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Weiß nicht mehr weiter! Heftige Panikattacken, ausgebrannt?

FFusBchxu hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Ich lege mal gleich mit der Vorgeschichte los. Ende April diesen Jahres habe ich ein Stechen und stärkeren Druck in der linken Brustseite verspürt. 2-3tage abgewartet und dann beim Arzt angerufen, die mich sofort da haben wollten. Dadurch wurde ich auch das erste mal sehr nervös und bekam Angst. Befund: Verspannungen im Rücken die auch gleich von meinem Hausarzt behandelt wurden. Zusätzlich zu meiner Beruhigung noch neun EKG gemacht. Alles Top... Das Stechen bzw der Druck sind allerdings bis heute noch da. Ende Mai bekam ich dann am WE eine heftige Panikattacke. Mit kaltem Schweiß Schwindel und Angstzustände begleitet von beklemmungen und eben diesen Druck in der Brust. Wieder zum Arzt der meinte dann ist alles gut. Hatte an diesem we Alkohol getrunken. Er meinte ne PA kann dadurch kommen. Nervengift etc... Ich solle mehr Sport machen. Würde ich sehr gerne tun, aber nun kommen wir zu meinem nächsten Problem. Die Arbeit! (Tischler) Seit 4 Wochen machen wir überstunden ohne Ende. Teils 15std. Mein Privatleben geht den Bach hinunter. Keine Freizeit mehr nix. Bekomme auch rein gar nix mehr aufm Schirm. Einkaufen Wäsche bleibt auf der Strecke. Ich interessiere mich auch fuer nix mehr. Total gleichgültig alles. Meine Freundin mecker ich nur noch an. Sie tut mir so leid deswegen. Aber ich bekomme das nicht in griff. :-(

Ich denke schon seit langen daran mein Job zu wechseln und auch gar nicht mehr als Tischler zu arbeiten. So einfach ist das aber nicht. Im Moment sind wir wenig Arbeiter und haben so viele Aufträge. Aber es werden keine neuen eingestellt. O-ton wir packen das schon. Sollte ich nun aber kündigen, hat die Firma ein größer Problem. Ich bin halt jemand der eher auf andere achtet und meine Bedürfnisse hinten anstellt. Deshalb gehe ich mit meinen Problemen und sorgen auch nicht zum Arzt, aus Angst ich werde krank geschrieben.

Die letzten 2-3wochen geht es mir aber nur noch elendig. Ich kann meine Symptome ja mal aufzählen: müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, bauchweh, angeschlagen, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, rücken und Schulterschmerzen. Antriebslos, gereizt und eben diese Panikattacken. Diesen Donnerstag bekam ich eine die war unheimlich. Ich habe meine Freundin heulend aufgefordert den Notarzt zu rufen. Dies habe ich aber kaum realisiert. Auch hier tat sie mir so leid, weil ich ihr Angst gemacht habe. Leute so recht weiss ich nicht was ich tun soll. Ich soll meiner Freundin neu gefallen tun und meinen Hausarzt erneut aufsuchen.

Habe ich schon Depressionen oder bin gar ausgebrannt ???

Antworten
EDhemalige1r NAutzerf (@#545m421x)


Ich sehe zwei Möglichkeiten....

Ich denke schon seit langen daran mein Job zu wechseln und auch gar nicht mehr als Tischler zu arbeiten. So einfach ist das aber nicht. Im Moment sind wir wenig Arbeiter und haben so viele Aufträge. Aber es werden keine neuen eingestellt. O-ton wir packen das schon. Sollte ich nun aber kündigen, hat die Firma ein größer Problem. Ich bin halt jemand der eher auf andere achtet und meine Bedürfnisse hinten anstellt. Deshalb gehe ich mit meinen Problemen und sorgen auch nicht zum Arzt, aus Angst ich werde krank geschrieben.

Wenn das dass Wichtigste ist, und Du weiter nach Ausreden suchst, Dich und Dein Arbeitsleben nicht verändern zu müssen ... dann dauert es noch 3 Monate, vielleicht auch 6 oder gar 12... aber Deine Beziehung und Deine Gesundheit sind dann den Bach runter.

Ich soll meiner Freundin neu gefallen tun

Tu Dir in erster Linie selbst einen Gefallen und lass Dir helfen...

Habe ich schon Depressionen oder bin gar ausgebrannt

Das kann ein entsprechend ausgebildeter Arzt sicher feststellen.

Denn wenn Du das nicht tust ... landest Du garantiert im Burn Out .. wenn Du es nicht sogar schon bist ... Deine Bescheibung lässt darauf schliessen.

