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Welches Leben ist das richtige?

Eml Pinxtor hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, ich schreibe hier weil ich seit geraumer Zeit unter den existentiellen Fragen welche ich mir täglich stelle leide, da ich nicht in der Lage bin diese zufriedenstellend zu beantworten. Es sind Fragen welche sicherlich viele Menschen sich schon gestellt haben, auch hier im Forum. Im Kern geht es darum dass ich nicht weiß was ich tun soll bzw. womit ich mich im Leben beschäftigen soll bzw. was für ein Beruf ich ergreifen soll oder will. Anders formuliert, welche Prämisse soll die Grundlage meiner Handlungen darstellen. Geht es um das eigene Glück, um das Glück der anderen? Geht es um Geld, Macht, Anerkennung, Status, Sicherheit, Wahrheit, Selbstverwirklichung? Oder geht es darum sich einer Sache zu verschreiben und dann möglichst gut in seinem Metier zu werden (Verbesserung als Prinzip) ? Je nachdem welche ich Prämisse als Grundlage nehme alternieren die Handlungsimperative. Selbst wenn ich mir nun Gewahr werde welches das Prinzip meiner Handlungen darstellt, so fehlt doch deren inhaltliche Bestimmung. Was das Glück konkret heißt bleibt oft im verborgenen. Desweiteren grübel ich darüber wer ich eigentlich bin, was ich will, was ich sein kann, was ich werden kann bzw. über die Beziehung zwischen Sein und Werden. Woher kann ich mir Gewahr sein welches Leben das richtige ist? Ich kann die Philosophie zu Rate ziehen, wohlwissend dass es keine endgültigen Antworten geben wird so dass mir dieses Geschäft etwas redundant zu sein scheint. Vielleicht wäre es heilsam raus aus der Reflexion zu kommen und sich mit den weltlichen Dingen zu beschäftigen. Nur glaube ich daß diese Fragen weiterhin darauf Drängen beantwortet zu werden. Über ein paar Denkanstöße wäre ich sehr dankbar ;-).

Antworten
dnaunae[8x7


Ich glaube die erste Frage die du dir stellen solltest lautet: Willst du ein Leben leben oder möchtest du über ein Leben nachdenken das du leben könntest?

dUesap1arfecidxa


welche Prämisse soll die Grundlage meiner Handlungen darstellen. Geht es um das eigene Glück, um das Glück der anderen? Geht es um Geld, Macht, Anerkennung, Status, Sicherheit, Wahrheit, Selbstverwirklichung? Oder geht es darum sich einer Sache zu verschreiben und dann möglichst gut in seinem Metier zu werden (Verbesserung als Prinzip) ?

Das sind alles nur momentbezogene, theoretische Erwägungen, die dir am Ende des Tages (bzw. des Lebens) nichts nützen. Selbst wenn ich dir jetzt sagen würde, dass das eigene Glück dein oberstes Ziel sein sollte, woher wüsstest du dann, wie weiter? Dann stellte sich sofort die Frage nach dem "wie". Wie erreicht man Glück? Wie erreichst du dein Glück? Schlussendlich wirst du außerdem nur retrospektiv beurteilen können, ob du dein Glück im Leben gefunden hast. Allein schon deshalb nützen dir deine jetzigen Erwägungen herzlich wenig.

Dasselbe gilt für alle anderen von dir aufgelisteten Ziele. Wenn "Geld" dein Ziel sein soll, wie soll es dann weitergehen? Gibt es einen Weg, sicherzustellen, dass du dieses Ziel (Geld, wie viel?) auch erreichst (es sei denn, du bist reicht geboren, aber dann brauchst du auch das Ziel nicht mehr)?

Macht, Status. Alles eine Frage des Empfindens. Was ist Macht? Was ist Status? Jetzt in diesem Augenblick ist es für dich (vielleicht, ich kenne dich nicht) Chef eines Unternehmens zu sein, ein dickes Auto zu fahren, eine Rolex zu tragen. Ist das am Ende deines Lebens immer noch so? Wie mächtig fühlt man sich, wenn man irgendwann feststellt, dass man tatsächlich gegen Krankheit und Tod mit all seiner Macht nichts ausrichten kann? Wenn man alles Geld der Welt für ein Menschenleben bezahlen würde?

