auf die Idee, dass er keine z.B. Schilddrüsenmedikamente mehr brauchte, wenn er nur weniger negative Gedanken hätte oder keinen Gips beim gebrochenen Arm, oder?

Nichts anderes ist es dir!

Vielleicht ein Denkansatz der dir hilft! @:)

v1axmpirxellxa75


Kein Mensch ....Dieses T9, sorry

aj-psy=cho


Hi,

mir geht es genauso wie dir. Auch habe ich die gleiche Umgebung (Frau, Familie, Job, etc.), und ebenso

Ängste, Depris (?), Escitalopram...... auch seit 15 Jahren....

Auf und Ab, ja... das bestimmt auch mein Leben.

f9alcFo pe>legr+inoidexs


Hallo,

eine generalisierte Angststörung ist auch eine psychische Erkrankung. Du nimmst seit vielen Jahren schon das gleiche Medikament, vielleicht solltest du es mal wechseln. Es kann gut möglich sein, daß dir ein anderes besser hilft.

Weißt du, ich habe zB Borderline, manchmal denke ich, daß ich nichts hätte und komplett gesund wäre aber dann gibt es Tage, wo ich überzeugt bin, was ganz anderes zu haben. Ich fühle mich dann so schlecht, daß mir Borderline zu wenig vorkommt. Ich mußte beim Lesen deines Textes an mich denken. ;-D Nur habe ich es noch nie in der Therapie angesprochen.

Ich habe damals auch stark mit Ängsten zu kämpfen gehabt auch im Winter wieder. Ich weiß, wie du dich fühlst. Machtlos den Ängsten ausgeliefert. Ich habe da mehrere Medikamente ausprobiert und mir half Lyrica sehr schnell und gut. Das wollte ich dir nur mitteilen. Bei einigen hilft es echt gut, bei anderen das Gegenteil.

Wovor hast du denn hauptsächlich Angst, wann tritt sie auf?

Hast du denn beruflichen Stress oder hattest du welchen die letzten Jahre? Probleme? Familie? Todesfall?

Du hast etwas von Kindheitsängsten geschrieben, wovor hattest du denn da Angst? Wie war deine Kindheit? Hattest du Vertrauen zu deinen Eltern?

Liebe Grüße

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