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Austausch u. Fragen - Linkshänder, Umschulung/Anpassung, Rücksch

AGntigxone


@ Cinnamon4

WO ist dein Problem?

Warum machst du dir so viele Gedanken darüber?

Ich schreibe mit rechts, mache aber andere Sachen nur mit links (und die kann ich auch nicht mit rechts machen). Ich wurde nicht bewusst "umgeschult", bin aber vielleicht ein "verkappter" Linkshänder.

Manchmal stand ich in der Schule an der Tafel und wusste nicht, in welche Hand ich die Kreide nehmen sollte. An der Tafel konnte ich auch gut mit links schreiben.

Ja und?

Vielleicht hilft es dir, Klavier zu lernen - da benutzt man BEIDE Hände und es soll für Verknüpfungen im Gehirn auch gut sein.

Cyinn}amoxn4


@ Lian-Jill

Lies einfach das Buch, da werden deine Fragen hoffentlich beantwortet. Zum Haarespalten habe ich heute keine Lust :-D .

Es macht nun mal den entscheidenden Unterschied, dass bei Linkshändern die Aufgabenverteilung des Gehirns von der bei Rechtshändern abweicht, was man landläufig als "vertauscht" bezeichnen kann. Auch Sattler benutzt diese Bezeichnung.

Meine Frage hast du hiermit doch einwandfrei beantwortet. Verstehe das Problem gerade nicht. Und es ist nunmal wichtig, darüber zu sprechen, was gemeint ist. Das ist ja keine Haarspalterei. Nur durch Nachfragen kann man Missverständnisse vermeiden.

@ wintersonne

kannst du mal nennen, welche das sein sollen?

Ungern. Ich möchte es lieber Fachleuten überlassen, zu entscheiden, ob meine Symptome händigkeitsassoziiert sind oder nicht. Da ich durch die folgenden Beiträge auch ein bisschen verwirrt bin, habe ich den Eindruck gewonnen, einer meiner letzten Beiträge könnte untergegangen sein. Deswegen kurz und knapp:

Ich bin Linkshänderin, die Testung liegt hinter mir.

Du schriebst auch : man lernt vom Modell oder so ähnlich. Richtige Linkshänder ströört das aber nicht, sie benutzen einfach ihre linke Hand mehr, da kein Mensch vorher erst drüber nachdenkt, welche Hand er benutzt bevor er handelt.

Das dürfte ein Schlag ins Gesicht für alle umgeschulten Linkshänder sein, die nicht mit körperlicher, aber emotionaler Gewalt umgeschult wurden (für mich also auch). War vermutlich gar nicht so gemeint.

Jedenfalls nicht als Kind. Du als Erwachsener scheinst dich damit irgendwie mehr zu beschäftigen, als es dir gut tut. Wen du kein deutlicher Linkshänder bist (und das wäre in Kindertagen aufgefallen) können deine Probleme kaum daher stammen.

Das ist total falsch. Gut, dass ich derzeit fachliche Beratung in Anspruch nehme, sonst würde mich das stark verunsichern.

Ich selbst bin Linkshänder und meine Tochter auch. Zeigte sich bei ihr schon als Baby (3 Monate), sie benutze zum Nuckel in dem Mund stecken konsequent die linke Hand.

Wie ich schon schrieb:

Auch auf Kinderbildern zeigt sich eine Tendenz zur Linkshändigkeit. Die verlor sich bei mir aber im Kleinkindalter.

Ich selbst musste rechts schreiben lernen (kann es aber auch links) vom umgeschult kann trotzdem nicht die Rede sein, da ich alles mit links mache. Richtigen Linkshändern kann auch kein Mensch die linke Hand "abgewöhnen", also ist der Begriff "umgeschult" für mich fraglich.

