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Hemmende Medikamente

Pi0schb3iest


Wäre es nicht wesentlich sinnvoller an der Erfüllung dieser Sehnsüchte zu arbeiten statt sie zu unterdrücken?

Byorjlag


Nein, das habe ich ja schon an anderer Stelle erklärt.

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Borlag, ich bleibe ja oft bei deinen posts hängen, however.

Bist schon ne hart Nuss. (lieb gemeint)

Entweder GANZ oder eben dann GAR NICHT. ???

Du hast dieses schwarz-weiß-Denken, und bist ja gerade komplett "substanzfixiert".

Die gibt es aber nicht!

Okay, du könntest dir Heroin geben, dann schwebst du auf ner realitätsfernen rosaroten Wolke im Nirgendwo sorglos herum ( bis der Entzug einsetzt).... ":/ also auch keine Lösung.

Klar, du kannst dich mit sämtlichen sedierendem Zeug zudröhnen, - Alk würde ich nicht empfehlen, Neuroleptika (niederpotente- wie Promethazin) könnten evtl die Not ein wenig lindern, weil sie etwas "dicht" machen. SSRIs fand ich auch schrecklich.

Aber was sollen denn diese Empfehlungen, wenn man dich persönlich nicht kennt?

Da sollte echt mal ein Mensch vom Fach eine Einschätzung vornehmen.

Du hast definiv (so wie ich) ein immenses psychisches Problem.

Und du hast keinen Bock mehr auf "Arbeit am Selbst".

Alles verständlich.

Vielleicht wäre es für dich gut, mal in anderen Threads zu lesen und Empathie für Probleme anderer zu entwickeln. Vielleicht merkts du dann, dass hier jeder Probs irgendwelcher Art hat und man sich auch besser fühlt, wenn man mal "stärker" ist und hilfreiche Tips geben kann.

Dieses Rum-geiere um die eigene Problematik bringt dich nicht weiter. ???

Ich sag das nur, weil ich dich verstehen, und weil ich Phasen hatte / habe, die deinen ähnlich sind.

Lieben Gruß! {:(

E5volu-zzxer


Ich sag das nur, weil ich dich verstehen, und weil ich Phasen hatte / habe, die deinen ähnlich sind.

Woher glaube ich jetzt schon zu wissen, wie Borlag's "Antwort" auf diesen Satz lauten wird? ]:D

B^orlaxg


Borlag, ich bleibe ja oft bei deinen posts hängen, however.

Bist schon ne hart Nuss. (lieb gemeint)

Entweder GANZ oder eben dann GAR NICHT. ???

Du hast dieses schwarz-weiß-Denken

Ich verstehe nicht wo da die Grauzone sein soll. Entweder man kann seine Wünsche erfüllen, oder nicht. Für halbherzige Ersatzerfolge interessiere ich mich eben nicht. Wenn die Erfüllung eines Wunsches zufriedenheit bringen soll, dann ist mir mit einer Ersatzhandlung nicht geholfen.

, und bist ja gerade komplett "substanzfixiert".

Die gibt es aber nicht!

Die einen sagen die gibt es und die anderen behaupten das Gegenteil. Ich werde dann wohl einfach ausprobieren müssen.

Okay, du könntest dir Heroin geben, dann schwebst du auf ner realitätsfernen rosaroten Wolke im Nirgendwo sorglos herum ( bis der Entzug einsetzt).... ":/ also auch keine Lösung.

Nichts Kriminelles!

Klar, du kannst dich mit sämtlichen sedierendem Zeug zudröhnen, - Alk würde ich nicht empfehlen, Neuroleptika (niederpotente- wie Promethazin) könnten evtl die Not ein wenig lindern, weil sie etwas "dicht" machen. SSRIs fand ich auch schrecklich.

SSRIs und Neuroleptika habe ich schon bekommen. Aber die haben bei mir keine Wirkung. Aber natürlich gibt es da zig verschieden Wirkstoffe, also kann man ja mal etwas anderes ausprobieren.

