» »

Mein Mann ist mit jeder Arbeit unzufrieden

z!wergDi25 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen...

Ja ich weiß, schon wieder ein Jammerfaden von mir... Aber ich kann nicht mehr. Mein Leben geht stetig bergab, es wird einfach nicht besser.

Am liebsten würde ich mich gerade selber begraben.

Mein Mann war 12 Jahre in ein und der selben Firma. Hatte 2011 zwischendurch aus eigenem Wunsch die Firma verlassen. Ist aber in der neuen Firma nicht zurecht gekommen.

Ist dann nach 1,5 Wochen zurück in die alte Firma gewechselt. Trotzdem war er immer wieder unzufrieden, hat sich ständig woanders beworben, Stellen zugesagt und dann kurzfristig wieder abgesagt.

Durch einen guten Freund ist er dieses Jahr im März bei einer sehr bekannten und guten Firma hier in der Umgebung genommen worden.

Drei Tage war er total begeistert, dann ging es los das er jeden Tag irgendwelche anderen Ausreden hatte warum er das nicht lange machen kann bzw. Will. Einmal war es die Arbeit an sich, dann die Kollegen, dann schlechte Auftragslage, dann sein Rücken usw...

Aber ich durfte meiner Freundin (die Frau von seinem Freund) nichts sagen. Er hat sich heimlich weiter beworben, und nun auch nach ewiger Zeit eine Stelle angenommen. Hatte bis da immer alle stellen abgelehnt oder zugesagt und den Vertrag aber nicht unterschrieben weggebracht.

Hat dann das Gespräch mit seinem Freund gesucht und ihm aber Ausrede Rücken als Grund für die Kündigung gegeben, sowie auch dieser Firma. Der Freund hatte ihn aber schon durchschaut.

Damit hat er die Freundschaft kaputt gemacht.

Seit Montag ist er in der neuen Firma. Montag und Dienstag war er total euphorisch, Mittwoch ging es los... Er kam wieder und meckerte... Ich fragte ihn ob es nun schon wieder los geht ....

Er sagte nein wäre alles ok. Gestern Abend beim grillen mit Freunden hat er die Bombe platzen lassen... Er wäre unzufrieden, will da nicht bleiben... Seitdem bin ich wieder völlig fertig...

Wir haben zwei Kinder, ich gehe geringfügig arbeiten, Schichtentgegen und habe seit November schon dreimal mit meiner Chefin geklärt das ich anders arbeite... Immer wieder kommt was neues...

Ich habe große Existenzängste und bin zudem enttäuscht das ich monatelang nur belogen wurde.

Heute Nacht hat er mal offen mit mir geredet. Er hat sich das anders vorgestellt. Ihm liegt diese Arbeit nicht.

Nun möchte er wieder zurück in die vorrige Firma. Die Chance wird er aber nicht bekommen, denke ich. Ich glaube nicht, das der freund nochmal seine Hand für ihn hinhalten wird. Zumal er dort auch nicht glücklich werden wird....

Ich habe keine kraft mehr, das ganze Jahr ist schon so bescheiden... Immer irgendwas anderes.... Ich weiß nicht wie es weiter gehen so.

Antworten
r^azokr80


Am liebsten würde ich mich gerade selber begraben

Vorsicht, lass dich nicht in die Negativspirale hineinziehen!

So hart es klingt. Erstmals ist es das Problem deines Mannes. Nicht deins. Grenz dich da ab. Auch wenn ihr ein Paar seid. Gebe ihm wenn nötig Rückhalt und bleib stark.

Und ich denke er sollte mal grundsätzlich über die Bücher, was nicht stimmt. Denn es kann ja nicht sein, dass jeder Job schon nach wenigen Tagen kacke ist. Entschuldige wenn ich das jetzt so unverblümt sage, aber ich denke dein Mann braucht professionelle Hilfe...

rtaz'ovr8x0


uns wenn ich deine anderen Beiträge hier im Forum so überfliege, wäre es vielleicht gut, wenn ihr GEMEINSAM Hilfe annehmen würdet...

bieetleej2uicxe21


Ein paar tage sind objektiv gesehen viel zu kurz um den neuen Job scheiße zu finden. Man kennt ihn ja nicht mal richtig. Von daher denke ich auch, dass entweder die Wurzel ganz woanders liegt, dein Mann evtl gar keine Freude mehr an dem Beruf hat, und ihr dringend darüber reden müsst.

Denn so hart das klingt, das ist ja alles kein Ponyhof.

S0unfljowenr_x73


Sind es denn immer identische Tätigkeiten oder immer andere Aufgaben?

Bei mir kommt so ein wenig an, als ob er anfängt zu meckern, wenn die ersten Tage (wo man erstmal nichts können muss) vorbei sind und es zunehmend darum geht, seinen Mann zu stehen, erste Leistung zu erbringen. Also ab da, wo es ernster wird.

Und "Ihm liegt die Arbeit nicht": ÜBerlegt er es sich nicht vorher, was auf ihn zukommt?

Aber:

Grenze Dich ab, so schwer es auch fällt.

f9ilosgofia


Kannst du nicht Vollzeit arbeiten und er reduziert?

zrwer1gi2x5


Ich würde mich gerne abgrenzen, fällt mir aber sehr schwer da unsere Existenz davon abhängt.

Zwei mal hat er uns schon finanziell reingeritten, sodass wir einen Dispo brauchten und wir uns in der Verwandtschaft Geld leihen mussten

durch Arbeitsplatzwechsel und Unzufriedenheit.

Das können wir uns nicht schon wieder leisten...

Ich würde gerne vollzeit übernehmen, aber als Arzthelferin würde ich zu wenig verdienen um davon eine Familie ernähren zu können.

Zudem will er das gar nicht und würde die Organisation von Haushalt, Kindern, Termine und Arbeit nicht hinbekommen, sagt er selber...

z\werJgi2x5


Es waren bislang unterschiedliche berufsbereiche. Lkw-wäscher, Maschinenführer, lkw-fahrer....

Nichts liegt ihm.... Er will sich ausprobieren bis es der perfekte Job ist, sagte er vor einigen Wochen.

Mit Mitte 30, verheiratet und zwei Kinder finde ich diese Art und Weise aber nicht mehr richtig. Und 100% perfekt wird er nicht finden.

Ich glaube er weiß einfach nicht was er will.

Vor paar Wochen hat er noch gesagt Maschinenführer ist nicht mehr das was er machen will, nun will er unbedingt zurück und findet Lkw fahren ist nicht Seins...

B}eniZtaBx.


Vielleicht gehört er aber auch in die Kategorie,dass er sich nichts sagen lassen will. Unterordnen nicht möglich.

Mein Bruder ist auch so. Wenn es nicht die Arbeit selbst ist, dann sind das die Kollegen, dann sind andere zu doof, zu arrogant, zu herrisch .... Und eh alles. A...löcher.

Solche Menschen sind nicht einsichtig, es haben ja immer andere Schuld und überhaupt und so...

Sie meinen immer, sie werden nicht verstanden und es wäre soooo schön, nicht arbeiten zu müssen sondern einfach Chef sein. Aber so wird man nie Chef werden....

P~{schbixest


Frag deinen Mann ob er sich überfordert fühlt.

Har er vielleicht Depressionen?

_mSurferxin


Trotzdem beeindruckend, dass er immer wieder eine neue Stelle findet und bekommt.

WlMD 20*14


Frag deinen Mann ob er sich überfordert fühlt.

Har er vielleicht Depressionen?

Der Gedanke kam mir auch. In meinem stationären Aufenthalt war auch ein Mitpatient, dem es so erging. Er erzählte davon in unserer Gesprächsgruppe sehr ausführlich. Dass er sich verändern möchte, euphorisch an die Sache herangeht, aber nach kurzer Zeit sich diese Euphorie schon wieder verabschiedet. Häufige Stellenwechsel, auch "von-einer-Firma-weg-und-wieder-zurück" waren dabei. Er litt stark darunter - fühlte sich zu Nichts nütze und sagte er sei ein absoluter Versager. Er zweifelte an seiner gesellschaftlichen Stellung, weil ihm Anerkennung fehlte. Und er hatte in der Tat gute Jobs gehabt...

BzenigtaB.


Das eigentliche Problem ist doch, dass sich hier der Mann darum kümmern müßte, wenn er das nicht angeht, nützt auch der von der TE immer mal wieder wie auch immer gestaltete Vorwurf nichts. Sonst gäbe es das Problem ja nicht mehr....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH