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Austausch u. Fragen - Linkshänder, Umschulung/Anpassung, Rücksch

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Ich bin Linkshänderin, in der Schule wurde mir das Schreiben mit rechts antrainiert. Heute schreibe ich immer noch mit rechts (zum Glück, mit links finde ich das total blöd, weil man immer alles verwischt und sich das Licht nimmt). Malen, zeichnen und auch das meiste andere mache ich mit links. Insgesamt kann ich fast alles auch mit rechts, aber eben nicht so gut/genau. Schreiben mit links kann ich auch, das ist aber total krakelig. Ich kann auch mit links Spiegelschrift und parallel dazu mit rechts normale Schrift schreiben, das ist witzig ;-D Ich habe schon Flöte, Akkordeon, Gitarre und Keyboard gespielt und hatte da nie Probleme, dass irgendwas falschrum war. Messer und Gabel nutze ich wie ein Rechtshänder, wenn ich nur mit Löffel oder Gabel esse, esse ich mit links.

Ob dir mein Beitrag jetzt weiterhilft weiß ich nicht, wollte nur sagen, dass man auch umtrainiert sein kann, ohne dass man daher Probleme hat ;-)

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@ Chance

Wie man wirft ist wohl anerzogen; ich habe sehr lange gebraucht, es zu erlernen, und konnte es auch nie gut. Genauso ist es mit Fangen.

In der Schule musste ich anfangs mit rechts werfen. Da der Ball aber dauerhaft nur vor meinen Füßen gelandet ist, haben sie das irgendwann aufgegeben. Hätten sie mir im Leben nicht anerziehen können.

Haha - so ähnlich ging es mir auch ^^. Ich war dann halt einfach "schlecht im Werfen". Ob ich mit links besser wäre? Vielleicht, wenn ich üben würde. Ich weiß es nicht.

Daher ist es natürlich für Dich viel schwieriger, wenn Du schreibst:

Wie ich die Dinge intuitiv tun würde - keine Ahnung. Ich habe da irgendwie kein Gefühl für. Wenn ich es ausprobiere, klappt beides gleich gut/schlecht.

Bei mir stelle ich da einen sehr deutlichen Unterschied fest.

Ja, der Unterschied ist bei mir tatsächlich nicht so deutlich wie bei dir. Das kann aber auch daran liegen, dass ich schon erwachsen bin und die rechte Hand jahrelang Muskeln aufgebaut hat, die der linken jetzt fehlen. Dazu dann noch die Übung, die die rechte hat und die linke nicht. Naja...

Händigkeit und Füßigkeit hängen wohl auch nicht unbedingt zusammen.

Nach all meinen Erfahrungen, und die beziehen sich nicht nur auf Menschen, sondern ebenso auf die Händigkeit bei Tieren vor allem bei Pferden und Hunden ist definitiv jeweils das diagonale Hinterbein im selben Maße beteiligt wie die stärkere Hand (bzw. bei Tieren das Vorderbein). Und somit auch - vor allem bei Tieren gut erkennbar - mit geschultem Blick stärker bemuskelt (wenn nicht gezielt trainiert wird). Das Hinterbein ist der zwangsläufige Gegenspieler zur Händigkeit, das ginge gar nicht anders. Die Händigkeit bestimmt bei Tieren auch die bevorzugte Laufrichtigung (rechts- oder linksherum gebogen).

Ich habe bisher mit vielen Linkshändern und auch Rechtshändern gesprochen oder sie beobachtet (passiert mir ganz automatisch, der Blick ist irgendwie geschult dafür). Sie haben bevorzugt das diagonale Bein zur meist benutzten Hand gebraucht.

