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Mit meiner Mutter wird es immer schlimmer

OvraBngeCagnyoxn


Der Vater hat in dieser Diskussion nicht wirklich etwas zu suchen. Die Grenzen muss esta setzen, sonst niemand. Wenn immer wieder zugelassen wird, das über persönliche Grenzen hinweg getrampelt wird, weil man sie entweder nicht klar kommuniziert oder sie nicht genügend verteidigt, dann kommt das raus, was die TE gerade hat. Helfen kann sie sich da aber nur selbst, in dem sie sich und ihre Grenzen an erste Stelle setzt.

m$inimxia


@ Esta

Wovor genau hast du Angst? Was könnte passieren, wenn du beginnst, dich gegen das Verhalten deiner Mutter zu wehren?

dzanaUex87


Die Frage ist doch: Was willst du? Wonach sehnst du dich? Was genau erhoffst du dir wenn du ihr etwas aus deinem Leben erzählst?

HHudiYpfuxpf1


Du schreibst, deine Mutter ist 83.

Meine Eltern sind auch über 80 und eins ist sicher, sie werden sich nicht mehr ändern.

Da kannst du noch so auf Abstand machen, oder Klartext reden wie du willst, es wird sich nichts ändern.

Sie werden es gar nicht verstehen.

Nimm sie so wie sie sind, hör dir ihre Sorgen an und steh ihnen bei, wenn sie dich brauchen.

Du wirst sie nicht mehr so lange haben und ich finde die Zeit ist zu schade, um Streit zu haben.

Ich habe schon vor längerer Zeit aufgehört über Persönliches mit meiner Mutter zu sprechen, weil es mich einfach frustriert hat, wenn sie, unbeeindruckt von meinem Problem, über ihre eigenen Erlebnissen berichtet hat, meistens höre ich das Selbe sogar öfter.

Vielleicht hat deine Mutter niemanden sonst mit dem sie sprechen kann, auch das ist oft so, bei dieser Generation, wenn man verheiratet ist.

Seitdem ich meine Erwartungen an die Eltern geändert habe, werde ich auch nicht mehr enttäuscht.

Es ist halt so, wenn sie alt werden, die Rollen werden vertauscht....

Bueniyt|aB.


Nicht jammern, nicht klagen, das Leben selbst in die Hand nehmen. Auf das schauen und zugehen, was man wirklich möchte.

Niemand muß dauernd Mami anrufen.

e;stxa1


Wovor genau hast du Angst? Was könnte passieren, wenn du beginnst, dich gegen das Verhalten deiner Mutter zu wehren?

Die Angst ist nicht realistisch. Vorhin war ich dort und habe auch mal Klartext geredet, naja kam natürlich nicht gut an, aber ich fühle mich jetzt trotzdem besser.

BenitaB

Nicht jammern, nicht klagen, das Leben selbst in die Hand nehmen. Auf das schauen und zugehen, was man wirklich möchte.

Niemand muß dauernd Mami anrufen.

:|N

Ich muss sagen das ich alle Beiträge sehr hilfreich fand, danke nochmal dafür. Aber das hier ist echt am Thema vorbei. Ich nehme mein Leben schon immer selbst in die Hand. Und dies ist ein Forum in dem man sich austauschen kann, das hat weder mit jammern noch mit klagen zu tun. Und nein ich rufe nicht ständig "Mami" an, wenn Du meinen Eingangsbeitrag verstanden hättest, wäre es Dir auch klar.

So ich übe mich gerade im Grenzen setzen, deshalb musste das mal raus!

B,enictaBx.


Seit ich denken kann dreht sich bei meiner Mutter alles um meinen Vater, dieser wird gepampert und gepudert, also im übertragenen Sinn. Ich musste immer allein durchs Leben kommen, mein Leben war und ist nicht gerade leicht. Wenn ich Probleme hatte meinte meine Mutter, ich soll mich nicht so haben und zusammenreißen. Im Gegenzug darf ich mir aber ständig anhören was mein Vater für Krankheiten hat und was die Ärzte alles falsch machen, es ist immer die gleiche Leier, teilweise auch verworren bis widersprüchlich. Eigentlich behandelt sie meinen Vater wie einen Fünfjährigen, mein Vater lässt sich gern bedienen und bemuttern. Ich werde dann am Telefon einfach zugeredet. Selbst wenn ich einen Satz sage redet sie einfach drüber weg mit ihrem Thema. Von mir wird erwartet das ich ihr zustimme und meinen Vater bemitleide. Obwohl ich genau weiß das ich nichts persönliches von mir erzählen darf, habe ich vorhin wieder den Fehler gemacht, dafür werde ich dann immer niedergemacht.

Mir geht es schlecht und ich werde dafür dann auch noch niedergemacht so war das schon immer. Im Prinzip muß ich mit ihr reden als wäre ich eine Sozialarbeiterin, aber dazu fehlt mir die Distanz.

Ich habe zurzeit so die Schnauze voll, diese Last auch noch tragen zu müssen.

Was an diesem Text ist kein Jammern und kein Klagen? Ich verstehe es nicht als Belustigung.

Auch mir als Leserin muß zugestanden werden, dies genau so zu verstehen.

Und wenn ich dann schreibe, man muß die Mutter nicht nicht anrufen und ich füge noch dazu, auch nicht unbedingt besuchen, dann ist das genau meine Meinung.

Ich denke mal, Du läuftst immer noch dem Gedanken nach, na endlich versteht sie mich mal , endlich hört sie auf mich, endlich werde ich mit meinen Äußerungen mal anerkannt.

Und dass es ein Irrtum ist, beweist Du immer wieder.

Also: warum sich dem aussetzen? Davon mal abgesehen, dass die Eltern so mit sich umgehen können, wie sie wollen.

Also:fern halten. Sich auf sich selbst besinnen....

Aber Ratschläge sind wohl das, was sie schon immer waren. Schläge....

n unu2~4x6


Hallo esta!

Also deinen 1. Beitrag hätte ich fast kopieren können. Nur, dass bei uns meine Mutter ständig der wichtigste Mensch ist. Dann kommt mein Vater und bei mir wird alles runtergespielt. Hatten grade neulich noch eine Diskussion, seitdem rede ich auch nicht mehr mit ihr. Kontakt werde ich natürlich nicht ganz abbrechen können. Aber werde es auch wie du halten und reduzieren.

Ich habe auch genug Freunde und einen mehr als verständnisvollen Mann. Er fragt sich auch immer, warum ich mir so viel von ihr gefallen lasse. Seit unser Sohn auf der Welt ist, war das Verhältnis auch etwas besser, aber momentan dreht sie wieder voll am Rad. Ich könnte Geschichten erzählen…

Am Liebsten würde ich ihr ihren Enkel auch vorenthalten. Hat sie gar nicht verdient. Aber damit würde ich meinen Vater ja genauso strafen. Es ist alles so schwierig, weil wir im gleichen Ort jetzt ein Haus gebaut haben…

Wie ist denn der Kontakt zu deinem Vater?

Ach ja und meine Eltern sind "erst" Mitte 50. Also habe ich noch ein paar schlimme Jahre vor mir. %-|

Anhorn0blaxtt


Wenn ich den Eingangsthread so lese, stimme ich Benita zu.

Ein Lamentieren ist es auf jeden Fall. Und auch ich sage: fernhalten. Und dann mal schauen, was das eigene Denken so wirklich aus allem macht.

Niemand könnte mich hindern, auf die Beerdigung meiner Mutter, meines Vaters zu gehen. Mein Gefühle sind meine Gefühle. Und wenn mein Herz sagt, da muß ich hin, gehe ich.

Hier wird schon viel Kopfkino gedreht, dabei lebt der alte Herr ja noch. Solche Gedanken hätte ich erst mal gar nicht....

S{alxdo


Ich habe auch so eine Mutter, die seit mehr als 50 Jahren mit meinem Vater verheiratet ist und mit der kein vernünftiges Gespräch möglich ist. Sei mal ganz eng gedrückt. :)*

Ich habe zurzeit so die Schnauze voll, diese Last auch noch tragen zu müssen.

Ich liebe diese letzten Sätze in so vielen Eingangsposts. Da steckt immer die Quintessenz drin, ohne dass die Leute es wissen. x:)

Nüchtern betrachtet kann Dir deine Mutter egal sein - bei allen anderen Menschen funktioniert ja, was bei ihr nicht funktioniert. Damit ist klar, dass es eigentlich nur um eine Sache geht, die bei Dir in deinem Kopf stattfindet. Mit anderen Worten: wenn Du es schaffst, nicht mehr das Gefühl zu haben, etwas tun zu müssen, wenn Du dich davon lösen kannst, etwas tragen zu müssen - dann bist Du frei und kannst deiner Mutter auf Augenhöhe begegnen. Ich habe das geschafft. Um es gleich zu sagen: ich fühle mich viel besser damit, habe wieder ein tolles Verhältnis zu meinen Eltern - aber geändert haben sie sich kein Stück. Sie haben nicht mal gemerkt, dass ich mich geändert habe. Zumindest mein Vater hat nichts gesagt, dem ich das noch am ehesten zugetraut hätte.

Aber es geht eben nicht um Deine Mutter, die kannst Du nicht ändern. Es geht darum, wie Du dich verhälst und so wird sie Dir wieder entgegenkommen.

Ahnne_monex79


Hallo esta1,

Ich kann dich gut verstehen. Mir geht es genauso. Ich bin der Mülleimer meiner Mutter und Liebe habe ich nie bekommen.

Ich bin seit Anfang dieses Jahres bei einer Psychotherapeutin und das hilft mir sehr. Alleine schafft man das nicht und der Rat von Freunden ist so leicht gesagt.

Ich lerne in der Therapie emotionalen Abstand zu gewinnen und meiner Mutter Grenzen aufzuzeigen.

Überlege doch mal ob das für dich eine Option wäre?

Liebe Grüße

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