E)hemaligeOr` xNutzeMr (#54x5421)


Ich sehe zwei Möglichkeiten....

Wo kam das denn her ... streiche das |-o

ByrombeJeSrküchlxein


Habe ich schon Depressionen oder bin gar ausgebrannt ???

Klingt eher wie ne Angststörung bzw. Panikstörung. Organisch biste ja gut durchgecheckt vom Kardio. Das ganze ist noch relativ frisch, deswegen mein Rat: ganz schnell auf mindestens 10 -20 Wartelisten von guten Therapeuten setzen lassen, denn die Wartezeit kann bis zu 6 Monaten betragen. Je länger du wartest, desto mehr verfestigt sich das und dann dauerts noch länger bis du den mist wieder los bist. Notfalls erstmal krank schreiben lassen um deinen Stresspegel zu senken.

FRus4chu


Danke für deine Meinung. Ich denke ich sollte wirklich nächste Woche mein Arzt aufsuchen. Trotzdem bleibt meine Angst vor einem derartigen Befund. Ich Laufe halt nicht oft und schnell zum Doc. ":/

Ahnka1e0x1


Meiner Ansicht nach handelt es sich um eine Erschöpfungsdepression , bei der auch Panikattacken

auftreten können. Ich würde an Deiner Stelle zu einem Psychiater. Er wird Dir vermutlich zu einer

medikamentösen Therapie, eventuell kombiniert mit einer Gesprächstherapie, raten.

Bei starken Depressionen ist eine alleinige Gesprächstherapie nicht sinnvoll, da eine

Besserung viel zu lange dauert. Bis dahin bist Du Deinen Job los, und das verschlimmert dann

die Situation.

Fzuschxu


Das hört sich alles nicht gut an. Normalerweise bin ich kein labiler Mensch. Therapeut/Psychiater klingt für mich schon krass.

Aber mal abwarten was mein Arzt sagt. Ich berichte dann mal was bei rumkommt.

P4eddi


Wenn Dir der Arzt anbietet, Dich krank zu schreiben, dann kann ich nur den Rat geben, das anzunehmen.

Du hörst Dich danach an, als ob Du selten auf der Arbeit fehlst. Für mein Empfinden brauchst du dringend eine Auszeit.

Entweder bist Du im Burn Out, oder Du steuerst darauf zu. So hört es sich an. Alles Gute

ACnka1W01


Der Burn Out ist eine Erschöfpungsdepression, auch wenn Die Leute den exakten medizinischen

Begriff "Depression" nicht gerne hören, da sie ihn als diskriminierend empfinden.

Obwohl immer mehr Menschen an Depressionen erkranken, ändert sich an dem dummen

Vorurteil nichts.

Bei der Erschöpfungsdepression hilft eine Auszeit nicht viel. Sie muss auf jeden Fall vom Arzt

behandelt werden, soll sie schnell wieder verschwinden. Bei einer reinen Erschöpfung durch

zuviel Arbeit genügt eine Auszeit. In diesem Fall kommt es aber nicht zu Panikattacken.

Und der Besuch bei einem Psychiater ist durchaus nicht krass und hat auch nichts mit

Labilität zu tun. Viele Manager landen irgendwann beim Psychiater. Natürlich hängen sie es

nicht gerade an die grosse Glocke.

Nochmal: Depressionen haben nichts mit Labilität oder Charakterschwäche zu tun.

Leider sind die meisten Menschen einfach zu dumm, um das zu begreifen.

oder Eine eout Burn

k1arstZenjö'rxg


Hallo Fuschu, ich kann Deine Angst sehr gut verstehen. Genau das gleiche hatte ich auch etwa 6 Monate.Seit 1 Woche geht es mir besser! Ich kann jetzt über meine Angst und Panikattacken reden bzw schreiben.Auch bei mir wurde nichts organisches festgestellt,EKG in Ordnung,Blutwerte normal usw. jedoch hatte ich Brust bzw.Rippenschmerzen auf der rechten Brustseite. Nun meine Meinung die kein Ratschlag sein soll sondern nur ein kleiner Tip: 1. Krankschreiben, ich glaube dies wäre genau der falsche Weg. Bei Angst oder Panik hilft am Besten "Ablenken" andere Gedanken aufbauen die bekommst Du eher auf der Arbeit als zuhause auf dem Sofa!.Such doch einfach mal das Gespräch mit Deinem Chef vieleicht versteht er Dich und hilft Dir mit Entgegenkommen weil er Dich braucht. 2. Sport: gehe einfach 1 Std mit Deiner Freundin spazieren und sprich mit Ihr während dessen über Alltägliches , google nach Atemtechniken. Bei mir waren die Brustschmerzen auch nur nervlich bedingt die Intercostalnerven waren betroffen! Nun zu dem was mein Internist mir verordnet hat: 1x wöchentlich 0.5mg Fluspi-Spritze und 50 mg Sertralin morgens einnehmen. Das hat nach einer Woche seine Wirkung bei mir positiv beeinflußt. Laß Dir unbedingt ärztliche Hilfe geben, damit die Angst nicht gronisch wird.Ganz wichtig ist immer der Gedanke "man stirbt an dieser Krankheit nicht"

ich wünsche Dir und Deiner Freundin baldige Heilung und Geduld,die braucht man! :)^ :)^ :=o

FAuschxu


Ich bedanke mich nochmal bei allen für die netten Ratschläge und hilfreichen Meinungen.

Morgen abend gehts dann erstmal zum Hausarzt.

So wie ich meinen Zustand beurteilen kann, spricht eine Auszeit dafür. Mein Urlaub ist noch weit hin, wobei mir dieser auch noch gekürzt wurde um 4 Tage. Ich muss den Gedanken los bekommen, was wäre wenn ich nun fehle. Ich kann schließlich nix dafür, dass keine neuen Kollegen eingestellt werden. Auch in solch einer extremen Arbeitsphase , muss mit ausfällen gerechnet werden. Ich denke zufiel nach. Krank ist Krank. Ich habe nix davon mich nun kaputt zu machen. Danken tut es mir keiner.

Nochmal zu meinem "Zustand"

Bis auf diese Schmerzen in det Brust, sind diese Beschwerden nicht dauerhaft. Ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Was jedoch bleibt ist die schon chronische Müdigkeit, abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit. Nach 2std arbeiten bin ich dann auch extrem erschöpft. Einfach kaputt. Von mo-fr. Am WE schlafe ich dann nur noch und schaffe auch dann nix.

Das mit dem Sport karstenjörg, funktioniert aber leider bei 10/12-15std arbeiten nicht. Woher die Zeit nehmen wenn ich den Alltag kaum schaffe?

Und mit meinem chef rede ich darüber nicht. Geht ihn nix an, sowieso weiss ich das dann dämliche Kommentare kommen. Hatte mir mal mein Handgelenk verdreht und war 5tage krank geschrieben. Ich sollte nach 3 tagen wieder arbeiten. Werde gebraucht. Und ich soll nicht so eine "Pussy sein" mit sowas kann man wohl arbeiten. :)=

Sollte sich auch die Diagnose Depressionen/BurnOut o.ä. erhärten, erfährt davon erst niemand in der Firma. Dann muss ich mir was einfallen lassen.

Wie Anka101 dies schon sagte: Leider sind die meisten Menschen zu dumm um sowas zu begreifen. Dem gehe ich getrost aus dem Weg.

Nunja, was es nun genau sein kann, stellt sich morgen heraus. Auf jedenfall bin ich auf und vorallem erschöpft.

Deshalb werde ich nun auch gute Nacht sagen ;-)

Ich werde berichten

k-arstjenj&örg


Hallo Fuschu, so wie Du Deinen Chef und Deine Arbeit beschreibst klingt nicht sehr ermunternd. Dann ist auch nicht mit Verständnis zu rechnen.In dieser Firma mit solchem Vorgesetzten wird Dein Allgemeinzustand sich niemals ändern. Mein Rat: Nimm Dir einen Termin bei der Arbeitsargentur, sprich offen mit dem Arbeitsberater über Deine Situation und schildere ihm genaue Vorkommnisse (viele Überstunden, nicht so eine Pussy sein usw) bitte Ihn für Dich eine geeignete neue Arbeitsstelle zu finden! Wenn Dein Chef Dich so dringend braucht hast Du die Trümpfe in der Hand. Wie ich schon geschrieben habe ;sprich ihn an und drohe ihm bei dummen Sprüchen mit Kündigung.Glaube mir ,das wirkt wenn er Dich so dringend braucht,ich weis wovon ich spreche ! Zum Schluß gebe ich Dir gerne mit auf Deinem Weg; Merke: Dein Chef braucht Dich damit er Aufträge annimmt obwohl er genau weis das dies zu schaffen fast unmöglich ist , und will seinen Beutel füllen auf Kosten der Gesundheit und den Nerven seiner Mitarbeiter. Trenne Dich von dem Gedanken ;ohne Dich geht es nicht weiter; Wenn Du ernsthafte pshychische Probleme bekommst dauert Deine Auszeit nicht nur ein paar Tage sondern Wochen und Monate und Dein Chef fragt danach nicht mehr nach Dir!!!!! Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan ,der Mohr kann gehen !!!!!!

