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Ein großes Missverständnis welches sich mein Leben nennt

J8oYhnn]ixe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich möchte heute mal über mein Leben berichten.

Geboren im Jahr 1984, in einer norddeutschen Kleinstadt, in der ich bis heute wohne. Insgesamt hatte ich eine behütete, glückliche Kindheit, mir wurde so gut wie jeder Wunsch (Geburtstag und Weihnachten) erfüllt.

In der ersten Zeit viel im Krankenhaus verbracht, sowie einer UNI Klinik und immer wieder zum Kinderarzt, da ich aufgrund eines Geburtsfehlers ein verkürztes Bein und weniger Nerven im Fuß habe. Was auch dazu führte das ich immer Einlagen und erhöhte Schuhe tragen musste.

Irgendwann kam dann der Kindergarten, in den ich dann Halbtags gegangen mit großer Freude gegangen bin. Ich hatte dort auch einige Freunde und sowas wie meine "Erste Liebe". Von da aus ging es dann in die Grundschule, in der Zeit wurde es weniger mit Freunden und ich bin immer öfter alleine zu Hause geblieben (In dieser Zeit war mein "Lieblings-" Elternteil meine Mutter, vermutlich da sie seit meiner Geburt nur halbtags arbeitet. Da ich zudem auch immer schüchterne und ängstlicher wurde (stellt euch den schüchternsten Menschen den ihr kennt vor und rechnet nochmal das ich 1000 X schüchterner bin). Das äußerste sich auch in den Zeugnissen, das ich zu wenig Aktiv mitmache (das geht durch meine ganze Schulkarriere). Nach der Grundschule kam dann die Realschule, kurz danach starb erst meine andere Oma und dann meine "Lieblings"Oma. Ich durfte nicht mit zur Beerdigung was mich ziemlich enttäuschte. Jedenfalls waren wir dann ein Jahr später mit meinem Opa in Österreich. Dort hat mich ein fremder Mann auf einer öffentlichen Toilette unsittlich berührt, was ich bis zum Jahr 2014 niemandem erzählt habe. Ich glaube ich habe es auch irgendwann (mehr oder weniger) erfolgreich verdrängt. In der Kinderzeit war ich mit meinen Eltern meistens Sonntags auf irgendwelchen Fußballplätzen in der Umgebung. Wo man natürlich auch andere Kinder kennenlernt. Von dem einen habe ich mich überreden lassen, etwas zu zündeln, was dann leider ausgeartet ist, so das sogar die Feuerwehr kommen musste. Meinen Eltern habe ich eine Ausrede aufgetischt (Worin ich immer gut war). Sie haben wohl durch irgendjemanden die Wahrheit erfahren und waren natürlich sauer (ich habe das erst mit über 20 erfahren). Bis heute ist die Faszination für Feuer und Co. Geblieben. Mein Vater kam dann zur Kur (ich glaube in der Zeit wurde er zu meinem Lieblingselternteil), diese Zeit war eine sehr schwere und schlechte Zeit. Irgendwann kam dann die Pubertät: mit Haarschuppen, Depressionen, Aggressivität, öfter Streit mit meinen Eltern, ein Waschzwang (der immer mal wieder auftaucht, mich auch heute immer mal wieder kurz einfängt) und der Wunsch irgendwann mal in den USA zu leben (ich war bis heute noch nicht dort, habe aber immer noch den Wunsch). Der Waschzwang brachte mich jeweils 2 mal zu einer Jugendtherapheutin mit der ich das Problem etwas in den Griff bekommen habe, aber letztendlich den letzten großen Schritt selber gemacht habe. Es gab dann sogar mal eine typische pubertäre Phase wo das Gegenteil der Fall war.

