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Verlorener Zwilling

O*l1iwia hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

habe soeben durch eine systemische Aufstellung erfahren, dass ich meine Zwillingsschwester ein paar Wochen nach der Befruchtung verloren habe.

Die typischen Symptome dafür habe/hatte ich auch.

Hat von euch jemand die selbe Erfahrung gemacht? Wie ist euer Leben velaufen bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihr es erfahren habt? Und wie war es danach? Freue mich über Antworten.

Viele Grüße

Oliwia

Antworten
A(lice?imWontderlanxd


dass ich meine Zwillingsschwester ein paar Wochen nach der Befruchtung verloren habe.

Ich halte ja viel für möglich, aber das kann ich - ehrlich gesagt - nicht glauben, dass das prinzipiell möglich ist. @:) Und dann auch noch eine Geschlechtsbestimmung... ":/ :|N . Sorry, aber das glaube ich nicht, dass das geht. @:) Das musste ich jetzt einfach los werden... @:)

juust_clo:okixng?


Dass ein Zwilling im Mutterleib "verschwindet" gibt es schon... nur glaube ich nicht daran dass das irgendwelche Auswirkungen - besonders auf die Psyche - hat. Und von einer "Geschlechtsbestimmung und co im Nachhinein", nein, da glaub ich sicher nicht dran.

SWunfl9ower3_73


Mit allem Respekt, aber: Wie soll das möglich sein? Und welche "Symptome" sollst Du haben? Wer hat die Aufstellung durchgeführt?

Subtext: Das klingt nach esoterischem Heilpraktiker-Geschwurbel und nicht nach einer Einbettung in eine vernünftige Therapie... :(v

s#chQilchexr


Nur, weil Ihr noch nie davon gehört habt, heißt es nicht, dass es das nicht gibt!!

In der Regel spricht man vom allein geborenen Zwilling. Und ja, das hat Auswirkungen.

mLusiclus_65


Die Google-Eingabe Zwilling stirbt im Mutterleib bringt erstaunlich viele Treffer. Das war's aber auch schon so ziemlich, was ich dazu sagen kann...

Evtl. besteht die Gefahr, daß tatsächlich vorhandene psychische Probleme in mehr oder weniger spekulativer Weise auf eine Ursache zurückgeführt werden, die in Wirklichkeit keine ist.

C%omraxn


Du solltest vor allem die therapeutischen Grenzen einer Aufstellung und die Qualifikation des Durchführenden hinterfragen. Und dann beleuchten, ob es wirklich belastbare Beweise für einen solch weiten diagnostischen Rahmen gibt, oder ob du es glauben willst.

Eine Kollegin hat auch immer an solchen Dingen teilgenommen, bis sie einen psychischen Knacks weg hatte.

cNhxi


Ich wüsste nicht, welche Untersuchungen es heutzutage geben sollte, die belegen könnten, dass man während der Zellteilung nach der Befruchtung einen Zwilling gehabt haben könnte. Ja, es kommt recht häufig vor, dass nach der anfänglichen Zwillingsdiagnose sich nur ein Kind weiterentwickelt, aber nachträglich lässt sich das nicht beweisen. Erst recht nicht mit einer systemischen Aufstellung.

Nwordix84


Evtl. besteht die Gefahr, daß tatsächlich vorhandene psychische Probleme in mehr oder weniger spekulativer Weise auf eine Ursache zurückgeführt werden, die in Wirklichkeit keine ist.

So würde ich das auch ausdrücken, vielleicht noch mit dem Zusatz "Esoterik-Geschwurbel". Ich hab die "Symptome" mal überflogen und ja, ich kann mir gut vorstellen das Menschen die unter diesen Dingen leiden (vorallem psychische Probleme) gerne sowas als Ursache annehmen wollen.

Interessant ist übrigens das man dazu bei Google praktisch keine Treffer zu seriösen wissenschaftlichen Seiten oder Artikeln findet sondern ausschließlich aus der "Alternativmedizin" und Esoterik. Was man findet sind Berichte über Geburtsfehler usw. wenn der andere Zwilling ne ganze Zeit lang überlebt, aber ein absterben eines Embryos hat mit Sicherheit keinen Einfluss auf den zweiten, ganz besonders nicht auf die Psyche.

TihEa3linxa


Ich muss sagen, dass ich vorsichtig wäre mit so etwas. Ich habe beobachtet wie eine Freundes immer kränker wurde als sie nach Ursachen für ihre schon lange vorhandenen psychischen Probleme gesucht hat. Es hat ihr nach eigenem Bekunden gar nicht gut getan, sie hat viele Diagnosen bekommen, und war schließlich so aus der Bahn dass sie nichts mehr geschafft hat.

Und es war nicht das Übliche "Tief" bevor es besser wird, das man bei vielen Therapien hat, sondern sie wurde immer kränker.

