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Mag nicht mehr Leben

f.am<ous12h3 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe so langsam keine Spass mehr an meinen Leben.

Ich sehe keinen Grund, warum ich noch Leben sollte.

Es geht ziemlich viel schief, was ich anpacke.

Ich habe Gedanken, mich umzubringen, traue aber mich nicht es zu tun (warum auch immer)

Vor ein paar Tagen konnte ich nachts nicht mehr schlafen, und bin spazieren geganen.

An der Autobahnbrücke heb ich angehalten und in Gedanken habe ich mich runtergeworfen.

Wo ich wieder zuhause war, war ich sauer auf mich selber und habe mich mit einer Scherbe mich geritzt(BPS).

Ich befinde mich zwar in psychiologischer Behandlung, nehme auch ein Antidepressiva (Citalopram 20mg), habe auch noch ein Bedarfsmedikament, dass mich beruhigen soll, aber ich nehme es nicht, da es nichts bringt.

Habe auch schon in der Klinik angerufen, wo ich vor kurzen stationär war, wollte mich aufnehmen, aber ich habe es abgelehnt, da ich es selber versuchen will.

Ich habe einfach keine Lust und kein Spass mehr zu Leben.

deswegen bitte ich euch hier um Hilfe.

Antworten
sLePnsibexlman


Hast du Freunde? Hast du Geschwister?

Hörst du gerne Musik? Warst du mal im Theater? Liest du Bücher?

fkamBoaus1x23


Freunde habe ich ja, Geschwister habe ich keiner mehr (gestorben durch Suizid).

Ich höre gerne Musik ja.

FDrau Erdmaännwchexn


habe auch noch ein Bedarfsmedikament, dass mich beruhigen soll, aber ich nehme es nicht, da es nichts bringt.

Sprich das unbedingt beim Arzt an. Es gibt soviele verschiedene Medikamente und da wäre es schade, wenn du nichts passendes bekommst. Gerade in schlimmen Krisen kann das viel abfangen.

Habe auch schon in der Klinik angerufen, wo ich vor kurzen stationär war, wollte mich aufnehmen, aber ich habe es abgelehnt, da ich es selber versuchen will.

Was hattest du dir denn von dem Anruf erwartet? Wie war der Klinikaufenthalt? Hat es dir gut getan?

Und ansonsten: ich kann dich verstehen, mir geht es auch oft so... Wie alt bist du denn eigentlich? Und erzähl doch mal, was du so tagsüber oder auch abends und nachts so machst, wenn du magst @:)

f:amo3us1223


Bin 31 Jahre alt. Ich bin zur Zeit mit meiner neuen Wohnung am aufräumen.

Der Klinikaufenthalt war gut, mit ging es ja auch besser, das Problem ist, da meine Mutter am letzten Donnerstag verstorben ist, an den Tag, wo sie aus dem KH entlassen werden sollte, und die gemeinsamme nee Wohnung ziehen sollte.

Im Moment bin ich noch krankgeschrieben seit dem 24.03. und ab Montag fange ich wieder an mit meiner Arbeit.

T,hebla]ckponxy


Herzliches Beileid :)- Das ist doch mehr als verständlich, dass es dir nicht gut geht. Aber bitte gib dich nicht auf!! Hast du nicht vielleicht längerfristig Lust, dir z.B. ein neues Hobby zu suchen, was dir etwas Freude am Leben zurückgibt? Oder hast du vielleicht die Zeit, Verantwortung für ein Haustier zu übernehmen (oder Kontakt zu einem Tier im Tierheim zu knüpfen)? Im Übrigen würde ich dir auch raten, dich weiterhin an deinen Arzt zu wenden. Alles Liebe :)*

F6rXau E,rdmännxchen


Ach mensch, das tut mir leid :)- :)- :)-

Ihr wolltet zusammen in die Wohnung ziehen? Hattet ihr ein enges Verhältnis? Dass dich das jetzt aus der Bahn wirft, ist natürlich kein Wunder. Sind diese Gedanken denn jetzt erst nach dem Tod deiner Mutter so schlimm oder hattest du das vorher auch schon?

Machst du deine Arbeit gerne oder ist der Arbeitsbeginn auch eher eine Belastung für dich? Ich glaube, danach würde ich entscheiden... Aber gut ist auf jeden Fall schonmal, dass du eine Klinik hast, wo du weisst, es wird dir gut tun, dort zu sein. Das ist sehr viel wert. Und bitte nimm die Hilfe an, wenn du sie brauchst :)_

f;amyous1x23


Danke theblackpony. Ich weiss selber nicht.

Hobby habe ich mich noch nicht ganz erkundigt, wollte mich im Verein vorstellen, aber habe ich erstmal abgesagt, ein Haustier ist vielleicht eine gute Idee.

TyheblYauckpxony


Es muss ja auch kein kompliziertes oder zeitintensives Hobby sein, sondern vielleicht bringen dich auch so schnöde Sachen wie Socken stricken auf andere Gedanken. Mir hilft es immer sehr gegen Traurigkeit, mich für irgendetwas Neues zu interessieren. Während meiner letzten depressiven Phase habe ich angefangen, eine Expertin in russischer Literatur zu werden 8-) (nur so als Beispiel).

Und ein Haustier hilft, finde ich, auch bestens gegen Traurigkeit (wobei es natürlich nicht nur Mittel zum Zweck sein sollte). Es braucht einen und gibt einem so viel zurück...und man ist nicht allein.

Mensch, ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es dir bald besser geht. Du klingst total nett!! Nochmal alles Liebe :)*

Weilyd6kalter


Hallo famous123,

Erst mal mein Beileid zum Tod deiner Mutter :°_ :)- . Das muss schon hart für dich sein.

Mir fällt noch ein Schnupperkurz im Fitnessstudio ein. Oder einen Kurz bei der Abendschule zu belegen. Einfach unter Menschen sein Kontakte knüpfen.

Das mit dem Haustier finde ich auch nicht schlecht.

Liebe Grüße :)^ :)^

f!amous'12x3


Danke dir auch Wildkater....

mit dem Haustier werde ich mir ersthaft überlegen.

Ich habe ja auch eigentlich Pläne für meine Zukunft, aber im Moment fehlt mir der Wille.

Wenn ich zuhause bin, und zur Zeit ein Karton auspacke, in dem Sachen meiner Mutter sind, fange ich sofort das Grübeln an und denke mir: "Ich halte es nicht mehr aus!"

B"oLrisax01


Hallo famous, auch ich habe (fast immer) kein Bock auf dieses beschissene leben. An manchen Tagen sehe ich mich wie du auf einer Brücke..... allerdings kommen dann auch immer wieder Tage die besser sind! Und aus denen schöpfe ich Kraft! Deine Mutter ist erst verstorben, das tut mir sehr leid und natürlich geht es dir dadurch im Moment auch sehr schlecht! Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Weißt du wer mir sehr viel Kraft gibt: Mein Hund. Wenn ich richtig am Boden bin, schnappe ich ihn mir und laufe mit ihm durch den Wald. Das hilft immer sehr! So ein Hund ist ein wirklicher Seelentröster. Überleg es dir und geh dann vor allem mit ihm in die Hundeschule, erstens ist das für den Hund wichtig und zweitens kommst du dann raus unter Leute und bist 100%ig abgelenkt. Du lernst dort automatisch Leute kennen, ihr könnt zusammen spazieren gehen und du versauerst nicht zuhause. Und verliere deine Pläne für die Zukunft nicht aus den Augen! Auch wenn dir momentan die Kraft fehlt: Geh ein Schritt nach dem anderen. Jetzt musst du erst mal trauern! Und rede mit anderen darüber. Lass die Trauer raus. Ich muss fast alles in mich rein fressen, was sehr schlimm ist. Aber ich habe Kinder und die haben die letzten Monate schon genug unter meiner Krankheit gelitten. Es täte mir auch gut mal mit jemand zu reden, aber habe eigentlich auch niemand.....

Alles gute für Dich und halte durch!! Das Leben hat immer wieder auch schöne Zeiten..... @:)

f[amo.usx123


Hallo,

wollte mich mal wieder melden.

Ich habe von einer Arbeitskollegin drei Meerschweinchen bekommen, so kann ich mich wenigstens mit den beschäftigen, was mir sehr gut tut.

Auch habe ich eine Depressions-Selbshilfegruppe besucht.

Die wollten eigentlich, dass ich sofort in die Klinik gehe, aufgrund meiner Suizidgedanken.

Aber diese Woche ging es mir sehr gut, ausser dass mein Freund ziemlich doof mit meiner Krankheit umgeht und es nicht akzeptiert.

Ausserdem ist er extrem eifersüchtig, wenn ich mich mit einen Freund treffe, was ohne Grund ist.

Irgendwie ist das echt alles voll doof im Moment.

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