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Depressiv und Suizidgedanken wegen Psychopharmaka

AwBC0x1


Hallo Tik Duck,

wenn Probleme an der DNA wären vermute ich mal bekommt man ehr Krebs oder die Zelle stirbt ab. Was Du meinst ist vielleicht das die Rezeptoren einer Zelle unempfindlich für Hormone geworden sind. Bei Insulin gibt es so etwas -> Insulinresistenz.

Spätdyskinesien sind wohl so etwas wie TICs? soweit ich im Internet auf die Schnelle sehen kann. Das wäre vermutlich ehr die Verschaltung der Gehirnzellen die zu unerwünschten Funktionen führt. Nicht mehr rückgängig: Schwer zu sagen, ob sich etwas dauerhaft verändert hat. Solange das nicht eindeutig geklärt ist, besteht kein Grund die Hoffnung aufzugeben.

Ich meine man kann nur das eine oder andere versuchen, ob es eine Verbesserung bringt. Ein Versuch wäre eben das emotionale Training. Kostet nichts und man kann dass alleine Zuhause machen, wenn man gerade Zeit hat. Ich hatte früher auch die Fähigkeit mich zu freuen, das Gefühl weitgehend verloren und konnte das wieder wesentlich verstärken durch Training.

Noch etwas fällt mir ein. Wenn noch psychische Belastungen bestehen, die man schon gar nicht mehr so bemerkt, weil das dauerhaft ist, dann kann das viele positive Gefühle belasten, wie das sich freuen können. Das beeinflusst sicher auch die libido.

Grüße

ABC01

TQik Dxuck


Da ich, wie du, auch mit der Sozialphobie Probleme hatte und habe, weiß ich das gewisse Dinge was bewirken können. Das Gehirn zu trainieren, funktioniert bei manchen psychischen Störungen wirklich sehr gut, das möchte ich gar nicht bestreiten.

Aber was die Sexualität angeht: Die war einfach nach wenigen Tagen der Einnahme weg und ist nicht mehr aufgetaucht. Normal ist doch, dass man auf der Straße von gewissen Sachen angeregt wird usw...das ist halt einfach total weg! Oder einfach dieses Gefühl, dass man, ich sag es mal plump, "geil" ist, kenne ich nicht mehr. Pornos lösen auch nicht wirklich was aus...naja. Wenn ich da daran denke wie das früher war, wo mich schon eine "harmlose" Szene in irgend einem Film angemacht hat :-( Sexualität ist nunmal das, was man gemeinsam macht und nicht irgendwas x-beliebiges, es bestimmt einen auch allgemein als Person. Das merkt man erst so richtig, wenn es weg ist :(v

T@ik Duxck


Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen, immer stimmt irgendwas nicht, ich leide nur. :-( Das einzige was ging war die Kindheit, danach war alles scheiße :°(

ALBaC0w1


Hallo Tik Duck,

das ging mir damals auch so dass die Libido über Nacht praktisch weg war. Wie es genau passiert ist weiss ich bis heute nicht. Ich habe aber keine Medikamente oder Psychopharmaka genommen. Hier beschreibe ich es etwas: [[http://www.med1.de/Forum/Immunsystem/617404/]]

Lange Zeit hatte ich dann sehr wenig Gefühle in dem Bereich. Ich konnte z.B. 1/2 Stunde ohne das ich dabei explodiert bin. Mir ging es damals auch nicht so gut. Auf die Psyche geschlagen hatte mir auch so einiges. Psychopharmaka habe ich aber nie genommen. Später konnte ich wieder meine Fitness verbessern und habe mir Testogel verschreiben lassen. Das hilft mir ehr, dass ich die Fitness nicht wieder so leicht verliere. Nicht aber bei der Libido. Die kam nicht wieder so wie früher. Durch emotionales Training konnte ich später aber vieles an Gefühlen wieder beleben. Man wird auch älter. Ich denke so wie mit 18 ist das später auch unter normalen Verhältnissen nicht mehr. Auch sexuelle Phantasien nutzen sich ab. Meine Libido schwankt seitdem mit dem Biorhytmus. Das ist auch komisch. Früher war das konstanter.

Grüße

ABC01

T'ik; Duck


Ich habe mir das jetzt mal grob durchgelesen in dem anderen Faden (kann mich grade schlecht konzentrieren stimmungsmäßig). Also das scheint bei dir irgend eine komplizierte Sache zu sein...wobei Testosteron eine Rolle gespielt hat.

Diesen Wert, wie auch einige andere, habe ich aber checken lassen und das war nach Aussage des Arztes alles optimal. Ich fühle mich auch sonst keineswegs schlapp oder nicht leistungsfähig, also diese typischen Symptome, die man Testosteronproblemen sonst nachsagt, habe ich alle nicht - bis auf die verdammte Libido. Ich fühle mich sonst -wenn die Stimmung nicht grade am Boden ist- voller Energie und ich denke nicht, dass ich, wenn ich diese Probleme nicht hätte, depressiv wäre. Ich neige von meinem Naturell her nicht zu Depressionen, der Grund der Einnahme damals war auch keine Depression.

