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Soziales Desinteresse

T:ilxlT hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin Jetzt 21 Jahre alt und kann nicht mehr. Meine tiefste Dankbarkeit an alle die das lesen und mir helfen wollen/können, und tipps geben, wirklich.

Ich hatte eine sehr verklemmte Kindheit, da ich eine schwer depressive Mutter hatte und starkes schlechtes Gewissen mein ständiger begleiter war. Für mich war es normal, ich kannte nicht viel anderes, trotzdem waren das schmerzen dessen ursprung ich nicht deuten konnte. Meine ganze aufmerksamkeit galt meiner Mutter, da ich von ihr abhängig war und das gefühl hatte mich um sie kümmern zu müssen. Ich habe drei ältere Schwestern und bin der Jüngste, trotzdem habe ich das Gefühl dass meine Schwestern (bis auf die älteste, die in gewisser Weise die Mutter rolle übernahm) besser damit zurechtkommen... Jedenfalls bin ich älter geworden und war im jungen Alter sehr auf das Wohlbefinden anderer Interessiert. Wenn etwas nicht stimmte, hatte ich sofort Schuldgefühle und bezog vieles auf mich. Ich hatte im Schnitt immer so 3 Freunde, ca alle 3 Jahre andere, die immer drei bis vier Jahre älter waren als ich. Ich konnte die Verhaltensweisen von gleichaltrigen nicht verstehen, hatte keinen Spaß woran sie Spaß hatten. Ich erfuhr eher Ablehnung von diesen, während ich anerkennung von älteren Menschen suchte, denen ich mich anpasste.

Im Kindergarten rannte ich einfach immer mit und wurde sehr oft verstoßen und es wurde sich viel über mich lustig gemacht. Um ja nichts Falsch zu machen, weil ich keinen weiteren Schmerz mehr ertrug richtete ich meine "Antennen" immer auf meine Mitmenschen und deren Bedürfnisse, in gewisser Weise unterwarf ich mich um ruhe zu haben. Ich hatte das Gefühl zum einen ein viel größeres und besseres Einschätzungsvermögen von meinem Umfeld und der Welt zu haben, zum anderen aber wusste ich nicht wer ich bin und hatte irgendwie keinen Kern. Ich war bloß froh weg von meiner Mutter zu sein. Immer wenn sie weg war konnte ich mich ein bisschen entspannen. Als ich in die Schule kam erwartete mich eine Front von Leuten die nicht verstanden, was in meinem Kopf logisch klang.

Ich wusste nicht was die anderen von mir wollten und sie verstanden mich nicht. Ich hab eine lange Zeit zu hören bekommen, dass ich ein Träumer bin. Was ich aber eigentlich wollte war meine ruhe, Zeit um verdauen zu können, Zeit für mich. Ich fühlte mich wie ein Fisch der von einem kleinem Eiskalten Bach in einen großen eiskalten tosenen trüben Fluss gezogen wird.

Ich hatte meine eigene Welt. ich dachte nicht darüber nach über was Kinder in dem Alter nachdachten, sondern machte mir Gedanken über Erwachsenensachen. Dem Aggress meiner Mutter gegenüber ließ ich in meinen Gedanken freien lauf, ich machte mir oft ein Bild in dem Sie lächerlich dagestellt wird. Ich konnte nicht anders.

Ich kam also in die Schule, aber überhauptnicht mit allen mit. Alle lernten dort Schneller, ich blockte alles ab, es war viel zu viel für mich, viel zu viele Eindrücke, viel zu viel zu verarbeiten. Ich hatte Angst vor Menschen die etwas von mir wollten.

Ich dachte oft darüber nach ob die anderen auch ähnliche probleme hatten. Mit erstaunen sah ich bis zur 5. Klasse, dass ich gute Noten hatte und auf die Realschule gehen konnte, was ich dann auch tat. Da wurde ich weiter von vorne bis hinten verarscht. Ich wusste nicht was ich falsch mache, und suchte den Fehler stets bei mir. Da ich mich aber auch um das Wohlbefinden meiner Klassenkameraden sorgte, tat ich so als würde es mir nichts machen, ich freute mich sogar ein bisschen wenn sie sich durch das verarschen von mir gut fühlten. Mit anderen Worten: Ich war mir selbst Scheißegal.

Einer meiner Peiniger aus der Zeit ist jetzt ein guter Freund von mir, schreib aber unten noch was dazu.

Ich bekam immer größere Probleme beim Lernen (was die größte Qual für mich war), war nicht mehr aufnahmefähig und war in meiner Gedankenwelt. Wenn mir jemand was erklärte, war ich ganz woanders, vermittelte ihm aber das Gefühl durch x mal eingeübte wiederholte Verhaltensweisen, dass ich es wirklich verstanden hatte und er endlich wieder abdampfen kann damit ich wieder meine Ruhe in meinen Gedanken habe, die mir sehr viel wichtiger erschienen.

Das "manipulieren" beherrschte ich zum einen so gut weil ich mich auf jeden Menschen neu einstellte um ja keine Komplikationen hervorzurufen, (zb durch eigene Meinung) und zum anderen weil ich, um angenommen zu werden, die Mimik und Körpersprache meiner "normalen" Mitmenschen studierte (die ich überhauptnicht verstand und nachvollziehen konnte) und diese dann wiedergab um meinem Umfeld zu signalisieren, "ich bin normal". ((findet ja nicht heraus dass ich Kaputt bin.))

Da in der 9. und 10. Klasse fast nur noch Mädchen waren, wurde ich langsam in ruhe gelassen und ich hing mich von der 7.-10. Klasse an meinen "Freund". Dieser war recht beliebt, wurde in ruhe gelassen und bot mir schutz, genoss wiederum die aufmerksamkeit die ich ihm schenkte, weil ich mich wieder anpasste. Das war für mich der einzige Weg aus dem Schmerz raus.

Ab der 10. entwickelte ich dann sogar sowas wie schlagfertigkeit, weil die Aggression durch das ewige Verarschen stieg und irgendwann das Fass voll war. Dann versuchte ich nicht mehr verzweifelt jemanden nachzuahmen der auf nen blöden spruch kontert, ich hab ihm dann einfach gesagt dass ich auf sowas keinen Bock mehr hab.

Nach der 10. hab ich dann, weil für mich gar kein beruf sinn machte, ein freiwilliges soziales Jahr gemacht um die zeit irgendwie rumzukriegen. Danach ein Berufsorientierungsjahr, bisschen Geld verdienen und viel Zocken. Ich wollte nur alleine sein. Frei von verpflichtungen, frei von irgendwelchen hart nervigen hobbys und vereinen die mir meine Mutter aufgeredet hat. (Was ich nat. alles machte, weil ich nicht widersprechen wollte.) Meiner Mum gings dann immer besser und ihre Schreikrämpfe und Wutanfälle ließen etwas nach. Ich gab meiner ganzen Family zu spüren, dass ich keinen Bock auf sie, keinen Bock auf irgenwas hatte. Ich wollte einfach nur meine Ruhe. Ich hab auch ne 3jährige psychotherapie gemacht die von mir aus ging, aber ich hab meinen Mund nicht aufgekriegt. Hat mir also nicht so wirklich geholfen.

Danach hab ich als Catamaran und Surflehrer gearbeitet, mit 20. Ich wollte meinen Cat instructor mit dem Freund, der ebenfalls in der Surfschule arbeitete machen, bekam alle Praktischen Tests recht easy hin, versagte aber dann kläglich als einziger in der Theoretischen Prüfung, weil ich niemandem bei theoretischem redefluss länger als 15 mins zuhören kann. Hab halt wieder so getan als wäre alles verstanden und klar.

Ich hatte eigentlich immer Freunde, mein Umfeld hätte gesagt eigentlich richtig gute Freunde aber die sind alle gewissermaßen aus früheren Zeiten, als ich mich allen angepasst hab. Und ich passe mich immer noch an, aber immer weniger. Und ich hab immer weniger Bock auf Leute und immer mehr Bock ich selbst zu sein. (nur ob ich mich dann so mag..) wenn ich ich bin, bin ich sehr desinterressiert und bin eigentlich nur ein beteilligter. Heute würde jeder sagen ich bin beliebt, und eine Zeit lang hat es mir sogar spaß gemacht mich zu verstellen, mich "der gesellschaft" anzupassen, weil ich anerkennung bekam.

auf dauer aber belüg ich mich damit aber nur selbst.

Ein paar wichtige Dinge noch, die ich sagen muss.

1.Mein Interesse galt immer nur dem, glücklich zu werden. Oder wenigstens Seelenfrieden zu erlangen. Ich bin ein sehr philosophischer Mensch, und kann stunden mit jemandem, der sich auch dafür interessiert übersolche themen quasseln. Außerdem bin ich recht Kreativ, wenn ich meinen Ars*h denn mal hochbekomme.

Ich muss von mir sagen dass ich trotz allem recht überzeugt von mir selbst bin, aber nur weil ich - trotz dem dass ich kaum eine Feste basis in mir habe- eine gewaltige Kraft in mir spüre. Eine Kraft die mich solange antreibt bis ich glücklich bin. Nach der Surfschule waren wir mit nem ausgebauten t4 in Marokko zum surfen, da hatte ich seehr viel zeit zum nachdenken und bin, aber leider erst als wir wieder heim fuhren, für ein paar wochen richtig glückseelig geworden. Ich habe es geschafft, im moment zu leben und meine Gedanken nicht so ernst zu nehmen. Ich habe es genossen, dass ich soviel Licht und energie in mir hatte und auf soviele Menschen übertragen konnte. Ich habe mich gefühlt wie ein Licht inmitten von Grau. Es hielt eine Weile an als ich wieder daheim war, dann erlosch es wieder und ich fiel wieder in ein Loch.

Das gibt mir auch jetzt noch hoffnung, weil ich von dem was ich ersehnte eine Kostprobe bekam und weiss dass es möglich ist.

2. Die anderen drei Sachen die ich ersehnte/ersehne waren/sind zum einen Anerkennung, Weltfrieden und Liebe.

anerkennung hab ich ja jetzt schon breitgeklopft und thema weltfrieden dauert zu lange.

ich war/bin wahrscheinlich immernoch seit der 7. Klasse in ein Mädchen verliebt die aber einen Freund hat.

Auf jeden Fall hat diese Liebe mich angetriebe und mir energie gegeben.

Meine Derzeitige Situation ist, ich will unbedingt wieder in den glücksseeligen zustand zurück. Ich weiß nicht was passiert wenn ich immer mehr zu mir gehe, ob das überhaupt ich bin. Ich weiß nämlich gar nicht wer ich eigentlich bin. Als es mir so gut ging wusste ich es etwas mehr. Aber ich weiß mir nicht zu helfen.

Ich machjetzt eine Ausbildung als Zimmerer, einfach um irgendeine Ausbildung zu haben. richtig sinn macht sie für mich aber nicht. Ich sehe keinen Sinn hinter Gesprächen, die meistens sowieso nur Gesellschaftliche Schmiermittel zwischen zwei oder mehreren individuen sind, um die oberflächliche verbale fröhlichkeit aufrechtzuerhalten, die allen bestätigung gibt. Ich würd mal gern sagen, wenn mich jemand vollredet: Ich bin ok, du bist ok, wir haben beide recht, und jetzt lass mich bitte in ruhe. Aber das würden die wenigsten verstehen.

Eigentlich fehlt noch soviel, und ich hab oft das problem nicht zu wissen was wichtig ist und was nicht, aber erst mal soviel.

Könnt ihr mir dazu Tips geben, bzw was sind eure gedanken dazu..? Danke! o:)

Antworten
L*ewOiaxn


Hast du dich mal mit Meditation und Buddhismus beschaeftigt?

Dort und auch anderswo geht es um die Achtsamkeit im Hier und Jetzt, genau wie du schreibst im Prinzip:

Ich habe es geschafft, im moment zu leben und meine Gedanken nicht so ernst zu nehmen. Ich habe es genossen, dass ich soviel Licht und energie in mir hatte und auf soviele Menschen übertragen konnte. Ich habe mich gefühlt wie ein Licht inmitten von Grau.

Im Prinzip geht das auch im "normalen Leben"; es ist bloss nicht so einfach, sich selber darauf quasi zu trainieren, dass man sich fuer die Gegenwart "oeffnet" und sich nicht ablenken laesst von Gedanken an Zukunft oder Vergangenheit, gesellschaftlichen Erwartungen etc.

Du hast recht, oberflaechliche Gespraeche sind eine typische Sache, die einen davon ablenken kann, das Internet uebrigens auch...

Es gibt darueber Literatur und auch Events, Meditations- und Selbsterfahrungsgruppen etc.

Ich habe immer mal wieder gute Phasen gehabt, da bin ich z.B. in den Park gegangen und habe es irgendwie geschafft, mich der Gegenwart zu oeffnen und darin zu versinken, und habe davon was mitgenommen, so dass ich es immer mal wieder auch geschafft habe z.B. beim Staubsaugen oder U-Bahn-Fahren oder auf der Arbeit, also in normalen Situationen. Es ist aber sehr "fluechtig"; wenn ich nicht achtsam bin und sozusagen "aufpasse", lenke ich mich allzuleicht selber davon ab.

Bewusst in die Natur gehen ist z.B. sehr gut, in meiner Erfahrung.

Sg. w;allrisixi


Ich glaub du weißt mit 21 Jahren mehr über dich als viele Menschen jemals über sich wissen werden :-D Find ich gut, was immer das auch wert sein mag ;-D

Ich würd mal gern sagen, wenn mich jemand vollredet: Ich bin ok, du bist ok, wir haben beide recht, und jetzt lass mich bitte in ruhe.

Probier's halt mal...

Aber das würden die wenigsten verstehen.

ist in dem Moment denn wichtig verstanden zu werden?

Ich hab nen "Nachbarn" der ist wohl etwas einsam und meint neuerdings ich könne diese Lücke füllen, nix gegen ein Gespräch ab und an aber ihm nicht oft genug zu sagen dass ich jetzt nicht reden will wär nichts anderes als eine Selbstvergewaltigung. Kann ich generell nicht erwarten dass da irgendjemand meine Befindlichkeiten wahrnimmt bis errät und von ihm gleich dreimal nicht. Er versteht das, warum auch immer, auch nicht dass mir desöfteren eben nicht danach ist zugetextet zu werden, würde ich darauf warten.. wie gesagt: Selbstvergewaltigung.

Meine Derzeitige Situation ist, ich will unbedingt wieder in den glücksseeligen zustand zurück.

verständlich, aber ob du dir damit, diesen Zustand so hoch zu hängen und als beständiges Ziel zu etablieren (und mit seinem Nichterreichen insofern zwangsweise Unzufriedenheit erzeugst), einen Gefallen tust weiß ich nicht. Ich glaub da müsstest du schon auf Mönch machen oder dich anderweitig dermaßen vergeistigen dass ich auch nicht weiß wieviel Kompatibilität du dann mit den Menschen deiner Umgebung noch hättest (und ich weiß auch nicht ob solcherlei Vergeistigte wirklich dauerseelig sind, bzw ob ich es glauben könnte, hab da massive Zweifel dran).

Meiner Ansicht nach ist es natürlicher dass man auch mal nicht superhappy ist oder sogar auch mal so richtig angepisst^^ Nennt sich Leben und wenn ich rein instinktiv hinfühle sind (diese meist esoterischen) Leute im Dauerhoch einfach am Dauerflüchten vor diesen weniger schönen Aspekten des Leben (oder aber das ist eine Projektion weil ich selbst halt ein Flüchter bin, die Möglichkeit muss ich einräumen glaub sie aber ehrlich gesagt nicht, jedenfalls nicht als alleingeltenkönnende Erklärung für mein Gefühl dass sich die megamäßig was vormachen).

Vielleicht ist das ne richtiggehende Glaubensfrage, aber ich persönlich meine dass es besser ist solche regelrechte Glückseeligkeit als Sahnehäubchen zu betrachten. Und die Verwandtschaft zu Manien und bloßer Euphorie ist mir auch zu nah als dass ich davon überzeugt sein könnte dass es nicht nur möglich wäre so dauerzuempfinden als auch dass es überhaupt psychisch gesund wäre.

Aber was man da auch glauben mag, es scheint mir jedenfalls sicher dass man es nicht erzwingen kann, vllt ist es dann sogar am weitesten weg.

Und ich hab immer weniger Bock auf Leute

+

wenn ich ich bin, bin ich sehr desinterressiert und bin eigentlich nur ein beteilligter.

hm... weiß nicht.. das könnte eine Folge von irgendwas sein anstatt eines Charakterzugs oder wie auch immer (weiß ich auch bei mir selbst nicht so genau und denk ab und zu drüber nach^^ )

und immer mehr Bock ich selbst zu sein. (nur ob ich mich dann so mag..)

aber da weiß ich :-D das ist gut! Und die Klammer, naja, das Problem kenn ich auch ;-D aber ich nehm an man kann da schon so gewisse Spannung entstehen lassen zwischen dem wie man ist und dem wie man sein will, also man kann das wohl nicht beliebig entscheiden wie/wer man ist aber doch ein Stück weit.. hm, ach leider keine Zeit mehr, ist aber vllt gut, müsst wohl eh erstmal nachdenken bevor ich da irgendnen Schmarrn verzapfe^^

TGi7llT


Nein keinen Schmarrn, vielen Dank fürs Antworten :)

Meiner Ansicht nach ist es natürlicher dass man auch mal nicht superhappy ist oder sogar auch mal so richtig angepisst^^ Nennt sich Leben und wenn ich rein instinktiv hinfühle sind (diese meist esoterischen) Leute im Dauerhoch einfach am Dauerflüchten vor diesen weniger schönen Aspekten des Leben (oder aber das ist eine Projektion weil ich selbst halt ein Flüchter bin, die Möglichkeit muss ich einräumen glaub sie aber ehrlich gesagt nicht, jedenfalls nicht als alleingeltenkönnende Erklärung für mein Gefühl dass sich die megamäßig was vormachen).

Ich find deine Grundeinstellung, jedenfalls das Grundgefühl deines Textes soweit ich das entnehmen kann gut :)

Wenn man Akzeptiert hat dass es ein Ewiges auf und ab ist, ist man "frei". Und das gefühl hatte ich eben, ich hab mich an nix geklammert sondern einfach alles hingenommen, und ganz wichtig, NICHT gewertet. Nicht in gut und schlecht unterteilt. Und ich habe nichts Erwartet, konnte ergo im Moment leben. Und das war das volle Leben, ich bin eben vor nichts geflüchtet, das war auf jeden Fall so mein Gefühl. Ich war zu 100% da und leistungsstark wie nie. Sich dessen Bewusst zu sein dass es schön sein muss in diesem Zustand schließt aber eine Nicht-erwartungshaltung aus, und somit Spiel ich mich immer wieder selbst aus indem ich versuche diesen Zustand wiederzuerlangen, das hat beim ersten mal so gut geklappt weil ich nicht wusste was auf mich zukommt.

Aber jetzt ist es umso mehr paradox^^ Es geht eben nur wenn man komplett loslässt. Wenn man eben nichts versuchen und erzwingen will. Und das kann man nicht aktiv, bzw nur sehr schwer. Ist glaub ich sehr von äußeren Umständen abhängig.

Wenn ich dir einen sehr guten Artikel Empfehlen kann, der wirklich zum nachdenken bringt:

[[http://www.truthcontest.com/de/entries/die-gegenwart/]]

Ich hab nen "Nachbarn" der ist wohl etwas einsam und meint neuerdings ich könne diese Lücke füllen, nix gegen ein Gespräch ab und an aber ihm nicht oft genug zu sagen dass ich jetzt nicht reden will wär nichts anderes als eine Selbstvergewaltigung. Kann ich generell nicht erwarten dass da irgendjemand meine Befindlichkeiten wahrnimmt bis errät und von ihm gleich dreimal nicht. Er versteht das, warum auch immer, auch nicht dass mir desöfteren eben nicht danach ist zugetextet zu werden, würde ich darauf warten.. wie gesagt: Selbstvergewaltigung.

Du hast sehr recht. Was mich bisher davon abhielt war das denken, den anderen damit stark zu verletzen, weil es mich selbst auch verletzt hätte. Aber je mehr ich meine Meinung miteinbring und sag was ich will, desto mehr werd ich geachtet. Ich hab mich seehr lang selbst vergewaltigt^^ einfach um konflikten und dem kleinsten bisschen Stress aus dem Weg zu gehen, weil ich genug davon hatte.

Aber ich weiß jetzt auch und merke, wie meine Umwelt von mir profitieren kann in dem ich mich in die verkorkste Robotergesellschaft einbring. Und sogar noch mehr anerkennung bekomme als einfach so überall mitzumachen... hätte ich niemals gedacht. Ich werd von meinen Freunden, seit ich sage was ich will, liebevoll "Jesus" genannt ;-D Weil ich, wie sie sagen, gerecht bin und so ausseh. Ích hab das gefühl dass viele nicht ganz verstehen wie ich handle und denke wenn ich sage was ich meine, aber irgendwie wissen sie trotzdem dass es richtig ist. Kennst du das vielleicht? Du scheinst ja auch einen etwas ausgedehnteren Bewusstseinsumfang zu haben.

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