» »

Austausch u. Fragen - Linkshänder, Umschulung/Anpassung, Rücksch

a-.fixsh


Ich weiß, aber hier wurden ja auch viel allgemeinere Aussagen getroffen.

Sowas:

Kein KInd dnekt ständig bei der Benutzung der Hand drüber nach, ob es "richtig" ist, "Erwartungen " erfüllt etc.

Kein Erwachsener sagt ständig zu einem linkshändigem KInd: nimm die andere Hand!

Einen Federballschläger nimmt man doch nicht freiwillig in die falsche Hand, und da könnte mich auch niemand dazu zwingen, das wird doch völlig automatisch mit der für einen richtigen Hand gespielt. Kegelkugel schieben ist auch so ein Beispiel.

etc.

Meinem Mann wurde die Linkshändigkeit ausreichend gründlich verleidet (ohne Schläge, aber mit genügend Druck), dass er schon sehr früh eben nicht mehr spontan die linke benutzt hat.

CQhEanPcze00x7


Als meine Tochter noch in der Kita war, wurde penibel darauf geachtet, das Besteck hochkant über den Teller zu legen. Weil viele Linkshänder, wenn das Besteck "ordnungsgemäß" hingelegt wird, nicht umgreifen bzw. umsortieren würden. Auch wenn sie noch so klar linkshändig sind. Da greift dann wohl tatsächlich das Nachahmen, ganz ohne Aufforderung.

Wenn nur Rechtshänderscheren zur Verfügung stehen (zu meiner Schulzeit war das so), dann bleibt einem gar nichts anderes übrig als sie mit rechts zu benutzen. Sie schneiden in der anderen Hand nicht. Ich schneide bis heute mit der rechten Hand. Mein Kind mit der linken.

Auch Linkshänderdosenöffner hatte ich nie zur Verfügung. Na irgendwie musste ich aber doch auch die Dose aufbekommen. Also links.

Bei allen Dingen, wo ich eine Wahl hatte, habe ich links gewählt.

Als das Kind im Breialter war, hatte ich mich schon intensiver mit der Thematik befasst. Ich könnte mir vorstellen - das habe ich allerdings bisher nirgendwo belegt gefunden - dass es z.B. auch etwas ausmachen kann (in Summe mit anderen Dingen), mit welcher Hand man das Kind auf dem Schoss sitzend füttert (so als ob man selbst den Löffel zum Mund führt) . Eventuell findet da schon eine Gewöhnung an eine Seite statt.

Das sind alles so Kleinigkeiten, die eine Tendenz fördern oder auch abgewöhnen können. Ganz ohne Zwang und Druck. Was da jeweils das Zünglein an der Waage ist, lässt sich nachträglich nur noch schwer feststellen.

Und ob man sich wohler fühlt, wenn eine Um- bzw. Rückschulung stattfindet, das sollte jeder für sich entscheiden. Wichtig ist doch nur, dass man letztlich damit im Leben gut zurecht kommt und nicht immer das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmig ist. :-)

Cxhanc`e0$0x7


Auch Linkshänderdosenöffner hatte ich nie zur Verfügung. Na irgendwie musste ich aber doch auch die Dose aufbekommen. Also links.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass es heißen muss: Also rechts. ;-D

LlianZ-Jilxl


dann bleibt einem gar nichts anderes übrig als sie mit rechts zu benutzen. Sie schneiden in der anderen Hand nicht.

Hast du das denn mal ausprobiert? Ich schneide schon immer mit links, mit einer Rechtshänderschere. Das geht sehr wohl, wenn man es nicht anders kennt.

S;ADETRA


Ich schneide auch schon immer mit einer Rechtshänderschere mit der linken Hand. Funktioniert einwandfrei.

w:inteyrsonne4 01


Mh ":/ bei mir funktioniert das nicht oder nur beisehr scharfen Scheren.

L'ia@n-Jixll


Das glaube ich dir gerne.

Bei einem meiner ersten Bastelabende im Kindergarten meiner Tochter, vor mehr als zwanzig Jahren, konnte ich erstmals eine Linkshänderschere in die Hand nehmen. Ich erhoffte mir ein Aha-Erlebnis; aber nein, ich kann nur mit einer Rechtshänderschere schneiden. Deshalb schrieb ich ja "wenn man es nicht anders kennt".