Das ist interessant! Ich finde eigentlich auch logisch, was du schreibst; schließlich sind wir Menschen ja Kreuz- und keine Passgänger, das würde sonst eher schwierig werden. Trotzdem passen Füßigkeit und Händigkeit wohl nicht immer zusammen. Wenn ich mich richtig erinnere, war tendenziell eher mein links Bein oben beim Start aus der Hocke, mussten wir rennen. Ich kann mich aber auch täuschen, das ist jetzt auch schon Jahre her ^^.

konnte weder stricken noch häkeln

Meine Oma Lehrerin hat zwar drauf bestanden, dass ich mit rechts schreiben lerne, aber bei Handarbeiten - die damals sogar Schulfach waren - ist sie mit all ihren pädagogischen Fähigkeiten an ihre Grenzen gestoßen. 8-) Das hat sie mir dann mit links beigebracht. Und dabei mal festgestellt, wie schwer es ist, alles umgedreht zu erklären und zu handhaben, wenn einem die eigenen Hirnhälften doch was ganz anderes sagen. Häkeln und stricken hätte ich niemals mit rechts hinbekommen. Und wenn die Omma will, dass ich stricke, musste sie eben Opfer bringen. ;-D

Handarbeit und Werken war zu meiner Zeit (Anfang der 2000er) auch noch Schulfach, zumindest in Bayern. Ja, ich glaube wirklich, dass es schwierig ist, hirnseitenverkehrt zu handeln. Ist ja schön, dass du dich da durchsetzen konntest bzw. der Unterschied so deutlich war, dass dein Umfeld auf dich eingehen musste :)z .

Mein Onkel ist Linkshänder. Meine Eltern wissen beide nicht so recht, was sie sind. Meine Mutter vermutlich eher Rechtshänderin, mein Vater schreibt mit rechts und wechselt die Hände sonst sehr oft.

Na das klingt ja schon als ob es Deinem Vater ähnlich geht wie Dir auch.

Ja, vermutlich. Bei ihm hatte es aber - so weit ich das beurteilen kann - keine so negativen Folgen. Er ist nur auch nicht besonders gut in der Selbstwahrnehmung.

@ Peddi

Hallo @:)

Hallo, ich bin ein Beidhänder. Schreiben tu ich mit Rechts, vieles andere mit Links.

Irgendwann meinte mal jemand zu mir, dass das umerzogen sei. Ob das so ist, weiß ich nicht. Aber viele Dinge kann ich mit Rechts einfach nicht.

Was ich halt gelesen habe, ist, dass es eigentlich keine echten Beidhänder gibt. Wenn man sich als Beidhänder sieht oder fühlt, liegt die Vermutung auf jeden Fall nahe, dass man eigentlich Linkshänder ist.

C`inn5amon4


@ Nullachtfuenfzehn

Hallo *:)

Ich bin Linkshänderin, in der Schule wurde mir das Schreiben mit rechts antrainiert. Heute schreibe ich immer noch mit rechts (zum Glück, mit links finde ich das total blöd, weil man immer alles verwischt und sich das Licht nimmt).

Das mit dem Verwischen liegt aber an der falschen Technik. Wenn du trotzdem lieber mit rechts schreibst, ist es ja okay, aber man kann auch so mit links schreiben, dass es nicht verwischt :)z .

Malen, zeichnen und auch das meiste andere mache ich mit links. Insgesamt kann ich fast alles auch mit rechts, aber eben nicht so gut/genau. Schreiben mit links kann ich auch, das ist aber total krakelig. Ich kann auch mit links Spiegelschrift und parallel dazu mit rechts normale Schrift schreiben, das ist witzig ;-D Ich habe schon Flöte, Akkordeon, Gitarre und Keyboard gespielt und hatte da nie Probleme, dass irgendwas falschrum war. Messer und Gabel nutze ich wie ein Rechtshänder, wenn ich nur mit Löffel oder Gabel esse, esse ich mit links.

Ob dir mein Beitrag jetzt weiterhilft weiß ich nicht, wollte nur sagen, dass man auch umtrainiert sein kann, ohne dass man daher Probleme hat ;-)

Ich weiß, dass man auch umgelernt sein kann, ohne (auffällige oder große) Probleme zu haben. Nur heißt das "Umtrainieren" auf Englisch nicht umsonst "brainbreaking", so weit mir bekannt. Ich denke, man hatte einfach verdammt viel Glück, wenn man keine negativen Folgen hat - also wirklich keine. Ich glaube auch, dass es das gibt. Nur war mir auch bis vor Kurzem gar nicht bewusst, welche psychischen Schwierigkeiten durch eine Umschulung überhaupt bedingt sein können. Ob ich da rein falle, weiß ich wie gesagt noch nicht. Ich werde das morgen einfach mal mit meiner Therapeutin besprechen, vielleicht kennt sie ja solche Fälle.