Antworten
J=ohnnnie


Anfang der 5. Klasse hatte ich dann eine Blasenentzündung was mich bis heute verfolgt. In Folge dessen habe ich weniger getrunken. Zu dieser Zeit tauchten dann auch immer größer Schulische Probleme auf und seit der 6. Klasse habe ich eigentlich keine Freunde mehr und auch die Freunde aus der Nachbarschaft wurden weniger und weniger. Es tauchten auch immer wieder Wünsche und Fixe Ideen auf, die dann wenn es geklappt hat, schnell langweilig waren oder nicht das richtige waren. Dieses Phänomen habe ich auch heute noch. Im Jahr 2000 haben mir meine Eltern ermöglich mit einer Jugendgruppe für 10 Tage nach England zu fliegen, diese Zeit war eine sehr tolle. Auch wenn ich bis dahin schon viele Tolle Urlaube mit meinen Eltern erlebt habe. Die 8. Klasse wurde wiederholt und nach dem ersten Halbjahr der 9. Klasse ging es auf die Hauptschule. Kurz nach meinem 18. Geburtstag bin ich dann mit meinen Eltern das erste mal umgezogen was mir anfangs nicht gefallen hat. Auf der Hauptschule habe ich dann tatsächlich mal wieder Freunde gefunden. Diese wurden gute Freunde mit den ich die nächsten Jahre meistens Freitags Party mit reichlich Alkohol gefeiert habe, ansonsten haben wir nicht viel gemacht. Durch diese Freunde habe ich dann auch das erste und des Öfteren Kontakt mit Gras gehabt. Im Jahr 2001, wurde dann meine inzwischen erhebliche Beinverkürzung mit Hilfe einer OP und eines Fixateurs behoben (was ich nicht wollte). Die Hauptschule habe ich, bis auf mein Problem Fach Mathe, auch gut abgeschlossen. Auf Wunsch meiner Eltern habe ich dann meinen Realschulabschluss nachgeholt. Jedoch war dieser sehr schlecht und mit einer 5 in Mathe.

J^ohn{nxie


Daher verliefen die Bewerbungen auch alle im Sande. Auch an dieser Schule gab es nicht mehr als lose Bekanntschaften. Meine Freunde aus der Hauptschule haben alle eine Ausbildung gefunden bzw. einer hat im technischen Bereich seinen Realschulabschluss, nach der freiwilligen 10.ten Klasse nachgemacht. Zu diesem Zeitpunkt war ich dann 20 Jahre alt und immer noch total schüchtern und ohne Selbstbewusstsein. Bis heute setzt bei mir kein Gewöhnungseffekt ein. Ich konnte damals, nicht mal Brötchen holen und wenn nur einmal im Monat (wie gesagt ohne Gewöhnungseffekt). Da ich im Herbst 2004 noch immer ohne Ausbildung war hat mich die Agentur für Arbeit in einen Berufsvorbereitungskurs. Dort hatte ich dann auch mal wieder sowas wie neue Freunde und im Januar 2005 habe ich, wie schon so oft in meinem Leben, in ein Mädchen (eher gesagt Frau) verliebt (Liebe auf den ersten Blick). Sie war in einigen Punkten das totale Gegenteil von dem was ich sonst Attraktiv fand. Ich rechnete, mir keine Chancen aus. Da alle Mädchen jemanden wie mich bis heute nicht attraktiv finden. Wir mussten dann öfters zusammen Arbeiten und ich fand sie immer sympathischer. Jedoch stellte sich schnell raus, das sie ein Freund hatte. Also alles wie immer. Mit diesem Kurs waren wir dann in einem Freizeit Park wo sie dann mit mir Händchen halten wollte, was mich irritiert hat, aber doch sehr genossen wurde. Kurz danach hatte sie Geburtstag und hat ihren Freund und mich eingeladen. Ihr Freund kam nicht und ich wurde von meinem Vater gezwungen hinzugehen (ich hatte Angst und da ihr Freund da sein sollte auch keine Lust). Ich habe dann noch bei ihr übernachtet und bin erst am nächsten Tag wieder nach Hause. Da ich in der Zeit Praktikum in einer Großstadt gemacht habe, haben wir überwiegend Kontakt per SMS gehabt und hin und wieder abends telefoniert. Nachdem Praktikum haben wir im Kurs und in unserer Freizeit fast die ganze Zeit zusammen verbracht. Mal bei ihr, mal bei mir. Wir sind dann ein paar geworden und haben noch mehr Zeit mit einander verbracht. Sie hat mir halt bei meinen Problemen gegeben und ich ihr bei ihren wenigen. Ich habe dann das zweite mal (und das erste Mal seit der Grundschule) mein Geburtstag , mit den Freunden aus diesem Kurs, gefeiert. Bis zum Start ihrer Ausbildung haben wir soviel Spaß, wie ich lange nicht (oder noch nie) in meinem Leben hatte. Die Probleme mit meinen Eltern wurden allerdings immer größer, u.a. da ich sehr faul bin (was ich schon immer war) und auch der Kurs und das Praktikum mir keine Ausbildung bracht. Mit meinen Freunden aus der Hauptschule wurde es auch immer weniger, da ich ihr zu liebe nicht mehr getrunken habe. Sie musste sich dann eine Wohnung suchen, da es für sie unerträglich wurde. Trotz dieser Wohnung war sie im Prinzip jeden Tag (nach der Arbeit) bis Abends und das gesamte Wochenende bei mir. Im Januar 2007 sollte ich dann in der Firma wo mein Vater jobbte ein Langzeitpraktikum machen, was mir nicht gefallen hat da zum einen die Firma vorher immer doof, schrecklich und unkollegial gewesen ist (Zitat mein Vater) und zum anderen der Beruf inzwischen nicht mehr meinen Vorstellungen entsprach, aber da es immer mehr Streit gab, habe ich zugesagt und im selben Atemzug gesagt: Ich ziehe aus. Ich bin dann zu ihr gezogen und auf einmal war das geheule groß und ich solle doch unbedingt bleiben usw. usw. Jedoch habe ich mich nicht mehr umstimmen lassen kurz nach Weihnachten 2006 bin ich dann ausgezogen. 08.01.2007 sollte ich mit dem Praktikum anfangen, jedoch hatte ich an dem Tag Probleme mit dem Stuhlgang, die seit diesem Tag immer extremer wurden. Das Praktikum habe ich trotzdem gestartet und konnte mich gegen den (behinderten) Sohn einer anderen Angestellten durchsetzen und durfte im August meine Ausbildung anfangen, was ich mangels alternativen auch Tat. Jedoch fühlte ich mich in der Firma immer unwohler und auch meine körperlichen Probleme wurden immer schlimmer. Angst vor Ärzten verhinderten besuche dort. Ende Oktober 2007 sind wir dann eine große (und teure) neue Wohnung gezogen. Meine Eltern haben netterweise ca. 2000 € für neue Möbel ausgegeben (die eigentlich für mein Führerschein waren, daran hatte ich aber nie Interesse). Im Januar 2008 war sie dann Schwanger, so dass wir im August 2008 geheiratet haben (ich bin da altmodisch). Diese fand ohne jemanden anders statt (Sie hat auch keine Freunde und Familie wollten wir auch nicht dabei haben). In diesem Jahr beendete sie ihre Ausbildung, mein Opa ist gestorben und im September 2008 kam dann unser Sohn zur Welt.

