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Depressionen und massive Schlafstörungen

Pjgexon hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum.

Dies ist unter meinem neuen Account mein erster Eintrag - vor Jahren war ich hier schon einmal aktiv.

Ich bin depressiv und nehme Antidepressiva. Zur Zeit leide Ich auch unter massiven Schlafstörungen. Seit Wochen schlafe ich morgens zwischen 5 und 6 Uhr ein, obwohl ich früh ins Bett gehe. Das liegt vor Allem an einer massiven Anspannung, die einfach kaum nachlässt. Depressiv war ich bisher jedoch schon öfters und hatte noch nie mit so massiven Schlafstörungen zu kämpfen wie bisher. Ich rudere täglich mindestens eine Stunde, bin also körperlich ausgelastet. Tagsüber kann ich mich vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten, doch sobald es Abend wird, nimmt meine innere Anspannung zu. Viele mögen das kennen - die Angst davor, nicht einschlafen zu können, wird zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Ich habe schon viel versucht : Schlaftee, Neurexan, Vivinox, Schlafsterne. Das einzige, was mir bisher kurzfristig wirklich geholfen hat, ist Zopiclon. Dies wirkt ja auch angstlösend und das merke Ich nach der Einnahme. Ich bin wie ausgewechselt, entspannt, gut gelaunt, vergnügt... und eben müde. Nur kann es das auf Dauer ja auch nicht sein. Wer von euch hat ähnliche Probleme und vielleicht eine alternative zu Zopiclon etc. parat ?

Ich würde mich sehr über antworten freuen.

Liebe Grüße, Pgeon *:)

Antworten
fzalco (pe'legr+inoixdes


Hallo Pgeon,

ich kenne es auch. Allerdings nehme ich nicht Zopiclon.

Ich habe verschiedene Neuroleptika genommen. Aber mit der Zeit, also nach mehreren Jahren, habe ich sie nicht mehr vertragen.

Momentan nehme ich auch ein Benzodiazepin(Medazepam), und zwei Antidepressiva abends ein. Bin über das Benzo auch nicht so froh aber ich würde sonst auch kaum schlafen. Trotzdem schlafe ich nie durch, werde oft wach und meistens auch nicht so gut.

Mit wurde viel geraten, was ich machen soll. Meine Psychologin sagte zB, daß ich, wenn ich länger als 45 Minuten wach sei, aufstehen soll und bügeln soll. Bügeln, weil es eine Tätigkeit ist, die ich sehr ungern mache. Ca 20 Minuten und dann ins Bett. Wenn ich wieder nicht schlafen kann, von vorne anfangen, bügeln..

Ein Einschlafritual, immer etwas bestimmtes machen, wie zB schauen, ob alles abgeschlossen ist etc, was dir am liebsten ist aber jeden Abend.

Das Bett auch nur zum Schlafen benutzten, lesen usw auf dem Sessel oder Stuhl.

Das Einschlafritual ist dafür gedacht, damit der Körper weiß, daß es ins Bett geht.

Arbeitest du zur Zeit oder bist du krank geschrieben?

Hast du das Problem schon lange?

Hast du ein Problem, was dir den Schlaf raubt?

Liebe Grüße

oEnozd$isep


Hallo Pgeon! Du haust Dir da ja ganz schön was rein. Von Schlaftee bis zum rezeptpflichtigen Zopiclon.

Dem entnehme ich, dass Du in ärztlicher Behandlung bist. Bitte Deinen Arzt /-in, Deine Medikamente zu optimieren, weil sie nicht die gewünschte Wirkung und auch nicht gerade der Standard sind. Außerdem kannst Du keine Müdigkeit erwarten, wenn Du schon früh ins Bett gehst. Auch der Sport kann Dich aufpowern, statt zu ermüden - manchmal kommt die Wirkung eben sehr zeitverzögert. Schlaflosigkeit kann richtig weh tun!

fZalcpo pelkegrin4oixdes


Schlaflosigkeit kann richtig weh tun

Das macht einen sogar richtig krank.

W?ihl8d,kaxter


Hallo,

Das Leben ist kompliziert, warum kann ich schlafen wie ein Murmeltier und habe dennoch Depression. Fragt die Frau heute morgen hat Ronaldo ein Tor geschossen ? Ja, ich habe geschlafen wie ein Murmeltier.

Werde mich heute in den Sessel setzen !

Morgens die Anlaufschwierigen isst Arthrose, dann kommt die Benommenheit, wenn das über Tage so geht.

Wenn man aber nur noch die wichtigsten Sachen macht, das ist Depression.

zur Erklärung

Beide Knie Knorpelschäden 4. Grades, HWS Schluckbeschwerden Schmerzen beim Bewegen des Kopfes. Aderhautmelanom, Augenkrebs operiert soweit alles noch gut. Zwei mal Invertiertes Papillom in der linken Nasennebenhöhle, gutartiger Tumor. Im Befund des Krankenhauses steht schwere Depression.

Ich warte jetzt schon 3 Wochen auf einen Termin bei meiner Psychologin/ Neurologin, komme ich ohne Hilfe da raus ?

MfG

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