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Verlorener Zwilling


Einen OT-Beitrag entfernt.

A_liceiUmWSo%nderlxand


habe soeben durch eine systemische Aufstellung erfahren, dass ich meine Zwillingsschwester ein paar Wochen nach der Befruchtung verloren habe.

Sorry. Aber das liest sich doch so, dass Du vorher nichts von einer Zwillingsschwester wusstest und durch eine systemische Aufstellung davon erfahren hast. %:|

Ich traue eine Geschlechtsbestimmung, bzw. das Erkennen eines Zwillings, der ein paar Wochen alt ist nur einem Gynäkologen/in zu.

Aber der 16. Woche (am Besten aber ab der 20.) kann (laut nachfolgendem Bericht) dieser Facharzt/in mit viel Glück, einem guten Ultraschallgerät und einem guten Auge das Geschlecht erkennen.

Auch durch eine Fruchtwasseruntersuchung kann man das Geschlecht bestimmen. Dieser Facharzt wäre dann auch der Mediziner, der verbindlich einen Zwilling feststellen kann [[http://www.helpster.de/ab-wann-sieht-man-das-geschlecht-des-babys-im-ultraschall_112659]]

Aber ein Mensch, der eine systemische Aufstellung mach, Jahre danach? Der/die bindet einem einen Bären auf. :|N :(v Unglaublich. %-| Vielleicht kann er/sie auch noch die Lottozahlen vorhersagen...... :-X

A?liBceim4WonTderla(nd


Spannend und faszinierend und unglaublich toll finde ich aber, dass der Körper der Frau in der Lage ist, einen Embryo, der möglichweise nicht gesund ist, (so traurig, aber vermutlich sinnvoll es ist) "abzustoßen" (klingt jetzt wirklich hart :-/ und ist es auch) und trotzdem noch das andere Kind es schafft, zu überleben. :)^ Welche Kraft das Leben doch hat! Das ist wirklich toll! Das ist Höchstleistung für den Körper, so was zu schaffen.

V<ampKAngel


Ja das war wirklich ein Wunder...

Der Professor der Charitè ist mit "meiner" Geschichte auch auf einem Kongress gewesen und hat über die absolut seltene zweizeitige Zwillingsgeburt > 90 Tage referiert!

Aelicei_mWonderldanxd


VA:

habe meine Tochter im 6. Monat verloren und meinen Sohn glücklicher Weise unter strenger Bettruhe im KH bis zur 34. Woche ausgebrütet.

Wie Dein Körper das koordiniert hat, das ist irre! Eigentlich ist so etwas eine positive Geschichte, die aussagt, dass man (der andere Zwilling) dennoch überleben kann.

Traurig ist nur, dass ein Kind gestorben ist, aber möglicherweise war ja ein Defekt die Ursache und dann ist es ja wieder - zwar tragisch, aber gut so.

AtliceimVWond{erlxand


War die erste Geburt "natürlich"?

VFampAn+gexl


Ich bin wirklich unsagbar dankbar für mein kleines Wunder und meine Verbindung zu meinem großen Sohn ist eine ganz Besondere...

Ja es war eine natürliche Geburt, die Fruchtblase war ja geplatzt... erst hatte ich noch gehofft meine Tochter noch ein paar Wochen ausbrüten zu können, aber ein Frühchen in der 23-25 SSW wäre eigentlich auch nicht wünschenswert gewesen... nach ein paar Tagen ist mir die Nabelschnur durch den Muttermund gerutscht, da der sich am öffnen war... letztendlich kam ein sehr beherzter Professor und hat dann bei einer Untersuchung ein Beinchen zu fassen bekommen und sie (schon ohne Herzschlag) "raus gezogen"... 320 Gramm schwer und 23 cm lang... alles dran und doch nicht lebensfähig... dieser Mann ist mein Held, wer weiß ob ein jüngerer Arzt so gehandelt hätte... denn wenn der Körper erst mal mit Wehen die Abstoßung eingeleitet hätte, dann wären beide gestorben... klar fragt man sich warum, aber ich bin auch der Überzeugung der liebe Gott hat das nicht ohne Grund so gerichtet...

ABlinceaimGWondervlanxd


denn wenn der Körper erst mal mit Wehen die Abstoßung eingeleitet hätte, dann wären beide gestorben

Also hast Du das Leben Deines Sohnes der Geistesgegenwärtigkeit und Intervention eines erfahrenen Arztes zu verdanken!

Da ist ja viel Positives zusammen gekommen, trotz der kritischen Umstände. Dass Du im Krankenhaus warst, war ein Segen!

Wie hast Du die Situation als der Professor Eingriff empfunden? Oder wusstest Du nicht, wie Dir geschieht oder was da gerade geschieht?

VIamCp/AnUgel


Ich lag schon im Kreissaal... ich wusste eigentlich nicht so genau auf was ich warte, war Rand voll mit Angst... die Situation hat mich dann leider so überwältigt, dass ich, als ich gefragt wurde, ob ich meine Tochter sehen und/oder halten möchte verneint und viel geweint habe... später habe ich ein Foto von ihr in einem Umschlag bekommen... das ist im August 9 Jahre her (20.08.2007)und ich habe mir dieses Foto bis heute nicht angucken können... Am Grab war ich aber schon öfter... heute denke ich, ich hätte sie gerne gesehen, um richtig Abschied nehmen zu können. Bis heute verdränge ich mehr als mich bewusst damit auseinander zu setzten... ich musste damals ja auch stark sein und mich auf meinen ungeborenen Sohn konzentrieren, da war kein Raum und keine Zeit zum Trauern.