Sicherheit? Vielleicht geht es Dir hier jetzt auch noch um Geld. Vielleicht stellst du aber in 20 Jahren fest, dass du dich trotz deines gut gefüllten Bankkontos nicht sicher in dieser Welt fühlst, weil ... du z.B. psychisch derart belastet bist, dass du die ganze Zeit Angst davor hast, dass dir (und deinem Bankkonto) etwas zustoßen könnte. Oder weil die Sicherheitslage in 20 Jahren auch in D. eine andere ist und du dich aus gutem Grund nicht mehr sicher fühlst. Oder du fühlst dich aus 1000 anderen (guten) Gründen in dieser Welt nicht mehr sicher.

Selbstverwirklichung. Was ist das überhaupt? Vielleicht studierst du ein Fach, und das Studium macht dir richtig Spaß, promovierst, findest einen coolen Job, und stellst dann nach 15 Jahren fest, dass das eigentlich, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, doch überhaupt nicht die richtige Fachrichtigung für dich war. Dass du doch lieber etwas mit Tieren gemacht hättest.

Anerkennung. Von wem denn? Vielleicht war dir vor 10 Jahren die Anerkennung deiner Clique wichtig, als die die ersten Male mit Alkohol und Zigaretten experimentiert hat, vielleicht ist dir jetzt gerade die fiktive Anerkennung irgendwelcher Chefs in irgendwelchen Unternehmen wichtig, in denen du gerne arbeiten (und dich selbst verwirklichen :-) ) würdest. Vielleicht ist dir in weiteren 10 Jahren die Anerkennung ganz anderer Leute wichtig, z.B. die deiner Kinder, oder nach einem radikalen Job- und Umgebungswechsel die Anerkennung irgendwelcher Umweltaktivisten, denen du dich angeschlossen hast und die viel waghalsigere Manöver fahren als du. Vielleicht bist du in 30 Jahren auch längst total erleuchtet und Anerkennung von außen bedeutet dir überhaupt nichts mehr, weil du mit dir und deiner Seele im Reinen bist.

Gut werden? Besser werden als Ziel? Du verschreibst dich jetzt dem Handball, in vier Jahren hast du einen Meniskusriss und verschreibst dich deinem Piano; leider hast du nicht das Zeug zum Konzertpianisten und verschreibst dich daher doch der Betriebswirtschaftslehre...

Ich will dir mit all dem wahnsinnigen Geschreibsel nur sagen: das Leben ist ein Fluss voller unvorhersehbarer Zufälle. Alles ist im Wandel, alles ändert sich. Du kannst jetzt m.E. nicht mit irgendwelchen "Prämissen" hantieren, weil das Leben dem Wandel unterliegt, weil Menschen sich im Laufe ihres Lebens verändern, weil die Priöritäten eines Menschen sich oft und manchmal schnell ändern.

Woher kann ich mir Gewahr sein welches Leben das richtige ist?

Kannst du nicht. Egal wie lange du darüber nachgrübelst. Aber glücklicherweise ist das Leben nicht besonders kurz, man kann seine Richtung also ändern, wenn man feststellt, falsch abgebogen zu sein.

Ich würde an deiner Stelle irgendetwas tun, was mir Spaß macht und schauen, mindestens genug Geld zum zufriedenen Leben zur Verfügung zu haben.

Wenn du mich persönlich fragen würdest, dann würde ich dir sagen, dass mir mein eigenes Glück am wichtigsten ist. Das bedeutet für mich, die Momente meines Lebens, vor allem die Momente mit meinen Lieben, voll auszukosten und bewusst zu genießen, denn das Leben kann schnell vorbei sein. Dass meine Lieben glücklich sind gehört für mich zu meinem eigenen Glück und ist untrennbar damit verbunden.

B5esadgteFFraxu


Ich bin der Meinung, dass man auf jedem Weg sein Glück finden kann. Nur wer ewig zur anderen Seite schielt, zum vermeintlich grüneren Gras, wird immer unzufrieden sein.

PJlüs^crhdbieKst


Borlag wieder anwesend? ":/

E?l+ CPintoxr


Ich glaube die erste Frage die du dir stellen solltest lautet: Willst du ein Leben leben oder möchtest du über ein Leben nachdenken das du leben könntest?

Ja definitiv ersteres. Nur momentan stecke ich in dieser Reflexion fest, ich bin momentan ein Betrachter des Lebens aus der Ferne, ich schaue dem Leben der anderen zu zumindest fühle ich mich so. Ich stehe gleichsam auf einem Berg und betrachte alles von oben und Frage mich wo mein Platz ist. Eigentlich möchte ich wieder runtersteigen aber ich weiß nicht wohin bzw. ich habe momentan keine Präferenz bezüglich dessen womit ich mich beschäftigen möchte. Ich könnte mich der Entstehung der Aerosolen widmen, oder irgendwelchen Mikroorganismen wie diese interagieren oder in einem Cafe arbeiten oder an der Kasse im Supermarkt oder jmd. Nachhilfe geben oder in einem Altenheim arbeiten usw. Gewiss vermag ich einige Dinge auszuschließen aber ich habe im Moment einfach kein Ziel wo es mich hinzieht.

Das sind alles nur momentbezogene, theoretische Erwägungen, die dir am Ende des Tages (bzw. des Lebens) nichts nützen. Selbst wenn ich dir jetzt sagen würde, dass das eigene Glück dein oberstes Ziel sein sollte, woher wüsstest du dann, wie weiter? Dann stellte sich sofort die Frage nach dem "wie". Wie erreicht man Glück?

Nun ja das meinte ich daß die inhaltliche Gestaltung ja so divers und vielfältig sein kann sodass man vor dem nächsten Rätsel steht. Abgesehen davon glaube ich daß jener der aktiv nach dem Glück sucht es vermutlich nie erreichen wird. Man kann es nicht erzwingen. Wer glücklich ist frägt nicht nach dem Glück, wer ein Sinn im Leben hat frägt nicht danach. Erst ein Mangel bringt diese Fragen empor.

Die Dinge die Menschen versuchen zu erreichen bzw. jene die ich aufgezählt habe besitzen freilich einen relativen Charakter. Aber was soll ich daraus schließen? Dass es mehr oder weniger egal ist was ich mache?

Ich will dir mit all dem wahnsinnigen Geschreibsel nur sagen: das Leben ist ein Fluss voller unvorhersehbarer Zufälle. Alles ist im Wandel, alles ändert sich. Du kannst jetzt m.E. nicht mit irgendwelchen "Prämissen" hantieren, weil das Leben dem Wandel unterliegt, weil Menschen sich im Laufe ihres Lebens verändern, weil die Priöritäten eines Menschen sich oft und manchmal schnell ändern.

Du referierst auf Heraklit (Flussehre). Also so wie du dass beschreibst formt die Umwelt den Menschen und nicht umgekehrt. Menschen sind dann glücklich wenn sie Selbstwirksamkeit erleben, wenn sie merken dass sie durch ihr Handeln in der Welt was bewirken können. Wenn sie nicht Spielball von Umständen sind sondern dass Gefühl von Selbstbestimmtheit in sich tragen. Wenn sie ein aktives zielgerichtetes Leben führen. Das ist u.a. mein Problem, da ich mir unschlüssig bin für was ich stehe kann ich schlecht die für mich passende Umwelt suchen und finden. Menschen begegnen die mir ähnlich sind, wahrhaftige Freundschaften schließen, dass Leben leben wie eine Weintraube die während des Keltern gespresst wird.

E*l Pi1nt$or


Borlag wieder anwesend? ":/

haha nein auch wenn ich diesem Borlag ähnlich sein mag, so bin ich doch ein anderer ;-)

d%an.a.e8x7


El Pintor

Nimm dich nicht so ernst, nimm das Leben nicht so ernst. Du kannst eh nicht absehen wohin der Weg dich führt. Da hast du so einen wundervollen Plan und zack(!) kommt das Leben dazwischen und alles ist anders.

Also denk weniger darüber nach wo es hingehen soll, kaum eine Entscheidung im Leben ist absolut endgültig, man kann den Studiengang wechsel, Kündigen, eine Reise abbrechen und und und. Schnapp dir deinen Paragleiter und schau wohin der Wind dich trägt. Denn auch wenn Reflektion besser klingt, so ist sie in deinem Fall erstmal schlicht und ergreifend Angst vor dem Leben, vor Fehlern, vorm Bedauern. Also, schlichte Feigheit. ;-)

q.uac=ksalbxerxei


Im Kern geht es darum dass ich nicht weiß was ich tun soll bzw. womit ich mich im Leben beschäftigen soll bzw. was für ein Beruf ich ergreifen soll oder will. Anders formuliert, welche Prämisse soll die Grundlage meiner Handlungen darstellen.

Wie wäre es mit Interesse an einem Gebiet als Grundlage? Was dann daraus werden wird ... sieht man ja dann. ;-)

dSesajparecxida


Ich referiere nicht auf Heraklit, ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Leben oftmals über Pfade führt, deren Ursprung man nicht selbst beeinflussen kann. Ich bin ein Kontrollfreak par Excellence, Du brauchst mir nichts über die Freuden der Selbstbestimmtheit zu erzählen. Aber. Alles fließt und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. Tja. Als ich in deinem Alter war, dachte ich wahrscheinlich auch noch, ich könnte tatsächlich alles kontrollieren und beeinflussen.

Enl Pinxtor


Wie wäre es mit Interesse an einem Gebiet als Grundlage? Was dann daraus werden wird ... sieht man ja dann. ;-)

Ja das ist ja ein richtiger Ansatz. Nur weiß ich mittlerweile gar nicht was mich richtig interessiert. Was ich gerne mache ist z. B. durch die Gassen zu flanieren um das Antlitz der Leute zu studieren. Vielleicht analog zu einem Botaniker welcher durch den Wald geht sich an den Pflanzen erfreut und versucht sie zu bestimmen. Also vielleicht auch wie Menschen sind , was sie antreibt, welchen Phänotyp sie annehmen können. Was sagt Kleidung über deren Persönlichkeit aus? Oder auch Geschichten von Ihnen. Dann eben auch "philosophische" Fragen z. B. ob es sowas wie eine Welt unabhängig von uns gibt oder ob sie nur Konstruktion unseres Geistes darstellen. Bin also definitv eher der Denker und überhaupt nicht der Macher. Das was ich "tue" ist in diesem Sinne beobachten, analysieren, Zusammenhänge versuchen herzustellen. Einen großen Teil meiner Zeit widme ich eben auch der Introspektion d.h. ich bin irgendwie ziemlich viel mit mir und meinen Gedanken und Gefühlen beschäftigt. Das ist nicht unbedingt positiv aber ist derzeit so. Daneben ist Musik ganz klar meine Leidenschaft. So und wie ich das Ganze nun ökonomisch verwerten soll weiß ich eben auch nicht. Und eigentlich sehne ich mich ich nach jemanden der genauso ist wie ich. Früher habe ich mich für Chemie interessiert aber diese Interesse ist komplett erloschen. Da habe ich das Gefühl das sich nun mein eigentliches Antlitz offenbart.

Dazu sei noch gesagt sich Wissen in einem Fachgebiet anzueignen ist eben etwas anderes als mit diesem dann in einem Bereich tätig zu werden.

es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. Tja. Als ich in deinem Alter war, dachte ich wahrscheinlich auch noch, ich könnte tatsächlich alles kontrollieren und beeinflussen.

Naja aber man könnte sagen jedem Werden muss ein Sein vorraus gehen. Eine Essenz oder Substanz muss bereits vorhanden sein, ähnlich wie ein Kristallisationskeim Bedingung für Kristallwachstum ist. Klar bin ich immer ein anderer dennoch gibt es z.B. einige Persönlichkeitseigenschaften oder auch Präferenzen die einigermaßen stabil sind.

N+otMi5chaeYlCVainxe


Naja aber man könnte sagen jedem Werden muss ein Sein vorraus gehen. Eine Essenz oder Substanz muss bereits vorhanden sein, ähnlich wie ein Kristallisationskeim Bedingung für Kristallwachstum ist.

Das tut es doch. Du bist so wie Du bist. Das ist Deine Ausgangsbasis.

Du suchst nach einer Garantie, dass das was Du entscheidest sein zu wollen für Dich wert hat und zum Glück führt. Gibts nicht. Die einzige Garantie läge in Dir, weil Du bestimmst was für Dich wert ist. Das kannst Du aber nur raufinden indem Du etwas tust. Dadurch ändert sich Deine Seinsbasis wieder und Du hast einen neuen Ausgangspunkt. Je mehr unterschiedliche Dinge Du tust desto breiter wird Deine Seinsbasis. Wenn Du nichts tust bleibt sie schmal.

Reflektion und Aktion existieren parallel und inspirieren sich gegenseitig. Wenn Du die Aktion bremst schmorst Du bei der Reflektion im eigenen Saft.

Ich könnte mich der Entstehung der Aerosolen widmen, oder irgendwelchen Mikroorganismen wie diese interagieren oder in einem Cafe arbeiten oder an der Kasse im Supermarkt oder jmd. Nachhilfe geben oder in einem Altenheim arbeiten usw.

Was spricht dagegen ein FSJ in einer oder sogar mehreren sozialen Einrichtungen zu machen, anschliessend ein Studium zu beginnen indem Du zusätzlich zum Hauptstudium hin und wieder in Interessensgebiete schnupperst die Dich außerdem interessieren, zwischen den Semestern mal ein zwei Monate in einem Cafe oder im Supermarkt zu arbeiten und Dir die Option offen zu halten ab und zu mal Nachhilfe zu geben? Musik kannst Du integrieren in dem Du ein Instrument lernst, einem Chor beitrittst und so weiter.

Es ist nicht so das es nicht ginge. Glaub nur nicht, dass Du durch denken den richtigen Weg findest. Den findest Du nur durch tun und auch durch scheitern. Du brauchst nur ein paar wirklich erfolgreichen Menschen zuzuhören - sie sagen Dir alle dasselbe: tun tun tun tun. Denken geht immer parallel.

[[https://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc Steven Jobs]]

E@l Pinxtor


Du suchst nach einer Garantie, dass das was Du entscheidest sein zu wollen für Dich wert hat und zum Glück führt. Gibts nicht. Die einzige Garantie läge in Dir, weil Du bestimmst was für Dich wert ist. Das kannst Du aber nur raufinden indem Du etwas tust. Dadurch ändert sich Deine Seinsbasis wieder und Du hast einen neuen Ausgangspunkt. Je mehr unterschiedliche Dinge Du tust desto breiter wird Deine Seinsbasis. Wenn Du nichts tust bleibt sie schmal.

Da beißt sich halt die Katze irgendwie in den Schwanz. Also bevor ich irgendetwas tue sollte veritable Gründe dafür haben dies zu tun sonst wird es irgendwie beliebig. Das hatte ich ja in meinem Eingangspost schon erwähnt. Wenn es einzig und allein darum geht Geld zu verdienen könnte ich irgendeine Tätigkeit ausüben die diese Mittel-Zweck Bezehung erfüllt. Also wieder die Ausgangsfrage was soll die Grundlage meines Handelns sein. Geht es um das Glück der anderen, um das eigene usw.

Das Hauptproblem ist denke ich einfach jenes, dass mich Dinge interessieren und bewegen welche außerhalb der ökonomischen Verwertbarkeit liegen. Darum geht die Gleichung Interesse = Geld nicht auf.

Es ist nicht so das es nicht ginge. Glaub nur nicht, dass Du durch denken den richtigen Weg findest. Den findest Du nur durch tun und auch durch scheitern. Du brauchst nur ein paar wirklich erfolgreichen Menschen zuzuhören - sie sagen Dir alle dasselbe: tun tun tun tun. Denken geht immer parallel.

Naja ich kann mir mithilfe Reflexion mir über meine Schwächen und Stärken bewusst werden ich kann von vornherein Bereiche ausschließen. Würde ich mich an einer CNC-Fräse wohl fühlen, in einem Baumarkt, einer Bibliothek oder in einem Büro Exceltabellen hüten usw. Also durch hineinversetzen in die jeweiligen Arbeits- und Lebenswelten kann ich schon filtern. Um was geht es bei meiner Arbeit, geht es darum plakativ formuliert Profite zu generieren oder bspw. anderen zu helfen. Das sind für mich irgendwie wichtigere Fragen als der Inhalt. Es geht für mich darum das richtige zu tun, nicht irgendetwas.

d;anaLe87


Also bevor ich irgendetwas tue sollte veritable Gründe dafür haben dies zu tun sonst wird es irgendwie beliebig.

Ist es ja auch. ;-D ;-D Es geht darum überhaupt erstmal loszugehen. Derzeit sitzt du irgendwo rum und meditierst darüber wo du hin willst und meinst Wege klar vor dir zu sehen. Eigentlich siehst du aber nur den Anfang von Pfaden die im Dickicht verschwinden, du hast, wie bei so einem Rätselbild für Kinder, gar keine Ahnung wohin die Wege eigentlich führen, ob nicht bei Weg an hinter der nächsten Ecke ein Autounfall wartet und den Weg sehr abrupt Enden oder abknicken lässt.

Du wählst also in jedem Fall blind.

NboztMic$haelC$aine


Du wählst also in jedem Fall blind.

Ist der zentrale Punk!

Naja ich kann mir mithilfe Reflexion mir über meine Schwächen und Stärken bewusst werden ich kann von vornherein Bereiche ausschließen.

Dann nimmst Du eins der Dinge wo Du Stärken hast und woran Du Interesse hast und legst mal los.

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