JAoh2nnixe


Da meine Frau zu Hause geblieben ist haben wir weniger Geld zur Verfügung gehabt und wieder sind meine Eltern mit einem diesmal auf 12 Monate befristeten monatlichen Betrag ausgeholfen. Jedoch ist der Kontakt nie wirklich gut gewesen nach meinem Auszug. Wir waren glückliche Eltern die ihr Kind nicht gerne aus der Hand geben. 2009 hatte mein Vater ein Herzinfarkt, wir durften es niemandem erzähöen. Im Herbst 2010 oder 2011 musste sie dann wieder Arbeiten (da das Elterngeld ausgelaufen ist). Im Sommer 2010 waren wir dann (nach Beendigung meiner Ausbildung) mit meinen Eltern im Urlaub dieser war ein Reinfall da sie nicht mir ihrem Enkelkind alleine sein durften und wenn haben sie sich nicht an Vereinbarungen gehalten. Meine Magenprobleme wurden immer schlimmer. Nachdem diesem Urlaub war das Verhältnis mehr als vorher gestört. Ich habe glaube ich ab dem Zeitpunkt nur noch Abends gegessen und irgendwann auch nur noch Montags, Dienstags, Donnerstags und Samstags. In der Woche 4 Brötchen mit Aufschnitt später nur mit Butter, wofür ich dann 60 Minuten plus X brauchten musste um meine Panik in den Griff zu bekommen. Im Jahr 2011 ist unser Sohn dann zum Kindergarten gekommen. Sehr zu seiner Freude. In der Zeit habe ich versucht in einem Call Center zu arbeiten, was aber aufgrund der dubiosen Aufgaben und da ich telefonieren verabscheue, relativ schnell wieder abgebrochen habe. Im Sommer 2012 habe ich dann um mal wieder etwas zu machen einmal die Woche in einem Altenheim freiwillig ausgeholfen. Im Herbst 2012 ereilte uns dann das Schicksal Krebs. Jedoch hat sie ihn im Frühsommer 2013 besiegt. Um gegen meine Verstopfungen zu kämpfen habe ich Freitags oder Samstags immer Abführtabletten genommen und (von Juni bis Anfang 2014). Unser Sohn wusste vom Krebs nichts. Meine Eltern wurde das selbe versprechen abgerungen wie uns damals mit dem Herzinfarkt, jedoch haben meine Eltern das allen erzählt (sie haben einen nicht gerade kleinen Freundeskreis) mit der Begründung wir haben uns Sorgen gemacht und mussten uns unseren Freunden mitteilen. Was zur Verstimmung unsererseits führte. Da meine Depressionen und meine Magenprobleme immer mehr zu nahmen war ich dann bei einem Magen Darm Arzt mit Ultraschalluntersuchung meines Bauchs. Dort wurde festgestellt das ich Wasser im Bauch habe. Es wurde eine Magenspiegelung gemacht, die Ergebnislos verlaufen ist. Mein Hausarzte (der für meine Müdigkeit nur einen Eisenmangel per Blutuntersuchung festgestellt hatte) schickte mich daraufhin in das Krankenhaus für 2 x 5 Tage im Krankenhaus. Dort wurden einige Tests gemacht und eine Herzinsuffizienz festgestellt. Ich habe mich damit erstmal zufrieden gegeben und bin dann im Herbst 2014 zu einem anderen Magen Darm Arzt gegangen. Dieser hat dann Fruktose und Laktose (Auf meinen Wunsch getestet). War erfolglos.