Das ist echt dreist. Wie ich schon schrieb: Vermutlich meinst du es nicht so oder weißt einfach nicht, wovon du redest. Eigentlich nehme ich dich hier im Forum ja als recht sensibel war. Komischerweise ist mir das hier schon mehrfach im Faden begegnet, dass gerade Linkshänder wenig Verständnis für mich haben. Vielleicht, weil sie sich nicht vorstellen können, wie es ist, komplett umgelernt zu sein? Es IST aber Fakt, dass es das gibt. Da liegen dann psychische Traumata zu Grunde und starke Verunsicherungen in der Kindheit. Vielleicht kannst du dir nicht vorstellen, dass es das gibt. Es ist aber nicht gerade gut für meine Psyche, wenn - wie eben schon mein ganzes Leben - meine Gefühle in Zweifel gezogen und zerredet werden. Wie gesagt - ich sehe diese Absicht nicht - aber es kommt halt dabei rum.

Wenn jemand bisschen zur Beidhändigkeit hin gedrängt wird, ist das nicht unbedingt von Nachteil. Gilt doch auch für extreme Rechtshänder, wenn die bisschen lernen die linke Hand geschickter einzusetzen.

Naja... ich halte nichts von Drängen.

@ Lian-Jill

Was um alles in der Welt sollte einen Linkshänder dazu bewogen haben, sich mit Rechts den Hintern zu putzen? Solche Dinge wurden doch nicht umtrainiert. Genausowenig wie Federball spielen oder einen Besenstiel halten.

Umtrainiert nicht, nein. Aber durch Nachahmung kann so etwas passieren. Wenn man als Kind den Eindruck hat, man wäre nicht so in Ordnung, wie man ist, und man müsse sich anpassen. Sowas kann nicht nur durch körperliche Gewalt, sondern eben auch durch emotionalen/psychologischen Druck entstehen. Uns allen wurde irgendwann mal beigebracht, wie man sich den Hintern abputzt oder die Zähne putzt oder oder oder... Einen umgeschulten Linkshänder erkennt man daran, dass er die Handlungen relativ problemlos auch mit links ausführen kann.

@ Antigone

WO ist dein Problem?

Warum machst du dir so viele Gedanken darüber?

Naja... weil es wichtig ist. Ich weiß gar nicht, wie ich das näher beschreiben soll.

Ich schreibe mit rechts, mache aber andere Sachen nur mit links (und die kann ich auch nicht mit rechts machen). Ich wurde nicht bewusst "umgeschult", bin aber vielleicht ein "verkappter" Linkshänder.

Manchmal stand ich in der Schule an der Tafel und wusste nicht, in welche Hand ich die Kreide nehmen sollte. An der Tafel konnte ich auch gut mit links schreiben.

Ja und?

Hm... ich denke, ich kann dein "Ja und?" vermutlich ebenso wenig nachvollziehen wie du mein "Es ist wichtig."

Vielleicht hilft es dir, Klavier zu lernen - da benutzt man BEIDE Hände und es soll für Verknüpfungen im Gehirn auch gut sein.

Danke für den Tipp :)z !

@ Ganz allgemein

Ich habe beschlossen, mich vorerst aus der Diskussion zurückzuziehen, bin ich über die Reaktionen doch teils erschrocken. Irgendwie habe ich mit mehr Zuspruch und Hilfe gerechnet. Ich denke, das Thema ist doch sehr speziell - anscheinend auch gerade für andere Linkshänder zu speziell, was ich gar nicht vermutet hätte. Ich denke, ich werde die weitere Beurteilung einer Fachperson überlassen, weil mich das hier nur noch mehr verwirrt und verunsichert.

Trotzdem danke für die Beteiligung!

C'inn~amxon4


Oh sorry, da habe ich vor Schreck doch noch etwas vergessen:

@ Antigone

Ich kann dir nur raten, dich testen zu lassen! Vielleicht verstehst du dann besser, warum es so wichtig ist :)z . Ich kann das wirklich nur schwer in Worte fassen.

@ all

Ich denke, das Thema ist doch sehr speziell - anscheinend auch gerade für andere Linkshänder zu speziell, was ich gar nicht vermutet hätte - um mich einfühlsam beraten zu können.

Soo... ich glaube, das war's ^^.

CGinnZamoEnx4


Ach ja, fuck, doch noch was ;-D :

Falls jemand Ähnliches erlebt hat wie ich, kann er oder sie sich gerne mal per PN bei mir melden @:) ! Für so einen Austausch bin ich weiterhin offen.

CIinanaom3on4


Mir kam noch etwas in den Sinn und es ist mir irgendwie wichtig, das noch loszuwerden:

Ich denke einfach, ganz allgemein gesagt, sollte jeder Linkshänder, der es auch nur irgendwie ausleben durfte - ob jetzt beim Schreiben oder im Alltag - dankbar dafür sein. Dankbar dafür, dass er/sie Eltern hatte, die darauf geachtet haben, welche Händigkeit vorliegt, und es wichtig fanden. Dankbar dafür, nicht mit emotionalem oder körperlichem Druck zu etwas gedrängt worden zu sein, was er/sie nicht ist. Oder auch dankbar dafür, schon im Kindesalter derart emotional gefestigt gewesen zu sein, Druck nicht an sich ran zu lassen und trotzdem das zu machen, was sich richtig anfühlt. Das hat nämlich nur etwas mit emotionaler Stabilität nicht zu tun und nichts, aber auch rein gar nichts, mit echter oder falscher Linkshändigkeit. Deswegen würde ich darum bitten, sich in solchen Situationen stets vor Augen zu führen, was für ein Glück man hatte, bevor man die Gefühle und Erfahrungen anderer, die eben kein Glück hatten, in Zweifel zieht und auf ihnen rumhackt.

CNin*na(mon4


Und eine Editier-Funktion wäre auch geil...

Mir kam noch etwas in den Sinn und es ist mir irgendwie wichtig, das noch loszuwerden:

Ich denke einfach, ganz allgemein gesagt, sollte jeder Linkshänder, der es auch nur irgendwie ausleben durfte - ob jetzt beim Schreiben oder im Alltag oder gar beidem - dankbar dafür sein. Dankbar dafür, dass er/sie Eltern hatte, die darauf geachtet haben, welche Händigkeit vorliegt, und es wichtig fanden. Dankbar dafür, nicht mit emotionalem oder körperlichem Druck zu etwas gedrängt worden zu sein, was er/sie nicht ist. Oder auch dankbar dafür, schon im Kindesalter derart emotional gefestigt gewesen zu sein, Druck nicht an sich ran zu lassen und trotzdem das zu machen, was sich richtig anfühlt. Das hat nämlich nur etwas mit emotionaler Stabilität (streiche ein "nicht") zu tun und nichts, aber auch rein gar nichts, mit echter oder falscher Linkshändigkeit. Deswegen würde ich darum bitten, sich in solchen Situationen stets vor Augen zu führen, was für ein Glück man hatte, bevor man die Gefühle und Erfahrungen anderer, die eben kein Glück hatten, in Zweifel zieht und auf ihnen rumhackt.

wnintcers onnex 01


Du schriebst auch : man lernt vom Modell oder so ähnlich. Richtige Linkshänder ströört das aber nicht, sie benutzen einfach ihre linke Hand mehr, da kein Mensch vorher erst drüber nachdenkt, welche Hand er benutzt bevor er handelt."

Das dürfte ein Schlag ins Gesicht für alle umgeschulten Linkshänder sein, die nicht mit körperlicher, aber emotionaler Gewalt umgeschult wurden (für mich also auch). War vermutlich gar nicht so gemeint.

Also umgeschulte Linkshänder....als solche bezeichnet man doch Leute die rechts schreiben lernen mussten (trotz Linkshändigkeit). ... Ich meinte, dass jeder Mensch doch automatisch die Hand benutzt , mit der es besser geht...also kann man doch unmöglich einen Menschen ständig sagen: Tür Griff- bitte rechte Hand, Tasche tragen- bitte rechts, Ball werfen - bitte rechts.... etc. etc. verstehst du , was ich meine. Das macht kein Mensch, so altmodisch was man auch früher nicht!

Übrigens gibt es auch oft Beidhänder, die beide Hände abwechselnd benutzten. Extreme Linkshänder kann man nicht umschulen, außer natürlich beim Schreiben.

Und da man heute kaum noch mit der Hands chreibt, denke ich mal hat es auch nicht mehr so große Auswirkungen mit der für einen selbst" falschen "HAnd zu schreiben. Oders chreibst du viel per Hand...dann nimm einfach die linke Hand , wenn du dich damit wohler fühlst. Auf Dauer wird die Schrift auch da flüssiger.

w/in3tersonnxe 01


Einen umgeschulten Linkshänder erkennt man daran, dass er die Handlungen relativ problemlos auch mit links ausführen kann.