Und weißt du was echt verrückt ist... im September 2010 habe ich (ungeplant) positiv schwanger getestet und der erste Tag der letzten Regel, also Beginn der Schwangerschaft war der 20.08.2010!!!

Ich habe ganz fest daran geglaubt, dass der liebe Gott mir mein verlorenes Kind schenkt...

Danke, dass ich das hier mal niederschreiben durfte...

RDy=e


Dieser angebliche Zwillingsverlust "grassiert" seit ein, zwei Jahren geradezu in der esoterischen Szene. So viele verschwundene Zwillinge, wie dort hineinvermutet wird, kann es kaum geben. Ich halte das Thema, so wie das angebliche, vorgeburtliche Leben - für einen Hype, der von den "modernen" Eso-Therapeuten ausgeschlachtet wird, so leid es mir für diejenigen tut, die nun dort eine Lösung ihrer psychischen Probleme zu erkennen scheinen.

CGytebx


So viele verschwundene Zwillinge, wie dort hineinvermutet wird, kann es kaum geben.

Es soll in etwas 13% aller Schwangerschaften vorkommen. Wenn der Zwilling tot auf die Welt kommt, hat es grosse Auswirkungen auf den Ueberlebenden. Das berühmteste Beispiel ist Elvis, der seinem Zwilling das ganze Leben lang nachgetrauert hat.

Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Stress während der Schwangerschaft Einfluss auf das ungeborene Kind hat, finde ich es nicht abwegig anzunehmen, dass ein sogenannt verlorener Zwilling einen Einfluss hat. Das muss nicht zwingend über über die kognitiven Gehirnfunktionen ablaufen.

AMliceimcWcond$erland


Also, wenn erwiesen ist, dass ein Zwilling existiert hat, ist die Situation ja anders einzuordnen, als wenn nach vielen Jahren aufgrund von psychischen Befindlichkeiten spekuliert (bzw. ohne Beweis behauptet) wird, dass da ein Zwilling war.

Dann ist sicher auch zu unterscheiden, in welcher Phase der Zwilling gestorben ist. Im Alter von vier SS-Wochen oder vier SS-Monate, oder wie bei VA noch viel später.

Ich kann mir schon vorstellen, dass als VA im Kreißsaal lag "Rand voll mit Angst" das noch ungeborene Kind diese Angst-Stressreaktion dann auch in seinem Körper gespürt hat und dass das Absterben des Zwillings ja auch irgendwelche Prozesse in Gang setzt, die sich auswirken. Dennoch wurde alles so gut abgefedert, wieder ausgeglichen, dass das Kind sich gesund weiterentwickeln konnte. Das bedeutet ja, dass die Natur im Prinzip ganz schön robust ist. Bzw. als Mutter ist man halt auch hormonell randvoll gedopt... ;-D

Vielen Dank VA, dass Du uns davon erzählt hast! :-D @:)

V2ampJAngel


Vielen Dank Alice, dass du so positiv eingestellt bist... Ja ich bin mir ganz sicher, dass so bald man ja auch selber Kindsbewegungen spüren kann, was bei Zwillingen in der Regel früher ist als bei einer One Kind Show... Auch der Zwilling merkt was da los ist... Mir wurde immer gesagt, dass ich stark und voller Hoffnung den soll, da sonst das ungeborene das aufnimmt... Man sagt doch ach, dass mit den Baby sprechen gut sein soll, oder klassische Musik wäre super... Aus erster Reihe bekommt es dann doch auch die Emotionen der Mutter mit...

kVoltrdaxst


Ob diese Geschichte auch hierhin gehört?? Als mein Sohn 4 Jahre alt war, klagte er über Schmerzen im harten Gaumen. Zunehmend hatte er Mühe zu essen und auch ein Knubbel war zu spüren, der "steinhart" schien. Der Zahnarzt machte ein Röntgen und darauf war ein Backenzahn zu sehen, der - voll ausgebildet - sich den Weg durch den Gaumen bahnte.

Auf dem Röntgenbild war ebenfalls zu sehen, dass ALLE Zähne so angelegt sind, wie sie normalerweise kommen werden. Mit anderen Worten: es war ein "fremder" Zahn im Kindermund.

In einer grösseren Operation wurde der Zahn entfernt und der Kommentar des Kieferchirurgen war, dass das "ein aufgelöster Zwilling" sei aus dessen Biomasse sich bloss dieser eine Zahn entwickelt habe. Dies komme selten vor, öfters komme vor, dass jemand einen Knubbel in der Rückenmitte habe, der wachse und Beschwerden verursache und nichts als Haare beinhalte - ein richtiges Knäuel - wenn man ihn entferne.

In unserer Familie kommen Zwillinge öfters vor und für mich waren diese Erklärungen plausibel.

Danke VampAngel, dass Du uns an Deiner Geschichte hast teilhaben lassen.

Mit der "esotherischen Dimension" kann nicht nichts anfangen und denke so, wie die allermeisten hier geschrieben haben.

Wir haben auch ein Familienmitglied, was völlig auf der Schiene ist und damit seinen Liebsten viel Stress und Leid zumutet. Und sich selber auch, denn er ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

Raye


Natürlich spreche ich mit meinem Beitrag nicht an, wo ein Zwilling unmittelbar vorhanden war! Das wäre nicht nur taktlos, sondern unverschämt. Mir ging es nur und einzig um die Fälle, wo psychische Missbefindlichkeit mit einem möglicherweise ehemals vorhandenen Zwilling erklärt wird. Das finde ich als Behandlungsmöglichkeit und für einen dauerhaften Behandlungserfolg grenzwertig, mehr wollte ich nicht sagen. Ich bitte um Pardon, falls sich jemand davon angegriffen gefühlt haben sollte, war nicht so gemeint.

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