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Massive Antriebslosigkeit

sLugar2lovxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, ich liege hier im Bett wie schon seit Tagen und bin wahnsinnig müde. Habe gestern über 16 Stunden geschlafen, vorgestern um die 12-14 (war da aber auch 8h in der Arbeit) Donnerstag war ich 24 std im Bett, davon hab ich sicher um die 18 wirklich geschlafen. Heute war ich 3h mit einem Freund spazieren 16-19 Uhr, das war auch sehr schön, davor hab ich geschlafen und danach war ich so müde dass ich kurz sogar leichte Kreislaufprobleme hatte. Hab dann erst mal 3 std geschlafen. Jetzt is es etwas besser. Ich gehe stark davon aus, dass es psychisch ist, wobei es natürlich auch ein Mangel sein könnte. So geht es mir für die Umstände eigentlich sehr gut. Habe seit Mittwoch einen schweren Verlust zu betrauern, aber bin quasi aus geweint, kann schon wieder Scherze machen und fühl mich bis auf die absolute Kraftlosigkeit auch nicht sooo schlecht. Appetit habe ich auch wieder ein bisschen, also heute und gestern hab ich schon ein wenig gegessen, was soll ich tun? Blutbild machen lassen? Abwarten? Mein Freund macht sich große Sorgen um mich aber ich wüsste auch nicht was ich beim Arzt soll, nur weil ich müde bin...

Antworten
Palüschybiest


Lass mal ein großes Blutbild inkl. Viatmin D3 und B12 erstellen.

Habe seit Mittwoch einen schweren Verlust zu betrauern

Dass jemand wegen eines Trauerfalls in die Depression rutscht kommt schon mal vor.

sTugar!love


Ich muss vll sagen dass ich mich seit etwa 5 Wochen total unausgewogen und schlecht ernähre. Aber davor immer hervorragende blutbilder hatte, kann sich das so schnell ändern? Also können sich Depots so schnell leeren?

Verwunderlich wäre eine Depression tatsächlich nicht. Derzeit läuft es nicht so besonders rund bei mir, aber ich denk für ne wirkliche Depression gehts mir dann doch noch zu gut. Ich will ja auch eigentlich nicht den ganzen Tag rum liegen, will es positiv sehen, dass ich noch lebe und das nur aus reinem Glück, bin nur soo müde...

Pzlüsc_hbiexst


Hast du ein Unglück überlebt? Dann hast du eventuell ein Trauma entwickelt.

Würde das mal beim Arzt ansprechen.

s ugar+lovxe


naja mir gings nie so wahnsinnig schlecht, rein körperlich. Hab mir das Schulterblatt gebrochen, nicht schön, aber erträglich. Mein bester Freund hat den Unfall leider nicht überlebt. Zudem hat der Krebs meine Tante vor 2 Tagen dahin gerafft (das war aber klar, sie hat die letzte Zeit nur noch aufs sterben gewartet :( ) und ein zweiter Onkel von der anderen Familienseite hat die schreckliche Diagnose bekommen, dass nach fast 10 Jahren sein Rückenmarkskrebs zurück ist :°( Die Schwester meiner Oma liegt auch schwerkrank im Krankenhaus, also seit kurzem, die ist aber auch schon bald 70. An sich ganz schön viele Schicksalsschläge auf einem Haufen...

Ich hätte auch locker sterben können bei dem Unfall vor 5 Wochen, hatte einfach nur Glück, da kann man schon froh sein dass man lebt finde ich und schätzen was man hat. Lächerlich im Nachhinein, für was für Dinge ich Lebenszeit verschwendet hab, über was ich mir Gedanken gemacht hab, dass ich mich stundenlang zu Sport gequält hab, der mir keinen Spaß gemacht hat und mich beim Essen eingeschränkt hab und den ganzen Scheißdreck... wo die eigene Zeit doch eh so begrenzt ist und man sie doch lieber mit seinen Liebsten verbringen soll, solange man sie hat :°(

b0ärli&5591


die letzten paar Jahre habe ich mehr als einmal Glück gehabt und dem Tod von der Schaufel gesprungen Lungenembolie(Notarzt)Magenbluten/im Krankenhaus zusammengebrochen hoher Blutverlust) Bakterielle Infektion 14 Tage Krankenhaus dabei festgestellt das ich an der Niere ein >Karzinom habe, kurz darauf operiert alles entfernt, schön langsam kann ich mich wieder rühren gehe in 14 Tagen auf REHA mir geht mein Nordic Walking ab, sehne mich nach Bewegung z.B. Schwimmen spazieren gehen usw. Hauptsache aktiv sein, mein Ex-Chef hat Leukämie(macht auch Sport muss aber aufpassen wegen Infektionsgefahr) wir rufen uns einmal in der Woche an und bauen uns gegenseitig wieder auf. Das Leben ist viel zu schön um sich hängen zu lassen, unternehmen sich selber an den Haaren aus dem Tief ziehen :)=

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