N^ullac8htfuenxfzehn


Ich schneide schon immer mit Rechtshänderscheren mit der linken Hand und hatte da noch nie Probleme ":/ ;-D

Crhanc3e00x7


Hast du das denn mal ausprobiert? Ich schneide schon immer mit links, mit einer Rechtshänderschere. Das geht sehr wohl, wenn man es nicht anders kennt.

Ja klar. Natürlich habe auch ich als Linkshänderin die Schere versucht, mit der linken Hand zu bedienen. Ging nicht. Ging wirklich nicht. Also habe ich sie irgendwann mit rechts benutzt und nun bleibt es auch dabei.

L%ian-HJilxl


Ich kann mich nur an eine Gelegenheit erinnern, bei der meine Mutter immer gemeint hat, ich solle doch die rechte Hand nehmen, damit ich mir nicht weh tue: Das war beim Schneiden mit der linken Hand mit einer Rechtshänderschere. Daran erinnere ich mich noch sehr gut und ich verstand nicht, was sie hat, weil es ja für mich so wesentlich besser ging.

Lfiya/n-JilWl


Ich fragte nur, ob du es jemals probiert hast, weil sich diese Aussage

Wenn nur Rechtshänderscheren zur Verfügung stehen (zu meiner Schulzeit war das so), dann bleibt einem gar nichts anderes übrig als sie mit rechts zu benutzen. Sie schneiden in der anderen Hand nicht.

so allgemeingültig anhörte. Jeder scheint seine eigene Geschichte zu haben und wir sollten tatsächlich anderen nicht die jeweiligen individuellen Erfahrungen absprechen.

Xziraxin


Ich bin beidhändig veranlagt.

Schreiben kann ich mit links nicht, ich hab mit rechts gelernt, aber wenn ich vor neue Aufgaben gestellt werde, oder manche normale Aufgaben mache, fällt mir immer wieder auf, dass ich die linke Hand benutze.

Ich bin 26 und werde niemals mit links schreiben lernen, aber ich nutze immer die Hand, die sich für mich natürlicher anfühlt.

zBsp während meiner Ausbildung als Chemielaborantin, konnte ich einen Pipettierball einfach nicht mit rechts so nutzen, wie es alle andren taten. Es war wackelig und ich hatte keinerlei Kontrolle mit dem rechten Daumen die Flüssigkeit abzulassen. Irgendwann machte ich es mit links und es lief perfekt. Totale Kontrolle. Also pippettierte ich von da an mit links.

Genauso öffne ich Gläser und Flaschen mit links, ich habe links mehr Koordination und auch mehr Kraft, hab ich das Gefühl.

Aber ich war schon immer beidseitig veranlagt.

Mit mir wurde vor meiner Einschulung sogar ein Test gemacht, weil ich immer mit links malte als Kleinkind.

Heraus kam eben, dass ich beidseitig veranlagt bin, aber rechts doch eigentlich leicht stärker ist. Daran kann ich mich allerdings nicht erinnern, kenne das nur aus erzählungen.

Ich denke man nutzt in 90% des Erwachsenenlebens intuitiv die Hand, wo es besser passt.

Da ich kaum noch viel schreiben muss per Hand, sondern hauptsächlich am Computer, ist es bei mir so gut wie egal.

SjADERxA


Zur Einschulung damals waren wir wohl in einem Fachgeschäft wegen einer Linkshänderschere. Weil die Lehrerin damals meinte, es gibt spezielle Linkshänderprodukte. Verstanden hab ichs nicht, und gekauft haben wir auch nichts. Wahrscheinlich hab ich so eine Schere ausprobiert und nicht gemocht. Irgendwann im Erwachsenenalter hatte ich mal eine in der Hand und konnte nichts damit anfangen. Gibt ja auch Lineale für Linkshänder, den Sinn hab ich auch noch nicht kapiert.

Das einzige, bei dem ich jemals umgeschult wurde, war mit Messer und Gabel. Als Kleinkind hielt ich mein Messer links und die Gabel rechts. Heute also andersrum. Wenn ich nur ein Messer in der Hand halte dann aber links. Komischerweise kann ich so nicht mit rechts schneiden, obwohl es sonst geht.

Mit rechts schreiben kann ich aber, dauert nur länger als mit links. Ach ja, und mir wurde immer erzählt, Linkshänder haben eine schönere Schrift, da kam ich mir immer doof vor mit meiner Krakelschrift.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH