» »

Was macht ihr gegen äußere Reize?

spensibe\lman


Und was macht ein Arzt in dem Fall?

Diagnose --> Therapie/Prophylaxe

Cqinnamxon4


Für mich klingt das einfach nach einer gewissen Überreizung. Hast du viel Stress derzeit? Wenn ich keine Ohropax habe, um mich abzuschotten, versuche ich, es auszuhalten, und mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich auch an Lärm und Störungen gewöhnen, siehe hier: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Habituation]]

Langfristig würde ich dir aber auch raten, eine reizärmere Umgebung zu wählen. Zumindest, sofern das die anderen Bereiche deines Lebens nicht zu sehr in Mitleidenschaft zieht.

snensiXbel~man


Ich weiß nicht, ob das Training ist (aus Kindertagen), aber ich kann mich aus der Wahrnehmung äußerer Reize weitgehend auskoppeln. Wenn ich z.B. etwas lese, kann ich soweit abschalten, dass ich selbst großen Lärm oder Anreden nicht wahrnehme- mitunter komme ich aus diesem Zustand nur raus, wenn ich mit dem Lesen fertig bin, nur noch oberflächlich lese oder wenn mich jemand schüttelt oder kräftiger berührt.

Wenn das trainierbar ist, dann halte ich das auch als einen Lösungsweg, Stress zu reduzieren. Offenbar gibt es aber ähnliche Möglichkeiten bei Hypnose oder Autosuggestion (damit kann man auch Stresssituationen entfliehen), deswegen vermute ich, dass das Maß äußerer Wahrnehmung trainierbar ist und damit bewusst gesteuert werden kann.

Cpi:nna$moxn4


dass das Maß äußerer Wahrnehmung trainierbar ist und damit bewusst gesteuert werden kann.

Genau so ist es. Zwar spielt da auch immer mit rein, wie sensibel man von Natur aus gegenüber bestimmten Reizen ist, aber man kann den Grad der Irritation definitiv beeinflussen.

ATl5ex84Mxuc


Hallo,

Google mal den Begriff "Hochsensibel" und mach so nen Test. Möglicherweise bekommst du dort Antworten auf viele deiner Fragen

Hab ich , und da finde ich mich sehr gut wieder.... Kann sich das über Jahre "aufbauen" und dann so manifestieren, dass der Körper ständig sagt : "STOP"?

Nur vertippt? Agoraphobie meintest du wohl. Also Platzangst.

Ja, bestimmt vertippt :) aber ich meine eigenltich die Angst vor öffentlichen Plätzen, vor vielen Menschen, wie es mit Diagnostiziert wurde... Das komische ist, mit Ohropax und Sonnenbrille halte ich es im Stadion wunderbar aus, ohne den Hilfsmitteln ist mir ein Gespräch mir Busfahren mit 3 Personen schon manchmal zu viel

Stressverarbeitung ist eine hormonelle Angelegenheit, vielleicht auch mal auf die Hormone schauen lassen.

Ja, Hab mal eine Stressprofil machen lassen, Cortisol war morgens normal, Mittags im Loch, Abends Normal und DHEA abends deutlich erhöht. aber was ich damit anfangen soll.. hmmm :)

Du warst ja schon beim Arzt, lehnst aber die Verdachtsmomente (wie Depressionen oder Agoraphobie) ab.

Wozu warst du dann beim Arzt, wenn du es sowieso besser weißt? ":/

Ich lehne das nicht ab, ich mache dagegen schon seit 4 Jahren nun die ". Therapei und lasse mich da auch voll drauf ein, nur es ist wie am 1. Therapietag, es ist alles gleich...NUr die Stresstoleranz ":/ ist gesunken...

Wegziehen bzw. sich den Situationen nicht aussetzen ist so ziemlich das Unklügste, was du machen kannst.

Seh ich auch so... vermeiden ist schei... wie auch beschrieben, da bringt es auch nix in ein Dorf zu ziehen,, ich bräuchte auch dort Oropax

Autismus und Hochsensibilität kommt da meiner Meinung nach eher in Frage.

Hat das wer diagnostiziert bekommen und ging es damit ähnlich wie mir?

Für mich klingt das einfach nach einer gewissen Überreizung. Hast du viel Stress derzeit?

Ja, negativen stress hab ich schon das ganze leben lang, nur jetzt dreh ich mich in der Sackgasse im Kries, weil der Zustand stress macht -> wird nicht besser -> Nicht alltagstauglich -> Probleme Arbeit -> und wieder von vorne...

ETvo?luzzxer


Ich lehne das nicht ab, ich mache dagegen schon seit 4 Jahren nun die ". Therapei und lasse mich da auch voll drauf ein, nur es ist wie am 1. Therapietag, es ist alles gleich...NUr die Stresstoleranz ":/ ist gesunken...

Klingt für mich wie, die Stressverarbeitung hast du schon etwas besser trainiert, nur die Ursache ist noch nicht gefunden. Dabei sehe ich Stress als solchen nicht als Ursache, Stress bzw. Belastungsfaktoren haben mMn eine "neutrale" Rolle. Ausschlaggebend ist deine Stressverarbeitung, diese ist i.d.R. hormongesteuert und von Gehirnstrukturen abhängig.

Ist denn mit dem Cortisol-Spiegel alles was mit Stressverarbeitung zusammen hängt schon abgeklärt? Meines Wissens gibt es da noch mehr Hormone, die da mitspielen.

