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Die Wutprobe (Film)

D$itItohefad29 hat die Diskussion gestartet


Hallo, habe eine ungewöhnliche psychologische Frage zu dem Film "Die Wutprobe" mit Adam Sandler und Jack Nicholson. Und zwar geht es ja darum, dass der Hauptprotagonist seine Wut kennenlernt und lernt mit ihr zu Leben. Relativ am Anfang wird er ja zu einer Stunde Aggressionsbewätigungstherapie verdonnert. Als er sich in der Runde vorstellt, wird er aufgefordert sich vorzustellen und zu sagen wer er ist. Daraufhin will er antworten, wird aber bei jedem neuen Versuch sich vorzustellen immer wieder vom Therapeut (Nicholson) unterbrochen, weil er einfach sagen soll Wer Er Ist.....Ist das einfach nur eine Art Gag im Film oder verbirgt sich hinter dieser lustigen Szene und dieser Frage eine sehr ernste Frage? Was ich fragen will, was muss man bei einer solchen Frage antworten?

PS: Ich hoffe ihr kennt den Film ;-) Ich dachte ich schreibe das mal hier rein, weil meine Frage ja was mit Psychologie zu tun hat und es geht NICHT um den Film an sich geht.

Antworten
yNoshix242


also ich glaube etwas Tiefgang steckt dahinter. Denn man selbst sollte sich ja nicht über seine Arbeit, seine Hobbies oder seine Statussymbole definieren.

Wer bin ich?

Name, Alter, Geschlecht, Charaktereigenschaften. So was in die Richtung, denke ich zumindest.

E6hemal3igerF Nutz4er (#52X8611)


Ja denke ich auch.

Ich bin ich, oder sowas.

Man muss sich ja auch mal fragen: wer bin ich?

Was habe ich erreicht.

Bin ich der Mensch, der ich sein will.

Habe ich eine eigene Identität.

Sowas halt

NdotM3icha,elCaine


Was ich fragen will, was muss man bei einer solchen Frage antworten?

Glaubst Du denn dass es eine richtige Antwort gibt?

DCipt tohZexad29


Also wenn Ich diese Person sei, dann wüsste ich in dem Moment auch nicht mehr was ich antworten soll...wenn ich vorher bei jedem Ansatz unterbrochen wurde.

Hmmm...ich denke also nicht, das ich eine Antwort weiß. Wobei ich im Nachhinein zu der Antwort von Benutzerin005 tendieren würde: Bin ich zufrieden? Kenne ich mich? Weiß ich wer ich bin?

Wahrscheinlich wüsste ich Auch keine Antwort, wenn man mir solche FRage stellen würde....

NEoEtMic*hae0lPCainxe


Vorab: Ich kenne den Film nicht.

Die Taktik scheint mir trotzdem aufgrund Deine Beschreibung offensichtlich. Nimms auseinander dann siehst Du es.

Also wenn Ich diese Person sei, dann wüsste ich in dem Moment auch nicht mehr was ich antworten soll...wenn ich vorher bei jedem Ansatz unterbrochen wurde.

Schau Dir an was passiert und trenn es mal voneinander um es zu verstehen:

Was würde die Frage die der Therapeut stellt unter anderen äußeren Gegebenheiten ausdrücken? Vielleicht hilft es Dir wenn Du Dir eine Szene vorstellst wo die beiden Figuren bei einem Freund ungeplant aufeinander treffen:

Sie kennen sich nicht. Der gemeinsame Freund wird kurz nachdem beide getrennt voneinander eingetroffen sind angerufen und verlässt den Raum. Die beiden haben keinen Anküpfungspunkt und der eine fragt den anderen ganz direkt: Wer bist Du? ( oder : Und wer sind Sie? ) Was würde diese Frage in so einer Situation aus Deiner Sicht normalerweise ausdrücken?

Wenn Du das hast geh einen Schritt weiter und schau das Verhalten des Therapeuten im Film an: Was signalisiert die Art und Weise wie er sich verhält? Wie passt dieses Verhalten zu dem was Du meinst was die Frage " Wer bist Du?" eigentlich ausdrücken will?

Wenn Du das hast frag Dich wie passt das Ergebnis in die Situation dieser Selbsthilfegruppe?

Vielleicht als Idee wie ich in der Filmsituation reagieren würde, wenn ich dauernd unterbrochen würde. Ich würde nach den ersten Unterbrechungen sagen: "Ein Rabbi ein Priester und eine Ente kommen in eine Bar." und eben auch weiter reden wenn der Therapeut unterbricht. Ganz normal nicht überlaut. Eben so wie man normalerweise einen Witz erzählt.

Kannst Du erahnen - wenn Du Dir die vorherigen Fragen beantwortet hast - warum ich so antworten würde?

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