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Hilfe - Depression und dagegen steuern

MFedxizi hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich habe immer wieder so depressive Phasen so 1-2 Tage in der Woche, wahrscheinlich eine Depression. Mir wäre dann zum Weinen zu liebe, ich habe also das gefühl gleich zu weinen. Soll ich dagegen steuern mit positiven Gedanken oder alles laufen lassen und lieber weinen, weil das mit den positiven Gedanken einer Unterdrückung von Gedanken nahe kommt? Ich habe Sorge, dass es dann bipolar wird und alles außer Kontrolle gerät. Gelegentlich vorallem heute und gestern habe ich dann so einen gemischten Zustand, wo dann irgendwie gleichzeitig postive als auch negative Gefühle anwesen sind.

Antworten
P9l{üschb=iesxt


Ge zum Arzt, irgendwann kommt sonst der Punkt, wo du niht mehr gegen steuern kannst.

P!lüs]chbiuesxt


Kannst dich auch erst einmal an deinen Hausarzt wenden.

B]esaygteF+rau


Positiv gegensteuern. Nicht gleich sofort traurige Phasen als Depression abstempeln. Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich mir selbst am besten helfen kann. Ich bin aber auch ein Mensch, der sich sehr konstruktiv und lösungsorientiert am Scheitel aus dem Schlamm zieht. Aber meiner Erfahrung nach werden depressive Phasen nur schlimmer wenn man sich dort reinfallen lässt. Für einen Tag, ok, aber dann muss man nach vorne schauen und zusehen was man tun kann um wieder glücklich zu werden.

S-pinnYerixn


Gegensteuern ist nicht automatisch unterdrücken, und ist auf jeden Fall eher zu empfehlen, statt sich voll reinfallen zu lassen. Ich kenne deine Lebensumstände nicht und weiß daher nicht, was genau du tun könntest, aber ich zum Beispiel verkrieche mich, wenn die Depression kommt, und um gegenzusteuern gehe ich dann eben trotzdem raus, auch wenn ich mich nicht danach fühle. Außerdem vermeide ich es, traurige Musik zu hören oder welche, die meine Stimmung sonstwie negativ beeinflusst. Das sind aber nur Beispiele. Du musst selbst wissen bzw herausfinden, was dazu beiträgt, dass du dich schlecht fühlst, und das dann vermeiden oder bewusst das Gegenteil tun. Ich liege zum Beispiel nur noch im Bett in der Depression; dagegen hilft, sich zu beschäftigen und eben NICHT ins Bett zu gehen. etc.

Ich habe Sorge, dass es dann bipolar wird und alles außer Kontrolle gerät.

Wie kommst du darauf, ist das schon mal passiert?

P/lüsichObiesxt


Der TE schreibt von bipolar, das lässt vermuten, dass er schon mal die Diagnose bekommen hat.

Und dann macht es Sinn sich an einen Arzt zu wenden.

Wenn es um diesen Winterblues auf Grund von Vitamin D3 Mangel geht, dann kann man selber gegensteuern.

Bei Bipolaren Störungen ist das nicht so einfach.

AerneC M.


Ich würde sagen, wenn jemand noch weinen kann, ist das eher ein gutes Zeichen. Würde das nicht unterdrücken. Bei einer richtig harten Depression kann man normalerweise nicht mehr weinen.

PQlüsc'hbiexst


Sicher? ":/

SMplinne7rixn


Der TE schreibt von bipolar, das lässt vermuten, dass er schon mal die Diagnose bekommen hat.

Ich will aber nichts vermuten, daher frage ich nach.

Ich würde sagen, wenn jemand noch weinen kann, ist das eher ein gutes Zeichen. Würde das nicht unterdrücken. Bei einer richtig harten Depression kann man normalerweise nicht mehr weinen.

Das ist bei jedem anders. Ich habe in der schweren Depression nur noch geheult, war gar nicht mehr ansprechbar.

PYlane+te!nwan;derxin16


Soll ich dagegen steuern mit positiven Gedanken oder alles laufen lassen und lieber weinen, weil das mit den positiven Gedanken einer Unterdrückung von Gedanken nahe kommt?

Ich würde die Tränen immer wieder laufen lassen, wenn mir danach wäre, um den Druck los zu werden. Wenn du danach aber immer noch das Gefühl hast, in ein schwarzes Loch zu fallen, würde ich mich zwingen rauszugehen. Und dann musst du diese Gedanken irgendwie wieder in ein positives Licht rücken, um runterzukommen. Setz' dich mit deinen Problemen auseinander, aber steigere dich nicht so rein, dass du in eine schwere Depression rutschst! :)* @:)

Pclanete?nwande#r)in1x6


Und hol' dir sofort Hilfe, wenn du das Gefühl hast, dir etwas antun zu müssen!

Mgedixzi


Ne es ist mir noch nicht passiert und die Diagnose habe ich auch nicht bekommen, ich habe manchmal Ängste die Kontrolle zu verlieren. Ich werde von einem Psychologen behandelt. Ich weine öfters grundlos und kann gar nicht richtig denken. Ich werde unteranderem wegen hypochondrischer Züge behandelt. Deswegen bin ich auch auf bipolar gekommen. Bei mir handelt es sich mit hoher wahrscheinlichkeit um eine Depression.

dfie3 Tvorxte


dann sollte man es schon mit antidepressiva veruschen.

wenn man erstmal dauerhaft deprie ist fällt es sehr viel schwerer dagegen etwas zu unternehmen. schon alleine deswegen weil einem alles sch... egal ist ..

PDlanetenJwanderixn16


Man weint nie grundlos: Da muss schon einiges zusammengekommen sein, sonst wärest du nicht depressiv geworden. Das kommt ja nicht von heute auf morgen!

SvpinDnernixn


Ne es ist mir noch nicht passiert und die Diagnose habe ich auch nicht bekommen, ich habe manchmal Ängste die Kontrolle zu verlieren. Ich werde von einem Psychologen behandelt.

Ich bin bipolar, vielleicht kann ich dir die Angst ein wenig nehmen. Dass man gleich in die unkontrollierte Manie switcht ist ein Prozess, der nicht von einem Tag auf den anderen passiert. Und ich finde es höchst unwahrscheinlich, dass dir das passiert - es weist nichts darauf hin, dass du bipolar bist, wieso solltest du es plötzlich doch sein?

Für viel bedenklicher halte ich es, das negative Gefühl aufrecht zu erhalten, aufgrund dieser Angst. Wenn man nicht gegensteuert, kann da eine wirklich ausgewachsene schwerere Depression daraus werden, und die wünsche ich keinem. Also unbedingt was dagegen machen! Und die besseren Tage wertschätzen, anstatt gleich Ängste zu bekommen. Auch in Ängste kann man sich reinsteigern. Alles ungut.

Red mit deinem Psychologen darüber. Und letztendlich helfen auch Medikamente gegen Ängste und Depressionen. Das wäre also eine Überlegung wert.

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