Ich wünsche Dir "viel Arsch in der Hose" bei Deinen Bemühungen zum gesundheitlichen Erfolg ! Auch Deine Freundin wird es Dir danken ,glaube mir !

F}uschxu


Hey Karstenjörg,

Die Gesamtsituation in der Frima ist schon seit Ewigkeiten fürn Popo. Aber das gehört hier nicht hin. Fakt ist, ich fühle mich dort schon lange nicht mehr wohl. Die letzten Wochen habe ich mich sehr reingesteigert. Deshalb auch bestimmt meine Beschwerden, die nun häufig auftreten.

Also ich komme gerade vom Hausarzt wieder. Leider hat er wie immer nur seine "15Minuten" gehabt, da es ein Akkutsprechtermin war. Nichtsdestotrotz bin ich vorerst 1 Woche krankgeschrieben + Überweisung zum Phsychiater. Dachte nicht das er damit sofort kommt. Zusätzlich habe ich ein Medikament bekommen, Opipramol ABZ 100mg, mit der frage ob er mir sowas verschreiben soll.

Deine Worte haben mich dann doch sehr ermutigt, habe vor ca einer Stunde mit dem Cheff telefoniert. Habe ihm gesagt was Fakt ist. Stress/Panikattacken/Psychiater. Eben fast alles. Was ich im Raum stehen lassen habe ist die genau Diagnose. Die steht ja auch nunmehr noch aus.

Begeistert war er definitiv nicht, er war still und sehr nervös. Konnte ich an der Atmung erkennen. Und es kam nur die eine Frage: Liegt es an der Arbeit?

Das habe ich mit einem "möglich" stehen lassen und danach mit der Bitte, dieses Gespräch doch diskret zu halten.

Einerseits fühle ich mich immernoch schlecht, eben darum weil ich nun fehle. Aber andererseits bin ich froh, dass er nun weiss was mich bedrückt.

Und eins möchte ich auch noch anmerken, auch wenn ich nicht weiss ob dies der richtige Weg ist: Sollte ich merken, mir geht es in dieser einen Woche frei, etwas besser, hänge ich trotzdem noch was dran! Ich möchte gerne wieder vollkommen Gesund werden und bis ich einen Termin beim Phsychiater habe, wird das leider auch noch dauern. Ich hoffe das ist nachzuvollziehen ":/

Lg euer Fuschu

kia rst<enjöxrg


Hallo Fuschu, Glückwunsch,Du hast die ersten Schritte zu Deinem Heilerfolg getan. Während Deines Krankenscheines vergiß Deine Firma ! Bewege Dich ! und mache was Dir gefällt ! Das Medikament Opipramol wirkt beruhigend ,solltest Du auch einnehmen wie Dein Arzt vorgegeben. Es kann zu Beginn zu einigen Nebenwirkungen kommen (lt. Beipackzettel) muß aber nicht bei jedem sein. So nun zum Wesentlichen: Bessert sich Dein Allgemeinzustand kannst Du davon ausgehen das Deine Arbeitsstelle zu einem großen Anteil Deiner Beschwerden beiträgt. Ich gebe Dir recht wenn Du noch einige Zeit "Deine Auszeit dranhängst".

Du wirst sehen das Deine Firma auch ohne Dich zurecht kommt. Wenn Du noch eine Zeit dranhängst wirst Du folgendes erleben: Anruf Chef: Hallo Fuschu,wie geht es ? Fuschu : Es geht mir schon besser! Chef: was meinst Du wann Du wieder arbeiten kannst ? Fuschu: ich bin noch ??? Wochen krankgeschrieben ! Chef: Wir haben viel Arbeit,ruf mich an wenn es Dir besser geht und wann Du wieder arbeiten kannst !. Bis dann,wiederhören. Fuschu: wiederhören ! Nach diesem Gespräch wirst Du erleben das es Dir plötzlich merklich besser wird denn "Du hast das Spiel gewonnen!!" Dein Gehirn registriert einen positiven Effekt und sendet Glückshormone aus ,das vegetative Nervensystem wird beruhigt und Dir geht es wieder bedeutend besser und Deine Gedanken kreisen nicht mehr nur um einen "beschissenen Arbeitsplatz".Nimm Deine Freundin an der Hand gehe schön Essen, Tanzen oder was auch immer ihr gerne macht und schenke ihr Deine Gedanken!!!! Ich wünsche Dir alles Gute und Du wirst erleben" ALLES WIRD GUT"

Gruß

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