Aber was sollen denn diese Empfehlungen, wenn man dich persönlich nicht kennt?

Da sollte echt mal ein Mensch vom Fach eine Einschätzung vornehmen.

Du hast definiv (so wie ich) ein immenses psychisches Problem.

Und du hast keinen Bock mehr auf "Arbeit am Selbst".

Alles verständlich.

Ich arbeite immer an mir selbst, das kenne ich gar nicht anders. Die Motivation dazu schwindet auch nicht. Das hat aber auch nichts mit der hier beschriebenen Problematik zu tun: Arbeit an mir selbst kann nicht die erhofften Medikamente mit hemmender Wirkung ersetzen.

Vielleicht wäre es für dich gut, mal in anderen Threads zu lesen und Empathie für Probleme anderer zu entwickeln. Vielleicht merkts du dann, dass hier jeder Probs irgendwelcher Art hat und man sich auch besser fühlt, wenn man mal "stärker" ist und hilfreiche Tips geben kann.

Dieses Rum-geiere um die eigene Problematik bringt dich nicht weiter. ???

Ich sag das nur, weil ich dich verstehen, und weil ich Phasen hatte / habe, die deinen ähnlich sind.

Lieben Gruß! {:(

Danke dir :-)

Woher glaube ich jetzt schon zu wissen, wie Borlag's "Antwort" auf diesen Satz lauten wird? ]:D

Weil du meine anderen Themen gelesen hast.

P]lüschbxiest


Bin auch dafür, statt um sich selbst rumzueiern, einfach mehr auf andere zuzugehen.

Nicht immer nur den Fokus auf sich selbst zu richten, sondern auch mal auf andere.

Bsorlxag


Ja, das war mal wieder klar. Bloß niemanden mit seinen eigenen Problemen belästigen, aber zusehen, dass man gefälligst die anderen unterstützt. . .

f/allen_jangexl_73


mannometer. Schwieriger Fall.

Ich sag dir jetzt mal, was ich nehme, damit ich eine antidepressive, unerwünschte Emotions-Unterdrückung habe: Diazepam und Oxycodon (ein Opiat, das ähnlich wie Heroin wirkt, aber eben vom Arzt verordnet, also nix kriminell, sondern legal). Dazu kiffe ich mir abends gerne mit THC die Rübe zu und nehme dann im Notfall noch Neuroleptika.

Also nicht gerade überzeugend, aber eben für meine kranke Gehirnchemie die Stoffe, die mir helfen, schmerzfrei und gechillt mein Dasein zu genießen.

Ich hatte auch irgendwann keinen Bock mehr auf zuviel Gebuddel in der Kindheit bei den Psychonasen, und Klappse ist eh keine Option. Die Götter in Weiß, die da wahllos Pillen zusammenstellen, machen meiner Erfahrung nach alles nur noch schlimmer.

Meine laienhafte "Ferndiagnose": narzisstische Persönlichkeitsstörung,

der mangelnde Selbstwert, der immer wieder Thema ist, ist meist Produkt der Bildes, das deine Eltern von dir hatten - also wenn sie dir immer wieder vermitteln, dass du nix kannst und nix bist. War das bei dir evtl so?

Borlag, es gibt kein Patentrezept - es gibt auch keine Übertragbarkeit, was die Wirkung von Substanzen aller Art betrifft.

Ich wünsche dir, dass du Frieden schließen kannst, mit deinen für ander evtl "unsichtbaren inneren Behinderungen" und deinen Mängeln. Das ist glaub ich der Punkt.

