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Neid und Gefühl von Unzulänglichkeit durch Social Media Accounts

S'alxdo


Du hast es ja schon verstanden, Du brauchst jetzt also nur noch den Anstoß, der Dir hilft, es vom Kopf zum Herzen gehen und damit in Deine Handlungen einfließen zu lassen.

Das geht.

Wenn man will.

E4hemalwiger, Nutzer5 l(#5686u97)


Um wirklich glücklich zu sein muss das was Du (mit Begeisterung) tust eben auch das Risiko des Verlustes bergen.

Meinst Du damit, Beziehungen zu Männern eingehen, oder allgemein alles was ich so tue?

Mh - an Deiner Stelle würde ich mal kurz überlegen wann ich das letzte mal von etwas an dem ich aktiv beteilligt war so richtig begeistert war. Damit meine ich nicht zwangläufig etwas was ich dann bei "Projektende" (um mal ein Arbeitsbeispiel zu nennen) rückblickend betrachtet 100 % perfekt fand. Gerade wenn Du zum Perfektionismus neigst wird es sowas nicht geben! Sondern ich meine eine Phase im Projekt wo Du fieberhaft mit anderen zusammen an dem Projekt gearbeitet hast und das Ziel aus ganzem Herzen erreichen wolltest und Dich morgens der eine oder andere Kollege mit dem "Wow - wir machen das wirklich - ist das nicht klasse?" Grinsen begrüsst hat.

Kennst Du das überhaupt bei Dir? Oder musst Du da seeeeeeeehr weit zurückwandern in Deine frühe Kindheit?

Wenn Du da sehr lange nachdenken musst: Das geht sehr vielen Menschen so, in Deutschland vielleicht sogar den meisten. ;-) Wir sind hier einfach etwas verkopft.

Wenn Du Dich an so eine Situation erinnerst dann würde ich mir an Deiner Stelle mal eine halbe Stunde Zeit nehmen, es mir irgendwo gemütlich machen und mich so genau wie möglich erinnern - die Gefühle von dieser Situation wieder aufleben lassen. So lange bis aus einem innern Lächeln ein äußeres Grinsen und vielleicht sogar freies Gelächter wird. Am besten eignet sich ein Freitag abend vor einem freien planlosen Wochenende.

Wenn Du dieses Gefühl wieder hast aufleben lassen kann sich das anfühlen als ob Du für einen Moment "endlich ankommst". Das ist sozusagen der "Check up" ob es das Gefühl ist was Du suchst oder ob Du auf dem Holzweg bist ,). Von dort ausgehende kannst Du mit Deinen heutigen intellektuellen Möglichkeiten ausloten was in dieser Situation gegeben war und solche Gegebenheiten in Deinem aktuellen Umfeld suchen. Wenn Du keine hast schau ob Du Dir welche schaffen kannst.

Gerade das mit dem genügend Einfluss aber nicht 100%. Manchmal denke ich auch, dass ich vielleicht nicht so auf Schönheit fixiert wäre, wenn ich (noch) weiter weg vom Ideal wäre. Also wenn ich unterdurchschnittlich aussehen würde. Dann wäre es vielleicht einfach nicht in meiner "Strebenswelt". Und so denke ich "ich bin recht nah dran, aber eben nicht ganz dran". Macht das Sinn?

Ja. Dein Denken ist von außen betrachtet "vernünftig" genug um Dich nicht mit Zielen zu belasten, die andere Dir nicht zutrauen würden, stimmts? ;-)

Wenn wir die von außen festgelegten Ziele erreicht haben, die vereinfacht auf: Job, materielle Sicherheit, Sozialleben, Beziehungen rauslaufen ist die "Pflicht" erreicht. Von außen (Eltern, Umfeld) werden keine einfachen Ziele mehr an uns herangetragen. Unbewusst scheinen wir Menschen zu wissen, dass erst dann die tatsächliche Herausforderung anfängt: Uns selbst sinnstiftende zusätzliche Ziele zu schaffen und diese auch zu verteidigen. Manche Menschen kommen nie an diesen Punkt weil sie sich mit den Standartzielen schon schwer tun und sich überfordert fühlen. Manche bleiben bei den Standartzielen hängen und versuchen darin "die besten" zu werden indem sie sich immer mehr an äußere Anforderungen anpassen, das Ziel nicht erreichen, weil "die anderen" plötzlich eine Trendwende machen und so weiter. Und andere steigen nach und nach aus dem Kreislauf "der anderen" aus und wandern hin zu: ich mach aktiv etwas was mir wichtig ist und suche mir Menschen denen das auch wichtig ist. Die [[https://www.youtube.com/watch?v=GgBpyNsS-jU Minimalist]] Bewegung wär z.B. so eine. Du magst eine ganz andere finden oder vielleicht sogar gründen. ;-)

Der Status in dem Du Dich befindest: Nicht überfordert mit dem was von Dir erwartet wird, aber plötzlich damit konfrontiert, dass Du bestimmst was Du von Dir erwartest - ist der wirklich spannende der darüber bestimmt ob Du Zukunft gestaltest oder Trends hinterher rennst. Das kann Angst machen und deshalb kann man anfangen an den Zielen zu klammern, die "die anderen" wichtig finden und diese dann übergenau erfüllen zu wollen - die beste darin sein. Für Dich? Oder doch für die anderen?

Wenn die eigentliche unbewusste(?) Antwort ist: Für die anderen - dann hab ich auch was davon! ist ein Teil von Dir frustriert, weil er nicht zum Zug kommt. Den zu befreien ist aus meiner Sicht der Job, den wir alle spätestens dann haben sobald unser Leben ein gewisses Maß an "äußerer Sicherheit" erreicht hat, weil dieser Teil von uns Kreativität ist, die etwas beizutragen hat. Er will gelebt werden. Nicht 24 Stunden am Tag ;-), aber er braucht Ausdruck.

Yoga kann Dich darin unterstützen die Ziele zu finden die Du wichtig findest, die nicht "Standartziele" sind. Alle möglichen Techniken, die Dein Unterbewusstein etwas "hochkommen" lassen können helfen. Wenn der Prozess so richtig losgeht und Du anfängst auch Dein Umfeld danach zu gestalten kommt nicht selten auch der "richtige Mann".

NLina2x386


Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum diese Menschen meinen, alles posten zu müssen? Sie sind quasi süchtig nach Likes und Anerkennung. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sie sich selbst im Inneren unzulänglich und teilweise unzufrieden mit sich selbst fühlen. Um eine Fassade zu wahren, wird also ein virtuelles Ich geschaffen. Diese Leute wollen deinen Neid und dass du siehst, dass sie vermeintlich alles haben. Sonst würden sie darin nicht so viel Zeit und Mühe investieren.

Es spiegelt in keiner Weise die reale Welt wider. Sie genügen sich selbst im Inneren nicht und brauchen ständig Input von außen, um ihr Selbstbild zu erhalten.

Durchschaue das und lebe dein Leben im Hier und Jetzt.

B'rigixda


@ Saldo:

Ja, da stecken sicher Muster aus der Kindheit drin. Prinzessin und wenig Frustrationsschwelle ;

@ NotMichaelCaine:

Sondern ich meine eine Phase im Projekt wo Du fieberhaft mit anderen zusammen an dem Projekt gearbeitet hast und das Ziel aus ganzem Herzen erreichen wolltest und Dich morgens der eine oder andere Kollege mit dem "Wow - wir machen das wirklich - ist das nicht klasse?" Grinsen begrüsst hat.

Kennst Du das überhaupt bei Dir? Oder musst Du da seeeeeeeehr weit zurückwandern in Deine frühe Kindheit?

Also in meinem Job gibts auf jeden Fall Projekte, wo wir intensiv zusammenarbeiten und uns dann über die Realisierung freuen. Mit einem Honigkuchen-Grinsen in die Arbeit...das ist ja schon auch wieder sehr viel Anspruchsdenken find ich. Also dass man da sich auch schon wieder den Druck macht: wenn ich nicht "gern" zur Arbeit gehe und sage "macht doll Spaß", bin ich ein Versager.

Aber Du meinstest ja auch nicht nur auf die Arbeit bezogen: also es gibt vieles was ich aus ganzen Herzen erreichen will. Aber so richtig begeistert ??? Ich weiß auch nicht. So richtige Glücksmomente und Erfolgsmomente, die sich dann so anfühlen, hatte ich tatsächlich schon lange nicht mehr. Dabei sehne ich mich danach. Das Gefühl dass Sportler nach einem Sieg haben müssen. Wobei das ja schon wieder ein Exrem ist, dass der Normalo so vllt auch nicht hat. Wer gewinnt schon ne Olympiamedaille. Dafür haben wir aber auch diesen extremen Wettkampfdruck nicht. Äh, ich schweife ab.

Der Status in dem Du Dich befindest: Nicht überfordert mit dem was von Dir erwartet wird, aber plötzlich damit konfrontiert, dass Du bestimmst was Du von Dir erwartest - ist der wirklich spannende der darüber bestimmt ob Du Zukunft gestaltest oder Trends hinterher rennst. Das kann Angst machen und deshalb kann man anfangen an den Zielen zu klammern, die "die anderen" wichtig finden und diese dann übergenau erfüllen zu wollen - die beste darin sein. Für Dich? Oder doch für die anderen?

Hm, kann durchaus sein. Wobei ich ja von mir selbst erwarte, schön und dadurch dann auch zufrieden(er) zu sein.

Ich weiß nicht, ob ich so große übergeordnete Ziele brauche. mein Ziel ist einfach "nur" (haha) zu leben, und zufrieden zu sein. Gesund und unabhängig zu bleiben und dazu gehört auch, dass es meinen Liebsten gut geht. Klingt profan und eben total diffus. Aber da bin ich einfach offen, wie ich denn nun das Ziel erreiche. Einziges Problem wohl derzeit: im Innersten scheine ich zu denken dazu gehört makellose Schönheit und am besten noch ein Traumprinz dazu.

Yoga kann Dich darin unterstützen die Ziele zu finden die Du wichtig findest, die nicht "Standartziele" sind. Alle möglichen Techniken, die Dein Unterbewusstein etwas "hochkommen" lassen können helfen. Wenn der Prozess so richtig losgeht und Du anfängst auch Dein Umfeld danach zu gestalten kommt nicht selten auch der "richtige Mann".

auch hier bin ich wieder ungeduldig, ergebnisorientiert und perfektionistisch: ich mache yoga seit einigen Jahren. Aber so den durchschlagenden Erfolg bemerke ich nicht. Also klar, ich merke, es tut mir gut und vielleicht setze ich vieles (auch aus der Meditation) um. Ich weiß ja nicht wie es mir ohne ging. Aber so dass ich sagen kann "Dadurch bin ich viel gelassneren geworden" oder "Durch yoga habe ich ...xy.." ist es nicht. Und das wiederrum frustriert mich manchmal und dann denk ich "warum hilft mir nix. ich mach doch so viel!"

BOri}g"ida


@ Nina2386:

Du hast vollkommen Recht! Wie ich ja auch öfters geschrieben habe: ich durchschaue es (auf der Vernunftebene) und ich will auch in keinster Weise so sein wie die Insta-Leute und Blogger. Im Sinne von: ich will nicht mein Leben online Leben müssen um stattzufinden und Bestätigung zu bekommen. Finde ich, wie gesagt, fast schon verachtenswert.

Eben genau deswegen:

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sie sich selbst im Inneren unzulänglich und teilweise unzufrieden mit sich selbst fühlen. Um eine Fassade zu wahren, wird also ein virtuelles Ich geschaffen. Diese Leute wollen deinen Neid und dass du siehst, dass sie vermeintlich alles haben. Sonst würden sie darin nicht so viel Zeit und Mühe investieren.

Vielleicht habe ich aber eben genau diesen Wunsch auch (Neid zu erzeugen, Bewunderung, Bestätigung) und reagiere deshalb auch so stark darauf - mit Neid und auch Verachtung - weil sie meinen Wunsch "ausleben"?

Kann aber nur immer wieder betonen: ich weiß es alles, ich lasse mich verstandsmäßig nicht blenden. Nur in meinem Herzlein ist einfach irgendeine große Sehnsucht die irgendwie gestillt werden möchte.

Aber vielleicht ist das auch ok und gehört zum Leben dazu. Und zu mir.

L$i7chtAm@HorizGont


Vielleicht habe ich aber eben genau diesen Wunsch auch (Neid zu erzeugen, Bewunderung, Bestätigung)

Wer Dich beneidet, liebt Dich nicht. Gönnt Dir nichts. Würde es Dir wegnehmen, wenn er könnte. Warum möchtest Du, dass jemand so fühlt?

RIye


Dein Eingangspost liest sich wie eine Anleitung zum Unglücklichsein. Wer "suchtmäßig" Internetseiten aufsucht, in vermeintlich märchenhaft schöne Phantasiewelten hineingeht und damit ungute Gefühle regelrecht züchtet, weil kein echtes Leben dem standhalten kann - der muss raus! Zuerst mal das Suchtmittel aufgeben. Zwing Dich dazu, damit aufzuhören. Als zweites kann "Psychohygiene" helfen: Dankbarkeit pflegen z. B. - für das, was Du hast!