LG und gute Nacht euch allen @:)

S9talfxyr


Guten Morgen!

Deshalb mal eine Frage an die Links- oder auch Rechtshänder, die ganz eindeutig dieser Händigkeit zugehören. Geht euch das beim Schreiben auch so?

Wenn ich etwas machen muss, was die rechte (hier wahlweise "linke" einsetzen, wenn man Rechtshänder ist) Hand fordert - schreiben z.B. - kann ich mich auf nichts mehr nebenbei konzentrieren. Ich höre dann Musik auch nicht mehr richtig, nur so, als wäre sie ganz weit weg. Ich kann mich auch noch erinnern, dass ich nie gleichzeitig schreiben und dem Lehrer zuhören konnte. Bei Diktaten habe ich den Sinn des Geschriebenen erst erfasst, wenn ich mit Schreiben fertig war und es nochmal durchlesen konnte.

Nein, gar nicht. Das geht problemlos. :)z Ich bin Linkshänder, ohne dass jemals versucht wurde, das umzuerziehen.

Lustigerweise gibt es aber auch Dinge, die ich mit rechts mache. Etwa schneiden (Schere), Gitarre spielen... Auch ist meine rechte Hand bzw. mein rechter Arm lustigerweise stärker. ;-D

PMenddi


Was ich halt gelesen habe, ist, dass es eigentlich keine echten Beidhänder gibt. Wenn man sich als Beidhänder sieht oder fühlt, liegt die Vermutung auf jeden Fall nahe, dass man eigentlich Linkshänder ist.

Ja, genau dasselbe sagte mal ein Psychologe zu mir. Allerdings ist es so, dass ich zwar mit Links auch schreiben kann, allerdings nicht so schön. Wirklich geübt habe ich das nie. Am meisten fällt es bei mir auf, wenn ich Karten mische oder halte. Wenn ich Geld zähle (früher Kassiererin) oder einen Dosenöffner nutze. Ein Hoch auf meinen Tuppaöffner. Eine Schere nutze ich mit rechts, und ganz merkwürdig war es früher beim Ballsport. Ich bin immer mit rechtem Bein abgesprungen aber mit der rechten Hand auch geworfen. Und meine damalige Trainerin meinte, als Rechtshänderin solle ich mit dem linken Bein abspringen. Mein Sprungbein ist aber das rechte. Tja

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Ich bin Linkshänder und wurde früher nicht umerzogen. Ich benutze hauptsächlich die linke Hand und kann mich noch gut an meine Kinderzeit erinnern, wenn dämliche Tanten mir einreden wollen, meine rechte Hand wäre das "schöne Händchen". Hab dann auf stur geschaltet und weiter mit links gegessen, getrunken und geschnitten. ;-)

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Hi *:)

@ Stalfyr

Danke, dass du auf meine Frage geantwortet hast!

Nein, gar nicht. Das geht problemlos. :)z Ich bin Linkshänder, ohne dass jemals versucht wurde, das umzuerziehen.

Ah, okay. Dann könnte es zumindest ein Anhaltspunkt dafür sein, dass ich auch eher Linkshänderin bin.

Lustigerweise gibt es aber auch Dinge, die ich mit rechts mache. Etwa schneiden (Schere), Gitarre spielen... Auch ist meine rechte Hand bzw. mein rechter Arm lustigerweise stärker. ;-D

Ja, das ist wirklich lustig. Wobei ich gelesen habe, dass es nicht unbedingt um Stärke bei der dominanten Hand geht, sondern eher um Geschicklichkeit und/oder eben mehr "Gefühl", es geht Alles etwas einfacher und schneller. Es gibt wohl auch einige Linkshänder, die mit rechts schneiden, dann aber weniger die Schere und mehr das Blatt bewegen.