JBohn#nie


Diese Ärztin hat dann die Vermutung Reizdarm und Hämorriden gestellt. Zur genaueren Abklärung sollte ich noch eine Stuhlprobe vorbeibringen. Dazu kam es jedoch nicht, da meine Frau zum 2ten mal Krebs hatte und ich wie beim ersten mal 90% meiner Energie in die Pflege und für meine Frau da sein wollen und 10 % der Energie für unseren Sohn gesteckt habe. In dieser Zeit habe ich aufgehört, in der Woche zu trinken (Angst wegen meinem Magen, Depressionen und schlicht weg vergessen). Das habe ich in den am Wochenende quasi "nachgeholt" in dem ich 12 – 14 Becher schwarzen Tee mit Unmengen Zucker und ca. 12 Gläser Instant Zitronentee nachgeholt habe. Das war jeden Samstag und Sonntag (Also bis zu 28 Becher Tee und bis zu 24 Gläser Zitronentee). Da mir das am Wochenende egal war wie mein Magen reagiert, ich hatte ja keine Verpflichtungen außer Haus. Irgendwann habe ich mich dann Samstags an ein Frühstück und Mittag getraut (Toast mit Aufschnitt und süßem Aufstrich + 1 Schokoladenpudding und 1 Schokomousse und warmer Milchreis zum Mittag). Abends zum Nachtisch hin und wieder Süßigkeiten, aber um meine Angst zu bekämpfen habe ich von Oktober bis November 2014 nach jedem Süßigkeiten Essen Glaubersalz genommen (in der Zeit fing es auch mit Tee an). Grundsätzlich gibt es seit Jahren am Wochenende bei uns Fleisch, mit Kroketten, Gurkensalat, Dressing und EI Panade.

Das Glaubersalz wurde dann von Sahne abgelöst, was bis heute Samstags anhält. Unter der Woche wurde das Essen auch mal etwas mutiger, statt Brötchen gab es Toast mit Aufschnitt und irgendwann auch mit süßem und hin und wieder einem Tee. Kurz nach Ostern 2015 gab es die gute Nachricht das sie geheilt sei. Meine Ess- und Trinkverhalten änderte sich nicht, bis zum Juli 2015. Anfang des Monats habe ich den Führerschein angefangen und am Ende des Monats kam meine Frau an einem Sonntag ins Krankenhaus und verstarb gut 9 Stunden später an multiplen Organversagen weil der Krebs gestreut hat. Da ich mit der Situation nicht klar gekommen bin, habe ich auch noch aufgehört zu Essen und am Wochenende den Zitronentee nach und nach weggelassen. Das Essen am Wochenende war weiterhin normal (nur die Sahne wurde weniger). Irgendwann fühlte ich mich damit immer besser. Nur Tat die Niere weh, wohin ich tatsächlich mal zu einem Urologen ging, der erstaunlicherweise keine Auffälligkeiten feststellte. So ging das dann weiter bis ich im August Besuch von Freunden bekam, da habe ich dann mal ein Eis in der Woche gegessen und hin und wieder etwas Schokolade, das war das einzige was mein Körper so recht wollte. Sonntags war dann mein experimentier Tag, da gab es dann auch was zum Frühstück (Brötchen), 1 Schokomousse und Pudding und was über den Tag neben wie: Schokolade, Cerealien mit Milch, Süßkartoffel. Gelegentlich auch ein Abendbrot. Unter der Woche gab es dann wenn überhaupt nur Süßigkeiten. Im Oktober kam dann zum Mittag Instant Zitronenteepulver und weiterhin etwas Süßigkeiten. Ende Oktober gab es dann auch mal etwas normales wie z. B. Kartoffelecken zum Abendbrot. Seit Anfang November gab es Mo und Di zum Mittag Zitronentee abends Pfannkuchen und Di Toast.

JKohnnxie


Seit Mitte Dezember 3 mal Mittags Zitronentee und seit Ende Januar 4 mal. Freitags ist immer mein fasten Tag damit ich auch sicher gehen kann das die Sahne 100 % wirkt. Da ich seit Dezember noch mehr Magenprobleme habe ich für Mai einen Termin bei einem Heilpraktiker gemacht und der hat dann auch einiges festgestellt und versucht zu beheben, einiges mit Erfolg anderes wird nochmal nachgemacht werden müssen. Seit dem verzichte ich auf Zitronentee und fast komplett Schokolade und süßes. Da ich aber immer wieder Nierenschmerzen hatte und oft auf Klo musste, bin ich diesmal zu einer anderen Urologin gegangen und die hat Urinprobe (mehrmals inzwischen) und die Nieren mit Ultraschall angeguckt. Bis auf etwas Nierengries und Vermutung auf eine Prostatavergrößerung ist nichts rausgekommen. Demnächst will sie noch mal die Urinmenge von 24 Stunden messen. Ich glaube das meine Psyche derzeit, total am Rad dreht. Seit dem ich beim Heilpraktiker war, ist meine Müdigkeit auch wieder schlimmer geworden. Ich habe mehr und schneller wieder Hunger (was am Weglassen des Zitronentees und an den großen Runden die ich am Nachmittag spazieren gehe liegen könnte). Außerdem habe ich Neuropathische Schmerzen in den Füßen (interessanterweise je wärmer es ist desto extremer ist es; und in Schuhen mehr als ohne) und im Handyfinger auch. Ich habe bei ungünstigem Lichteinfall und zusätzlich beim Betrachten eines 3 D Puzzle ein Schwindelgefühl. Manchmal fehlt es mir schwer im Handy zu lesen (es verschwimmt). Seit neuestem habe ich das Problem wenn ich Wasser / Selter trinke schnell und oft auf Klo muss (auch Nachts) und einen trockenen Hals bekomme und oft auch mehr Durst. Auch habe ich das Gefühl das ich immer vergesslicher werde. Ich mache mir große Sorgen das, durch mein ungünstigen Lebensstil etwas kaputt gegangen ist, was sich nicht mehr beheben lässt und ich mit noch mehr Einschränkungen Leben muss. Was natürlich nie schön ist, besonders jetzt wo ich gerade den Mut mit mehr Essen und Trinken gefasst habe und mir selbst einen Essens- und Trinkplan auferlegt habe.

J<ohnnxie


So zum Abschluss. Seit dem Tod meiner Frau bin ich alleinerziehend, habe einige Facebook Freunde und durch die Einschulung meines Sohnes, mich mit einem Paar angefreundet und sonst niemanden. Den Kontakt zu meinen Eltern, Schwiegermutter, Schwägerin und Schwiegervater und Stiefschwiegermutter (diese beiden Wohnen allerdings etwas weiter weg), möchte ich und auch mein Sohn nicht, da es vorher nicht gut war und auch von mir und meinem Sohn kein Interesse besteht. Jedoch drohen alle immer mit dem Jugendamt, was die Situation nicht einfacher macht.

Ich habe nur 4 Wünsche: Das es meinem Sohn immer gut geht, erstmal umziehen in den Süden Deutschlands, dort eine 2te. Ausbildung anfangen und irgendwann mal dauerhaft in den USA Leben.

Ach so ich bin auf alle und jeden Eifersüchtig.

Ich war jetzt 2 mal (im Jahr 2014 war ich allerdings auch schon 3 – 4 mal dort)bei einem Therapeuten der jedoch lt. eigner Aussage noch kein "Zugang" zu mir gefunden hat.