BSr%igixda


@ LichtAmHorizont:

Wer Dich beneidet, liebt Dich nicht. Gönnt Dir nichts. Würde es Dir wegnehmen, wenn er könnte. Warum möchtest Du, dass jemand so fühlt?

Gute Frage. Ich denke, weil das wiederum bedeuten würde: ich habe etwas, was andere nicht haben und haben möchten. Ergo bin ich besser/habe ich es besser?

Nebenbei/Exkurs: ich weiß, dass mein (sehr ungesunder) Neid mit Missgunst verbunden ist. Aber muss Neid immer automatisch missgünstig sein? Es gibt doch auch die milderen Formen. So wie man einer guten Freundin sagt "ich gönn Dir Deinen tollen urlaub, bin aber neidisch weil ich jetzt auch gern am Meer wäre. Das sind für mich so milde Alltagsformen des Neids, die man auch Menschen die man liebt gegenüber haben kann und die nicht bedeuten, ich gönne es ihnen nicht. Aber vielleicht habe ich einfach da allgemein verquere Ansichten...

@ Rye:

Stimmt! Das liest sich so und ist so. Und ja, ich will eigentlich "raus" und nicht mehr auf diese Seiten. Aber manchmal gucke ich auch wirklich einfach, weil ich das Gefühl habe, es inspiriert mich, aus meinem Leben auch was zu machen. Das ist ein Trugschluss und die meiste Zeit mach ich mich natürlich runter mit den Phantasiewelten- Aber ich glaub deswegen hab ich das noch nicht durchgezogen, aufzuhören. Die Rede einer Süchtigen, was? ;-)

Psychohygiene klingt gut. Versuche ich auch manchmal. Gelingt mir ab und an auch. Aber eben (noch) nicht aus ganzem Herzen und so dass ich mich da wirklich stabil und zufrieden fühle. hast Du mir dazu ggf einen Tipp? Übung macht den Meister? Einfach ganz konsequent jeden Tag sich das was man hat bewusst machen, aufschreiben?

L?ichtAdmHo-rizUonxt


Ja, diesen "milden" Neid (wie Du es nennst) gibt es natürlich auch. Der ist deshalb nicht schlimm, weil er nur punktuell stattfindet. Heißt: Jetzt ist mein bester Freund am Meer, ich aber nicht. Später werde ich am Meer sein (oder wo immer ich gerne bin), er aber nicht. Man weiß schon, das wird sich wieder ausgleichen. Jeder ist mal dran.

Anders sieht es schon aus, wenn der Freund oder Bekannte dreimal im Jahr am Meer ist, ich aber nur alle drei Jahre einmal, weil er mehr Geld hat als ich. Wenn ich dann auf seine häufigen Reisen neidisch bin, muss ich schon aufpassen, nicht in ungesunden/missgünstigen Neid abzugleiten.

Wenn es um Schönheit geht, kann der Neid zwangsläufig nicht punktuell sein. Denn der andere ist jeden Tag schön, Du bist aber an keinem Tag (genau so) schön und hast auch keine Aussicht, es zu werden. So wäre es auch umgekehrt: Wenn Dich jemand um Deine Schönheit beneiden würde, wäre es ja auch so. Du löst also auf jeden Fall ein negatives, destruktives, nicht nur vorübergehendes Gefühl aus.

Sich das zu wünschen ist so wie jemanden zu schlagen, weil man vorher selbst der Geschlagene war… Keine gute Lösung!

B&rigixda


Ja, stimmt. Gut erkläre, LichtAmHorizont.

Dennoch wünsche ich mir insgeheim, dass Leute (die mir nicht so nahe stehen! Dass eine mir nahe Person mir Neid und Missgunst entgegenbringt, und darunter leidet, das will ich nicht!) mich - aus der Ferne dann eben - beneiden.

Das ist wirklich einfach nur der Wunsch einer Prinzessin nach Bewunderung |-o

Bin mir bewusst, dass mir das rein gar nichts bringen würde. Außerdem würde ich es ja auch nicht erfahren. Ein Fremder bzw eine Kollegin etc würde mir das wohl nicht mitteilen. Insofern, auch wieder ein sehr schwammiger diffuser Wunsch, der eigentlich keinen richtigen realen Zweck hat- aber scheinbar einen Wunsch ausdrückt. Nach Bestätigung, nach Ideal, nach besonders sein.