Es hat Jahre gedauert bis sie halbwegs wieder stabil wurde und heute sagt sie selbst, dass es einer ihrer größten Fehler war zu viel auf speziell diese "systemischen Aufstellungen" zu geben nach denen sie als Säugling traumatisiert wurde und jetzt alles daran liegt. (und es gibt rein praktisch keine Hinweise darauf dass sie etwas Anderes als eine schöne Kindheit hatte, war sie selbst auch sagt)

Ich finde es ehrlich gefährlich wenn rein von Symptomen die zufällig passen auf Dinge im Mutterleib oder in der Babyzeit geschlossen wird. Damit wird viel kaputt gemacht. Und, was ich immer auch im Hinterkopf habe: man. kann eine Menge Krankheiten an sich diagnostizieren. die man gar nicht hat wenn es nur um den Symptomkatalog geht. Nur hat man deshAlb noch lange nicht HTC gleich auch nicht die Krankheit.

A!l'iceimWoxnderl-anxd


Wenn ein Therapeut an so etwas glaubt, weiß ich nicht, ob ich ihn ernst nehmen könnte. :|N

Wenn er bewußt (möglicherweise sogar mit positiver Absicht) den Patienten daran glauben lassen möchte, weiß ich auch nicht, ob dies der richtige Weg zu einer Gesundung ist. Erstens, weil ein unfaires "Gefälle" entsteht (er nimmt ja dann den Patienten nicht ernst). Im Weiteren denke ich, dass man bei der Wahrheit/Realität, auch wenn sie manchmal schmerzhaft sein sollte, weitgehend gut aufgehoben ist.

Fazit: Ein realitätsorientierter Therapeut, der mir lehrt kompetent mit der Realität umzugehen, wäre mir eindeutig lieber. :)z :)^

Es ist auch völlig unlogisch, als Embryo/Fötus das Geschlecht eines anderen Embryos erkennen zu können. Erstens hat man als Embryo keine Möglichkeit dies zu erkennen, zweitens hat ein Embryo keine Möglichkeit, sich in irgendeiner Weise geschlechtsspezifisch zu äußern. Das hat in dieser Lebensphase schlichtweg noch keine Bedeutung. Da geht es um ganz elementare Dinge.

Ein Therapeut, der jemanden auf so einen unrealistischen Pfad lockt, kann u. U. Ungesundes bewirken, das kontraproduktiv für einen Heilungsprozess ist. Ich kann davor nur warnen, bzw. raten, den gesunden Menschenverstand einzusetzen, der sollte einem möglichst nicht abhanden kommen... :-D

VXampAxngel


Hier mal ein Beitrag einer "betroffenen" Mutter...

Ich war mit Zwillingen schwanger, habe meine Tochter im 6. Monat verloren und meinen Sohn glücklicher Weise unter strenger Bettruhe im KH bis zur 34. Woche ausgebrütet. Das alleine war wirklich ein Wunder...

Mein Sohn war leider ein Schreikind, das erste Jahr war Horror!

In der Schreiambulanz wurde mir empfohlen ihm eine Puppe zu kaufen. Man hätte wohl sehr gute Erfolge erzielt, bei dem überlebenden Zwilling, da er durch gemeinsame Wochen im Mutterleib schon irgendwie gespürt hat, dass er ein Teil von einem Paar war...

Punktum ich habe ihm eine Reborn Puppe gekauft, die einem echten Baby zum verwechseln ähnlich sieht und diese hat er geliebt und überall mit hin geschleppt.

Als er 3,5 Jahre alt war bekam er ein Brüderchen und den liebt er heute 5 Jahre später noch abgöttisch... Sie schlafen immer noch gemeinsam in einem Bett, halten beim Auto fahren Händchen, etc.

Nur mal so als Erfahrungsbericht...

VUampAnxgel


P.S. an die Verbindung zum nicht endwickelten Fötus glaube ich auch nicht...

mCs92


Vampangel,v ich glaube, das ist eine andere Situation bei einer doch lange erlebten gemeinsamen Entwicklung.

Vei einem so frühen Abgang glaube ich definitiv an Störungen.

Meine Tochter war ganze 2 Wochen ein Zwillingskind (2 befruchtete Eizellen wurden mir eingesetzt und nur eine hat sich eingennistet). Vielleicht kann sie deshalb so schwer Kontakte knüpfen?? ???

Ach nein, das hat ja andere Gründe. Aber vielleicht kommt ihr Autismus ja daher?

Man kann so vieles zusammenfantasieren, ganz ohne wissenschaftliche Grundlage. Aber es hört sich doch schlüssig an, das reicht den Esoterikern schon.

N"ordiD84


Bei nem Kind im 6. Monat ist das natürlich was anderes, ich glaube da ist es schon nachvollziehbar denn da bekommen die ungeborenen Kinder ja doch mehr mit als man denkt. Aber bei nem Embryo ? Wie soll ein wenige Millimeter großtes "Kügelchen" denn merken was links und rechts nehmen ihm ist ? Dafür hat es einfach noch garkeine Zellen oder Organe.

Aber klar klingt diese ganze "Schlussfolgerung" total nachvollziehbar und auch einfach zu verstehen. Genau darauf basieren solche Theorien ja und genau das ist das angenehme wenn jemand daran glauben will, ist besser als eine Störung im Gehirn oder schlichte Traumata in der Vergangenheit.

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