@ Peddi

Ja, genau dasselbe sagte mal ein Psychologe zu mir. Allerdings ist es so, dass ich zwar mit Links auch schreiben kann, allerdings nicht so schön. Wirklich geübt habe ich das nie.

Dann ist es ja auch kein Wunder ;-) . Ich denke, man sollte die Schreibhand - außer, man muss jetzt beruflich extrem viel oder schön schreiben - eher vom Gefühl abhängig machen als von der Schönheit. Solange man es lesen kann, reicht es ja.

Am meisten fällt es bei mir auf, wenn ich Karten mische oder halte. Wenn ich Geld zähle (früher Kassiererin) oder einen Dosenöffner nutze. Ein Hoch auf meinen Tuppaöffner. Eine Schere nutze ich mit rechts, und ganz merkwürdig war es früher beim Ballsport. Ich bin immer mit rechtem Bein abgesprungen aber mit der rechten Hand auch geworfen. Und meine damalige Trainerin meinte, als Rechtshänderin solle ich mit dem linken Bein abspringen. Mein Sprungbein ist aber das rechte. Tja.

Ja, das mit dem Bein kann wohl auch zusammenhängen, muss aber nicht. Schon komisch, dass die Lehrerin darauf bestand...

@ TheBlackWidow

Ich bin Linkshänder und wurde früher nicht umerzogen. Ich benutze hauptsächlich die linke Hand und kann mich noch gut an meine Kinderzeit erinnern, wenn dämliche Tanten mir einreden wollen, meine rechte Hand wäre das "schöne Händchen". Hab dann auf stur geschaltet und weiter mit links gegessen, getrunken und geschnitten. ;-)

Das finde ich cool! Also nicht das mit den Tanten, aber das mit der Sturheit. Ich wünschte, ich wäre auch so stur.


Vorhin ist mir da auch was Komisches passiert. Angeregt durch die Fragen von Chance habe ich mir einen Bekannten geschnappt und ein bisschen werfen und fangen geübt. Ich habe erst nicht erzählt, worauf ich hinaus will. Da war es recht eindeutig und das war echt merkwürdig: Mit rechts habe ich vielleicht 1 von 4 Bällen gefangen, war auch etwas wackelig. Mit links war es genau umgekehrt, da habe ich ca. 3 von 4 Bällen gefangen und war viel, viel sicherer. Werfen ging mit beiden Armen gleich gut. Ich habe dann gesagt, dass es ein Test war, und mein Testpartner meinte dann, dass man nach 5 - 10 Versuchen noch nicht sicher sagen könnte, wie das nun ist. Ich wollte dann weiter machen und er meinte dann immer: "Ja, mit rechts fängst du gar nicht richtig." "Du musst die Hand zudrücken (mit rechts)!" "Probiere es doch nochmal mit rechts." Ich war dann irgendwann sauer und verunsichert und habe mit keiner der Hände mehr so richtig fangen können. Naja... vielleicht ist das bei mir wirklich ein psychologisches Problem :-| .

C(ha?ncSe0e07


habe ich mir einen Bekannten geschnappt und ein bisschen werfen und fangen geübt

Hm. So nachträglich, MIT dem Wissen darum, macht das nicht viel Sinn. Ich dachte, Du kannst das aus dem Gedächtnis heraus sagen. Dann wäre es wohl eindeutiger ausgefallen. ;-)

Weil hier irgendwo auch Spiegelschrift erwähnt wurde. Meine Tochter (ja eindeutig Linkshänderin) hat in der ersten Klasse noch ganz oft Buchstaben in Spiegelschrift zu Papier gebracht - und es gar nicht bemerkt. Dazu sagte mir damals eine Lehrerin, dass das typisch für Linkshänder wäre und ich es gar nicht beachten solle. Sie hatte Recht, das Phänomen verschwand von alleine.

Muss nicht vorkommen, kann aber.

EWhemalig)er Nutzer' (#528611x)


Ich bin Beidhänder.

Zählt das auch?

Es ist so 40% links und 60% rechts.

