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Völlig fertig wegen Jobverlust - wie Projekte beenden?

hhikRleinexs


Ich hätte alles getan, um dort weiter arbeiten zu können. So einen Traumjob finde ich nie wieder....

Du solltest nicht vergessen, dass zu einem Traumjob auch ein gutes Arbeitsklima gehört. Und das scheint ja - im Nachhinein - nicht vorgeherrscht zu haben. Du kannst also in dieser Hinsicht auf noch viel bessere Jobs hoffen!

Alias 725273


Gab es denn zwischenzeitlich Feedback Gespräche?

mein letztes Feedback war, dass alles super ist. Natürlich sind mir auch ab und zu Fehler passiert, so wie allen arbeitenden Menschen Fehler passieren. Aber ich habe immer daraus gelernt und es beim nächsten mal besser gemacht.

Wenn ich mir so anschaue, was meine Kollegen zum Teil für Böcke schießen und das nach Jahren in dem Betrieb, da war das echt nix, was mir da passiert ist. Und ich hab das ja alles zum ersten mal gemacht.

Alias 725273


Du solltest nicht vergessen, dass zu einem Traumjob auch ein gutes Arbeitsklima gehört.

das ist es ja, das Klima war super, fast freundschaftlich.

Deswegen haut es mich ja so um...

g[atDo


Was hindert einen daran, Dinge vorher anzusprechen bzw. über solche Entscheidungen frühzeitig zu informieren?

Mit ihr wurden regelmässig Gespräche geführt, bevor eine 2. Befristung verweigert wurde. Diese teilweise sehr deutlichen Gespräche hinderte sie nicht daran, immer wieder ihre Kompetenzen zu überschreiten und männliche Kollegen in Verlegenheit zu bringen. Wann ihr Bescheid gesagt wurde, weiss ich nicht mehr. Ist für die TE aber auch unwichtig.

Was ich damit sagen will: manche haben eine andere Wahrnehmung und wundern sich über "plötzliche" Entscheidungen, die eben für andere dagegen absehbar waren.

m/inixmia


wenn ich meinen Urlaub und die Überstunden nehme, kriege ich die Projekte unmöglich fertig.

In diesem Fall musst du sie eben übergeben. Wichtig wäre es, dass du dich jetzt aber nicht mit einer Krankschreibung rausziehst. Ich denke, dass du dir damit in mehrfacher Hinsicht eher schadest, als dass es dir nutzt. Klar, kurzfristig betrachtet wäre es eine Erleichterung, da nicht mehr hin und gegen die Enttäuschung ankämpfen zu müssen. Langfristig aber fällt das womöglich auf dich zurück: Schlechte Mundpropaganda in der Firma, evtl. spätere Wiedereinstellung sieht düster aus, evtl. Einstellungsprobleme bei anderen Firmen und vor allem dein eigenes, dann verschärftes, Versagensgefühl.

h+iIklei;nxes


Gut, aber das ist was anderes als wirklich aus dem Nichts :)

B9aLmbien$e


wenn ich meinen Urlaub und die Überstunden nehme, kriege ich die Projekte unmöglich fertig.

Dann macht ein anderer Mitarbeiter deine Projekte. Nimm auf jeden Fall deinen Urlaub und deine Überstunden.

Ab wann ist Schluß?

Alias 725273


Ab wann ist Schluß?

das möchte ich aus Gründen der Anonymität lieber nicht sagen, aber recht bald...

gNato


mein letztes Feedback war, dass alles super ist.

Ok, das hängt natürlich auch von der Ehrlichkeit des Chefs ab. Obwohl man auch stutzig werden sollte, wenn der Chef gar nichts anzumerken hat. Dann kann man auch mal fragen, was man noch verbessern kann.

Ich kann dir nur raten beim nächsten Mal in dieser Richtung engagierter zu sein. Gerade bei einem Traumjob sollte man doch mehr Gas geben (können).

i*stdocxhMist#soxwas


Was hindert einen daran, Dinge vorher anzusprechen bzw. über solche Entscheidungen frühzeitig zu informieren?

Daran hindert einen, dass man in vielen Fällen davon ausgehen kann, dass die Motivation des Mitarbeiters restlos sinkt und dieser die Arbeit fast komplett einstellt. Der TE scheint es ja ebenso zu gehen bzw. sie mit solchen Gedanken zu spielen. Und jemanden einpaar Monate einfach so mitzuschleppen ist sehr sehr sehr teuer.

Edleonpora


Ich persönlich hätte aus reiner schissigkeit ein paar Monate vorher nach den Aussichten gefragt - aber da tickt jeder anders und der Draht zum Chef ist auch immer ein anderer. Ich habe im Bekanntenkreis auch schon mehrfach mitbekommen das da recht 'unfair' gekündigt oder nicht verlängert wurde. Aber im Grunde richten sich die meisten AG da nur nach dem Arbeitsrecht und nicht nach moralischen Erwartungen. *schief grins*

Du musst dir jetzt auf jeden Fall keinen Kopf darum machen das du schlechte Arbeit abgeliefert oder irgendwie versagt hättest. Das sind Gedanken die dir jetzt nicht helfen. :)_

Wenn dein Job toll war und du ein Zeugnis bekommst das sich sehen lassen kann hast du eine tolle Referenz! Und du bist nicht die Einzige der so etwas passiert. Das ist ganz wichtig: Du bist damit nicht alleine!

Es hat nichts mir deiner Person oder deiner Arbeit zu tun. Punkt!

Das du dich darum kümmerst deine Arbeit auf die Kollegen umzulegen, sie in den Stand der Projekte einweist und sie damit Stück für Stück abgibst ist eine gute Idee. Damit nimmst du dir den Druck sie 'auf Teufel komm raus' noch stemmen zu müssen und hinterlässt einen guten Eindruck weil du nicht alles stehen und liegen lässt. In Tabularasa fertigstellen würde ich tunlichst vermeiden, denn dein Chef wird dich dafür nicht mal mit einem Keks belohnen. :)_

Musst du morgen Arbeiten? Denn es ist Freitag Abend und bestimmt hat ein guter Freund oder eine gute Freundin Zeit. @:) Es hilft dir sicherlich dich einmal richtig hemmungslos auszukotzen. :)^

Alias 725273


Ok, das hängt natürlich auch von der Ehrlichkeit des Chefs ab. Obwohl man auch stutzig werden sollte, wenn der Chef gar nichts anzumerken hat. Dann kann man auch mal fragen, was man noch verbessern kann.

Naja, also er hatte schon Verbesserungsvorschläge, die habe ich mir dann zu Herzen genommen, sie umgesetzt und dann war es auch besser.

Da ich viel zu viel Arbeit hatte, habe ich oft am Wochenende und abends daheim weitergearbeitet, um alles gut fertig zu kriegen und mir bloß nix zu leisten. Ich hab mir den Arsch aufgerissen, Kritik angenommen und es beim nächsten Mal besser gemacht, was hätte ich noch tun sollen?

goato


Gut, aber das ist was anderes als wirklich aus dem Nichts :)

Das meine ich doch: für sie kam es aus dem Nichts. Sie war sich sicher, dass ihr Vertrag entfristet wird (weil das in der Firma auch der Regelfall war).

Ein aufmerksamer Mitarbeiter hätte aber gesehen, dass es vielleicht unsicher ist und wenigstens rechtzeitig nachgefragt, wie es weitergeht.

iYstdo|c|h!Mibstsowaxs


@ Alias

Mach deine Arbeit so gut du kannst weiter auch wenn es weh tut. Die Situation ist schlimm, wird aber nicht besser wenn du dich jetzt verweigerts. Eher im Gegenteil könnte das irgendwann nachteilig auf dich zurückfallen. Meld dich arbeitssuchend, fange an dich zu bewerben und versuch weiterzuleben wie bisher. Vorallem solltest du dich da nicht reinsteigern, auch wenn es im Kopf natürlich rumpelt (hätte, wäre, könnte). Die Fakten liegen auf dem Tisch und es gibt nur einen Weg nach vorn.

Alias 725273


Ich persönlich hätte aus reiner schissigkeit ein paar Monate vorher nach den Aussichten gefragt

das habe ich gemacht, aber mein Chef "wusste es noch nicht".

Er musste wohl erst warten, ob alles von anderer Stelle bewilligt wird.

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