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Ein letztes mal hier. Alles nur die Psyche...

s[ibb&i290x589 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich habe mir vorgenommen dass es nun das letzte Mal ist dass ich hier schreibe. Nach nun mittlerweile 8 Jahren als Angstpatient muss ich endlich einsehen dass all meine Symptome die ich verspüre rein psychisch sind. Dies haben die letzten Bluttests und EKS's ja wieder einmal bewiesen. Dass all meine Symptome psychisch bedingt sind glaube ich auch zu 99%, nur dieser eine restliche Prozentpunkt wirft mich noch oft aus der Bahn. Das muss nun ein Ende haben. Wahrscheinlich aber ist es irgendein Problem mit der HWS wenn es nicht die Psyche ist, was meine Symptome hervorruft. Trotz alledem möchte ich euch was fragen. Ich habe diese ständige Abgeschlagenheit und Müdigkeit oft mit Kopfschmerzen einhergehen etc. Sehr wahrscheinlich ist es ja die Psyche, ok, aber wie im Gottes Willen werde ich das los?

Antworten
Nfina23x86


Du bist wahrscheinlich übersäuert. Das kann man durch Angst, Stress, Druck, aber auch durch eine säurenlastige Ernährung werden. Es ist dann oft ein Teufelskreis.

Du könntest deinen ph-Wert im Urin testen.

Ansonsten: Bist du gefestigt im Leben? Du könntest auch versteckt depressiv sein. Käme eine Psychotherapie für dich in Frage?

S]prLin,gcghilxd


Hallo sibbi, wenn Du seit acht Jahren Angstpatient bist warst Du doch sicher schon in psychotherapeutischer Behandlung, oder?

W=ädltxi


Nicht alles kann man los werden. Leider muss man auch mit manchem leben. Wenn man Glück hat, kann man psychologisch einen Lernschritt machen, um Symptome hinter sich zu lassen. Wir suchen immer nur die Methode, um Unangenehmes nicht mehr zu spüren und übersehen dabei allzu leicht die Chance, die in der echten Überwindung liegt.

Wenn Du selbst sagst, dass Du seit 8 Jahren unter nicht bewahrheiteten Krankheitsängsten leidest und weißt, dass es Deine Psyche ist, so kannst Du es auch nur über die Psyche lösen.

a@-p+sycxho


Hallo sibbi,

ich bin schon seit 15 Jahren Angstpatient, und auch ich habe dieses 1% das mich immer wieder zweifeln lässt.

Auch kenne ich diese Müdig - und Abgeschlagenheit. Meist wirds bei mir aber am Abend (Zuhause im sicheren Umfeld) besser.

So kämpf ich mich durchs Leben, bzw. steh neben dran und beobachte es :-)

sxibbi29D0$589


Guten Morgen,

erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

@ Nina2386:

Depressionen sind bei mir auch diagnostiziert. War vor kurzen in teilstationärer Behandlung in einer Tagesklinik, wo sich mein Zustand leider nur verschlimmert hat. Psychotherapie allgemein käme selbstverständlich in Frage. Das Problem ist nur dass ich keinen freien Therapieplatz finde

@ Springchild:

Ja in therapeutischer Behandlung war ich bereits. 2x stationär, 2x teilstationär

o'nodi$sexp


Mir persönlich ist es egal, ob ich etwas psychisches oder organisches habe. Ich verlange aber von jedem Arzt oder Psychologen, dass er mir in zumutbarer Zeit zeigt, dass sich bei ihm meine Krankheit deutlich bessert. Er mir damit zeigt, dass er meine Krankheit soweit möglich "im Griff" hat. Sonst hat er mich gesehen.

Wahrscheinlich hast Du es schon zig mal gehört, aber mich erinnern Deine Symptome an eine verschleppte Nasennebenhöhlenentzundung bzw. -verstopfung. Als laienhafte Gegenmaßnahme wären da ein Multivitaminpräparat und Nasenspray. Die Diagnose würde über eine MRT erfolgen.

Oder es ist doch die Schilddrüse. Seit Prof. Sauerbruch weiß man, dass die Schilddrüse psychische Symptome vortäuschen kann. Da könntest Du rezeptfreies Jod 200 testen. Sollte sich Dein Befinden dabei wider Erwarten verschlechtern, wäre an eine Schilddrüsenüberfunktion zu denken. Wenn ich nur daran denke, dass auch ich in psychischer Behandlung war, und nichts von alldem wurde durchgeführt... Ich wünsche Dir endlich gute Besserung!

W}ältxi


"Erwarten" kannst Du im Prinzip aber, bist Du schwarz wirst. Wenn Du nicht Deinen Zauberdoktor findest, bist Du also "weg", und daraus wird nach und nach ein Ärztehopping erster Güte. Doch, die Psyche spielt bei Krankheiten mit, ob das den Krankheitsängstlichen gefällt oder nicht. Wer sich also verweigert, auch an den Ängsten mitzuarbeiten, weil er meint, es braucht nur die richtige Diagnose oder besser noch, nur die richtigen Medikamente, der trägt trotzdem die Mitverantwortung für den Symptomverlauf.

Pplüscshbiest


11 Beiträge seit Januar 2015? ":/

Ist ja knapp über dem Engagement einer Karteileiche.

Wenn hier in der Community alle so drauf wären, dann wäre das Forum tot. ;-D

s(ibb<i293058Z9


@ Plüschbiest:

11 Beiträge mögen in manchen Augen nicht viel sein ja, aber für andere evtl. schon. Schließlich gibt es hypochrondisch (ich hoffe es ist richtig geschrieben) veranlagte Person, die besser nicht mit ihren Symptomen ins Internet sollte. UND es soll Leute geben die einen schnellen Rat suchen, aber halt selber nicht so gut Ratschläge geben können ;-)

oun!odisxep


Nach einem 9-monatigen Ärztehopping (meist auf eigene Kosten) bin ich seit 1994 beim selben Arzt in Behandlung. Ich kann nichts dafür, dass ein Hausarzt sich mit 4 Blutwerten zufrieden gibt und ein Internist die gesamte Neurologie mit seinem Hämmerchen aufs Knie gleich mitmacht. Dies soll keinerlei Vorwurf gegen irgendeinen Arzt oder Therapeuten sein, aber zig Gesundheitsreformen haben halt ihre Spuren im Gesundheitssystem hinterlassen.

W3ältxi


Schon verständlich, dass man Frust aufbauen kann auf der Suche nach Symptombefreiung. Leider wird eine abweichende Sicht häufig als Schuldzuweisung verstanden; gemeint ist es aber als Ergänzung.

Wir sind durch die von Dir erwähnten Reformen um so mehr aufgerufen, selbst mit für uns Verantwortung zu übernehmen, das ist jedenfalls meine Ansicht.

oFnodicsexp


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