Das Leben ist nicht fair. Und viele Menschen haben einfach schlechtere Startbedingungen oder im Hirn hoppsen eben zuwenige Serotonmoleküle zwischen den Synapsen herum, oder ein genetisch bedingter Endorphinmangel liegt vor. Viele Menschen leben mit chronischen Schmerzen, - das habe ich auch jahrelang, weil die Bagatellmittel wie Ibuprofen nicht mehr halfen. Deshalb jetzt Morphine. Die haben aber auch unschöne Nebenwirkungen. >:(

Aber immerhin besser als ständig physische Schmerzen. Für mich habe ich so entschieden.

Aber der Geist hat auch noch eine gewisse Macht. Nicht vergessen!

Du bist echt nicht der einzigst leidende auf diesem Planeten.

Bis denne- {:(

P5l-üschb!iesxt


Du verstehst mich falsch, Borlag.

Mir geht es vordergründig nicht darum, dass du anderen helfen solltest,

aber ich bin der Meinung, es täte dir gut dich mal mit was anderem zu beschäftigen, als nur mit dir selbst.

Ich hatte schon mit so einigen Leuten zu tun, die ausschließlich nur damit beschäftigt waren

ihre vermeintlichen Probleme und Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Heute hier beim Arzt, morgen dort beim Arzt, übermorgen zum Psychiater und nichts hat geholfen.

Und ständig wurde sich drüber ausgelassen, wie schwer man es doch hat,

weil man ja dieses, oder jenes oder das hat.

Ignorier doch einfach mal dieses, jenes oder dass.

Geh raus ins Leben und scheiß auf deine angebliche Unmännlickeit und die ganzen anderen Probleme.

dvahnxae[8x7


Wenn du Gefühle dämpfen wolltest wären SSRIs eine gute Idee, aber darum geht es dir nicht oder? Es geht dir darum deine Erwartungen an das Leben zu löschen, Erwartungen und Bedürfnisse die so drängend sind das sie dich in deine Träume verfolgen, richtig? Da gibts nichts für, soweit ich weiß.

Z0yda


Eine Lobotomie dürfte alle die genannten Probleme lösen.

Da ist dann nicht mehr viel mit denken und wünschen träumen oder Angst vor unerfüllten Wünschen und gescheiterten träumen und Verlust, nur noch relativ emotionsloses vor sich hin sabbern.

Wie wärs ?

Leben hat so an sich, dass ein Lebewesen fühlt und entsprechend seiner Empfindungen oder nennen wir es -um es einfacher fortzusetzen mal wieder Bedürfnisse - und danach Handlungen zur Erfüllung derselben setzt, die mehr oder weniger direkt dem Überleben dienen.

Das beginnt bei Hunger und Durst-> Futtersuche, Angst/Bedrohung durch was auch imer-> Schutz suchen, Verteidigen, Flucht, Frieren-> Wärme finden und geht bei uns ach so viel gerühmten "höheren Lebewesen" eben bis zu Sinn finden sich selbst verwirklichen etc bla bla, die Pyramide ist ja den meisten bekannt.

Das wir komplexer gestrickt sind als eine Zecke oder eine Feldmaus (was nicht abwertend der Feldmaus gegenüber gemeint ist) bringt eben leider nicht nur Möglichkeiten, für den einen oder anderen mag es hinderlich sein, so viele Entscheidungsmöglichkeiten heißt ebenso viele Möglichkeiten zu scheitern, noch mehr Möglichkeiten sich vor einem potentiellen Scheitern zu fürchten.

Triebe -ob höhere oder niedrige- kann man nicht einfach abstellen.

Der ganze Zirkus endet sicherlich irgendwann, mit dem Tod des Organismus.

ZUydxa


Nebenbei...sich -angenommen man fände dieses tolle Medikament- zuzudröhnen und von jetzt an empfindungslos vor sich hin zu leben, nichts und niemanden mehr begehren, wünschen, keine Angst mehr vor Gewinn oder Verlust ....

ist so ziemlich sicher die beste Möglichkeit um sein Leben vorzeitig mal so richtig an die Wand zu fahren

und schon lange bevor man im Begriff ist den Löffel abzugeben, jede Chance etwas zu tun, etwas zu verändern, auf irgendetwas hin zu arbeiten dankend in den Müll zu pfeffern..."nö, danke, hab schon".

Der Inbegriff von Vergeudung.

Also nur um sich nachher nicht beklagen zu müssen das man nicht alles was man vlt hätte haben können erreicht hat, schmeißt man schon jetzt die Zügel aus der Hand und denkt: damit ich nachher nicht sagen muss ich hab's versucht aber nicht geschafft, ich wollte nicht und habs nie versucht, also ist es nicht mein Versagen, ich WOLLTE das so.

"WELT HÖR ZU, JAWOLL, MEINE Entscheidung wars, das alles zu verschwenden, jaja, ich hab das alles nicht erreicht weil ICH das so WOLLTE ! ICH hab meine zeile also erreicht jaja !"

Na wenn das mal keine Leistung ist, aber immerhin, da gibt's dann halt keine Überraschungen.

Wie viel Angst muss man haben um das alles auch noch wünschenswert zu finden. :-/

B\orlaxg


mannometer. Schwieriger Fall.

Ich sag dir jetzt mal, was ich nehme, damit ich eine antidepressive, unerwünschte Emotions-Unterdrückung habe: Diazepam und Oxycodon (ein Opiat, das ähnlich wie Heroin wirkt, aber eben vom Arzt verordnet, also nix kriminell, sondern legal). Dazu kiffe ich mir abends gerne mit THC die Rübe zu und nehme dann im Notfall noch Neuroleptika.

Also nicht gerade überzeugend, aber eben für meine kranke Gehirnchemie die Stoffe, die mir helfen, schmerzfrei und gechillt mein Dasein zu genießen.

Super! Danke dir :-) Darauf werde ich meinen Arzt ansprechen.

Ich hatte auch irgendwann keinen Bock mehr auf zuviel Gebuddel in der Kindheit bei den Psychonasen, und Klappse ist eh keine Option. Die Götter in Weiß, die da wahllos Pillen zusammenstellen, machen meiner Erfahrung nach alles nur noch schlimmer.

Meine laienhafte "Ferndiagnose": narzisstische Persönlichkeitsstörung,

Ach, Narzisst bin ich nun auch, weil ich gewisse Probleme habe. Okay . . .

der mangelnde Selbstwert, der immer wieder Thema ist, ist meist Produkt der Bildes, das deine Eltern von dir hatten - also wenn sie dir immer wieder vermitteln, dass du nix kannst und nix bist. War das bei dir evtl so?

Nicht nur meine Eltern, sondern jeder Mensch.

Borlag, es gibt kein Patentrezept - es gibt auch keine Übertragbarkeit, was die Wirkung von Substanzen aller Art betrifft.

Ich wünsche dir, dass du Frieden schließen kannst, mit deinen für ander evtl "unsichtbaren inneren Behinderungen" und deinen Mängeln. Das ist glaub ich der Punkt.

Das Leben ist nicht fair. Und viele Menschen haben einfach schlechtere Startbedingungen oder im Hirn hoppsen eben zuwenige Serotonmoleküle zwischen den Synapsen herum, oder ein genetisch bedingter Endorphinmangel liegt vor. Viele Menschen leben mit chronischen Schmerzen, - das habe ich auch jahrelang, weil die Bagatellmittel wie Ibuprofen nicht mehr halfen. Deshalb jetzt Morphine. Die haben aber auch unschöne Nebenwirkungen. >:(

Aber immerhin besser als ständig physische Schmerzen. Für mich habe ich so entschieden.

Aber der Geist hat auch noch eine gewisse Macht. Nicht vergessen!

Du bist echt nicht der einzigst leidende auf diesem Planeten.

Das ist mir schon bewusst, aber dieses Wissen hilft mir ja auch nicht. :-|

Du verstehst mich falsch, Borlag.

Mir geht es vordergründig nicht darum, dass du anderen helfen solltest,

aber ich bin der Meinung, es täte dir gut dich mal mit was anderem zu beschäftigen, als nur mit dir selbst.

Ich hatte schon mit so einigen Leuten zu tun, die ausschließlich nur damit beschäftigt waren

ihre vermeintlichen Probleme und Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Heute hier beim Arzt, morgen dort beim Arzt, übermorgen zum Psychiater und nichts hat geholfen.

Und ständig wurde sich drüber ausgelassen, wie schwer man es doch hat,

weil man ja dieses, oder jenes oder das hat.

Ignorier doch einfach mal dieses, jenes oder dass.

Geh raus ins Leben und scheiß auf deine angebliche Unmännlickeit und die ganzen anderen Probleme.

??? Und dann? Dann soll ich mich beleidigen lassen und das auch noch toll finden? Ziellos durch die Gegend laufen, sich beleidigen lassen führt dann zum Seelenglück, oder wie? Was soll ich denn draußen im Leben tun?

Probleme kann man nicht ignorieren und dann etwas anderes tun. Probleme blockieren die Möglichkeit andere Dinge zu tun. Man muss sie zuerst lösen.

Wenn du Gefühle dämpfen wolltest wären SSRIs eine gute Idee, aber darum geht es dir nicht oder? Es geht dir darum deine Erwartungen an das Leben zu löschen, Erwartungen und Bedürfnisse die so drängend sind das sie dich in deine Träume verfolgen, richtig? Da gibts nichts für, soweit ich weiß.

Also ich sag mal so: Die Erwartungen und Bedürfnisse rufen ja negative Gefühle hervor. Wenn ich diese Gefühle dämpfen kann, die Auswirkung der unerfüllten Erwartungen also nicht mehr präsent ist, dann läuft das im Endeffekt auf dasselbe hinaus.

Eine Lobotomie dürfte alle die genannten Probleme lösen.

Da ist dann nicht mehr viel mit denken und wünschen träumen oder Angst vor unerfüllten Wünschen und gescheiterten träumen und Verlust, nur noch relativ emotionsloses vor sich hin sabbern.

Wie wärs ?

Klingt verlockend, aber das geht ja nicht.

Leben hat so an sich, dass ein Lebewesen fühlt und entsprechend seiner Empfindungen oder nennen wir es -um es einfacher fortzusetzen mal wieder Bedürfnisse - und danach Handlungen zur Erfüllung derselben setzt, die mehr oder weniger direkt dem Überleben dienen.

Das beginnt bei Hunger und Durst-> Futtersuche, Angst/Bedrohung durch was auch imer-> Schutz suchen, Verteidigen, Flucht, Frieren-> Wärme finden und geht bei uns ach so viel gerühmten "höheren Lebewesen" eben bis zu Sinn finden sich selbst verwirklichen etc bla bla, die Pyramide ist ja den meisten bekannt.

Das wir komplexer gestrickt sind als eine Zecke oder eine Feldmaus (was nicht abwertend der Feldmaus gegenüber gemeint ist) bringt eben leider nicht nur Möglichkeiten, für den einen oder anderen mag es hinderlich sein, so viele Entscheidungsmöglichkeiten heißt ebenso viele Möglichkeiten zu scheitern, noch mehr Möglichkeiten sich vor einem potentiellen Scheitern zu fürchten.

Triebe -ob höhere oder niedrige- kann man nicht einfach abstellen.

Der ganze Zirkus endet sicherlich irgendwann, mit dem Tod des Organismus.

Den 'Sinn' hinter Erwartungen, Wünschen usw. kann ich verstehen. Aber auch das macht die Situation nicht einfacher. Überleben kann ich auch ohne all den emotionalen Schrott. Warum den Ballast also hinter sich herschleppen?

Nebenbei...sich -angenommen man fände dieses tolle Medikament- zuzudröhnen und von jetzt an empfindungslos vor sich hin zu leben, nichts und niemanden mehr begehren, wünschen, keine Angst mehr vor Gewinn oder Verlust ....

ist so ziemlich sicher die beste Möglichkeit um sein Leben vorzeitig mal so richtig an die Wand zu fahren

und schon lange bevor man im Begriff ist den Löffel abzugeben, jede Chance etwas zu tun, etwas zu verändern, auf irgendetwas hin zu arbeiten dankend in den Müll zu pfeffern..."nö, danke, hab schon".

Der Inbegriff von Vergeudung.

Also nur um sich nachher nicht beklagen zu müssen das man nicht alles was man vlt hätte haben können erreicht hat, schmeißt man schon jetzt die Zügel aus der Hand und denkt: damit ich nachher nicht sagen muss ich hab's versucht aber nicht geschafft, ich wollte nicht und habs nie versucht, also ist es nicht mein Versagen, ich WOLLTE das so.

"WELT HÖR ZU, JAWOLL, MEINE Entscheidung wars, das alles zu verschwenden, jaja, ich hab das alles nicht erreicht weil ICH das so WOLLTE ! ICH hab meine zeile also erreicht jaja !"

Na wenn das mal keine Leistung ist, aber immerhin, da gibt's dann halt keine Überraschungen.

Wie viel Angst muss man haben um das alles auch noch wünschenswert zu finden. :-/

Das Risiko etwas vergeuden zu können setzt ein gewisses noch nicht ausgeschöpftes Potenzial voraus. Etwas, was ich nicht habe. Mit Angst hat das also wenig zu tun: Ich habe schon immer versucht, getan und Ziele verfolgt. So ganz ohne Angst vor dem Scheitern. Ich musste schon immer mehr tun, um weniger zu erreichen. Da ich allerdings schon fast alles erreicht habe, was mir möglich ist und der Großteil der Dinge, die ich noch erreichen kann/muss/müsste wenig bis gar keine Bedeutung für mich hat sehe ich keinen Sinn darin mich weiterhin abzurackern. Bestünde die Aussicht diejenigen Ziele zu erreichen, die mich wirklich interessieren, dann wäre das etwas ganz anderes.

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hmmmm. Stimmt schon, bin auch so drauf, dass ich denke, - wenn ich mich schon in den A.... trete, dann muß es sich "lohnen" oder Sinn machen, auf irgendeine Weise. Sonst bleib ich lieber liegen.

[...]

Mit pädagischen Ratschlägen oder Kritik kommt man ja bei dir auch nicht weiter.

Erstaunlich wie viele Menschen hier doch versuchen, hilfreich etwas beizutragen.

[...]

Ich hab das Gefühl, dass du wenigstens meinen unpsychologischen und unpädagogischen und nicht angreifenden Posts etwas zugewandt bist. Bin nämlich auch ein ganz leicht-assozialer devianter Trotzkopf geworden.

Aber es geht immer nur übers "selbst herumexperimentieren", in sich reinhören, achtsam sein, - nie auf Leute hören, die meinen, es besser zu wissen, nur weil sie sich Dr. Prof. nennen. ???

Das ist mein Resumee nach einer langen Odysee durch den Wahnsinn der sich Leben nennt.

Lieben Gruß! {:(

fgal.lenU_angDel_7x3


und irgendwann sitzt du an einem See und beobachtest Wolkenbildungen und wunderst dich nur noch, warum Menschen, einen Job ausüben, der sie ankotzt, um von dem hart verdienten Geld Dinge zu kaufen, die sich nicht wirklich brauchen nur um Leute zu damit zu beeindrucken, die sie noch nicht mal mögen. ":/

Du siehst die ganze sinnlose Herumwuselei auf dem Planeten von oben wie ein Astronaut und lachst dir einfach ins Fäustchen..... :)D

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