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sinn des Lebens

mAin(imi_a


das ganze Geplänkel wie Beruf und so einfach sparen und den ganzen Tag vögeln

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. ;-D Wir sind ja keine Spezies, die nach 1 x Poppen 100.000 potenzielle Nachkommen zeugt und dann nach Erfüllung dieser Aufgabe tot umfällt. So ein Bisschen Mammut erlegen und Beeren sammeln muss schon sein, um über 2 oder 3 Jahrzehnte unserer eigentlichen Bestimmung folgen zu können. Insofern sehe ich also arbeiten gehen ganz eng mit der Sexualität und somit dem übergeordneten Sinn des Lebens verknüpft.

Ctom ran


So ein Bisschen Mammut erlegen und Beeren sammeln muss schon sein

Hab ich kürzlich auch gemacht. Ich war in der Metro und habe zwei Kilo Bockwürste und Grillfleisch gekauft sowie zwei Kilo gefrorene Beerenmischung. Zählt das auch? Geht schneller und man hat mehr Zeit für den eigentlichen Sinn o:) :=o

DauYsk2sDatwn


Das Leben hat weder einen höheren noch einen tieferen Sinn. Der Sinn des Lebens liegt im Leben selbst. Man (bzw. es) lebt, um zu leben.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Leben ist reiner Selbstzweck.

Das Bewusstsein ist das Geschenk und auch der Grund für das Leben selbst. Wir leben, um das Universum zu sehen. Wenn niemand hinsehen würde, würde nichts existieren.

Das sehe ich nicht so. Es gab bereits Leben, bevor es irgendeine Art von Bewusstsein gab.

Man sollte bei der Frage nach dem Sinn des Lebens nicht zuviel reininterpretieren.

m iniPmia


Zählt das auch?

Absolut! Stelle mir gerade den beherzten Griff in die Kühltruhe vor, untermalt von einem markigen "Uga". ;-D

EKvolu`zzer


Sinn des Lebens hin oder her, viel interessanter ist für mich die Frage:

Brauche ICH einen Sinn des Lebens und wenn ja, warum? ;-D

D7uTsk2]Daxwn


@Evoluzzer

Brauchst du nicht, da dein Leben per se schon Sinn hat.

smtepEpxo25


ALLES "wovon wir wissen", OBWOHL es "nicht-physikalisch" ist, d.h. kein physikalisches Volumen, Masse, Energie enthält, ist ein menschlicher Gedanke. Ein menschlicher Gedanke ist äußerst REAL, denn wir wissen über ihn, und ein menschlichder Gedanke ist trotzdem eine bloße Illusion, weil er nicht für sich selbst existiert, sondern nur momentan und fortlaufend im Gehirn fabriziert wird, als nicht-physikalisches Neben-Produkt eines physikalischen Energieflusses, aufrecht erhalten durch die kontinuierliche veratmung von glucose und Betahydroxybutyrat.

Das denkbare existenziellste Beispiel für extrem reale, im Gehirn aber bloß fabrizierte Illusion ist die "Zeit".

Zeit zerrinnt uns zwischen den Fingern, bevor wir se überhaupt mal zu fassen gekriegt haben.

Absicht, Ziel, Sinn, -der des menschlichen Lebens ist ein (konzeptueller) Waisenknabe gegenüber der "Zeit".

Die kostbarste Gabe unserer menschlichen Existenz ist, "Sinn" produzieren zu können. Jeder kann deren eigenen, individuellen Sinn produzieren. Es gibt keinen Sinn, der von außen kommt! Wer das nicht einsieht, der verwechselt physikalische Informationsquellen ÜBER den Gehirn -produzierten "Sinn" anderer Menschen mit einem Sinn, den es FÜR SICH nicht gibt. Diese Quellen sind ganz vorzüglich "Heilige Schriften" :=o

sYteippon25


Es gibt keinen Sinn, de von außen kommt! Was von außen kommen tut, das sind nur physikalische Phaenomene,

...z.B. das Aussehen von Blumen, welches das Gehirn die Illusion "Schönheit" fabrizieren lässt, mündend in der Fabrikation von "Sinn", Blumen zu züchten

...z.B. das Leiden unschuldiger Kreaturen, welches das gehirn die Illusion "Notwendigkeit" fabrizieren lässt, mündend in der Fabrikation von "Sinn" sein Leben dem Engagement für den Tierschutz zu widmen.

Sinn höchstSELBST ist ein Resultat in der ersten Linie, dann erst kommt die Real-isierung des Sinns durch Aktionen in der physikalischen Welt.

D8antee


Was ist der Sinn des Lebens ? ....

Wie kommt man darauf, dass das Leben einen Sinn hätte?

Welchen Sinn hat eine Ameise im Haufen?

Welchen Sinn hat ein Planet im Universum?

Das lässt sich natürlich mit dem Ego der meisten Leute nicht vereinbaren...

Akckq


Kurios finde ich immer, wie viele Leute heute - als wäre es selbstverständlich - antworten, dass es keinen Sinn des Lebens gibt oder dass ein Sinn, wenn überhaupt, vom Individuum selbst erschaffen wird.

Kurios ist es gerade deshalb, weil diese Auffassung ja zu einem großen Teil die war, gegen welche die westliche Zivilisation errungen wurde. Die Griechen Platon und Aristoteles, auf die der wissenschaftliche und ethische Rahmen der westlichen Welt in gewaltigen Teilen zurückgeht, haben ja gerade gegen die Sophisten und die Idee, dass es keine absolute Wahrheit gibt und der Mensch selbst das Maß der Dinge ist, argumentiert. Momentan kann man (teilweise) einen zivilisatorischen Rückschritt zu diesen vor-platonischen Zeiten beobachten.

Persönlich glaube ich auch, dass der absolute Sinn des Lebens ethisch ist. Du bist auf der Welt, um dich um andere zu kümmern, aus keinem anderen Grund.

Eshem=aligqer Nutzzer (#Z5454x21)


Natürlich hat mein Leben einen Sinn.. Schoki essen und glücklich sein ;-D

DDant+e


@ Ackq

Der Sinn, dass DU da bist, ist die Tatsache, dass ANDERE da sind?

Quasi Sinn im Sinnlosen, der sich durch seine bloße Existenz selbst gebiert?

DEINE Existenz macht dann vielleicht für die Anderen Sinn.

Die Existenz aller bleibt aber völlig sinnlos.

Stoph7ia-x5


Ich weiß nicht ob man nach einem Sinn suchen sollte, man sollte einfach leben und zwar so glücklivh wie eben möglich.

DQante


Eben. Das macht zwar keinen Sinn, aber Spaß :-)

AWckxq


Wenn du, Dante, meine Position als "Sinn im Sinnlosen" charakterisiert, setzt du Sinnlosigkeit ja schon "unhinterfragt" als default-Position voraus. Das zeigt sich ja auch in deinem vorigen Beitrag klar. Da heißt es. "Wie kommt man darauf, dass das Leben einen Sinn hätte?" Für dich ist Sinnlosigkeit offenbar das Naheliegende/Offensichtliche.

Es gibt nun zwei verschiedene Fragen, die sich leicht vermischen und dann zur Verwirrung führen. (A) Gibt es einen absoluten Sinn des Lebens? (B) Worin besteht der absolute Sinn des Lebens?

Mit der Aussage, dass der absolute Sinn im Dasein-für-andere besteht habe ich meine persönliche Antwort auf Frage B gegeben, aber die Antwort selbst erklärt natürlich nicht, wieso das ein absoluter Sinn sein sollte.

Die "fundamentalere" Frage ist also klar Frage A. Um es kurz zu machen. Was mich davon überzeugt hat, dass es einen absoluten Sinn des Lebens gibt, ist das Phänomen ethischer Intuitionen. Ich persönlich - und damit unterscheide ich mich nicht von vielen - kann über einen Satz wie "Der Holocaust war gut und richtig" zwar auch theoretisch nachdenken und dann kann ich Gründe für oder gegen ihn suchen, aber wenn es um die Praxis geht, ist das Urteil klar: Der Satz ist absolut falsch.

Was erklärt also ethische Intuitionen? Eine Standard-Erklärung heute besteht darin, dass sie nützliche Illusionen im biologischen Überlebenskampf sind, die überlebensfördernde Kooperation zwischen Individuen bedingen. Ich halte die Erklärung nicht (mehr) für überzeugend. Viel mehr scheint es mir nun so, dass Menschen in der Praxis zu absoluten, moralischen Urteilen neigen, weil es eben tatsächlich absolute, moralische Gebote gibt. Und da ethische Gebote anzeigen, was man tun soll sind sie der, wie ich finde, beste Kandidat um den Sinn, also Richtung und Ziel, des Lebens, zu bilden.

Ich bin mir schon bewusst, dass in diesem kurz skizzierten Gedankengang viele Schritte stecken, die man hinterfragen kann und sollte, aber alles in allem halte ich ihn - ist ja klar, sonst würde ich ihn nicht vertreten - für deutlich rationaler und kohärenter als die heutige Standard-Sicht der Sinnlosigkeit.

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