Ich vermute eine Mischung aus genetischer Veranlagung, Hormonmix und über die Jahre erworbenes Stressverarbeitungsverhalten, im Sinne von Verhaltens"programmen". An Verhaltensprogrammen kann man therapeutisch arbeiten, aber das ist wahrlich harte Arbeit. Vielleicht kann man diese mit hormonellen oder anderen Psychopharmaka unterstützen. Schön klingt es nicht, wenn man so Zeug nehmen muss, aber wenn es hilft und es muss ja nicht für immer sein. Aber das müssen Ärzte herausfinden. Die richtigen Ärzte dafür muss man leider selber erst finden.

AzufDDerA2rxbeit


Ich kann das zum großen Teil nachvollziehen weil es mir sehr ähnlich geht - allerdings nicht ganz so extrem. Oder sagen wir: nur selten.

Ich habe gelernt mich gegen die Eindrücke abzuschotten mental... alles um mich herum auszublenden. Aber das ist auch nicht immer einfach und erfordert Kraft und Konzentration. Und führt zu Folgeprobleme. Wenn ich im Kaufhaus einem Menschen über den Weg laufe, den ich gut kenne, so erkenne ich ihn meistens nicht. Ich könnte selbst hinter meinem Vater an der Kasse stehen und würde es nicht merken es sei denn er würde mich dann konkret ansprechen. Ich blicke durch die Menschen hindurch, ohne sie warzunehmen (absichtlich). Das wiederrum wird von vielen als Unhöflich wahrgenommen und so wurde ich schon oft vorwurfsvoll darauf angesprochen.

Es gibt aber auch Zeiten, wenn ich sehr viel Stress habe, wo ich solche Menschenansammlungen gar nicht mehr aushalte und Angst- und Panikattaken bekomme... dann flüchte ich, so schnell ich kann.

Du bist also nicht alleine. Was mir hilft: autogenes Training. Je tiefer mein gernereller Stresslevel ist, desto besser komme ich damit zurecht.

AbnnalAenas13


Mir ist es ein Rätsel, wie Menschen in Großraumbüros arbeiten können.

Mir ging es so. Zwar "nur" mit 8 Mitarbeitern aber jeden Abend konnte ich nicht mehr. Und niemand hats verstanden.

Rbegen'pfeWifexr


Google mal den Begriff "Hochsensibel" und mach so nen Test. Möglicherweise bekommst du dort Antworten auf viele deiner Fragen

Hab ich , und da finde ich mich sehr gut wieder.... Kann sich das über Jahre "aufbauen" und dann so manifestieren, dass der Körper ständig sagt : "STOP"?

Keine Ahnung, aber ich habe den Eindruck, dass es mit dem Älterwerden zunimmt, bzw. sich teilweise auch verändert.

Was mir früher eher wenig ausgemacht hat ( beispielsweise laute Musik, Sonnenlicht, Sozialkontakte mit vielen Personen auf einmal, wie bei Geburtstagsfeiern oder so was ) macht mich heute teilweise echt fertig.

Kmlegixo


Alex84Muc

Ich lehne das nicht ab, ich mache dagegen schon seit 4 Jahren nun die ". Therapei und lasse mich da auch voll drauf ein, nur es ist wie am 1. Therapietag, es ist alles gleich...NUr die Stresstoleranz ":/ ist gesunken...

Und was bedeutet da? Was sagt Dein/e Therapeut/in?

Was ist der Grund, dass Du bisher nichts geändert hast bzw. eher noch eine Verschlechterung eingetreten ist? Weswegen bist Du in Therapie? Was hast Du während der letzten 4 Jahre alles gelernt/probiert/erkannt?

Ja, negativen stress hab ich schon das ganze leben lang, nur jetzt dreh ich mich in der Sackgasse im Kries, weil der Zustand stress macht -> wird nicht besser -> Nicht alltagstauglich -> Probleme Arbeit -> und wieder von vorne...

Wie kommt es, dass Du schon Dein Leben lang Stress hast?

KElexio


Was mir früher eher wenig ausgemacht hat ( beispielsweise laute Musik, Sonnenlicht, Sozialkontakte mit vielen Personen auf einmal, wie bei Geburtstagsfeiern oder so was ) macht mich heute teilweise echt fertig.

Bei mir ist es genau umgekehrt. Je älter ich werde, umso mehr innere Ruhe bekomme ich - mit Unterbrechungen. ;-D Liegt allerdings an mir, denn wenn ich nicht mehr achtsam bin, dann bin ich schneller gestresst.

CRindVerelKlxa68


Da sollte ein Arzt tun.

:)z :)z

Wer mit Alltagsgeräuschen, Alltagsreizen schnell überlastet ist, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen.

Na, ich find, hier werden Ärzte gerade ganz schön überschätzt :=o ... Beruhigungsmittel verschreiben, zur Psychotherapie raten - damit hat sich's dann. Von Hypersensitiv hat der durchschnittliche Hausarzt noch nichts gehört (warum auch).

Ich finde das Vermeiden von zu starken Reizen durchaus praktikabel (mache ich auch, bin auch hypersensitiv), gleichzeitig ist aber auch ein stufenweises Herantasten an Reizschwellen, im Sinne einer stufenweise Desensibilisierung, hilfreich.

SMuEenneali7x8


Das erste was mir eingefallen ist war auch Hochsensibel.

Lies mal ein Buch darüber. Sehr gut finde ich das von Susan Marletta-Hart "Leben mit Hochsenibilität" .

Sie gibt auch Tipps im Umgang damit und noch ein Tipp ;-) ...

Du musst unbedingt zu einem Therapeuten der sich mit Hochsensibilität auskennt, sonst kommt's nicht gut (bemerkst du ja selber)

Wenn du mer drüber wissen willst schreib mir eine PN.

LG

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH