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Depressiv und Suizidgedanken wegen Psychopharmaka

Taikl PDuxck hat die Diskussion gestartet


Bin schwer depressiv und habe Suizidgedanken, weil nach Einnahme von Psychopharmaka seit Jahren die Sexualität verschwunden ist. Ärzte bestreiten es entweder oder sagen "kann passieren". Aber das hilft mir nicht weiter.

Antworten
d5anaex87


Nimmst du noch was oder hast du abgesetzt?

T<ik eDucxk


Deswegen die Unterstreichung, das war vor vielen Jahren (2006).

dIanaex87


Puhh, das ist scheiße, ich kenne das nur als temporäre Nebenwirkung. :-/ Ist jede Lust weg oder leidest du unter Errektionsstörungen?

T>ik D'ucxk


Überhaupt keine Lust. Da ist wohl irgendwas kaputt gegangen im Kopf und ich muss mich mit diesem Schicksal abfinden...lebendig und gleichzeitig tot zu sein :°(

dxan9ae8x7


Und die Neurologen zucken nur mit den Achseln?

T<ik Dueck


Ich war deswegen bei um die 10 Ärzten, Urologen oder Psychiatern. Die Psychiater neigen dazu, zu behaupten ich wäre depressiv und das würde lediglich ein Ausdruck diese Grunderkrankung sein und Urologen messen Hormone und sagen, es ist alles Ordnung und wenn es im Gehirn ist, ist das nicht ihr Gebiet.

Die Psychiater komme mit ihren Statistiken an, dass es so unwahrscheinlich wäre. Hilft mir aber nichts, diese Daten.

dsa_nae8x7


Ok, unwahrscheinlich aber nicht unmöglich und was sagen sie, was sie tun können, wenn du eben doch eine seltene Ausnahme wärest?

TRik Dwucxk


Nichts...man verschreibt offenbar Medikamente, wo man nicht weiß, was da genau passiert und unter Inkaufnahme bleibende Schäden im Gehirn zu verursachen. Damit ist der bedingte Vorsatz der schweren Körperverletzung gegeben. Leider ist diese Tat in meinem Fall verjährt.

d#ana7e8x7


Na ja, der menschliche Körper und gerade das Gehirn sind eben noch nicht bis ins Letzte erforscht, aber deswegen gar nichts machen erscheint halt auch keine Option und so versucht man was geht und minimiert die Risiken soweit als möglich. Das es für diejenigen die es trifft sehr hart ist, steht dabei ausser Frage.

Was spricht dagegen nochmal eine Behandlung gegen Depressionen zu machen? Entweder die Psychiater haben Recht und das würde dir auch bei der sexuellen Lust helfen oder sie haben Unrecht, aber dann könntest du im Rahmen einer Therapie vielleicht eine neue Perspektive für dein Leben erarbeiten.

TLik rDuck


Wie soll denn diese Perspektive aussehen?

Ich habe einen Job usw...aber das macht mich nicht glücklich. Ich will nur wie 99 % der Menschheit eine funktionierende Sexualität haben und Beziehungen führen können. Für Asexuelle ist der "Markt" natürlich...naja, sehr eingeschränkt um es mal zurückhaltend auszudrücken. Beziehungen sind schrecklich. Es ist wie schizophren zu sein, etwas zu wolle und gleichzeitig nicht. Es ist zum Kotzen. Eine schlimmere Strafe kann es nicht geben.

d4anEae8x7


das weiß ich aus em Stan dauch nicht, deswegen muss man sowas ja auch erarbeiten, aber besser als weiter im Selbstmitleid rumsumpfen ist ein Versuch sicher, denn Sexuelles Wesen oder nicht, SO bleibt man sicher alleine.

T0ik@ D3uck


Ich könnte nicht mal sagen, ob ich mich noch wirklich zu Frauen hingezogen fühle. Nicht so wirklich. Naja, halt noch 50 Jahre freudlos leben, dann sterben...oder schon früher, mal sehen.

A^B+C0x1


Hallo Tik Duck,

Hormone misst am besten der Endokrinologe. Mir ging es auch schon so dass ich einst meine "Lust" verloren habe. Seit 10 Jahren ergänze ich meinen Hormonhaushalt mit Testosteron Gel. Dazu kann ich sagen, dass dies die Lust nicht direkt wiederbringt. Meine Meinung heutzutage: Das Ganze ist wie bei dem Thema "Glückshormone" oder Belohnungszentrum von dem viele umgangsprachlich reden. Errotische Gedanken oder Situationen werden im Gehirn erkannt und daraufhin eine Hormonausschüttung veranlasst (Auslöser), die Du als Lust empfindest. Wenn kein Hormonproblem vorliegt oder sonstige körperliche Störung liegt das Problem darin, dass in den passenden Situationen die Hormonausschüttung nicht veranlasst wird. Bei Gefahr ist diese Lust sofort wie weggeblasen. Alarmsignale oder körperliche Probleme kommen an erster Stelle. Wenn hier nichts vorliegt oder fehlt sind meiner Meinung nach die Voraussetzungen für eine Libido gegeben. Eine gute körperliche Fitness ist auch sehr hilfreich. Vielleicht sogar einigermaßen wichtig. Dann kommt es darauf an wie stark Dein Gehin errotische Reize erkennt und richtig reagiert. Ich meine man kann das durch verdrängen ziemlich deaktivieren. Ich denke da hat das Gehirn Spielraum. Ich will damit sagen dass es wohl einen Art Mechanismus gibt durch den einiges deaktiviert werden kann. Verbessern konnte ich bei mir einiges durch ein emotionales Training. Ich beschreibe das im Prinzip hier, wie man das machen kann: [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/726661/]]

Grüße

ABC01

Txik Dxuck


Hallo,

danke für den Link....ich kann mir das Problem nur so erklären, dass die DNA nicht mehr richtig abgelesen wird und die Zellen keinen Anlass sehen, das wieder rückgängig zu machen. Manche Menschen entwickeln als Folge von Psychopharmaka sogenannte Spätdyskinesien, die auch nicht mehr weggehen.

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