Ich habe als Kind schon schreiben mit links geübt und mache auch bis heute ganz bewusst Dinge mit der Hand, die schlechter darin ist. Hab mal gehört, das wäre ein super Hirntraining ;-D

Ich kann aber vieles wirklich nur mit links.

Zb etwas aufdrehen. Flaschen, Marmeladengläser usw.

Zähne putzen kann ich mit beiden Händen.

Konzentrieren kann ich mich eh nie. Ich lese jetzt eure Monsterpostings nach ;-)

CIin4namton4


Hi Chance *:)

Hm. So nachträglich, MIT dem Wissen darum, macht das nicht viel Sinn. Ich dachte, Du kannst das aus dem Gedächtnis heraus sagen. Dann wäre es wohl eindeutiger ausgefallen. ;-)

Aus dem Gedächtnis heraus kann ich es wirklich nicht sagen. Ich habe es nie probiert, so wie ich mich erinnere. Ich habe mich wirklich bemüht, mit beiden Händen zu fangen. Schwierig wurde es erst, als auf mich eingeredet wurde ^^. Wenn ich mich stark bemüht habe, konnte ich schon mit rechts fangen, mit links war es einfacher. Ich kann aber natürlich nicht ausschließen, dass mein Gehirn mir da einen Streich gespielt hat ;-) .

Weil hier irgendwo auch Spiegelschrift erwähnt wurde. Meine Tochter (ja eindeutig Linkshänderin) hat in der ersten Klasse noch ganz oft Buchstaben in Spiegelschrift zu Papier gebracht - und es gar nicht bemerkt. Dazu sagte mir damals eine Lehrerin, dass das typisch für Linkshänder wäre und ich es gar nicht beachten solle. Sie hatte Recht, das Phänomen verschwand von alleine.

Muss nicht vorkommen, kann aber.

Ob ich sowas gemacht habe, weiß ich wirklich nicht mehr. Ich kann da ja nochmal meine Eltern fragen. Irgendwie lief ich in solchen Punkten Zuhause "einfach so mit". Richtig drauf geachtet hat da niemand. Und in der Schule leider auch nicht.

Hi Benutzerin005 @:)

Ich bin Beidhänder.

Zählt das auch?

Klar zählt das ;-D @:) !

Wenn du Beidhänder bist, liegt der Verdacht nahe, dass du eigentlich Linkshänderin bist. Das spricht auch dafür.

Ich kann aber vieles wirklich nur mit links.

Zb etwas aufdrehen. Flaschen, Marmeladengläser usw.

Und das evtl. auch:

Konzentrieren kann ich mich eh nie.

Wobei ständiges Wechseln der Hände, gerade bei den gleichen Tätigkeiten, das Gehirn wohl auch ganz schön durcheinander wirbeln kann .

Ich lese jetzt eure Monsterpostings nach ;-)

Viel Spaß ;-D !

Eihemal=iger @Nutze}r (#528611x)


Das Problem bei Linkshänder ist doch, dass diese eigentlich von rechts nach links schreiben müssten damit es passt.

Ich finde ja die Japaner haben das sinnvoll gelöst, indem Sie von oben nach unten schreiben.

C/in+nvamon4


Ja, Benutzerin, da hast du Recht! Bei meinen Versuchen, mit links zu schreiben, habe ich auch total gemerkt, wie viel leichter es ist, von rechts nach links zu schreiben. Auch von der Leserichtung her finde ich das viel angenehmer. Naja... vielleicht lerne ich einfach Japanisch ;-D ! Von oben nach unten müsste ja auch gehen... Wobei... irgendwo auf dem Blatt müssen die doch trotzdem mit den Schriftzeichen anfangen ":/ ?

C'in6n0amxon4


Sooo... Leute...

ich weiß gar nicht, ob ich das hier schon schreiben soll - schließlich kann ich es selber noch nicht ganz glauben bzw. habe ich es noch nicht verinnerlichet - aber:

Ich bin tatsächlich Linkshänderin. Ich habe die Testung jetzt hinter mich gebracht und nach Aussage der Psychologin ist es: "Sehr eindeutig."