Nee, könnte auch Beidhänder sein!

Und was deine Nachahmungstheorie anbetrifft...glaube ich nicht, ein KInd nimmt die Hand, mit der es leichter geht, glaube mir. Kein KInd dnekt ständig bei der Benutzung der Hand drüber nach, ob es "richtig" ist, "Erwartungen " erfüllt etc.

Ich glaube da steigerst du dich in etwas hinein. Kein Erwachsener sagt ständig zu einem linkshändigem KInd: nimm die andere Hand! Warum auch, man hat zwei Hände und benutzt einfach eine für irgendwelche Handlungen.

Dass es LInkshänder gibt ist ja nun in der Bevölkerung schon viele tausende Jahre bekannt und nie negativ belegt (außer vielleicht , das Vorurteil, dass Linkshänder etwas ungeschickter sind, kommt aber nur daher, dass es komsicher ausssieht).

Das Schreiben lernen war eben eine Ausnahme...aber da dachte man eben, wäre besser rechts, weil es besser zur Schriftrichtung passt. Das es natürlich falsch war, weiß man ja heute.

NLullach@tfuenfxzehn


Ich glaube da steigerst du dich in etwas hinein.

Da glaube ich ehrlich gesagt auch, auch wenn du das nicht hören willst. Ja, ein Umschulen kann psychische Folgen haben, aber jetzt quasi dein ganzes Leid des Lebens darauf zu schieben und deine Eltern zu hassen, weil sie dir das "angetan" haben - na ich weiß nicht. Wie gesagt, ich wurde auch umgeschult und schreibe auch heute noch mit rechts. Trotzdem habe ich mir nicht alles andere abgeschaut und mache das jetzt auch mit rechts, eben weil Kinder so weit gar nicht denken - egal, ob da Druck von außen kommt oder nicht (deine Eltern haben dir doch nicht wirklich eingeprügelt, du müssest dich auf dem Klo mit rechts abwischen? ":/). Es ist schön, dass du jetzt deine Linkshändigkeit entdeckt hast, dann mach halt nun alles mit links und alles ist gut :-D

Nmaci5louga


Uns allen wurde irgendwann mal beigebracht, wie man sich den Hintern abputzt

jo. Mit links, wenn man mit rechts isst.

ich glaube, die Messe-Gabel-Sache ist genauso wie bei der Flöte: man macht es halt so. Ich kann links die Gabel tatsächlich nur sinnvoll benutzen, wenn ich gleichzeitig was in der rechten Hand habe. Könnte aber auch mit links schneiden. An dieser Stelle würde ich das als Gewohnheit bezeichnen.

aGlktasvi@a


Mich würde es interessieren, wie so eine Testung aussieht? Ich kenne ein paar umgeschulte Linkshänder und man merkt es ihnen sofort an, weil sie eben alles außer schreiben mit links machen. Und sie können sich alle daran erinnern, wie man ihnen die linke Hand abgewöhnen versuchte. Und wie das war, die Hand mit der es einfacher ging nicht benutzen zu dürfen. Die sind allerdings alle viel älter als die TE. In so jungem alter kenne ich persönlich niemanden. Wüsste nicht, dass da noch umgeschult würde. Habe Freunde die mindestens 10 Jahre älter sind und die waren schon nicht mehr umgeschult. Meine Tochter ist Linkshänder, sie macht alles mit links und es stört sie überhaupt nicht, dass wir alles mit rechts machen, hat sie noch nie angesprochen oder versucht es uns nachzumachen. Ihre Freundin ist ebenfalls Linkshänder und ihre Mutter hat eine Weile versucht, warum auch immer ihr das abzugewönnen %-|, die Frequenz in der sie gesagt hat " nimm dies/das in die andere Hand " ist so hoch dass es unmöglich ist das zu vergessen. Hat sie zum Glück mittlerweile aufgegeben. Aber ich weiß noch, wie ich für sie im Internet recherchiert habe, um ihr das auszureden und alles was ich da in Linkshänder Foren o.ä. gelesen habe passt einfach nicht zu Schilderungen der TE. Irgendwie ist der thread ganz komisch, als würdest du, liebe TE, aus irgendeinem Grund dir das unheimlich gerne wünschen eine Linkshänderin zu sein.