PNrombotheu9s86


Kenne mich mit Antidepressiva nicht aus, aber habe weil ich es interessant finde mal recherchiert. Diesen link hier solltest Du mal lesen: [[http://rxisk.org/post-ssri-sexual-dysfunction-pssd-wikipedia-stumbles/]]

_5Surf4erixn


Ich hatte auch schon durch ein Antidepressiva (Doxepin) einen Komplettverlust meiner Libido. Das kommt dann aber wieder, wenn man die Dosis herunterfährt.

Allerdings glaube ich nicht, dass so ein Medi im Hirn einen Dauerschaden anrichten kann, dass die Libido für immer zerstört nicht.

Das wird sich schon alles wieder richten.

Vielleicht liegt es bei dir an anderen Dingen, dass die Sexualität nicht zurückkommt.

Du kannst ja auch ohne nicht leben und siehst dann keinen Sinn mehr im Leben. Ich glaube, bei Dir liegt da wirklich woanders der Hase im Pfeffer.

_$Sur9fgerxin


Manche Menschen entwickeln als Folge von Psychopharmaka sogenannte Spätdyskinesien, die auch nicht mehr weggehen.

Tik Duck

Spätdyskinesien gehören zu den möglichen Folgen einer langjährigen Einnahme von Neuroleptika. Und Du hast doch Antidepressiva genommen. :)D

oUnodixsep


Ich meine, dass Du noch immer oder wieder sehr depressiv bist, wenn Du sogar Suizidgedanken hast. Das ist keine gute Voraussetzung für eine erfüllte Sexualität. Vergiss bitte erst einmal den Gedanken, dass es nie mehr weggehen könnte, der deprimiert Dich nur. In Deinem Kopf oder gar der DNA ist sicher alles o.k. Vielleicht ist Deine Anforderung an die Libido noch von früher zu hoch. Von 0 auf 100 geht nicht und das ist normal!

Tvik .Ducxk


Allerdings glaube ich nicht, dass so ein Medi im Hirn einen Dauerschaden anrichten kann, dass die Libido für immer zerstört nicht.

Na, dann glaub das mal.

Das ist, wie wenn jemand vergewaltigt worden ist und ihm dann gesagt wird "Das bildest du dir bestimmt nur ein!"

...im Gegensatz du Dir muss ich nichts "glauben", ich habe das Problem real und physisch. Ich hatte nie Probleme mit Sexualität davor.

Nur weil es bei dir wieder zurückkam, stellst du die Regel auf, dass das so sein muss. Das ist arrogant und frech :(v :(v :(v :(v

T|ik 1DucHk


Ich gehe auf weitere Beiträge nicht mehr ein, die insinuieren wollen, dass es ein psychisches Problem wäre. Spart euch das :(v :(v

D>aIntxe


Psychopharmaka ruinieren die Libido nicht auf Dauer. Das lässt nach ein paar Monaten nach!!!

Deine mangelnde Libido kann VIELE andere Gründe haben.

So einfache wie Vitamin C/Zink/Vidamin D Mangel (Ernährung??) , Stress, gesundheitliche Probleme, ungesunde Lebensweise, und natürlich auch Psychische Probleme.

Wenn du dich jetzt dahin verrennst, dass du vor 10 Jahren mal Tabletten genommen hast, dann wirst du die echte Ursache natürlich nie finden.

Ich hatte schon 2 mal VÖLLIGEN Libidoverlust. Ein mal wegen Vitamin C Mangel, ein mal wegen Stress.

Du musst ALLE möglichen Ursachen in Betracht ziehen.

TCikF Duxck


Ich würde mich freuen, wenn die Fabriken wo dieser Dreck produziert wird und das Hauptquartier von Glaxo Smith Klein in Flammen aufgeht und lichterloh verbrennt und alle verdammten Wissenschaftler ihren Job verlieren, die diesen Dreck konzipiert haben. Ich wünsche diesen Menschen Unglück und alles Schlimme, was geht. Ich wünsche ihnen Scheidungen, missratene Kinder und Armut.

Dtantxe


Nur weil es bei dir wieder zurückkam, stellst du die Regel auf, dass das so sein muss. Das ist arrogant und frech :(v :(v :(v :(v

Nein, das ist medizinischer Fakt!

KEIN Medikament schädigt die Libido dauerhaft.

D.ant1e


Ich würde mich freuen, wenn die Fabriken wo dieser Dreck produziert wird und das Hauptquartier von Glaxo Smith Klein in Flammen aufgeht und lichterloh verbrennt und alle verdammten Wissenschaftler ihren Job verlieren, die diesen Dreck konzipiert haben. Ich wünsche diesen Menschen Unglück und alles Schlimme, was geht. Ich wünsche ihnen Scheidungen, missratene Kinder und Armut.

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