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Was fehlt mir?

DRreiei'ch1M97x7 hat die Diskussion gestartet


Ich wurde im März 2003 operiert (Korrektur Gynäkomastie).... ich weiß nicht, ob das überhaupt etwas damit zu tun hat, jedoch begannen einen Monat spät im Urlaub die Beschwerden: ich war auf einmal zittrig, benommen, schwach, hatte glasige Augen und Muskel-/Gliederschmerzen (ein Gefühl wie die Begleitsymptome einer Erkältung, nur war da eben keine Erkältung)...nach ca. einer Woche war wieder alles ok...nach zwei, drei Monaten das "gleiche Spiel" und wieder verschwanden die Symptome nach einiger Zeit von selbst. Beunruhigt ging ich zum Arzt (großes Blutbild, HIV, Borreliose, MRT.....nichts....). Ich habe mich dann damit arrangiert (die Symptome kamen von Zeit zu Zeit...vier, fünf-Mal im Jahr und gingen wieder), jedoch kamen die Symptome mit den Jahren häufiger/ in kürzeren Abständen. 2013 hatte ich großen emotionalen Stress (ein paar Monate, seit mindestens zwei Jahren führe ich aber wieder ein stressfreies, glückliches Leben), seitdem ist alles viel schlimmer geworden.

Meine Beschwerden aktuell:

praktisch dauerhaft bleierne Müdigkeit, Muskelschmerzen, oft glasige Augen, Vergesslichkeit, Benommenheit (mittags am schlimmsten), kribbelnde, taube Füße, zeitweise Gangunsicherheiten/ Probleme, Probleme beim Autofahren....mal ist es ein Tag besser, mal wieder schlechter...

Diverse Arztbesuche: Orthopäde, Endokrinologe, Neurologe/Psychiater, Internist (MRT, großes Blutbild, Ausschluss: Hepatitis, Chlamydien, Rheuma, Schilddrüse, EBV, Pilz, MS, häufige Autoimmunerkrankungen, Zöliakie, Histaminintoleranz .... alles ohne Befund, allerdings sind sämtlich Hormonwerte erniedrigt, knapp über dem Grenzwert, alle Vitamine sind im Normbereich)...

Nun meine Frage.... kann ein so "komischer Verlauf" (daher die ausführliche Vorgeschichte) in der Psyche begründet liegen? Was soll das den sein? Angststörung? Somatoforme Störung? (Depressionen habe ich sicher nicht, bin ein sehr positiver lebensbejahender Mensch, bzw. sehr glücklich -bis auf meine Gesundheit-..... hat übrigens auch der Neurologe/Psychiater ausgeschlossen) Bauen sich diese so langsam über Jahre auf? Oder hat das eine (Vorgeschichte) nichts mit dem anderen zu tun? Klar mache ich mir Sorgen, horche in mich hinein, (beispielsweise habe ich Angst beim Autofahren das etwas schief geht, usw.) .....das verschlimmert alles, das ist mir klar....aber wo liegt die eigentliche Ursache?

Antworten
SMaldo


aber wo liegt die eigentliche Ursache?

In deiner Kindheit. Da hat alles angefangen. Mit Entscheidungen, die Du getroffen hast und die Du heute nicht mehr brauchst, die dich aber z.T. blockieren, weil sie nicht mehr passen. Man wird aber die Muster, die man sich selbst ausgedacht hat, nicht von alleine wieder los. Man muss sie sich bewusst machen, verstehen und eine neue Entscheidung treffen. Dein Körper ist nur eine Reaktion darauf, dass Du heute zu viele Konflikte mit diesen Mustern und deinem Leben hast.

Du hast gefragt, ich hoffe, dass Du etwas mit meiner Antwort anfangen kannst. ":/

m'iniimixa


@ Dreieich

Ich beantworte deine Fragen mal kurz und bündig:

Nun meine Frage.... kann ein so "komischer Verlauf" (daher die ausführliche Vorgeschichte) in der Psyche begründet liegen?

Definitiv!

Was soll das den sein? Angststörung? Somatoforme Störung?

Das könntest du in einer Therapie herausfinden.

Bauen sich diese so langsam über Jahre auf?

Absolut möglich.

Oder hat das eine (Vorgeschichte) nichts mit dem anderen zu tun?

Deine OP muss nicht zwangsläufig etwas mit deinen körperlichen Beschwerden zu tun haben.

..aber wo liegt die eigentliche Ursache?

In der Regel in der Kindheit. Aber es ist auch möglich, dass du mal ein traumatisches Erlebnis hattest, das du nie verarbeitet hast. Oder beides.

s]un}ny8x0


Hey

klingt zwar jetzt ein bissel abwegig zumal Du ja alles hast ärztlicherseits abklären lassen aber hast Du schon mal an

Durchblutungsstörungen gedacht? Die treten zeitweise ohne besonderen Anlass auf (außer Du hast gerade einen niedrigen Blutdruck?!).

Liebe Grüße

@:)

A=BC0x1


Bei mir ist das Problem, als Mann dass der Biorhytmus extrem schwankt. Sehr gute Tage, tote Tage, kreative Tage und auch die Libido wechselt. Das geht über einige Wochen und in Phasen. Das erlebe ich nun schon 30 Jahre. Das bringt einem eigentlich das ganze Leben durcheinander. Psychisch oder depressiv ist es nicht, um es vorweg zu sagen. Ich vermute mittlerweile, dass entweder durch Geburtsschaden, oder Operationen, oder giftige Chemie, oder Amalgam der Taktgeber, Teil im Gehirn das die Hormonsteuerung (Grundsätzliche Rhytmus, so wie der Fahrer eines Autos, die Fahrweise) nicht mehr optimal funktioniert. Beim Arzt wird man selber immer so durchgecheckt wie wenn es am "Auto" liegen würde das nicht richtig läuft. Tatsächlich ist es aber die Fahrweise des Autos, um einmal mit diesem Vergleich zu sprechen. Man merkt das, wenn man auch sehr gute Tage zwischendurch hat. Der Körper an sich funktioniert dann ja.

Zentral bei mir ist die körperliche Kondition (Fitness). Ist diese gut, fallen die negativen Phasen weniger stark aus und sind damit auch kürzer. Die Anzahl guter Tage nimmt zu. Bei mir ist es so, dass ich wohl auch relativ schnell wieder Kondition abbaue wenn ich nichts tue.

Wie sieht es bei Dir aus mit der Kondition. Wenn es einem nicht gutgeht baut man ja automatisch auch Kondition ab. Das sorgt dann dafür dass es einem noch schlechter geht.

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