LzianB-lJill


Und sie können sich alle daran erinnern, wie man ihnen die linke Hand abgewöhnen versuchte.

Das ist ja das Ungewöhnliche an Cinnamons Geschichte.

Obwohl ich ziemlich freiwillig mit der rechten Hand zu schreiben begonnen habe, weil bei mir reichte, dass man sagte "Jetzt nimm den Stift in die rechte Hand und mach...", kann ich mich an sehr, sehr viele Situationen erinnern, in denen meine Linkshändigkeit deutlich auffiel, ohne dass jemand die Notwendigkeit sah, mich umzupolen. Wichtig war zu meiner Schulzeit (1969 eingeschult), dass man mit rechts schreiben lernte.

Einen Federballschläger nimmt man doch nicht freiwillig in die falsche Hand, und da könnte mich auch niemand dazu zwingen, das wird doch völlig automatisch mit der für einen richtigen Hand gespielt. Kegelkugel schieben ist auch so ein Beispiel.

Als gutes Beispiel finde ich, wie man einen Besen- oder Schaufelstiel hält. Linkshänder haben die linke Hand hinten und die rechte Hand vorne am Stiel, Rechtshänder machen das umgekehrt. Auch das ist etwas, was einem niemand vorschreiben wird und was man instinktiv mit der "richtigen" Seite macht; das wäre ja, wie wenn sich jemand bei der Frage einmischte, mit welcher Hand man sich am Kopf kratzt.

C7hancxe007


Ich glaube da steigerst du dich in etwas hinein. Kein Erwachsener sagt ständig zu einem linkshändigem KInd: nimm die andere Hand!

Nur weil es für einige nicht vorstellbar ist, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.

Es ist auch nicht damit getan, jetzt zu sagen: "Nimm halt einfach ab jetzt für alles die linke Hand." So einfach ist das eben nicht.

Ich sehe hier kein Hineinsteigern seitens der TE. Nur ein ernsthaftes Interesse, den Dingen auf den Grund zu gehen. Kann ich gut verstehen. Ging mir vor längerer Zeit auch so. Ich konnte das für mich inzwischen in mehrere Richtungen (auf)klären und mich auch mit Dingen, die nicht so gut gelaufen sind in dem Zusammenhang, aussöhnen.

Und ich habe vollstes Verständnis, dass andere da noch auf dem Weg sind. Warum muss man das kleinreden. Jeder, der kein Problem damit hat, kann zufrieden sein. Woher also der Unfriede, der TE permanent ihre dazu gehörigen Gefühle absprechen zu wollen?

Wenn sich Probleme aus der Umschulung (egal ob mit Zwang oder eher selbst gemachten Druck) ergeben, bin ich sehr dafür, den Weg 'da durch' zu wählen. Der Weg 'drum herum' und die (weitere) Leugnung der eigenen Gefühle dazu, löst überhaupt nichts.

Cinnamon, mein Verständnis hast Du!

a#.fi'sh


Mein Mann ist Jahrgang '78, also noch nicht so alt ;-) , und ihm wurde die linke Hand bei allem gründlich abgewöhnt, nicht von Seiten der Schule, sondern weil seine Eltern das richtig so fanden. Heute benutzt er spontan meist die rechte Hand, das ist einfach so drin. Wenn er die linke benutzt, geht es nach Startschwierigkeiten aber auch. Das nur als Beitrag zum Thema "Das gibt es doch gar nicht".

L0ianR-J0ixll


Das scheint bei der TE aber nicht der Fall gewesen zu sein, sie schrieb in ihrem Eingangsbeitrag:

Meine Eltern haben wohl schon immer darauf geachtet, dass sie mich nicht dazu auffordern, eine Seite zu bevorzugen, aber man lernt halt auch am Modell.

Nur deshalb wundere ich mich als Linkshänderin, dass ihr ihre Linkshändigkeit scheinbar lange Zeit völlig verborgen geblieben war.

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