Ich weiß nicht was ich hiermit bezwecken will. Ich glaube es ist einfach nur mal der Versuch mein Leben zu erzählen und den Frust von der Seele zu schreiben.

Am Liebsten würde ich, das alles beenden, jedoch würde mein Sohn dann wohl irgendwo hinkommen, wo ich das nicht will und so lange quäle ich mich erstmal weiter.

Vielen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben das alles zu lesen.

Pyedxdi


Das ist ne Menge. Uff... Hast ziemlich viel erlebt.

Mein herzliches Beileid zunächst. :)-

Meine Frage: Hast du den Missbrauch durch den Fremden auf der Toilette je aufarbeiten können?

Hast Du die Möglichkeit, in eine Klinik zu gehen?

Oder eine Reha machen?

Hast Du weitere Therapeuten aufgesucht?

Nicht jeder Therapeut wird Dich ablehnen, das machen die, wenn sie meinen, dass sie Dir nicht helfen können. Ich würde da verschiedene besuchen.

c<rieUcharAlie


Für mich liest sich die ganze Schilderung super-auffällig, vor allem sehe ich das daran, an was Du Dich so erinnerst und was bei Dir welchen Stellenwert einnimmt. Schade ist, dass Du Deine Schwierigkeiten mit dem (sozialen) Leben auf Deinen Sohn überträgtst, er ist doch erst 8, meinst Du nicht, dass er gerne Familie hätte? ":/ Wie sieht es denn mit sonstigen Kontakten aus, hat er Freunde, wird er zum Geburstag eingeladen, seit Ihr zusammen mal unterwegs? Vereine für ihn, Musik machen oder sonstige Bereiche, in denen er Menschen trifft, die er gerne hat und auf die er ausweichen kann, wenn es mit Dir nicht nicht so klappt? Erschaffst Du ihm Bezugspersonen für seinen späteren Lebensweg?

cyrieRcharlxie


Urlaub dieser war ein Reinfall da sie nicht mir ihrem Enkelkind alleine sein durften und wenn haben sie sich nicht an Vereinbarungen gehalten. Meine Magenprobleme wurden immer schlimmer. Nachdem diesem Urlaub war das Verhältnis mehr als vorher gestört.

Komisch. Kann ich mir gar nicht vorstellen.

Wie sieht es mit der Trauerarbeit bei Euch und Deinem Sohn aus? Kümmerst Du Dich darum, dass er begleitet wird? Ich meine, er hat seine Mutter verloren, das ist ein riesige klaffende Wunde in der Kinderseele. Kannst Du das emotional begleiten? Tendenziell wohl nicht -hast Du denn Alternativen für ihn?

JWohnnUixe


Oh es hat sich jemand die Mühe gemacht es zu lesen.

Danke für dein Beileid.

Ich versuche den Missbrauch durch den Therapeuten aufzuarbeiten, aber wie gesagt er hat noch so seine Probleme mit mir.

Ich weiß nicht ob ich die Möglichkeit habe und ob ich sowas durchstehen würde. Mir bereitet schon eine mögliche Vater Kind Kur großes Kopfzerbrechen und Panik. Reha habe ich noch nicht überlegt.

Therapeuten werde ich wohl wechseln, das muss ich demnächst mal mit meinem Hausarzt klären. Das könnte allerdings schwer werden, da es in dieser Stadt kaum Therapeuten mit noch freien Terminen gibt. Im allgemeinen glaube ich das ich zu einer Therapeutin möchte.

Nochmals vielen Dank, für deine Tipps und das du geschrieben hast

K\l2eio


Johnnie

Vielen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben das alles zu lesen.

Wozu soll der Faden hier dienen?

J\ohnnixe


Er ist super beliebt und ist fast jeden Tag unterwegs und öfter zum Geburtstag eingeladen. Außerdem besucht er eine Trauergruppe, wo er sich mit Kindern, die ähnliches Erfahren haben, austauschen kann.

P]edxdi


Ich weiß nicht ob ich die Möglichkeit habe und ob ich sowas durchstehen würde. Mir bereitet schon eine mögliche Vater Kind Kur großes Kopfzerbrechen und Panik. Reha habe ich noch nicht überlegt

Sie könnte Euch beiden gut tun. Nicht nur Dir, auch Deinem Sohn. Ich hättet beide Zeit für Euch alleine, aber auch Zeit als Vater-Sohn-Gespann. Ich könntet viel aufarbeiten. Ich habe die MuKi Kur damals genossen.

P4lüs/chbDiesxt


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