Also das hier mehrfach erörterte Thema.

NRinMao2_386


Ja, vllt bist du einfach noch dabei dich selbst zu finden. Vllt weißt du noch nicht ganz, wer du bist, was du willst etc. Das geht mir auch oft so. Möglicherweise könntest du mal eine Social Media-Pause einlegen. Hab ich auch gemacht. Nicht, weil ich neidisch war, sondern weil ich mit dem Kram allgemein nicht viel anfangen kann. Warum sollte ich von mir ein Foto auf Insta posten, wenn ich in ner In-Kneipe Tee trinke?

Ich habe dafür gar keine Zeit. Es ist mir zu viel Mühe. Es ist ja bereits wissenschaftlich erwiesen, dass die Netzwerke depressiv machen können. Den anderen geht es immer besser und abends weint jeder in sein Kissen. Auch die Models.

Die Neidgefühle multiplizieren sich nur immer und man muss die anderen immer wieder überbieten.

Wenn du hübsch bist, gesund, Freunde und Familie hast, die dich unterstützen und lieben...

Ich weiß, es ist immer einfach gesagt alles, daher würde ich mich radikal überall abmelden und das real life genießen.

Werde dein eigenes Vorbild! Und genau dann ist es auch wahrscheinlicher, dass du dein passendes Gegenstück findest. Du kannst es ja mal testen. Aber nicht schummeln ;-).

LRichOtAmHor4izonxt


Man kann doch auch besonders sein, ohne Neider zu haben.

Ich sehe auch Eigenschaften an anderen Menschen, die ich gerne hätte. Aber ich will sie nicht, damit mich andere darum beneiden. Sondern weil ich sie für mich haben will. Weil ich mir das Leben damit leichter vorstelle. Aber nicht, um jemanden zu beeindrucken.

B|riKgivda


@ Nina2386:

Ja, vllt bist du einfach noch dabei dich selbst zu finden. Vllt weißt du noch nicht ganz, wer du bist, was du willst etc. Das geht mir auch oft so. Möglicherweise könntest du mal eine Social Media-Pause einlegen. Hab ich auch gemacht. Nicht, weil ich neidisch war, sondern weil ich mit dem Kram allgemein nicht viel anfangen kann. Warum sollte ich von mir ein Foto auf Insta posten, wenn ich in ner In-Kneipe Tee trinke?

Kann gut sein. Mit der Selbstfindung.

Pause ja! Aber nur nochmal zur Klarstellung: ich habe selbst keine Accounts (poste also von mir gar nix!) und besuche die Instagram-Seiten einfach so. Also wie wenn man auf eine Website geht. Das geht bei den Leuten, die ihr Profil öffentlich haben. Muss mich also nicht mal abmelden, sonder sollte einfach nur gewisse Seiten nicht aufrufen.

Werde dein eigenes Vorbild! Und genau dann ist es auch wahrscheinlicher, dass du dein passendes Gegenstück findest. Du kannst es ja mal testen. Aber nicht schummeln ;-).

Ja, ich will auch mein eigenes Vorbild sein! Aber wiiiiee?

Habe auch mal überlegt, ob es mir helfen würde für mich eine Weile einen Fake-account zu führen und alle den Quatsch nachzustellen. Um mir zu zeigen, dass ich/jeder das Leben und sich selbst so darstellen kann. Aber das wäre mir auch einfach zu viel Aufwand und käme mir wie ein richtig alberner Selbsttherapie-Versuch vor.

L#ichtAmMHorizoxnt


Wenn ich jemanden beeindrucken möchte, könnte ich mir beispielsweise einen Doktortitel kaufen… :-D Aber viel lieber hätte ich das Wissen und Können, das dafür nötig ist, und würde dafür auf den Titel verzichten. Ein Doktortitel ist jetzt nicht wirklich mein Wunsch - das war nur ein erfundenes Beispiel.

B^rigxida


@ LichtamHorizont:

Sondern weil ich sie für mich haben will. Weil ich mir das Leben damit leichter vorstelle. Aber nicht, um jemanden zu beeindrucken

Bei mir ist es wohl beides. Also ich will ja auch die Schönheit für mich, weil ich mir mein Leben damit auch leichter vorstelle. Aber zu wissen, dass mich Leute dann auch darum beneiden würden, würde mich vor mir selbst wahrscheinlich noch "aufwerten".

Ohje. Wenn ich das alles niederschreibe, klinge ich wie ein schrecklicher Unsympath, oder?

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