Sie sagt wohl bewusst niemandem: "Du bist Linkshänder!" Oder: "Du bist Rechtshänder!" Das würde es ja nur schlimmer machen, weil man ja schon mal mit einer aufgezwungenen, von außen eingeredeten Händigkeit gestraft wurde.

Aber sie hat mir auch gesagt, dass sie es mir sagen würde, wenn sie Zweifel hätte - und das glaube ich ihr auch.

Trotzdem ist es komisch, denn irgendwie bin ich jetzt immernoch nicht schlauer ^^. Die Hoffnung, dass sie mir sagt: "Sie sind Linkshänderin!" Und dann ändert sich mein Leben und meine Zweifel sind weg, ist dahin. Sie hat mir halt erklärt, dass das mehr ein Prozess wäre und dass sie sich - wie gesagt - sicher ist, dass ich mit der linken Hand besser fahren werde, ich das aber auch erst richtig glauben werde, wenn ich die Erfahrung selbst mache.

Jetzt muss ich mir das Alles mal durch den Kopf gehen lassen und entscheiden, ob ich eine Rückschulung machen möchte. Sie hat es mir empfohlen und mir ihre Begleitung auch angeboten, aber nicht aufgezwungen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es um Geld geht.

Tja... fast hätte ich mir gewünscht, es wäre Rechtshändigkeit rausgekommen.

Nun ja... dann seid ihr zumindest erstmal auf dem neuesten Stand :)z !

LzieselKotte40


Hallo Cinnamon... *:)

Ich muss hier auch noch mal schnell meinen Senf dazugeben! ;-D

Zumindest bei uns scheint es nicht erblich zu sein welche Hand man nimmt. Mein Mann und ich sind Beide 100%ige Rechtshänder - und unsere Buben BEIDE zu 100% links...

Die Suche nach der Vererbung kann also auch umsonst sein...

Wir haben auch in der weiteren Verwandtschaft keine (eventuell umerzogenen) Linkshänder gefunden - nur meine Halbschwester, und die hat es von ihrem Vater...

Wir wundern uns heute noch drüber....von den ganzen Witzchen mein Mann sollte mal nachschauen ob der Postler vielleicht Linkshänder ist reden wir mal gar nicht! ]:D

Lg Lieselotte

L]ian-xJill


Ich bin eindeutig Linkshänderin, ich mache alles mit links, außer Schreiben. Ich musste im Gegensatz zu meinem ebenfalls linkshändigen Mann nicht mal gezwungen werden, mit Rechts zu schreiben, weil ich es damals nicht in Frage stellte, wie meine Schwester die rechte Hand zum Schreiben zu benutzen. Das gibt es also auch.

Wir waren nicht im Kindergarten und so konnte meine Linkshändigkeit zunächst nicht weiter auffallen, bzw. meine Eltern waren froh, das ich mich da nicht zierte, auch wenn sie es wissen hätten müssen.

Fangen, werfen, Federball spielen, Fußball spielen; Schere, Gurkenschäler, Messer, Besen, Schaufel oder auch Heugabel benutzen, das mache ich schon immer alles mit links bzw. linksherum. Ich gieße meine Blumen mit der linken Hand, ich schneide oder schäle Gemüse mit der linken Hand, ich benutze Klopapier mit der linken Hand ;-D .

Bei meinem Mann haben sich die Umschulungsbemühungen seines Umfelds nicht aufs Schreiben beschränkt, der kann mittlerweile einiges anderes nicht mehr mit links.

Ich habe mir vor vielen Jahren das Buch von Johanna Barbara Sattler gekauft [[http://www.lefthander-consulting.org/deutsch/KnotenBuch.htm Der umgeschulte Linkshänder oder der Knoten im Gehirn]].

Wir rechneten damit, dass die Linkshändigkeit unsere Kinder womöglich ebenfalls trifft. Ist aber nicht eingetreten, die sind beide Rechtshänder.

So weit ich das verstanden habe, soll man sich nicht nachträglich zurückschulen, weil das die Verwirrung nur noch größer macht.

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